DE541932C - Schaltanordnung zum Regeln und Pruefen der Hilfsmotoren fuer Wechselstromlokomotiven oder Triebfahrzeuge - Google Patents

Schaltanordnung zum Regeln und Pruefen der Hilfsmotoren fuer Wechselstromlokomotiven oder Triebfahrzeuge

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DE541932C
DE541932C DEA51649D DEA0051649D DE541932C DE 541932 C DE541932 C DE 541932C DE A51649 D DEA51649 D DE A51649D DE A0051649 D DEA0051649 D DE A0051649D DE 541932 C DE541932 C DE 541932C
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L9/00Electric propulsion with power supply external to the vehicle
    • B60L9/16Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors
    • B60L9/24Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from AC supply lines
    • B60L9/26Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from AC supply lines single-phase motors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
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Description

  • Schaltanordnung zum Regeln und Prüfen der Hilfsmotoren für Wechselstromlokomotiven oder Triebfahrzeuge Bei elektrischen Lokomotiven und Triebwagen sind außer den für den Antrieb des Fahrzeuges bestimmten Hauptmotoren in der Regel noch Hilfsmotoren vorgesehen, z. B. für den Antrieb der Druckluftpumpen und besonders der Lüfter für die Kühlung der Triebmotoren, des Transformators, der Widerstände usw.
  • Von den Antriebsmotoren der Lüfter wird häufig verlangt, daß sie bei niedriger Außentemperatur, also im Winter, mit erheblich herabgesetzter Umdrehungszahl laufen sollen als bei höherer Außentemperatur im Sommer, um im Winter zu niedrige Temperaturen im Innern des Lokornotivmaschinenraumes zu vermeiden, da zu niedrige Temperaturen im Maschinenraum verschiedene Nachteile mit sich bringen, z. B. Erstarren des Schmieröles.
  • Bei Wechselstromfahrzeugen erreicht man die verschiedenen Umdrehungszahlen der Motoren ohne weiteres dadurch, daß man die Motoren je nach der gewünschten Tourenzahl an eine passende Anzapfung des Haupttransformators der Lokomotive legt. Im Sommer, also bei hoher Umdrehungszahl der Motoren, d. h. bei hoher Betriebsspannung am Motor, kann man dann die niedrige Spannungsstufe für das Anlassen der Hilfsmotoren benutzen.
  • Diese Schaltung ist für den normalen Lokomotivbetrieb einwandfrei, schließt aber aus, die Hilfsmotoren auch vor der Inbetriebnahme der Lokomotive im Werkschuppen durchzuprüfen, da hier fast immer nur eine Hilfsleitung mit nur einer Spannung vorgesehen ist, die der Spannung der Hilfsmotoren bei hoher Umdrehungszahl entspricht. Es wird jedoch mit Recht die Möglichkeit gefordert; vor der Inbetriebnahme der Lokomotive auch die Hilfsmotoren durchprüfen zu können. Die Verlegung einer zweiten Leitung mit niedriger Spannung im Werkschuppen kommt praktisch nicht in Frage, schon deshalb, weil bei etwaigen Verwechslungen große Unzuträglichkeiten auftreten können. Man hat daher eine besondere Schaltung von zwei derartigen Hilfsmotoren ausgeführt, bei welchen der eine Motor über einen Schalter und der andere Motor unmittelbar mit Erde verbunden ist. Die zweite Ankerklemme des unmittelbar an Erde angeschlossenen Motors ist über zwei Schalter mit je einer Ankerklemme des anderen Motors verbunden. Ein weiterer, als Anlasser ausgebildeter Schalter ist zwischen dieses System und die Spannungsquelle gelegt. Mit dieser bekannten Schaltung kann man zwar die Hilfsmotoren mit einer einzigen Spannung betreiben; man braucht aber bereits für zwei Motoren vier Schalter; bei drei Motoren erhöht sich die Anzahl der erforderlichen Schalter entsprechend.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Schaltung für Hilfsmotoren, bei welcher die Verbindungsleitungen zwischen den Motoren zur Ermöglichung der Parallelschaltung durch ausschaltbare Zusatzleitungen angezapft sind, die in abwechselnder Reihenfolge über Schalter zur einen oder zur anderen Speiseleitung geführt werden. Gemäß der Erfindung wird nun bei dieser Schaltanordnung am Anfang bzw. Ende der Reihenschaltung noch eine weitere ausschaltbare Zuleitung vorgesehen, die in gleicher Weise wie die nächstgelegene Anzapfungsleitung gepolt ist, so daß bei ungerader Zahl der Motoren oder der Motorgruppen unabhängig von den abwechselnd hintereinander oder' parallel zu schaltenden Motoren der letzte Motor oder Motorgruppe stets mit gleichbleibender Spannung betrieben wird.
  • In der Abb. i ist eine Schaltung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt, während die vereinfachten Schaltbilder a bis ¢ die Stellung der Schütze in den verschiedenen Betriebszuständen zeigen.
  • Von den Motoren M" d7., M3 sind die beiden ersten. rg, und M_, je nach der Außentemperatur in Reihe, d. h. also in Winterschaltung, oder parallel in Sommerschaltung zu betreiben. Der Motor M3 soll ständig mit voller Spannung betrieben werden. Zum Anlasen dient der Schalter i, der außer der Ausschaltstellung eine Anlauf- und eine Laufstellung aufweist, während der Schalter 2 die Motoren 41, und K, für längere Zeit auf Sommer- oder Winterbetrieb einstellt. Bringt man den Schalter i in die Anlaufstellung, so springt allein das Schütz 3 an, wobei alle drei Motoren hintereinandergeschaltet sind, da die Schütze offen bleiben (Abb. z). Dieses Anlaufen erfolgt für alle drei Motoren oder Motorgruppen unabhängig von der Stellung des Sommer-Winter-Schalters 2 stets in der gleichen Weise. In der Laufstellung des Schalters i wird je nach der Stellung des Schalters-- entweder zunächst das Schütz 3 geöffnet, worauf das Schütz q. und infolge der dadurch betätigten Hilfskontakte dieses Schützes auch das Schütz 6 anspringt (Abb. 3). Es schließen sich nach vorübergehender Öffnung des Schützes 3 die Schütze 5, 3 und 6 (Abb. q.). In dem ersteren Falle liegt der Motor M., an voller Spannung, während die Motoren.ffli und ;% hintereinandergeschaltet sind, also nur halbe Spannung erhalten und demgemäß mit halber Tourenzahl betrieben «-erden (Winterschaltung). ImletzterenFalle erhalten alle drei Motoren volle Spannung (Sommerschaltung).

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCIi Schaltanordnung zum Regeln und Prüfen der Hilfsmotoren für Wechselstromlokomotiven oder Triebfahrzeuge, bei welcher zur .Speisung der Hilfsmotoren nur eine einzige bestimmte Spannung dient, wobei die Verbindungsleitungen zwischen den Motoren zur Ermöglichung der Parallelschaltung durch ausschaltbare Zusatzleitungen angezapft sind, die in abwechselnder Reihenfolge über Schalter zur einen oder zur anderen Speiseleitung geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß am Anfang bzw. Ende der Reihenschaltung noch eine weitere ausschaltbare Zuleitung vorgesehen ist, die in gleicher Weise wie die nächstgelegene Anzapfungsleitung gepolt ist, so daß bei ungerader Zahl der Motoren oder der Motorgruppen unabhängig -von den abwechselnd hintereinander oder parallel zu schaltenden Motoren (All., Al,) der letzte Motor (M3) oder Motorgruppe stets mit gleichbleibender Spannung betrieben wird.
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