DE542030C - Greifer fuer Zuendpillenfeuerzeuge - Google Patents

Greifer fuer Zuendpillenfeuerzeuge

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DE542030C
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squib
needle
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/18Lighters with solid fuel
    • F23Q2/24Lighters with solid fuel ignition pills or strips with inflammable parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Greifer für Zündpillenfeuerzeuge Die Erfindung betrifft einen Greifer für Zündpillenfeuerzeuge zur Entnahme der Zündpillen, die in einem streichholzschachtelähnlichen Gehäuse untergebracht sind.
  • In dein Gehäuse sind in beliebiger Anzahl kleine Zündpillen eingelagert, die aus einem brennbaren Kern bestehen können und mit einer Schicht überzogen sind, die aus den gleichen Stoffen besteht, mit denen die Köpfe der Sicherheitszündhölzer bestrichen sind. In dem Gehäuse ist eine Vorrichtung angebracht, um die Kugeln nacheinander an eine bestimmte Stelle zu bringen, an der sie durch eine besondere Vorrichtung ergriffen werden; durch diese Vorrichtung werden die Kugeln aus dem Gehäuse herausgezogen und nacheinander, wie es der Gebrauch erfordert, an einer Reibfläche angerieben, die so gestaltet ist, wie bei den gewöhnlichen Streichholzschachteln. Dieses Anreiben genügt, um die kleine Kugel in Brand zu setzen, ähnlich wie ein Zündholz. Die kleinen Kugeln können, selbst wenn sie einen geringen Durchmesser besitzen, andere entflammbare Massen entzünden.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Greifer für die Zündpillen eine in einer mit Längsschlitzen versehenen Röhre befestigte Nadel trägt und einen Draht auf-«=eist, der mit seinem unteren Ende die Nadel umfaßt und längs dieser verschiebbar ist.
  • In der Zeichnung ist eine Vorrichtung gemäß Erfindung beispielsweise dargestellt, es zeigen: Fig, i den Greifer im Längsschnitt, Fig. 2 eine Aufsicht auf das schachtelartige Gehäuse, Fig.3 einen senkrechten Längsschnitt durch dieses, Fig. 4 eine Seitenansicht mit angedeuteter Reibfläche.
  • Das schachtelartige Gehäuse i, das aus irgendeinem geeigneten Metall hergestellt sein kann, sieht äußerlich in Form und Ansehen einem gewöhnlichen Benzinfeuerzeug ähnlich und besitzt oben eine durch einen Stopfen 2 verschließbare Öffnung, durch die die Zündpillen 3 in den Innenraum eingeführt werden. An der Oberseite des Gehäuses ist eine weitere Öffnung 4 für den Zündpillengreifer angeordnet; dieser Greifer besteht aus einem herunterdrückbaren Knopf 5, der gegen das obere Ende einer Schraubenfeder 6 anliegt, deren unteres Ende sich gegen eine Hülse 7 anstützt. Von dem Knopf 5 führt ein Draht 8 abwärts, der. frei durch die Hülse 7 und durch einen weiteren unterhalb dieser angeordneten Führungseinsatz g hindurchtritt und mit seinem unteren Ende eine Nadel io umgreift, die mit ihrem oberen Ende in dem Einsatz g befestigt ist. Alle diese Teile liegen in einer Röhre i i.
  • Die Nadel io dient zur Entnahme der einzelnen Zündpillen aus dem Gehäuse, während der Draht 8 dazu dient, die Zündpillen von der Nadel io abzustoßen, falls dies vor der vollständigen Verbrennung der Zündpille erwünscht sein sollte.
  • Die Zündpillen 3 gelangen selbsttätig unter die Nadel io. Zu diesem Zweck ist im Gehäuse eine schräg liegende Fläche 12 angeordnet. Der Greifer ist in einer Hülse geführt, die eine Öffnung 13 am unteren Ende in der Wand 1q. aufweist, die die Röhre ii vom Zündpillenmagazin scheidet, so daß die Zündpillen einzeln nacheinander unter die Nadel io kommen. In der Hülse befindet sich ein elastischer Blechstreifen 15, der die anderen Zündpillen daran hindert, die vorderste Zündpille hochzudrücken, wenn der Greifer mit der daran haftenden Zündpille herausgezogen wird.
  • Die Vorrichtung wird in folgender Art benutzt.
  • Wenn der Greifer mit einer an der Nadel io hängenden Zündpille herausgezogen ist, tritt die nächste Zündpille an die Stelle der eben entfernten, so daß, wenn der Greifer wieder in die Hülse eingeschoben wird, die Nadel io in die nächste Zündpille eindringt. Um die Zündpille richtig festzuhalten, wird sie von den Enden der Röhre ii umgriffen, die längsgeschlitzt ist, z. B. an zwei oder drei Stellen, so daß Luft in die Röhre eintreten kann und andererseits die Röhre an ihrem Ende etwas elastisch ist.
  • Sobald die Zündpille durch den Greifer aus dem Gehäuse i herausgezogen ist, wird sie gegen die Streichfläche 16, die mit einer Phosphormasse bestrichen und an einer Seite der Schachtel i angebracht ist, gerieben. Die Reibfläche kann, falls erwünscht, durch eine bei 18 schwenkbar befestigte Schutzplatte 17 abgedeckt 'sein.
  • Zwischen der geneigten Fläche 12, auf der die Zündpillen 3 aufliegen, und dem eigentlichere Gehäuseboden ist ein freier Raum ig, der zur Aufnahme von Ersatznadeln dienen und durch einen Stopfen2o verschlossen werden kann.
  • Ein Gehäuse von der Größe eines normalen Taschenfeuerzeuges kann ungefähr 3oo bis 400 Zündpillen enthalten. Diese Zündkörper haben vorzugsweise kugelige Gestalt, können jedoch auch anders geformt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Greifer für Zündpillenfeuerzeuge zur Entnahme der Zündpillen, dadurch gekennzeichnet, daß er eine in einer mit Längsschlitzen versehenen Röhre befestigte Nadel trägt und einen Draht aufweist, der mit seinem unteren Ende die Nadel umfaßt und längs dieses verschiebbar ist.
DEE40055D 1929-05-24 1929-10-25 Greifer fuer Zuendpillenfeuerzeuge Expired DE542030C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
BR542030X 1929-05-24

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DE542030C true DE542030C (de) 1932-01-20

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DEE40055D Expired DE542030C (de) 1929-05-24 1929-10-25 Greifer fuer Zuendpillenfeuerzeuge

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