DE542121C - Pumpe, insbesondere fuer die Herstellung von Kunstseide - Google Patents

Pumpe, insbesondere fuer die Herstellung von Kunstseide

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DE542121C
DE542121C DEB144938D DEB0144938D DE542121C DE 542121 C DE542121 C DE 542121C DE B144938 D DEB144938 D DE B144938D DE B0144938 D DEB0144938 D DE B0144938D DE 542121 C DE542121 C DE 542121C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/12Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F04B1/20Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
    • F04B1/22Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block having two or more sets of cylinders or pistons
    • F04B1/24Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block having two or more sets of cylinders or pistons inclined to the main shaft axis

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  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)
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Description

  • Pumpe, insbesondere für die Herstellung von Kunstseide Es sind Pumpen bekannt, bei denen zwei mit ihren Drehachsen im rechten Winkel zueinander angeordnete Trommeln durch mehrere Kolbenpaare miteinander verbunden sind, die in parallel zur Drehachse liegende Zylinderbohrungen der beiden Trommeln eingreifen und beim Umlaufen der Trommeln gehoben und gesenkt werden. Bei den bekannten Pumpen ist die eine Trommel starr mit einer in beliebiger Weise angetriebenen Welle verbunden, während die andere Trommel durch die Kolbenpaare mitgenommen wird. Der Nachteil einer derartigen Anordnung besteht darin, .daß die Kolben unter verhältnismäßig großem Druck an ihren Wandungen anliegen, da sie die Drehbewegung auf die frei laufende Trommel übertragen müssen. Dadurch ist in verhältnismäßig kurzer Zeit ein Ausarbeiten der Zylinderflächen und eine Abnutzung .der Kolben sowie ein L ndicht`,verden zu erwarten, zumal die Trommeln sich mit verhältnismäßig großer Umlaufgeschwindigkeit drehen sollen. Außerdem sind die Trommeln auf ihren einander abgewandten Enden zwischen je einer Verteilerplatte und dem die Trommeln einschließenden Gehäuse unnachgiebig eingespannt, so daß entweder zwischen den Stirnflächen der Trommeln und den Verteilerplatten Flüssigkeit von der Druck- in die Saug-Leitung übertritt oder die Reibung zwischen Stirnfläche und Verteilerplatte Unverhältnismäßig groß wird.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Pumpe, insbesondere für die Herstellung von Kunstseide, bei der die beiden Trommeln, von denen die eine in bekannter Weise mit einer Antriebswelle starr verbunden ist, auf ihren einander abgewandten Enden federnd an feststehenden Verteilerplatten anliegen, während sie auf ihren einander zugewandten Enden durch ein vorzugsweise unmittelbar aus den Trommeln herausgearbeitetes Kegelradgetriebe oder ähnliche, an ihrem Umfang vorgesehene Kraftübertragungsmittel miteinander in Eingriff stehen. Vorzugsweise kommen dabei die einander abgewandten öffnungen der Trommeln mit einer an die Druckleitung angeschlossenen Verteilerplatte in Verbindung, während die einander zugewandten Trommelöffnungen in einer mit der Zuflußleitung verbundenen Kammer liegen, die mit der Verteilerplatte durch an den einander abgewandten Enden der Kolben angeordnete, die Länge des wirksamen Pumpenhubes begrenzende Nuten in Verbindung stehen. Durch die Ausbildung der Pumpe gemäß der Erfindung wird die Reibung -zwischen den Trommeln und den Verteilerplatten einerseits und zwischen den Kolben und den Wandungen der Zylinderbohrungen anderseits wesentlich verringert und durch die Entlastung der Kolbenpaare und der Stirnflächen der Trommeln der Wirkungsgrad und die Lebensdauer der Pumpe erheblich verbessert.
  • Einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind beispielsweise auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Aufrißschnitt durch die Pumpe, Abb. 2 eine Draufsicht auf die Pumpe mit abgenommenem Kopf, so daß der Verteiler sichtbar ist, Abb. 3 eine Seitenansicht der Pumpe, Abb. 4 eine Draufsicht auf den Verteiler, Abb.5 ebenfalls eine Draufsicht auf den Verteiler und Abb. 6 eine Ansicht der Kolben, beide einer abgeänderten Ausführungsform entsprechend. Das Pumpengehäuse setzt sich aus drei-Hauptteilen 1, 2 und 3 zusammen, die durch Schrauben i i verbunden sind. In diesem Pumpengehäuse sind zwei durchbohrte Trommeln 4 und 5 winklig zueinander angeordnet, die an ihren einander zugeordneten Enden eine Kegelverzahnung aufweisen, durch die sie miteinander in Eingriff stehen. In Bohrungen der beiden Trommeln sind mehrere zu je zwei zu einem Paar vereinigte, knieförmig gebogene Kolben 6 ohne Spiel, mit sanfter Reibung laufend, angeordnet. Nur die untere Trommel 5 ist mit der Antriebswelle gekuppelt. Oberhalb der anderen Trommel 4 ist im Innern des Pumpenkopfes ein Verteiler 7 untergebracht. Eine Feder 8 stützt sich an einem Flansch der Trommel 4. ab und preßt diese dauernd gegen den Verteiler 7, so daß ein guter Dichtschluß gewährleistet ist.
  • Die untere Trommel 5 wird durch einen Ring g und durch eine Stopfbüchse mit Schraubkappe io in ihrer Stellung gehalten. Durch die Drehung der unteren Trommel 5 durch die Antriebswelle wird auch die obere Trommel 4 in Umdrehung versetzt, und durch die Bewegung 'der beiden Trommeln wird das gegenläufige Spiel der Kolbenpaare 6 hervorgebracht, deren Länge und Bewegungsbahnen unveränderlich sind.
  • Beim Umlauf der Trommeln wird der Abstand der die Kolben ein und desselben Kolbenpaares einschließenden Zylinderbohrungen voneinander geändert, derart, daß beispielsweise die in Abb. i am nächsten zueinander liegenden Zylinderbohrungen, die sich also auf der rechten Seite der Trommel 4 bzw. auf der oberen Seite der Trommel 5 befinden, bei der weiteren Drehung der Trommeln auf die linke Seite der Trommel 4 bzw. die untere Seite .der Trommel 5 bewegt werden. Die Kolben eines jeden Paares drehen sich gegenüber dem Gehäuse beim Umlauf der Trommeln nicht, werden aber weiter aus den Zylinderbohrungen herausgezogen. Greift man beispielsweise den höchstgelegenen Punkt der in Abb. i am weitesten rechts liegenden Mantellinie des in der rechten Zylinderbohrung der Trommel 4 befindlichen Kolbens heraus, so bewegt sich dieser Punkt während einer i8o° betragenden Umdrehung der Trommel in die Stellung, die der am höchsten liegende Punkt der rechts gezeichneten Mantellinie des links liegenden Kolbens 6 einnimmt. Zu gleicher Zeit hat sich aber die ursprünglich rechts liegende Mantellinie der Zylinderbohrung, an der der Kolben in seiner rechten Stellung anlag, nach außen bewegt und hat die Stellung der in Abb. i links liegenden Mantellinie der linken Zylinderbohrung eingenommen, liegt also gerade dem betrachteten Punkt des Kolbens 6 gegenüber. Daraus ergibt sich, daß der betrachtete Kolbenpunkt auf dem Mantel der den Kolben einschließenden Zylinderbohrung eine schraubenförmige Bahn beschrieben hat, wobei sich aber die Kolben stets parallel zu der durch ihre beiden Schenkel gebildeten Ebene bewegen.
  • Die Auslaßöffnungen der Zylinderbohrungen der Trommel 4 werden durch den Verteiler 7 abwechselnd verschlossen bzw. durch die beiden Durchbrechungen 13 und 14 dieses Verteilers geöffnet. Da diese Durchbrechungen symmetrisch. angeordnet sind, so begrenzen sie die Zeiten des Ansaugens und Auspressens sehr genau. Die im Pumpenkopf angeordneten beiden Kanäle 12 entsprechen den Eintritts- und Austrittsöffnungen der Pumpe.
  • Gemäß einer abgeänderten Ausführungsform der Pumpe wird die zu pumpende Flüssigkeit durch Kanäle im Pumpengehäuse hindurch der Kammer 16 zugeführt. In diesem Fall besitzt der Verteiler 7' (Abb. 5) nur eine einzige, für den Ausfluß bestimmte Durchbrechung 15. Die beiden Kolben weisen je eine Nut 17 auf (s. Abb. 6), deren Länge zugleich die Länge des wirksamen Pumpenhubes begrenzt. Sobald nämlich ein Kolben ungefähr zwei Drittel seines nach abwärts gerichteten Hubes durchlaufen hat, tritt der Anfangspunkt der Nut 17 aus der Trommel .f heraus und gestattet den Eintritt der Flüssigkeit in den betreffenden Pumpenzylinder (die betreffende Bohrung). Steigt ,der Kolben wieder empor, so wird die Flüssigkeit so lange wieder in die Kammer 16 zurückgepreßt, bis die Tut 17 vollständig in die Kolbenbohrung eingetreten ist, worauf der in dem Pumpenzylinder noch verbleibende Flüssigkeitsrest durch die Durchbrechung 15 des Verteilers hindurchgepreßt wird, die im betreffenden Augenblick in die richtige Lage gelangt.
  • Da weder Klappen, Pleuelstangen, Gelenke noch sonstige empfindliche Teile vorhanden sind, so unterliegt die Pumpe keiner merklichen Abnutzung.
  • Die Zahl der Kolben kann beliebig gewählt werden. Bringt man in der Verlängerung der Antriebswelle noch eine zweite Trommel 5 an, so kann die Pumpe auch zu einer Doppelpumpe ausgestaltet werden.
  • Durch Verstellen des Verteilers 7 gegenüber der Trommel 4 kann die Leistung der Pumpe beliebig geregelt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Pumpe, insbesondere für die Herstellung von Kunstseide, mit aus je zwei miteinander verbundenen und zueinander geneigten Kolben bestehenden Kolbenpaaren, die durch die Drehung zweier umlaufender, mit ihren Drehachsen im Winkel zueinander liegender Trommeln in zur zugehörigen Drehachse parallelen Zylinderbohrungen gehoben und gesenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Trommeln (4., 5), von denen die eine in an sich bekannter Weise mit einer Antriebswelle starr verbunden ist, auf ihren einander abgewandten Enden federnd an feststehenden Verteilerplatten (7, 7') anliegen, während sie auf ihren einander zugewandten Enden durch ein vorzugsweise unmittelbar aus den Trommeln herausgearbeitetes Kegelradgetriebe oder ähnliche an ihrem Umfang vorgesehene Kraftübertragungsmittel miteinander in Eingriff stehen.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einander abgewandten Öffnungen der in den Trommeln (4., 5) angeordneten Zylinderbohrungen mit einer an die Druckleitung angeschlossenen Verteilerplatte (7') in Verbindung kommen, während die einander zugewandten Öffnungen in einer mit der Zuflußleitung verbundenen Kammer (i6) liegen, die mit der Verteilerplatte durch an den einander abgewandten Enden der Kolben (6) angeordnete, die Länge des wirksamen Pumpenhubes begrenzende Nuten (i7) in Verbindung steht.
DEB144938D 1928-08-01 1929-08-01 Pumpe, insbesondere fuer die Herstellung von Kunstseide Expired DE542121C (de)

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