DE542820C - Maschine zum Zusammenbau und zur Fertigstellung von Rahmenboecken, Rahmen und Stuhllehnen von normalen Stuehlen - Google Patents

Maschine zum Zusammenbau und zur Fertigstellung von Rahmenboecken, Rahmen und Stuhllehnen von normalen Stuehlen

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DE542820C
DE542820C DE1930542820D DE542820DD DE542820C DE 542820 C DE542820 C DE 542820C DE 1930542820 D DE1930542820 D DE 1930542820D DE 542820D D DE542820D D DE 542820DD DE 542820 C DE542820 C DE 542820C
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DE
Germany
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machine
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milling
assembling
backs
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DE1930542820D
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CHRISTIAN BAEHRE
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27M—WORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/0013—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles
    • B27M3/0066—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by tongue and groove or tap hole connections
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27M—WORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/18—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of furniture or of doors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

  • Maschine zum Zusammenbau und zur Fertigstellung von Rahmenböcken, Rahmen und Stuhllehnen von normalen Stühlen Die Erfindung betrifft eine Maschine zur massenweisen Herstellung von Rahmenböcken, Rahmen und Stuhllehnen von normalen Stühlen in der Art, die die zugerichteten Werkstücke mit Hilfe von einem endlosen Transportband zu den jeweiligen Gegenständen zusammenpreßt und verleimt sowie diese Gegenstände an Holzbearbeitungswerkzeugen zur mehrfachen Bearbeitung stetig vorbeiführt und in einem Arbeitsdurchgange fertigstellt, und besteht darin, daß die Glieder des endlosen Bandes zu direkten Pressen als Arbeitstische ausgebildet worden sind.
  • In den Abb. i bis 3 ist die Gesamtmaschine für die Herstellung der Rahmenböcke dargestellt, und zwar zeigt die Abb. i die Maschine in Ansicht, Abb.2 im Grundriß, Abb.3 in Seitenansicht.
  • Die Abb. q. bis 7 stellen einen Preßtisch dar, wobei gleichzeitig das Einlegen der Hölzer, die Preßarbeit und das Auslösen der zusammengepreßten Böcke erläutert ist.
  • Die Abb. 8 und g erläutern die zwangsläufige Führung und Bewegung des Holzbearbeitungswerkzeuges (Fräser) des in den Abb. i bis 3 mit g bezeichneten Aggregates. Sinngemäß erfolgt auch die Führung und Bewegung der in den Abb. i bis 3 mit d, f, h, i, k, 1, nz, n, o und P bezeichneten Werkzeuge.
  • Der Arbeitsgang der Maschine: i. Einlegen der Hölzer und Einsetzen der Beine, 2. Zusammenpressen sämtlicher Hölzer zum Vorderbock, 3. Abrichten auf Höhe, q.. Abrichten auf Länge, 5. Kehlen (Profilieren), 6. Nuten und Falzen, 7. Innenabrunden der Zargen, B. Ecken ausstemmen, g. Profile schleifen, io. Fläche des Vorderbockes in Höhe schleifen, ii. Auslösen.
  • Arbeitsgang I. Bei a (Abb. i bis 3) werden die zugerichteten Vorderbeine in den Preßtisch, welcher ein Glied eines starren, unendlichen Transportbandes ist, eingeschoben. Außerdem werden die Zargen und alle anderen Hölzer, welche bereits fertig vorbearbeitet sind und zur Zusammenstellung des Vorderbockes benötigt werden, ebenfalls in den Preßtisch eingelegt. Die Beine finden beim Einsetzen eine Begrenzung auf einem Transportband b und werden in der hierdurch bedingten Stellung durch Klemmfedern. festgehalten. Damit sich auch die Zargen beim Pressen nicht heben können, werden diese durch eine unter Federdruck stehende Platte d nach dem Einlegen leicht auf den Tisch gepreßt. Das Leimangeben kann entweder vorher oder nach dem Einlegen der Hölzer automatisch erfolgen.
  • Arbeitsgang IL Beim Fortbewegen des Tisches, welcher aus fünf Einzeltischen i, z, 3, q. und 5 (Abb. 5) besteht, die gemeinsam ineinander in Führungen seitlich und vorwärts bewegt werden können, wird dieser zuerst seitlich durch Knebel c, Exzenterbolzen, welche durch Anschläge 6 (Abb. 5) am Maschinenrahmen gedreht und angepreßt werden, und in derselben Weise vorwärts zusammengepreßt. 6a (Abb. 5) zeigt sinngemäß die Stellung des Anschlages 6 bei weiter vorgelaufenem Tisch im Verhältnis zu diesem. Durch die seitliche Bewegung der Tische 2 und 3 (Abb. 5) werden einmal die Zargen und die Querleiste und gleichzeitig die beiden Vorderbeine mit der Vorderzarge zusammengebracht und verleimt. Beim Vorwärtsdruck der Tische 2 und 3 (Abb. 5) geschieht dieses mit den Vorderbeinen und den Seitenzargen, so daß jetzt der Vorderbock zu einem Ganzen verleimt ist (Abb.7). Jetzt löst sich die Platte d (Abb. i bis 3), welche die Zargen auf dem Tisch beim Pressen festgehalten hat und bis hierher automatisch mitgelaufen ist, und wird automatisch sinngemäß der Abb. 8 und g in ihre Anfangsstellung zurückgebracht. Seitlich bleibt aber der geleimte Vorderbock bis zur Fertigstellung durch Knebel c gepreßt, erst nachdem er abgerichtet, von Fräsapparaten und Schleiftrommeln bearbeitet wurde, werden am Ende der Maschine die Knebel c automatisch durch die Hebelgetriebe y, welche durch Schneckengetriebe 7 und Zahnradübertragungen von der Maschine angetrieben werden, gelöst, und der fertige Vorderbock kann abgenommen werden (vgl. Abb. 6 und 7).
  • Das Abrichten erfolgt durch Kreissägen e und f (Abb. i bis 3), und zwar richtet Kreissäge e mit stehender Welle (Arbeitsgang III), während der Vorderbock darunter hindurchläuft, in der Höhe und Kreissäge f (Arbeitsgang IV) mit liegender Welle in der Länge ab. Die Führung und Bewegung der Kreissäge f erfolgt während des Arbeitsganges IV sinngemäß den Erläuterungen der Abb. 8 und g, Kreissäge f ist wie der Fräsapparat g an einem Führungstisch 8 (Abb.g) befestigt, welcher durch die Spindel q auf dem Führungstisch ro (Abb. 8 und g) zwangsläufig beim Fortbewegen des Tisches lo durch Eingriff des Zahnrades ii auf der Spindel g in, die Zahnstange 12 am Maschinenrahmen quer bewegt wird. Die Bewegung des Tisches io erfolgt wiederum zwangsläufig von der Maschine, wie dies in nachfolgendem Arbeitsgang V auf Grund der Abb. 8 und g erläutert ist.
  • Arbeitsgang V. Das seitliche Profilieren der Zargen erfolgt durch Fräsapparate g und n (Abb.i bis 3), und zwar bewegen sichzwei Fräsapparate n der Gehrung der Zarge entsprechend seitlich sinngemäß den Erläuterungen der Abb. 8 und g, sind aber in Laufrichtung der Maschine unbeweglich, während Fräsapparat g, welcher auf einer Führung 13 in Laufrichtung des Automaten angebracht ist, vom Transportband automatisch mitgenommen wird. In dieser Zeit läuft der Fräser quer zum Transportband und profiliert die Vorderzarge. Ist dieses geschehen, so läuft der Fräser wieder zurück und der ganze Apparat wird im Schlitten ebenfalls automatisch durch die Maschine in seine Anfangsstellung zurückgebracht. Bewegungsantrieb s. Abb. 8 und g.
  • Das Transportband, bestehend aus den Arbeitstischen T (Abb. 8 und g), läuft während der Arbeit des Automaten ununterbrochen um. Die Antriebe der bearbeitenden Werkzeuge f, g, lt, i, k, 1, 7n und n erfolgt zwangsläufig durch die Arbeitstische T. Im Moment der jedesmaligen Bearbeitung durch die Werkzeugapparate greifen die am Arbeitstische T angebrachten Zuführstangen 1q., deren Längen der Dauer des jeweiligen Arbeitsganges angepaßt sind, in die Zuführräder 15, welche mit der Welle 16 im Maschinenrahmen gelagert sind, ein. Hierdurch werden die Zahnräder 15 in drehende Bewegung gebracht. Diese Bewegung überträgt sich durch die Wellen 16, Kegelräder 17 und 18, Wellen ig auf die Zahnräder 2o. Die Zahnräder 2o greifen in Zahnstangen 2i am Führungstisch io ein und bewegen den Führungstisch io zwangsläufig in Laufrichtung des Transportbandes vorwärts. Durch Eingriff des Zahnrades ii auf Spindel q erfolgt jetzt zwangsläufig die Querbewegung der oben genannten Holzbearbeitungswerkzeuge, welche dementsprechend an dem Führungstisch 8 befestigt sind, den Erläuterungen im Arbeitsgang IV entsprechend. Der Rücklauf erfolgt zwangsläufig durch Zug der Gegengewichte 22.
  • Arbeitsgang VI. Zum Befestigen desSitzes muß der Vorderbock entweder genutet oder gefalzt werden. Das Nuten erfolgt durch einen kombinierten Kettenfräsapparat i (oder Bohrfräsapparat i). Kettenfräs- sowie auch Bohrfräsapparat werden, während ihrer Arbeit automatisch nach den Erläuterungen der Abb.8 und g ebenfalls von der Maschine vor- und rückwärts bewegt. Soll gefalzt werden, so wird Kettenfräs- oder Bohrfräsapparat gegen einen einfachen Flachfräsapparat ausgetauscht.
  • Arbeitsgang VII. Die Zargen müssen auch an den Innenkanten gerundet werden, damit sich die aufgelegten Rohrgeflechte nicht an den scharfen Kanten zerschneiden. Zu diesem Zweck ist ein Fräsapparat k angebracht, welcher, nachdem die Querleiste des Vorderbockes durchgelaufen ist und der Fräser sich automatisch durch Kurvensegmente auf die richtige Höhe eingestellt hat, bei den Zargen und der Querleiste die Kanten abrundet, indem derselbe ringsherum innen an denselben vorbeiläuft. Der Apparat ist seitlich und rückwärts nach jeder Richtung hin beweglich, sinngemäß den Erläuterungen der Abb. 8 und g, und wird während seiner Arbeit vom Transportband mitgenommen. Nachher erfolgt automatischeRückwärtsbewegung in Anfangsstellung.
  • Arbeitsgang VIII. Die vom Nuten oder Falzen unsauberen Ecken müssen noch ausgestemmt werden. Dieses erfolgt durch eine Kombination von vier Eckenstemmapparaten = auf einem Schlitten, welcher ebenfalls während der Arbeit, der Abb. 8 und g entsprechend, die Bewegung des Transportbandes mitmacht und nachher automatisch in die Anfangsstellung zurückläuft. Bewegung des Apparates nach unten geschieht durch Kurvensegmente, nach oben durch Federdruck.
  • Arbeitsgang IX. Die Arbeitsweise der Schleifapparate m und ia erfolgt sinngemäß nach den Fräsapparaten g und h. Statt Fräser finden hier Profilschleifscheiben Verwendung.
  • Arbeitsgang X. Ist die Bearbeitung so weit erfolgt, so ist der Vorderbock fertig und kann aus dem Tisch des Transportbandes ausgelöst werden. Zu diesem Zwecke werden durch Hebelgetriebe p die Knebel c gelöst, indem als Gleitkurvenbahnen ausgebildete Hebel 23 des Getriebes y hinter die Knebel c greifen und diese herumdrücken. Der Vorderbock hängt jetzt nur noch in den Vorderbeinlöchern des Tisches und kann aus diesem ohne Schwierigkeiten herausgenommen werden.
  • Das Transportband ist eine aus den einzelnen beim Verleimen und beim Arbeitsgang als Unterlage erforderlichen Arbeitstischen zusammengesetzte Kette, welche durch Rollen auf Schienen läuft und in waagerechter Lage eine starre Ebene bildet, auf welcher die Verleimung und Bearbeitung des Vorderbockes erfolgt.
  • Der Antrieb des Automaten sowie der Einzelmaschinen soll jeweils durch elektrische Kraft (Motor s), durchRiemenübertragung oder durch Preßluft erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Zusammenbau und zur Fertigstellung von Rahmenböcken, Rahmen und Stuhllehnen von normalen Stühlen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenglieder einer endlosen, stetig umlaufenden Kette zu direkten Pressen als Arbeitstische ausgebildet worden sind, die die zugerichteten Werkstückteile zu den jeweiligen Gegenständen zusammenpressen und verleimen und diese Gegenstände zur mehrfachen Bearbeitung stetig an bearbeitenden Abricht-, Fräs-, Stemm- und Schleifwerkzeugen vorbeiführt.
DE1930542820D 1930-01-29 1930-01-29 Maschine zum Zusammenbau und zur Fertigstellung von Rahmenboecken, Rahmen und Stuhllehnen von normalen Stuehlen Expired DE542820C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE542820T 1930-01-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE542820C true DE542820C (de) 1932-01-29

Family

ID=6559811

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930542820D Expired DE542820C (de) 1930-01-29 1930-01-29 Maschine zum Zusammenbau und zur Fertigstellung von Rahmenboecken, Rahmen und Stuhllehnen von normalen Stuehlen

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DE (1) DE542820C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3358721A (en) * 1963-02-06 1967-12-19 Giesecke Gunter Means for joining workpieces at their end faces by means of a bonding agent, more especially workpieces of wood
EP0062267A3 (en) * 1981-03-31 1983-05-25 Fritz, Hans-Ulrich, Dipl.-Ing. Manufacturing and assembling system
EP0093196A1 (de) * 1982-05-04 1983-11-09 Kabushiki Kaisha Matsuura Kikai Seisakusho Werkstückwechselvorrichtung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3358721A (en) * 1963-02-06 1967-12-19 Giesecke Gunter Means for joining workpieces at their end faces by means of a bonding agent, more especially workpieces of wood
EP0062267A3 (en) * 1981-03-31 1983-05-25 Fritz, Hans-Ulrich, Dipl.-Ing. Manufacturing and assembling system
EP0093196A1 (de) * 1982-05-04 1983-11-09 Kabushiki Kaisha Matsuura Kikai Seisakusho Werkstückwechselvorrichtung

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