DE543207C - Vorrichtung zur Feineinstellung der Seilscheibe fuer den Sattel von Papierschneidemaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur Feineinstellung der Seilscheibe fuer den Sattel von PapierschneidemaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D7/00—Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
- B26D7/01—Means for holding or positioning work
- B26D7/015—Means for holding or positioning work for sheet material or piles of sheets
- B26D7/016—Back gauges
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Description
- Vorrichtung zur Feineinstellung der Seilscheibe für den Sattel von Papierschneidemaschinen Um an Schneidemaschinen den Tischsattel, welcher mittels einer Bandscheibe durch Stahlband o. dgl. von Hand schnell hin und her bewegt wird, fein verstellen zu können, trägt die Bandscheibe in den meisten Fällen einen Schneckenkranz, in welchen eine Schnecke eingreift, deren Welle durch Handrad gedreht wird. Diese bekannte Ausführung hat den großen Nachteil, daß die Schnecke jedesmal. in oder außer Eingriff mit dem Schnekkenkranz: der Bandscheibe gebracht werden muß, je nachdem man den Sattel schnell verschieben oder fein einstellen will. Um das zeitraubende Ein- und Auslegen der Schnecke zu vermeiden, ist eine Ausführung bekannt, hei der die Feineinstellung durch Klemmkupplungen irgendwelcher Art in beiderseitiger Bewegungsrichtung stets kraftschlüssig mit der Bandscheibe des Sattels gekuppelt ist, während das Schnellsattelrad lose drehbar auf dem Bolzen der Bandscheibe sitzt. Bei dieser Ausführung wird die Feineinstellung erst nach einem gewissen Leergang des Schnellsattelrades entkuppelt und damit das lose Schnellsattelrad in feste Anlage an die Bandscheibe gebracht, so daß der Schnellsattel in Wirkung treten kann. Diese Ausführung hat aber den großen Nachteil, daß durch den Leergang des Schnellsattelrades eine mehr oder weniger starke ruckartige Bewegung des Sattels auftritt und das Schnellsattelrad stets beim Sichanlegen an die Bandscheibe einen störenden Schlag erhält. Nach anderen bekannten Ausführungen hat man, um das Ein- und Auslegen der Schnecke zu vermeiden, die Bandscheibe mit einer ringförmigen Keilnut oder mit einem Sperrkranz versehen, in welche eine Klemmklinke oder Zahnklinke eingreift. Normalerweise steht die Klemmklinke außer Eingriff mit der ringförmigen Keilnut, so daß man die Bandscheibe ungehindert schnell von Hand drehen kann und somit eine Schnellverstellung hat. Bewegt man jedoch den Handhebel der Feinverstellung, welcher durch eine Zugstange mit der Klemmklinke in Verbindung steht, so legt sich die Klemmklinke in die Keilnut der Bandscheibe und nimmt diese mit. Das Übersetzungsverhältnis des Handhebels ermöglicht eine Feinverstellung der Bandscheibe. Hierdurch ist also eine wechselseitige Schnell-oder Feinverstellung des Sattels ermöglicht, ohne irgendwelche Teile erst durch eine gesonderte Bewegung zu kuppeln oder zu entkuppeln, da hierbei die Kupplung und Entkupplung der Klemmklinke selbsttätig bei Bewegung des Handhebels erfolgt. Diese bekannte Ausführung hat aber den Nachteil, daß sie nur eine Feinverstellung in einer Drehrichtung zuläßt.
- Die im nachfolgenden beschriebene und dargestellte Erfindung gibt einen Weg an, um mittels einer Klemm- oder Zahnklinke eine Feinverstellung in beiden Drehrichtungen zu ermöglichen, ohne durch einen besonderen Handgriff die Klemm- oder Zahnklinke erst in Eingriff mit der Bandscheibe zu bringen. Es zeigen Abb. i eine Draufsicht auf einen Schneideinaschinentisch, Abb. 2 einen Aufriß des Tisches.
- Der Sattel i ist in bekannter Weise mittels des Stahlbandes 2 mit der Bandscheibe 3 gekuppelt und wird durch Drehen der Bandscheibe von Hand schnell hin und her bewegt. In die Keilnut 4 der Bandscheibe greift eine keilförmige Klemmklinke 5 .ein, welche zwei Klemmnasen 6 und ; besitzt, so daß sie nach Einlegen in die Keilnut die Bandscheibe nach beiden Drehrichtungen mitnehmen kann, je nachdem, ob die Nase 6 oder die Nase 7 sich in die Keilnut einlegt. Die Klemmklinke 5 ist auf einem Hebel 8 schwenkbar um den Bolzen 9 gelagert, während der Hebel 8 um die Achse i o der Bandscheibe drehbar ist. An dem äußeren Ende der Klemmklinke 5 ist die Zugstange i i angelenkt, welche mit ihrem anderen Ende am kurzen Hebelarm des Handhebels 12 angreift, der seinerseits auf dem am Tisch befestigten Bolzen 13 drehbar gelagert ist. Um den Hebel 8 und somit die Klemmklinke 5 in Mittelstellung zu halten, ist der Hebel 8 beiderseits mit je einer Druckfeder 14 und 15 gegen einen fest auf der Achse io der Bandscheibe befestigten Arm 16 abgestützt, während an dem äußeren Ende der Klemmklinke 5 eine Zugfeder 17 angreift, die genau in Richtung der Mittelstellung der Klemmklinke -wirkt und mit ihrem anderen Ende am Tisch befestigt ist. Durch die Wirkung dieser Federn geht der Hebel 8 stets wieder in seine Mittellage zurück, und die Klemmklinke 5 ist mit ihren beiden Nasen 6 und 7 außer Eingriff mit der Bandscheibe, so daß man die Bandscheibe von Hand ungehindert schnell hin und her drehen kann. Bewegt man jedoch den Handhebel 12 in einer der angegebenen Pfeilrichtungen, so schwenkt zuerst die Klemmklinke 5 unter der Zug- bzw. Druckwirkung der Zugschiene i i um ihren Drehpunkt auf dem Hebel 8, welcher zunächst an einer Drehung um die Achse i o durch die beiderseitig wirkende Abstützung der Druckfedern 14 und 15 gehemmt wird, und legt sich mit einer ihrer beiden Nasen 6 oder 7 fest in die Keilnut der Bandscheibe 3. Bei Weiterbewegung des Handhebels 12 in der eingeschlagenen Richtung wird nun die Bandscheibe durch die Klemmwirkung der Klemmklinke mitgenommen, wobei auch der Hebel 8 finit um die Achse io geschwenkt wird. Hierbei wird die der Schwenkrichtung entgegengesetzt wirkende Druckfeder gespannt und die andere entlastet. Durch den Handhebel 12 erreicht man so eine Feinverstellung der Bandscheibe und somit des Sattels. Nach Loslassen des Handhebels 12 gehen der Hebel 8, die Klemmklinke 5 und der Handhebel i :z unter der Wirkung der Federn 14, 15 und 17 wieder in ihre Mittellage zurück, und die Bandscheibe ist damit wieder frei, so daß sie wieder von Hand ungehindert schnell gedreht werden kann. Durch diese Anordnung ist somit eine wechselseitige Schnell- oder Feinverstellung der Bandscheibe nach beiden Richtungen ermöglicht, ohne vorher erst irgendwelche Teile durch einen besonderen Handgriff zu kuppeln oder zu entkuppeln.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Feineinstellung der Seilscheibe für den Sattel von Papierschneidemaschinen in beiden Richtungen mittels einer Klemm- oder Zabnlzlinke, welche auf einem um die Achse der Seilscheibe schwenkbaren Hebel drehbar befestigt ist und zwei gegenläufig wirkende :Wasen besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemm- oder Zahnklinke (5) durch eine Feder (17), die mit einem Ende am Maschinengestell befestigt ist, in entkuppelter Mittelstellung gehalten wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Hebel (8) durch zwei -gegeneinanderwirkende, am 11-Iascliinengestell befestigte Federn (14, 15) in Mittelstellung gehalten wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE543207T | 1930-11-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE543207C true DE543207C (de) | 1932-02-04 |
Family
ID=6559959
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930543207D Expired DE543207C (de) | 1930-11-30 | 1930-11-30 | Vorrichtung zur Feineinstellung der Seilscheibe fuer den Sattel von Papierschneidemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE543207C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007739B (de) * | 1953-09-17 | 1957-05-09 | Karl Krause Fa | Schneidemaschine fuer Papier, Pappe od. dgl. |
-
1930
- 1930-11-30 DE DE1930543207D patent/DE543207C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007739B (de) * | 1953-09-17 | 1957-05-09 | Karl Krause Fa | Schneidemaschine fuer Papier, Pappe od. dgl. |
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