DE543251C - Revolverdrehbank - Google Patents

Revolverdrehbank

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DE543251C
DE543251C DE1930543251D DE543251DD DE543251C DE 543251 C DE543251 C DE 543251C DE 1930543251 D DE1930543251 D DE 1930543251D DE 543251D D DE543251D D DE 543251DD DE 543251 C DE543251 C DE 543251C
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DE1930543251D
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Inventor
Walter Moebius
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MAGDEBURGER WERKZEUGMASCHFAB
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MAGDEBURGER WERKZEUGMASCHFAB
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 4. FEBRUAR 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M543251 KLASSE 49 a GRUPPE
Revolverdrehbank Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. April 1930 ab
ist in Anspruch genommen.
Bei Revolverdrehbänken hatte man bisher die Einrichtungen zum Steuern des Werkzeugschlittens von Hand oder auf maschinellem Wege je für sich am Schlitten des Drehrevolvers und des Bohrrevolvers befestigt. Diese Einrichtungen wanderten also mit den die Revolver tragenden Schlitten hin und her. Das führte besonders bei langen Betten zu Unzuträglichkeiten während der Arbeit, weil die Handgriffe zur Bedienung der Revolverköpfe nicht immer von der Arbeitsstelle aus ohne weiteres erreichbar waren. Der Blick des Arbeiters wurde daher häufig von der Arbeitsstelle fortgelenkt, weil er erst die augenblickliche Stellung der Handgriffe ermitteln mußte.
Die Erfindung will die Nachteile, die hierdurch bei der Bedienung der Revolverdrehbank gegeben sind, vermeiden, indem die Handgriffe für die Bedienung des Drehrevolvers und des Bohrrevolvers an einer ortsfesten Sammelstelle am Maschinenbett vereinigt werden, so daß der Arbeiter stets die Handgriffe an der Arbeitsstelle unmittelbar zur Verfügung hat und durch die Übung dahin gebracht wird, die Maschine zu bedienen, ohne vor jedesmaligem Benutzen eines Handgriffes erst den Blick auf diesen werfen zu müssen.
Es ist schon bei Drehbänken bekannt, die Bedienung und Steuerung der Werkzeugträger durch ortsfest gelagerte Handräder, Griffe o. dgl. von einer Sammelstelle am Bett aus vorzunehmen. Trotzdem hatte man aber bisher bei Revolverdrehbänken den Gedanken der Anwendung einer Zentralsteuerstelle nicht durchgeführt, offenbar deswegen, weil die Schalteinrichtungen für Revolverdrehbänke wesentlich verwickelter ausfallen müssen als für einfache Drehbänke.
Es sind bei der Revolverdrehbank für jeden der beiden Revolverköpfe, also sowohl für den Drehrevolver als für den Bohrrevolver, Eil- und Langsamgang sowohl von Hand als auch maschinell von der Sammelstelle aus zu steuern. Ferner muß der Quervorschub für einen oder beide Köpfe bedient werden, und dann muß auch die Schaltung des Bohrrevolvers, der sich entweder um eine waagerechte oder um eine senkrechte Achse dreht, von der Sammelstelle aus vorgenommen werden. Schließlich muß man auch noch für beide Köpfe verschiedene Vorschubgeschwindigkeiten einschalten können, und da bietet die Erfindung noch den weiteren Vorteil, daß man ein gemeinsames Vorschubwechselgetriebe verwenden kann, da dieses nun
'■) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Walter Möbius in Magdeburg.
im Bett gelagert werden kann. Die Handgriffe zur Schaltung des Wechselgetriebes und zur Bedienung der erforderlichen Kupplungen werden dann auch an der Sammelstelle vorgesehen.
Es ist also gemäß der Erfindung eine Revolverdrehbank geschaffen, die mit einer Zentralsteuerstelle versehen ist, welche an der Arbeitsstelle liegt, und von der aus die beiden Köpfe ίο gesteuert werden können, gleichgültig in welcher Stellung sie sich befinden und welche Schaltvorgänge an ihnen vollzogen werden sollen.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine Revolverdrehbank mit Drehrevolver und Bohrrevolver, dessen Achse senkrecht steht, dargestellt.
Fig. ι zeigt den mittleren Teil der Revolverdrehbank mit der beiden Köpfen gemeinsamen Zentralsteuerplatte,
Fig. 2 eine Aufsicht in teilweisem Schnitt, Fig. 3 einen Querschnitt durch die Revolverdrehbank. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Ouervorschub des Drehrevolvers und des Bohrrevolvers dargestellt. Wenn man auf den Quervorschub des Bohrrevolvers verzichtet, so kann man die ganzen Schaltvorgänge dieses Revolverkopfes auch von der Zentralsteuerplatte aus vornehmen.
Fig. 4 zeigt das Getriebeschema für diejenigen Teile der Revolverköpfe, die bei einer solchen Schaltung in Betracht kommen.
Fig. 5 bis 12 zeigen die selbsttätige Schaltvorrichtung für den Revolverkopf in verschiedenen Stellungen.
Die Revolverbank besteht in bekannter Weise aus dem Bett 1, dem Spindelstock 2, dem Drehrevolver 3 und dem Bohrrevolver 4. Letzterer hat beispielsweise eine senkrecht angeordnete Achse. Für die Antriebsteile der beiden Revolverköpfe ist eine gemeinsame Steuerplatte 5 vorhanden, die am Bett der Werkzeugmaschine angebracht ist. Die Revolverbank läßt beispielsweise zwei verschiedene Antriebsgeschwindigkeiten für die Bewegung der Schlitten zu. Der gewöhnliche Antrieb des Dreh- und des Bohrrevolvers erfolgt von der Welle 6; von der Welle 7 aus wird der Eilgang abgeleitet. Im Bett sind die beiden Querwellen 8 und 9 gelagert, von denen aus der Antrieb des Drehrevolvers bzw. des Bohrrevolvers erfolgt. In folgendem werden zunächst die Antriebsteile für den Drehrevolver und dann die für den Bohrrevolver beschrieben.
Auf der Welle 8 sitzt das Ritzel 10, das in die Zahnstange 11 am Drehrevolver 3 eingreift. Hierdurch erfolgt der Vorschub des Drehrevolvers. Mit der Kupplung 12 ist das Zahnrad 13 verbunden, das in den Trieb 14 eingreift. Die Verstellung des Zahnrades 13 erfolgt vom Handgriff 15 aus. Wird der Handgriff 15 nach vorn gezogen, so erfolgt über das Ritzel 10 die Längsverschiebung des Revolverkopfes 3. Wird der Handhebel 15 nach der anderen Seite bewegt, so wird die Hohlwelle 16 eingeschaltet, damit in Umdrehung versetzt und über die verschiebbare Welle 17 die Spindel 18 angetrieben, die den Drehrevolver 3 quer zur Werkzeugmaschine verschiebt. Da die Wellen 8 bzw. 16 im Bett fest gelagert sind, die Spindel 18 dagegen mit dem Drehrevolver 3 wandert, so ist die Welle 17 axial verschiebbar ausgebildet und schiebt sich durch die Nabe des Kegelrades 19 hindurch (vgl. auch Fig. 3). Für die Einschaltung des Eilganges von der Welle 7 aus ist das Wendegetriebe 20 vorgesehen, mit dem auch der Handstern 21 verbunden ist. Der Hebel 22 dient zur Schaltung der Kupplung des Wendegetriebes.
Der Antrieb des Bohrrevolvers erfolgt in ,ähnlicher Weise von der Welle 6 aus. Über die Welle 9 wird das Ritzel 23 in Umdrehung versetzt, das die mit dem Bohrrevolver 4 verbundene Zahnstange 24 verschiebt. Die Kupplung 25 zum Umschalten von Längsverschiebung auf Planverschiebung wird durch den Hebel 26 bedient; und es ist gleichfalls eine verschiebbare Welle 27 vorgesehen. Wendegetriebe 28, Handstern 29 und Schalthebel 30 sind in gleicher Weise angeordnet wie beim Drehrevolver 3.
Der Getriebeplan stellt die Anordnung der einzelnen Getriebeteile noch etwas ausführlicher dar und zeigt vor allen Dingen die Vorrichtung zum Schalten des Bohrrevolvers 4. Durch Umlegen des Handhebels 30 für die Einschaltung des Eilganggetriebes wird über die Segmente 31 die Stange 32 verschoben. Diese Stange dreht die Führungsschiene 33, die in den Böcken 34 drehbar gelagert ist. Auf der Führungsschiene 33 ist der Kurvenblock 35 verschiebbar; er wird auf diejenige Stelle gebracht, an welcher sich der Bohrrevolver 4 in seiner äußersten Stellung befindet, in der also die Schaltung und danach der Vorwärtslauf beginnt. Diese Schaltung wird durch den Hebel 36 eingeleitet, der beim Anlauf gegen den Kurvenblock 35 die Welle 37 dreht und dadurch zunächst die Bremse 38 über den Hebel 39 lüftet. Der Arm 40 der Welle 37 schlägt dann weiterhin gegen die Stange 41, verschiebt diese, löst dadurch den Indexbolzen 42 aus und rückt die Kupplung 43 ein. Hierdurch wird der Antrieb für den Revolverkopf 4 eingeschaltet und dieser so lange gedreht, bis die gewünschte Stellung erreicht ist.
Mit dem Revolverkopf 4 ist dann durch Übertragungsglieder 44 die Schaltwalze 45 verbunden.
Der Getriebeplan zeigt noch den Antrieb der Supporte von der Welle 6 über den Räderblock 46, 47, bei dem beispielsweise durch Verschieben der Ziehkeile 48, 49 von den Hebeln 50,51 aus eine beliebige Übersetzung einge-
schaltet wird. Die Hebel 52 und 53, die mit Steilgewinde versehen sind, steuern die Kupplungen 54, 55.
Die Einrichtung zum selbsttätigen Schalten des Revolverkopfes 4 ist in den Fig. 5 bis 12 näher dargestellt. Der Kurvenblock 35 hat zwei Kurven 56, 57, die durch einen Zwischenraum voneinander getrennt sind. Durch die Stange 32 ist der Block 35 mit der Eilgangkupplung 59 verbunden. Ferner trägt er auf seiner Oberseite eine Rolle 6o, die sich gegen den Anschlag 61 am Revolverkopf 4 legt. Der Hebel 39 trägt zwei Rollen 62, 63, zwischen denen eine Zunge 64 angeordnet ist.
Die Schaltvorrichtung für den Revolverkopf 4 wirkt nun in folgender Weise: Fig. 5 zeigt den Revolverkopf 4 während der Rückwärtsbewegung (Pfeil A). Hierbei ist der Eilgang 9 (Fig. 6) eingerückt. Dabei ist die Kurve 56 des Kurvenblockes 35 durch die Verbindungsstange 32 so eingestellt, daß die Rolle 62 auf/die Kurve 56 auflaufen kann. Beim Auflaufen wird der Hebel 39 in Richtung des Pfeiles B geschwenkt, wodurch die Bremswelle 37 gedreht und die Bremse 38 gelüftet wird. Der Rückwärtsgang wird dadurch beendet, daß die Rolle 60 gegen das Kurvenstück 61 anläuft. Dadurch wird der Block 35 um die Lagerstelle 34 gedreht (Fig. 8), die Stange 32 in Richtung des Pfeiles C bewegt und die Eilgangkupplung 59 ausgerückt. Der Revolverkopf 4 kommt also dann zum Stillstand.
Während der Drehung des Hebels 39 schlägt der Arm 40 mit seinem einstellbaren Ende gegen die Stange 41 (Fig. 7), löst dadurch den Indexbolzen 42 aus, und kurz darauf wird durch die Feder 65 der Hebel 66 geschwenkt und die Kupplung 43 eingerückt. Hierdurch wird eine Dauerschaltung des Revolverkopfes 4 erzielt.
Will man die Schaltung beenden, so verschiebt man mittels des Handhebels 30 (Fig. 4) die Stange 32 in Richtung des Pfeiles C (Fig. 10) weiter und schwenkt damit auch den Kurvenblock 35 weiter. Diese Bewegung ist aber dadurch begrenzt, daß der Anschlag 64" am Kurvenblock gegen die Zunge 64 stößt (Fig. 10), so daß der Eilgang vorwärts noch nicht eingeschaltet ist, wie das die Stellung der Eilgangkupplung 59 in Fig. 10 zeigt. Hierdurch wird vermieden, daß der Eilgang für die Vorwärtsbewegung eingeschaltet werden kann, bevor der Revolverkopf 4 durch Einrücken des Indexbolzens 42 in der gewünschten Lage ist. Ist die Schaltung so weit gekommen, daß der Indexbolzen 42 einspringen kann, dann schiebt die Feder des Indexbolzens die Stange 41 zurück und löst die Kupplung 43 aus. Hierdurch ist die Schaltung des Revolverkopfes 4 beendet. Ferner wird dadurch der Arm 40 zurückgeschleudert und die Zunge 64 gibt nunmehr den Anschlag 640 frei. Nun kann. die Kupplung 59 für den Vorwärtseilgang eingeschaltet werden und die Kupplung und der Kurvenblock 35 kommen in ihre äußerste Lage (Fig. 12). Dabei kommt die Kurve 57 unter die Rolle 63. Bewegt sich nunmehr der Schlitten nach vorn, so wird der Hebel 39 in der Richtung des Pfeiles D geschwenkt und die Bremse 38 des Revolver kopf es 4 angezogen. Der Revolverkopf 4 ist also jetzt wieder in Arbeitsstellung.
Die verschiedenen Bewegungen des Hebels 30 erfolgen selbstverständlich sehr kurz hintereinander und werden von dem Bedienenden als eine Bewegung ausgeführt. Gleichzeitig wird aber auch die Bremse 38 des Revolverkopfes 4 angezogen.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Revolverdrehbank, dadurch gekennzeichnet, daß der für Dreh- und Bohrrevolver vorgesehene Eil- und Langsamgang und der Ouervorschub des Drehrevolvers alle sowohl von Hand als auch maschinell ebenso wie auch die selbsttätige Schaltung 8s des Bohrrevolvers von den an einer Sammelstelle am Maschinenbett angebrachten Handrädern, Griffen u. dgl. aus gesteuert werden.
2. Revolverdrehbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sammelstelle auch noch die Schalthebel (50, 51) für ein für Dreh- und Bohrrevolver gemeinsames Vorschubgetriebe (46,47) und die Schalthebel (52, 53) für die in die Ableitungen dieses Getriebes eingeschalteten Kupplungen (54, 55) vorgesehen sind.
3. Revolverdrehbank nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den in der vorderen Bettwand gelagerten Wellen (8, 9) und den Wellen (16) doppelseitige Kupplungen (12,25) vorgesehen sind, so daß wahlweise über Zahnstangen (11,24), die mit den Revolverschlitten verbunden sind, der Längsvorschub erfolgen kann oder durch an die Wellen (16) angeschlossene, schwingend gelagerte und verschiebbare Wellen (17,27) mittels der Spindeln (18) die Querverschiebung der Revolverköpfe (3, 4) eingeschaltet wird.
4. Revolverdrehbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Eilgangwelle (7) die Wendegetriebe (20, 28) vorgesehen sind, die durch Hebel (22, 30) von der Sammelstelle der Drehbank aus bedient werden.
5. Revolverdrehbank nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Wendegetriebe-Schalthebel (30) durch Übertragungsglieder eine Stange (32) verbunden ist, die ihrerseits an einer schwingend gelagerten Führungsschiene (33) angreift, auf welcher ein Kurvenblock (35) verschiebbar
ist, der am Ende der Rücklaufbewegung des Bohrrevolvers dessen Bremse lüftet, das Schaltwerk für den Bohrrevolver einschaltet und nach Beendigung der Schaltbewegung die Bremse wieder anzieht.
6. Revolverdrehbank nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurvenblock (35) zwei durch einen Zwischenraum getrennte Kurven (56, 57) trägt, auf welche die Rollen (62,63) auflaufen, die an dem Hebel (39) angebracht sind, welcher gleichzeitig die Bremse (38) bedient und daß die schwingende Bewegung des Kurvenblockes dadurch eingeleitet wird, daß die mit dem Kurvenblock verbundene Rolle (60) gegen den festen Anschlag (61) stößt.
7. Revolverdrehbank nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß in die Aussparung zwischen den beiden Kurven (56) 57) die am Hebel (39) angebrachte Zunge (64) hineinreicht, gegen die sich der Anschlag (64®) am Kurvenblock legt, so daß die Bewegung der Kupplung (59) hierdurch begrenzt wird.
8. Revolverdrehbank nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Arm (40) ein Anschlag verbunden ist, welcher beim Ausschwingen die Stange (41) verschiebt, die ihrerseits den Indexbolzen (42) und die Kupplung (43) für die Ableitung der Schaltbewegung des Revolverkopfes ein- bzw. ausrückt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1930543251D 1930-04-25 1930-04-25 Revolverdrehbank Expired DE543251C (de)

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