DE543268C - Verfahren und Vorrichtung zur Wiederherstellung von beschaedigten Laufseilen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Wiederherstellung von beschaedigten Laufseilen

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DE543268C
DE543268C DE1930543268D DE543268DD DE543268C DE 543268 C DE543268 C DE 543268C DE 1930543268 D DE1930543268 D DE 1930543268D DE 543268D D DE543268D D DE 543268DD DE 543268 C DE543268 C DE 543268C
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DE
Germany
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cable
wire
wires
damaged
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Expired
Application number
DE1930543268D
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Schuetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adolf Bleichert and Co AG
Original Assignee
Adolf Bleichert and Co AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/16Auxiliary apparatus
    • D07B7/167Auxiliary apparatus for joining rope components

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  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Wiederherstellung von beschädigten Laufseilen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wiederherstellung von beschädigten Laufseilen von Seilbahnen, Kabelkranen, Kabelbaggern u. dgl. durch Entfernung von beschädigten Drähten und Einziehen neuer Drähte, welche mit den Enden des beschädigten Drahts verbunden werden.
  • Es ist bekannt, beschädigte Seile dadurch wieder verwendungsfähig zu machen, daß die schadhaften Drähte aus dem Seil entfernt und neue eingezogen werden. Hierzu hat man schon: Schellen verwendet, welche die alten Seilenden festhalten sollen. Die Verbindung der neuen Drahtenden mit den alten geschah durch Anschweißen, was aber zu neuen Drahtbrüchen Anlaß gab.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Verbindung mittels Schellen, Spannschlössern o. dgl., auf der Unterseite des Kabels vorgenommen wird. Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß die Seile weiter ,als Laufseile von Seilbahnen, Kabelkranen, Kabelbaggern u. dgl. Verwendung finden können, wobei die Schellen-oder Spannschloßverbindung den Lauf der Wagen nicht behindert und dabei vollkommen zuverlässig die Tragkraft des Seiles auf der alten Höhe hält und .eine weitere Auswirkung der Beschädigung unmöglich macht. Die Lebensdauer der Laufseile von Seilbahnen, Kabelkranen, Kabelbaggern u. dgl. läßt sich dadurch auf ein Vielfaches verlängern. Als Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens zum Ersatz mehrfach gebrochener Drähte auf eine größere Länge wird zweckmäßig eine Hülse verwendet, an welcher eine oder mehrere einander als Gegengewicht gegenüberliegende Trommeln und Durchtrittsöffnungen angeordnet sind. Diese wird in bekannter Weise auf dem Seile entlang gezogen, wobei sich die Hülse dem Dralle des Seiles entsprechend dreht. Durch die Verwendung dieser Vorrichtung läßt sich das Einlegen des neuen Drahts in das leere Bett des alten Drahts schnell und bequem durchführen, so daß längere Betriebsstörungen nicht eintreten.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweisen Ausführungsformen gezeigt, und zwar zeigt Abb. i das Wiederherstellungsverfahren mit Hilfe des Einfügens eines neuen Drahtstückes zwischen den Enden eines beschädigten, Abb.2 eine Vorrichtung, um neue Drähte auf der ganzen Seillänge einzuziehen.
  • In Abb. z ist a das Drahtseil, bei welchem sich an der Stelle b ein Drahtbruch befinden mag. Der beschädigte Draht ist aus dem Seil auf die ganze Länge eines Dralles herausgenommen und die gesunden Enden o nach unten aufgebogen. Ein neues Drahtstück c ist in die öftnung des alten Drahtstückes eingelegt und ebenfalls mit seinen Enden nach unten abgebogen, wobei die Spitzen der neuen und alten Drahtenden sich einander nähern. Mit Bandagen e und Schellen f sind die einzelnen Drahtenden befestigt, so daß sie sich in ihre Lage gewöhnen. Nun werden auf die zu verbindenden Drahtenden Schellen oder Bindeglieder g aufgeschlagen, so daß dabei die Drahtenden gespannt werden. Die Drähte werden nun umgebogen, die Bandagein und Schellen abgenommen, und das Seil kann wieder befahren werden. Die Schellen g können auch durch Spannschlösser ersetzt werden, mit deren Hilfe die Drahtenden einander genähert werden.
  • In Abb. a ist auf dem Kabel a eine Hülse h verschiebbar angeordnet, welche auf einander entgegengesetzten Seiten zwei Drahttrommeln i und h trägt. Die Drähte sind an den Stellen L und m durch öffnungen der Hülse h geführt. Die Hülse wird nun auf dem Seil a entlang bewegt und dabei gedreht, so daß sich die neuen Drähte von den Trommeln i und k in die öffnungen der vorher herausgenommenen gebrochenen Drähte einlegen. Um die neuen Drähte mit der entsprechenden Spannung in die Nuten einlegen zu können, werden die Trommeln i und h vorteilhaft abgebremst, so daß sie ihrer Drehung Widerstand leisten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur Wiederherstellung von beschädigten Laufseilen von Seilbahnen, Kabelkranen, Kabelbaggern u. dgl. durch Entfernung von beschädigten Drähten und Einziehen neuer Drähte, welche mit dem Ende des beschädigten Drahts verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung mittels Schellen (g), Spannschlösser o. dgl. auf der Unterseite des Kabels vorgenommen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfährens nach Anspruch r, wobei mehrfach gebrochene Drähte auf ,eine größere Länge herausgenommen und durch neue ersetzt werden, gekennzeichnet durch Verwendung einer Hülse (h), an. welcher ein oder mehrere einander .als Gegengewicht gegenüberliegende Trommeln (i, h) und Durchtrittsöffnungen (l, m) angeordnet sind.
DE1930543268D 1930-11-23 1930-11-23 Verfahren und Vorrichtung zur Wiederherstellung von beschaedigten Laufseilen Expired DE543268C (de)

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