DE543602C - Maschine zum Fraesen, Bohren und Ausschneiden von Saugscheiben fuer kuenstliche Gebisse - Google Patents
Maschine zum Fraesen, Bohren und Ausschneiden von Saugscheiben fuer kuenstliche GebisseInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
- A61C13/225—Fastening prostheses in the mouth
- A61C13/24—Fastening by suction, i.e. total dentures
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Description
- Maschine zum Fräsen, Bohren und Ausschneiden von Saugscheiben für künstliche Gebisse Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Fräsen, Bohren und Ausschneiden von Saugscheiben für künstliche Gebisse. Den gebräuchlichen vulkanisierten oder gestanzten Scheiben gegenüber haben die auf der im folgenden beschriebenen Maschine hergestellten Scheiben den Vorzug größerer Saugkraft infolge der schärferen Ränder. Auch ist die Gefahr einer Verletzung des Gaumens durch die in der Scheibe eingefrästen Rillen gegenüber den erhabenen Ringen auf anderen Scheiben geringer.
- Die Maschine ist auf den Zeichnungen zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt, Abb. -2 eine Seitenansicht, Abb. 3 einen Grundriß, Abb. ,4 einen Teil der Rückansicht der Maschine, Abb.5 den Grundriß des Saugkopfes in vergrößertem Maßstab.
- Abb. 6 den Bohr-, Fräs- und Schneidkopf mit dem darunterliegenden Teil des Tisches im Längsschnitt in vergrößertem Maßstab, Abb.7 die zugehörige Seitenansicht des Fräskopfes im Schnitt, Abb. 8 den zugehörigen Grundriß, ebenfalls im Schnitt.
- Der in Führungen p senkrecht bewegliche Tisch a wird durch Federn b nach oben gezogen und durch die Stellschrauben c in einer bestimmten Höhe gehalten. Der Tisch d ist durch die Stange q mit einem Fußbrett verbunden und kann so vermittels dieses entgegen der Kraft der Federn b nach unten be-,vegt «erden. Der Tisch a trägt eine Platte d, die mit dem Hohlkörper e durch Vernieten o. dgl. fest verbunden ist. Die Platte d mit dem Einsatz e ist durch die Mutter f an dem Tisch befestigt. Der Einsatz e hat an seiner Oberseite konzentrische Ringe mit kleinen Löchern r. Außerdem enthält die Oberseite des Einsatzes e eine konzentrische Rille t (Abb.5), die dem Durchmesser der auszuschneidenden Gummiplatte entspricht und in der Mitte einen Ausschnitt y mit dem Stift s zum Bohren der Gummischeibe hat. Mit dem Einsatz e wird der Gummischlauch g verbunden, durch den die Luft abgesaugt wird. Das in dem Einsatz entstehende Vakuum zieht durch die Löcher t- das auf dem Einsatz e zu bearbeitende Gummistück s fest (Abb. 6). Eine weitere Einspannung des Werkstückes s erfolgt durch das Ringstück h, das in Führungen der Platte d gleitet und durch die Federn i gegen die Platte d gepreßt wird (Abb. 4). Durch Abwärtsbewegen des Tisches a stößt der Ansatz des Ringstückes 1c gegen die Brücke k und hebt das Ringstück lz von der Platte d ab entgegen der Kraft der Federn i, so daß das Arbeitsstück s zwischen die Platte d und das Ringstück lt eingelegt oder entfernt werden kann. Die Stähle zs zum Fräsen der Rillen sind an dem Fräskopf L befestigt, der seinerseits fest mit der Welle eines rasch laufenden Motors verbunden ist. Der Fräskopf kann lediglich eine drehende Bewegung ausführen. Zum Fräsen wird durch Lüften des Fußhebels das Werkstück s durch die Federn b auf die rotierenden Fräser zu bewegt. Die Frästiefe wird durch die Stellschrauben c eingestellt. Eine Vorschubbewegung des Werkstückes s während des Fräsens ist nicht erforderlich, da das Material anfangs beiseitegequetscht und nach einigen Umdrehungen fortgefräst wird. Am Fräskopf l ist senkrecht verschiebbar der Bohrkopf m angebracht (Abb. 7, 8), der den Bohrer v zum Bohren des Mittelloches und den Schneidstahl w zum Ausschneiden der Gummiplatte s trägt. Der Bohrkopf m ist mit einer auf der Achse gleitenden Buchse n verbunden, die sich durch den Hebel o senkrecht verschieben läßt. Während des Fräsens ist der Bohrer v und das Schneidewerkzeug w außer Eingriff mit dem Werkstück s. Erst nach Herabdrücken des Hebels o treten Schneidstahl w und Bohrer v in Tätigkeit.
- Vor Inbetriebnahme der Maschine müssen die Frässtähle u so eingespannt werden, daß die Spitzen der Fräser in gleicher Höhe stehen und der gewünschte Durchmesser gefräst wird. Ebenso müssen die Schneiden des Bohrers v und des Schneidstahls w in gleicher Höhe, aber beim Fräsen außer Eingriff mit dem Werkstück s sein.
- Nachdem der Motor eingeschaltet ist, wird durch den Fußhebel der Tisch a heruntergezogen, bis der Ansatz des Ringstückes h gegen die Brücke k stößt, so daß sich das Ringstück lt von der Platte d abhebt. Dann wird das Gummistück s zwischen Platte d und Ringstück h gelegt, die Saugleitung angestellt. Durch Lösen des Fußhebels bewegt sich der Tisch a durch die Kraft der Federn b nach oben, und das Gummistück s wird durch die Federn i zwischen Ringstück h und Platte d gepreßt. Gleichzeitig treten durch weiteres Aufwärtsbewegen des Tisches a die Fräser z4 mit dem Werkstück s in Berührung. Nach einer gewissen Anzahl von Umdrehungen ist der Fräsvorgang beendet und durch Herabdrücken des Hebels o wird das Mittelloch gebohrt und gleichzeitig mit dem Schneideisen w die Gummischeibe ausgeschnitten. Damit ist die Herstellung des Ringstückes vollendet. Der Hebel o wird wieder nach oben bewegt und der Tisch a wieder so weit nach unten, bis das Ringstück h sich wieder von der Platte d abhebt, so daß die fertige Gummischeibe s entfernt und ein neues Werkstück eingespannt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Fräsen, Bohren und Ausschneiden von Saugscheiben für künstliche Gebisse, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem beweglichen Tisch (a) ein Einsatz (e) angebracht ist, in dem die zu bearbeitende Gummiplatte (s) zugleich durch Saugzug von unten und durch ein mittels Federkraft niedergehaltenes Ringstück (h) festgehalten wird. a. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stähle (u) zum Einfräsen der Rillen in die Saugscheibe (s) in dem mit der Motorwelle starr verbundenen Werkzeugkopf (i) befestigt sind, während der Bohrer (v) des Mittelloches und der Schneidstahl (w) zum Ausschneiden der Scheibe (s) in einem beweglichen Mittelstück (m) befestigt sind, das durch einen Hebel (o), der eine auf der Motorwelle gleitende Buchse (n) verschiebt, unabhängig von den Fräserstählen gehoben und gesenkt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE543602T | 1930-09-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE543602C true DE543602C (de) | 1932-02-08 |
Family
ID=6560101
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930543602D Expired DE543602C (de) | 1930-09-09 | 1930-09-09 | Maschine zum Fraesen, Bohren und Ausschneiden von Saugscheiben fuer kuenstliche Gebisse |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE543602C (de) |
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- 1930-09-09 DE DE1930543602D patent/DE543602C/de not_active Expired
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