DE543810C - Einrichtung zum Umsetzen der Zuege auf der Unterstation einer mit einem Druckwagen arbeitenden Foerderanlage mit schiefer Ebene - Google Patents

Einrichtung zum Umsetzen der Zuege auf der Unterstation einer mit einem Druckwagen arbeitenden Foerderanlage mit schiefer Ebene

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DE543810C
DE543810C DE1930543810D DE543810DD DE543810C DE 543810 C DE543810 C DE 543810C DE 1930543810 D DE1930543810 D DE 1930543810D DE 543810D D DE543810D D DE 543810DD DE 543810 C DE543810 C DE 543810C
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trains
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DE1930543810D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/04Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means
    • B61J3/06Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means with vehicle-engaging truck or carriage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

Es ist eine Einrichtung zum Umsetzen der Züge auf der Unterstation einer mit einem Druckwagen arbeitenden Förderanlage mit schiefer Ebene bekannt, bei der mittels einer zweigleisigen Schiebebühne der Druckwagen in der Unterstation seitlich aus dem Aufzugsgleise herausbefördert wird, um den Vollzug und den Leerzug an ihm vorbei auf dem Aufzugsgleis hinaus- und hereinfahren zu können.
Es ist aber wünschenswert, die seitlichen Komponenten des Seilzuges im Zugseile, welche durch die seitliche Stellung des Druckwagens auftreten, zu vermeiden. Gemäß der Erfindung wird dies auf folgende Weise erreicht:
Anstatt den Druckwagen seitweise aus dem Gleise mittels Schiebebühne herausfahren zu lassen, setzt man den ganzen Zug ohne Drückwagen auf eine Schiebebühne und fährt diesen aus dem Aufzugsgleise. Die Zeichnung zeigt in Abb. 1 und 2 zwei Ausführungsbeispiele der neuen Einrichtung. Der Vorgang ist bei der Ausführung nach Abb. 1 folgender:
Der Leerzug 3 ist von oben auf dem Gleise 4 (in der Abbildung links) herabgekommen und auf die Schiebebühne 2 gesetzt worden. Der Druckwagen 1 steht außerhalb der Schiebebühne. Der Leerzug wird nun mittels der Schiebebühne vom Gleise 4 nach dem Gleise 5 gebracht und kann von da über das Gleis 5 zur Grube fahren. Inzwischen war ein neuer Vollzug 3' (die Schraffur soll andeuten, daß der Zug voll ist) so herangefahren worden, daß er sofort nach Abrollen des Leerzuges 3 auf die nunmehr frei gewordene Schiebebühne gefahren werden kann. Durch Rückfahrt dieser Schiebebühne vom Gleise 5 nach dem Gleise 4 wird der Vollzug vor den Druckwagen gesetzt und kann nun von diesem nach oben gedrückt werden.
Es kann aber auch vorkommen, daß der Kohlenzug in der Oberstation über den Bunkern Verschiebebewegungen zum Füllen der einzelnen Taschen machen muß. Da er aber mit dem Druckwagen durch das Zugseil verbunden ist, so muß dieser die Verschiebebewegungen mitmachen. Das kann er aber nicht, wenn durch das Wegfahren der Schiebebühne das Gleis unterbrochen ist. Um ihn zu einem Ersatzgleise zu verhelfen, wird die Schiebebühne 2' gemäß Abb. 2 mit drei Gleisen 6, 7, 8 versehen, so daß das dritte Gleis 6 als 6' an die Stelle des Gleises 7 tritt, wenn die Schiebebühne in die punktierte Stellung gefahren ist. Nun kann ein Verschieben des Druckwagens stattfinden.
Die Anordnung hat aber auch noch den weiteren Vorteil, daß sie ein Seitengleis überflüssig macht. Wenn ein Leerzug über das
Gleis 4' heruntergekommen' ist, wird genau so verfahren·, wie oben angegeben. Kommt dann aber ein Leerzug auf dem Gleise 5' an/ so wird wie folgt verfahren: In.der ausgezogenen (nicht punktierten) Stellung wird während der Abfahrt des Leerzuges von der Oberstation ein Vollzug aus der Grube auf das Gleis 8 gefahren und dann dieses Gleis durch Verschieben der Schiebebühne in die
ίο Stellung 8' gebracht. Nun kann der Leerzug auf das in der Lage 7' befindliche Gleis 7 auffahren, wobei sein Druckwagen, wie üblich, über die Schiebebühne hinausfährt. Wenn dann die Gleise aus der Lage 8' und 7' wieder in die Anfangslage zurückgeführt werden, steht der Vollzug auf dem Gleise 8 vor dem Druckwagen auf dem Gleise 5' und der Leerzug auf dem Gleise 7 vor . dem Druckwagen auf dem Gleise 4. Der Vollzug kann dann
so hochgedrückt werden, worauf der Leerzug vor das Gleis 5' gebracht wird und zur Grube abfahren kann, da das Gleis inzwischen von seinem Druckwagen frei geworden ist. Es genügt also ein einziges Zufahrtgleis, um die Förderung bewerkstelligen zu können. Man gewinnt sogar noch Zeit, da der neue Vollzug sofort nach Ankunft des Leerzuges wieder auffahren kann.
Da die Zugseile wie bei der älteren Anlage über dem Zuge liegen, so sind sie beim 30 seitlichen Verschieben der Züge nicht hinderlich.

Claims (2)

  1. Patentansprüche :
    i. Einrichtung zum Umsetzen der Züge auf der Unterstation einer mit einem Druckwagen arbeitenden Förderanlage mit schiefer Ebene unter Verwendung einer quer zu den Gleisen fahrbaren Schiebebühne, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem einen Gleise (z. B. 4) stehende Schiebebühne (2) derart verschiebbar ist, daß sie mit dem aufgefahrenen Leerzug (3) in das andere Gleis (z. B. 5) geschoben, der Leerzug (3) in die Grube abgelassen und ein Vollzug (3') von der Grube auf die Schiebebühne gefahren werden kann, die nun wieder in das erste Gleis geschoben wird und den Vollzug vor den 5er Druckwagen (1) setzt.
  2. 2. Schiebebühne für die Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie (2') drei Gleise (6, 7, 8) hat, deren Abstand voneinander dem Abstand der Streckengleise (4', 5') entspricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930543810D 1930-10-31 1930-10-31 Einrichtung zum Umsetzen der Zuege auf der Unterstation einer mit einem Druckwagen arbeitenden Foerderanlage mit schiefer Ebene Expired DE543810C (de)

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