DE544853C - Leckbolzen - Google Patents
LeckbolzenInfo
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- DE544853C DE544853C DE1930544853D DE544853DD DE544853C DE 544853 C DE544853 C DE 544853C DE 1930544853 D DE1930544853 D DE 1930544853D DE 544853D D DE544853D D DE 544853DD DE 544853 C DE544853 C DE 544853C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B43/00—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
- B63B43/02—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking
- B63B43/10—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking by improving buoyancy
- B63B43/16—Temporary equipment for stopping leaks, e.g. collision mats
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
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Description
In den Nietnähten eiserner Schiffskörper können bekanntlich durch Losspringen von
Nieten Leckagen entstehen, die besonders dann gefährlich werden können, wenn hierdurch
ein oder mehrere Nietlöcher nach dem völligen Heraxisfallen der Niete dem Wasser ungehindert
Zutritt in das Schiffsinnere gestatten.
Man hat sich in solchen Fällen bisher
ίο wohl damit geholfen, sogenannte Fischbolzen
in die offenen Nietlöcher einzuführen. Dieses behelfsmäßige Verschließen der Nietlöcher
war jedoch sehr umständlich und gelang in der Regel nur unter besonders günstigen
Umständen. Außerdem ließ sich das bekannte Verfahren des Einfädeins eines Fischbolzens
in ein offenes Nietloch nur in der Weise durchführen, daß mehrere Mann Bedienung
zur Verfügung standen, weil hierbei
ao Leinen unter den Schiffskörper gezogen werden mußten und gleichzeitig ein Mann vom
Schiffsinnern aus ein Senkblei zu bedienen hatte, dessen Schnur zum Einziehen des
Fischbolzens in das Nietloch dienen mußte.
as Es sind auch schon zweiteilige, mit flanschartig
sich anlegenden Bolzenschenkeln versehene Leckbolzen vorgeschlagen worden,
wobei jeder Teil des zweiteiligen und mit Gewinde versehenen Bolzens einzeln durch
das Nietloch gesteckt und besonders gehalten werden muß, um die Mutter aufschrauben zu
können. Ferner ist ein Leckbolzen bekannt, bei dem über den mit einem konischen Kopf
versehenen Bolzen ein Messingrohr geschoben
Weiterhin ist schon zum Ersatz losgesprungener Niete für Behälter ein Leckbolzen vorgeschlagen
worden, bei dem an einem mit einem Gewinde versehenen Bolzen ein Querriegel an einer den Bolzen umfassenden Mutter
befestigt ist, wobei das schwerere Ende des Querriegels beim Einführen in das Nietloch
voranzeigt und so das Umlegen des Querriegels bewirkt, sobald der Riegel durch das Nietloch hindurchgeführt ist. Leckbolzen
dieser Art werden von außen her in das Innere genieteter Behälter eingeführt und
sind beispielsweise für die am meisten vorkommenden Leckagen am Schiffsboden überhaupt
nicht verwendbar, da das schwerere Ende hierbei stets nach unten hängenbliebe und sich nicht quer einstellen könnte.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein neuartiger, vom Schiffsinnern aus anbringbarer
Leckbolzen, mit dessen Hilfe losgesprungene Nietnähte an jeder beliebigen. Stelle
des Schiffskörpers — auch im Schiffsboden — in schneller und einfacher Weise wiederhergestellt
werden können, und zwar gegebenenfalls durch einen einzigen Mann.
Die Erfindung beruht darin, einen Schraubenbolzen derart auszubilden, daß der Bolzen
mitsamt dem Bolzenkopf vom Schiffsinnern her durch das Nietloch gesteckt werden kann.
Erreicht wird das dadurch, daß der Riegel soweit wie möglich am Ende des Bolzen-
schaftes angeordnet ist und daß das beim Einführen des Lenkbolzens in das zu verschließende
Nietloch innere Ende des am Bolzenende gelenkig befestigten Riegels schwerer
als sein Außenende ist, so daß der Riegel nach dem Durchtreten durch die Schiffshaut
auch bei Verwendung im Schiffsboden selbsttätig in die Querlage fällt.
Die Erfindung bezieht sich ferner auch ίο noch darauf, den umlegbaren Riegel an seinem
rückwärtigen Ende derart abzuschrägen und zu bemessen, daß er mit einer" Nase über
den Bolzenumfang hinausragt. Beim Zurückziehen des Bolzens stößt danr diese Nase
*5 SeSen di& Außenhaut, wodurch das Umlegen
des Riegels in die Querlage unterstützt oder eingeleitet wird.
Erforderlichenfalls kann die Schwenkbewegung des Riegels in die Querlage auch
noch durch Federwirkung unterstützt oder eingeleitet werden, wobei eine solche Feder
in geeigneter Weise ebenfalls im Schlitz des gabelförmig ausgebildeten Bolzenendes angeordnet
werden kann. Es wird jedoch bemerkt, daß die erstbeschriebene, lediglich durch das Eigengewicht des Riegels diesen
in Querlage bringende Ausführungsform des Leckbolzens bereits genügend zuverlässig
arbeitet, sofern nur für genügend reibungsfreies Spiel des Riegels im Bolzenschlitz gesorgt
wird.
Erfindungsgemäß läßt sich der umlegbare Riegel auch noch als Abweiser für den vorstehenden
Bolzenkopf ausbilden, indem man das Vorderende des Riegels einseitig abrundet oder auch abschrägt. Wird der so ausgebildete
Riegel in die Längsrichtung des Schiffes geschwenkt, so leitet er abweiserartig etwaige, den Bolzen sonst gefährdende
4<J Körper störungsfrei über das Bolzenende hinweg,
so daß dieses kein Hindernis für das Durchziehen von Leinen, Ketten oder Schlepptrossen
unterm Schiffskörper bildet.
Die Zeichnung zeigt in Abb. 1 den in das *5 Nietloch bereits eingeführten und fest verschraubten
Leckbolzen, während Abb. 2 den Bolzen unmittelbar nach seiner Einführung in das leere Nietloch darstellt, und zwar
vor dem Umlegen des den Bolzenkopf bildenden Riegels.
In der Zeichnung ist α der mit Gewinde versehene Bolzen mit eiserner Unterlegscheibe
b und einem hleiernen Dichtungsring c.
Wie die Abb. 2 zeigt, ist das freie Bolzenende
gegabelt, so daß es in dem so gebildeten Schlitzd einen flachen Riegele aufnehmen
kann, der mittels eines Niets/ gelenkig befestigt ist. Zweckmäßig wird das innere
Ende des Riegels e schwerer gehalten als das Außenende, damit es nach dem Durchtreten
durch die Schiffshaut hindurch durch sein Übergewicht den Riegel in Querstellung
bringt, die in Abb. 1 zu sehen ist. Dieses Ende des Riegels ist so abgeschrägt, daß
schon ein geringes Austreten der so gebildeten Nase aus dem Nietloch und über den Umfang des Bolzens hinaus genügt, um
beim Zurückziehen des Bolzens das Umlegen des Riegels e zu unterstützen oder einzuleiten.
Wie die Abb. 1 ferner zeigt, kann man das Vorderende des Riegels abrunden oder
auch abschrägen, so daß etwaige sonst das vorstehende Bolzenende gefährdende Körper
über dieses hinweggeleitet werden. Ee ist zu diesem Zweck lediglich erforderlich, darauf
zu achten, daß der Riegel entsprechend von vornherein in die Fahrtrichtung des Schiffskörpers geschwenkt wird.
Durch Kerbungen bei g beispielsweise können Anschläge gebildet oder Klemmwirkungen
erzeugt werden, die dazu dienen, den Riegel in seiner Querlage zu halten.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Vom Schiff sinnern aus anbringbarer Leckbolzen zum Ersatz losgesprungener Niete von Schiffskörpern, wobei der Bolzenkopf durch einen umlegbaren Riegel gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (e) soweit wie möglich am Ende des Bolzenschaftes (a) angeordnet ist und daß das beim Einführen des Leckbolzens in das zu verschließende Nietloch innere Ende des am Bolzenende· gelenkig befestigten Riegels (e) schwerer als sein Außenende ist, so daß der Riegel nach dem Durchtreten durch die Schiffshaut auch bei Verwendung im Schiffs- boden selbsttätig in die Querlage fällt.
- 2. Leckbolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der umlegbare Riegel an seinem rückwärtigen Ende so abgeschrägt ist, daß er auch bei nur geringem Hervortreten aus dem Bolzenschaft durch Zurückziehen des Bolzens in die Querlage verschwenkt wird.
- 3. Leckbolzen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorder- no ende des umlegbaren Riegels (e) derart einseitig abgeschrägt oder abgerundet ist, daß der umgelegte und in die Fahrrichtung des Schiffes geschwenkte Riegel als Abweiser für den vorstehenden Bolzen- 11S kopf dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE544853T | 1930-06-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544853C true DE544853C (de) | 1932-02-23 |
Family
ID=6560559
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930544853D Expired DE544853C (de) | 1930-06-22 | 1930-06-22 | Leckbolzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE544853C (de) |
-
1930
- 1930-06-22 DE DE1930544853D patent/DE544853C/de not_active Expired
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