DE544908C - Verfahren zur Erzeugung elektrischer Stroeme - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung elektrischer Stroeme

Info

Publication number
DE544908C
DE544908C DEA52501D DEA0052501D DE544908C DE 544908 C DE544908 C DE 544908C DE A52501 D DEA52501 D DE A52501D DE A0052501 D DEA0052501 D DE A0052501D DE 544908 C DE544908 C DE 544908C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetizable
gas
carrier
electrical currents
generating electrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA52501D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J P AREND
Original Assignee
J P AREND
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J P AREND filed Critical J P AREND
Priority to DEA52501D priority Critical patent/DE544908C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE544908C publication Critical patent/DE544908C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K44/00—Machines in which the dynamo-electric interaction between a plasma or flow of conductive liquid or of fluid-borne conductive or magnetic particles and a coil system or magnetic field converts energy of mass flow into electrical energy or vice versa

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Erzeugung elektrischer Ströme durch unmittelbare Umwandlung der kinetischen Energie eines bewegten Dampfes oder Gases unter Vermeidung eines energieverzehrenden bewegten Zwischengliedes. Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß ein Gas-, Gasgemisch- oder Dampfstrom als Träger magnetisierbarer Stoffe in axialer Richtung durch unter der Einwirkung eines Gleichstromfeldes stehende induzierte Spulen derart geleitet wird, daß der Strom der magnetisierbaren Teilchen taktweisen Unterbrechungen unterworfen ist. Hierdurch werden die Kraftlinien des vorhandenen magnetischen Feldes verändert, d. h. Verstärkungen oder Schwächungen unterworfen, und in den Spulen eine elektromotorische Kraft entwickelt. Es sind bereits Verfahren zur Erzeugung von elektrischen Strömen bekannt geworden, bei welchen leitend gemachte Dämpfe oder Gase durch magnetische Kraftlinienfelder hindurch bewegt werden, damit unter dem Einfluß der hierdurch bewirkten Veränderung des Kraftlinienfeldes in in geeigneter Lage angeordneten Stromleitern elektromotorische Kräfte entstehen können. Man hat bei diesen Verfahren auch vorgeschlagen, in den Dämpfen bzw. Gasen suspendierte mehr oder weniger feine Pulver magnetisierbarer Substanzen zu verwenden. Bei diesen Verfahren wird jedoch der magnetisierbare Strom stetig durch das magnetische Feld getrieben. Die Erzeugung elektrischer Ströme dürfte aber auf diese Weise kaum technisch möglich sein, da durch die stetige Führung der magnetisierbaren Ströme Schwankungen der Feldstärke im magnetischen Feld überhaupt nicht auftreten und somit keine Induktionsströme erzielt werden.
Versuche haben gezeigt, daß bei Wahl einer Anordnung, wie oben beschrieben, Ströme nur erhalten werden, wenn der Strom magnetisierbarer Teilchen mit taktweisen Unterbrechungen in axialer Richtung durch die induzierten Spulen geleitet wird.
Zur Erreichung dieses Zieles kann man entweder einen mit magnetisierbarem Staub fortlaufend gespeisten Gasstrom, Dampfstrom o. dgl. in regelmäßigem Wechsel unterbrechen und wieder herstellen oder das mit unveränderter Geschwindigkeit durch die Spulen strömende Trägermittel in bestimmten zeitlichen Abständen mit der magnetisierbaren Masse, z. B. mit Eisenstaub, beladen.
Schließlich kann man auch das Trägermittel stoßweise durch die induzierten Spulen schicken und in gleichem Takt mit magnetisierbarer Masse beladen.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung geeigneten Anordnung dargestellt.
Dabei ist 1 der dampferzeugende Kessel, aus dem der Dampf α durch den Regulator b und das Rohr 2 in die Turbine f gelangt. Die Schaufeln g der Turbine / öffnen und schließen abwechselnd die Zu- und Abflußöffnungen
der Turbine und schicken den Dampf stoßweise in das Rohr e bzw. mehrere solcher Rohre. Hierbei saugt jeder Dampf stoß eine bestimmte Menge Staub, z. B. Eisenstaub i, aus der Düse 3, worauf der beladene Dampf zwischen die Polschuhe η des Magneten 4 gelangt. Diese Pole bestehen aus weichem Eisen, tragen je eine Spule m und sitzen auf den Polkernen eines permanenten Magneten 0.
to Der Eisenstaub ändert abwechselnd verstärkend und schwächend das magnetische Kraftfeld zwischen diesen Polen und erzeugt in den Spulen m Wechselstrom, der zwecks Regelung des Dampfzuflusses über den regelbaren Widerstand ρ in die hohle Spule c geleitet wird. Je nach Stärke dieses Stromes wird der durch Federn d befestigte Weicheisenkern 5 mehr oder weniger weit in die Spule c hineingezogen und verändert über Gelenk 6 die Stellung der Regulierklappe b. Der Eisenstaub gelangt weiter in die Stromerzeuger 7 bis 10. Davon bestehen 7 und 8 je aus einer primären Wicklung q, welche jeweils um die Röhre e gewickelt ist und z. B. von der Batterie 11 magnetisch erregt wird. Um die Spuleng liegen die Sekundärspulenr; diese sowie die Primärspulen sind hintereinander geschaltet. Durch Eintritt von Eisenstaub in das Feld der Spule q ändert sich die Kraftlinienzahl in der Primärspule, und es entsteht Wechselstrom in der Sekundär spule, der in das Netz ν geleitet wird. Ein Teil dieses Stromes gelangt über den Widerstand e in den Motor k, welcher über ein Getriebe die Schraube i' zur Zuführung von Eisenstaub bewegt.
Die taktweise Unterbrechung des Stromes der magnetisierbaren Teilchen kann dadurch j erzielt werden, daß mittels an sich bekannter Regelvorrichtungen der Strom der Trägergase mit bestimmten Unterbrechungen derart geleitet wird, daß er die erforderlichen Mengen des leitenden Materials ansaugt. Auch die stoßweise erfolgende Zuführung gewisser Mengen von leitenden Mitteln in einen stetigen Trägerstrom gestattet die Anwendung zahlreicher an sich bekannter Vorrichtungen und Anordnungen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Erzeugung elektrischer Ströme, bei welchem durch die induzierten Spulen, die unter der Einwirkung eines Gleichstromfeldes stehen, in axialer Richtung ein Gas-, Gasgemisch- oder Dampf strom als Träger magnetisierbarer Stoffe in Form von mehr oder weniger feinem Pulver oder Staub geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom magnetisierbarer Teilchen taktweise unterbrochen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entweder ein mit magnetisierbarem Staub fortlaufend gespeister Gas-, Gasgemisch- oder Dampfstrom in regelmäßigem Wechsel unterbrochen und wieder hergestellt oder das mit unveränderter Geschwindigkeit strömende Trägermittel in regelmäßigen zeitlichen Abständen mit magnetisierbarer Masse beladen wird.
3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägermittel stoßweise durch die induzierten Spulen geschickt und im gleichen Takt mit magnetisierbarer Masse beladen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Serlin. gedruckt in der reichsdrückerSi
DEA52501D 1927-11-15 1927-11-15 Verfahren zur Erzeugung elektrischer Stroeme Expired DE544908C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA52501D DE544908C (de) 1927-11-15 1927-11-15 Verfahren zur Erzeugung elektrischer Stroeme

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA52501D DE544908C (de) 1927-11-15 1927-11-15 Verfahren zur Erzeugung elektrischer Stroeme

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE544908C true DE544908C (de) 1932-02-23

Family

ID=6938512

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA52501D Expired DE544908C (de) 1927-11-15 1927-11-15 Verfahren zur Erzeugung elektrischer Stroeme

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE544908C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003345B (de) * 1944-11-28 1957-02-28 Siemens Ag Thermisch-elektrischer Wechselstromerzeuger
FR2170091A1 (de) * 1972-01-31 1973-09-14 Battelle Development Corp
EP0098897A3 (de) * 1982-04-09 1985-06-19 Stanley A. Meyer Elektrischer Generator, der magnetisierte Teilchen verwendet
DE3600195A1 (de) * 1986-01-07 1986-12-04 Emil 5620 Velbert Pfautsch Meereswellengenerator
DE4425014A1 (de) * 1994-07-15 1996-01-18 Ruhrgas Ag Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Gleichstrom mittels einer mangetischen Suspension

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003345B (de) * 1944-11-28 1957-02-28 Siemens Ag Thermisch-elektrischer Wechselstromerzeuger
FR2170091A1 (de) * 1972-01-31 1973-09-14 Battelle Development Corp
EP0098897A3 (de) * 1982-04-09 1985-06-19 Stanley A. Meyer Elektrischer Generator, der magnetisierte Teilchen verwendet
DE3600195A1 (de) * 1986-01-07 1986-12-04 Emil 5620 Velbert Pfautsch Meereswellengenerator
DE4425014A1 (de) * 1994-07-15 1996-01-18 Ruhrgas Ag Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Gleichstrom mittels einer mangetischen Suspension

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE841613C (de) Verfahren zum Erzeugen elektrischer Spannungen und Stroeme mittels Hindurchbewegens eines Leiters durch ein Magnetfeld
DE1806977A1 (de) Fahrzeug mit linearem Elektromotor
DE102016202477A1 (de) Elektrische maschine
DE1052548B (de) Verfahren und Einrichtung zur Umwandlung von mechanischer Energie in elektrische Ener umgekehrt
DE1652267B1 (de) Vorrichtung zum Steuern des Durchflusses von Strahlmittel durch die Zuleitung einer Schleuderstrahlmaschine
DE898032C (de) Verfahren zur Umwandlung von Waermeenergie in Bewegungsenergie oder in elektrische Energie
DE671673C (de) Gleichlaufregelvorrichtung fuer Mehrmotorenantriebe, insbesondere fuer Papiermaschinen
DE648937C (de) Verfahren zur Verstaerkung elektrischer Impulse
DE1126568B (de) Verfahren zur Regelung des Zuflusses der Schmelze bei Stranggiessanlagen
DE202892C (de)
DE542179C (de) Selbsttaetiger Verbrennungsregler
DE706454C (de) Einrichtung zur Speisung von Hilfsstromkreisen auf Fahrzeugen
DE918276C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Konstantregelung elektrischer bzw. elektrisch abbildbarer Groessen
AT111157B (de) Anordnung zur Regelung mittels Elektronenröhren.
DE653811C (de) Verfahren zum Foerdern von Fluessigkeiten
DE692968C (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wellenstrom
DE911988C (de) Einrichtung zur Drehzahlregelung eines Elektromotors
DE923679C (de) Anordnung zur kontaktlosen Umschaltung von Grob- auf Feinregelung und umgekehrt bei Wechselstrom-Fernverstellantrieben
DE493125C (de) Bremsregler
DE3024814A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur energieerzeugung
DE834262C (de) Umformer
DE478734C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Schnellregelung der Spannung von Wechselstromgeneratoren
AT50307B (de) Verfahren zur Herstellung von Stickstoff-Sauerstoff-Verbindungen mittels des elektrischen Stromes.
DE394534C (de) Magnetelektrische Zuendmaschine fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE390190C (de) Wasserstandsregler fuer Dampfkessel