DE546861C - Elektrische Schalldose mit Fluessigkeitsdaempfung fuer Sprechmaschinen - Google Patents

Elektrische Schalldose mit Fluessigkeitsdaempfung fuer Sprechmaschinen

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DE546861C
DE546861C DEA53496D DEA0053496D DE546861C DE 546861 C DE546861 C DE 546861C DE A53496 D DEA53496 D DE A53496D DE A0053496 D DEA0053496 D DE A0053496D DE 546861 C DE546861 C DE 546861C
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    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00—Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/16—Mounting or connecting stylus to transducer with or without damping means
    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00—Transducers of moving-armature or moving-core type
    • H04R11/08—Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus

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  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)
  • Combined Devices Of Dampers And Springs (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schalldose für elektrische Sprechmaschinen, die dadurch ausgezeichnet ist, daß ihr gewöhnliches Element sehr genau der dem Schall eigentümliehen, verwickelten Wellenform folgt. Die Schalldose kann dabei zur Aufzeichnung oder zur Wiedergabe von Tönen benutzt werden. Bei den bisherigen Schalldosen machten sich Verzerrungen der Wellenform in schädlieber Weise geltend. Diese Verzerrungen rühren zu einem großen Teil von Wirkungen der Trägheit der beweglichen Teile- und von außerordentlich großen Schwingungen dieser Teile bei Frequenzen, die ihrer Eigenfrequenz entprechen, her. Soweit die Verzerrungen von der Trägheit herrühren, sind sie zu einem großen Teil bereits durch Verringerung der Masse der bewegten Teile herabgesetzt worden; soweit sie von der Eigenfrequenz her-
ao rühren, können sie durch geeignete Dämpfung des beweglichen Systems wirksam verringert werden.
Zur Dämpfung des beweglichen Systems hat man nun bereits weiche Polster, z. B.
as Gummikissen, zwischen den Polschuhen vorgesehen. Auch hat man bereits vorgeschlagen, solche Polster mit gallertartiger Masse zu tränken. Durch diese bekannten Mittel ist es jedoch schwierig oder gar unmöglich, eine räumlich gedrängte Anordnung und wirksame Dämpfung zu erzielen. Die Anbringung der Polster z. B. bedingt die Verwendung eines verhältnismäßig breiten Luftspaltes, der zum wesentlichen Teil von den Polstern eingenommen wird, sofern man nicht einen besonderen Aufbau für die Polster vorsieht. Auch kommt der Anker mit den Polstern nur an einer oder höchstens zwei Stellen zum Eingriff, so daß die Dämpfung längs des Ankers nicht gleichmäßig wirkt und schädliche Durchbiegungen des Ankers nicht unterdrückt werden. Ferner ist die Verwendung von flüssigen Dämpfungsmitteln für elektrische Schalldosen an sich nicht neu. Weiterhin ist es bekannt, das bewegliche System einer Schalldose in einem mit öl gefüllten offenen Topf anzuordnen und durch eine dünne Metallwand herauszuführen. Bei dieser Anordnung liegt die Drehachse in der Metallwand. Eine derartige Anordnung hat aber den Nachteil, daß das OeI ausfließen kann, verschmutzt usw. Außerdem ist eine einfache Metallwand nicht nachgiebig genug, um dem Schneidstift die erforderliche Bewegungsfreiheit zu geben. ■
Gegenstand der Erfindung ist nun eine elektrische Schalldose für Sprechmaschinen, deren schwingendes System sich in einem mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllten Gehäuse befindet, dessen Wand an der von dem schwingenden System durchsetzten Stelle aus einer Membran besteht, die dadurch gekennzeich-
net ist, daß bei außerhalb der Membran liegender Schwingungsachse des beweglichen Teiles die Membran balgartig ist oder aus einer gewölbten Gummiplatte o. dgl. besteht. Zweckmäßig ist das schwingende System mit einem Dämpfungsflügel versehen, dessen Wirkung durch einen von außen mehr oder weniger über den Dämpfungsflügel verschiebbaren Hohlkörper einstellbar ist. ίο Die Zeichnung zeigt in Abb. ι und 2 ein Ausführungsbeispiel in zwei zueinander senkrechten Schnitten, in Abb. 1 teilweise auch in der Ansicht. Die Abb. 3 zeigt einen Einzelteil einer etwas abweichenden Ausführungsform. Die Abbildungen sind der größeren Deutlichkeit wegen in vergrößertem Maßstabe gehalten. Die Ausführungsform nach Abb. 1 und 2 zeigt einen die Schalldose zusammenhaltenden Rahmen 1 mit einem ao seitlichen Vorsprung 2, der zur Befestigung an einem nicht -dargestellten Arm dient, und zwei Gußstücken 3 linker und rechter Hand. Die Gußstücke 3 bilden mit einer oberen Platte 5 und unteren Platte 6 ein Gehäuse, welches das bewegliche System und die Dämpfungsflüssigkeit, vorzugsweise öl, aufnimmt. Ein permanenter Magnet 8 umspannt das Gehäuse und legt sich gegen die in die Gußstücke 3 eingelassenen Polstücke 9. Diese besitzen je zwei nach innen vorspringende Flansche, zwischen welchen die die Wicklung bildenden Spulen 10 liegen. Der Anker 12 aus geblättertem Weicheisen wird zwischen den Polflanschen durch ein Band 13 lotrecht gehalten, dessen Enden von Spannschrauben 14 getragen werden, die Muttern 14' besitzen und in den den Gußstücken 3 in Bohrungen anliegenden Scheiben 15 sitzen. Vom Anker 12 führt ein Stiel 16 abwärts, der den Stichel bzw. die Nadel 17 trägt, je nachdem, ob die Schalldose zur Schallaufzeichnung oder -wiedergabe dienen soll. Dort, wo der Stiel 16 die untere Platte 6 des Gehäuses durchsetzt, ist eine balgartige Membran 18 vorgesehen, deren Ränder an der Platte 6 einerseits und an dem Stiel 16 anderseits befestigt sind. Die Membran 18 ist sehr leicht und biegsam, urn der Bewegung des Stieles 16 möglichst wenig Widerstand entgegenzusetzen und dennoch die Dämpfungsflüssigkeit dicht einzuschließen. Zum Ein- und Auslassen der Dämpfungsflüssigkeit in das Gehäuse dienen die Schraubenverschlüsse 21 in der oberen Platte 5.
Durch die beschriebene Anordnung wird eine gewisse Dämpfung des beweglichen Systems durch die den Anker umgebende Dämpfungsflüssigkeit 7, das tragende Band 13 und Teile des Stieles 16 und der Membran 18 erzielt. Um die Dämpfung zu erhöhen, ist an dem oberen Ende des Ankers ein Dämpfungsflügel 23 vorgesehen, so daß die Bewegung des Ankers eine Flüssigkeitsverschiebung im oberen Gehäuseteil verursacht. Um die Dämpfung noch weiter zu erhöhen und sie einstellen zu können, ist noch, in den Gußstücken 3 geführt, ein hohler, nach unten geöffneter Körper 24 vorgesehen. Dieser ist in lotrechter Richtung verschiebbar und umschließt je nach seiner Stellung den Dämpfungsflügel 23 mehr oder weniger. In seiner tiefsten Stellung ist die Dämpfung am größten. Der untere Rand des Gleitstückes 24 ist derart abgerundet, daß er sich bei =. der tiefsten Lage den gekrümmten Rändern der Polflanschen und des Ankers anschließt. Das Gleitstück 24 wird von einer Schraube 25 getragen, die die obere Platte 5 und einen Bügel 26 durchsetzt. Zwischen diesem und der oberen Platte sitzt eine Mutter 27, durch deren Drehung die Lage des Gleitstückes 24 λόπ außen verändert und die Dämpfung eingestellt werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. 3 ist die Membran von einer Gummikappe 20 gebildet, deren Ränder ebenfalls einerseits an der unteren Platte 6, anderseits am Stiel 16 befestigt sind.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Elektrische Schalldose für Sprechmaschinen, deren schwingendes System sich in einem mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllten Gehäuse befindet, dessen Wand an der von dem schwingenden System durchsetzten Stelle aus einer Membran besteht, dadurch gekennzeichnet, daß bei außerhalb der Membran liegender Schwingungsachse des beweglichen Teiles die Membran balgartig ist oder aus einer gewölbten Gummiplatte o. dgl. besteht.
  2. 2. Schalldose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende System (12) mit einem Dämpfungsflügel (23) versehen ist, dessen Wirkung durch einen von außen mehr oder weniger über < den Dämpfungsflügel verschiebbaren Hohlkörper (24) einstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA53496D 1927-03-10 1928-03-09 Elektrische Schalldose mit Fluessigkeitsdaempfung fuer Sprechmaschinen Expired DE546861C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US174355A US1760527A (en) 1927-03-10 1927-03-10 Electrical device

Publications (1)

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DE546861C true DE546861C (de) 1932-03-21

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ID=22635864

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA53496D Expired DE546861C (de) 1927-03-10 1928-03-09 Elektrische Schalldose mit Fluessigkeitsdaempfung fuer Sprechmaschinen

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US (1) US1760527A (de)
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GB (1) GB286719A (de)
NL (1) NL29665C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2514379A (en) * 1947-08-25 1950-07-11 Jr Charles R Douglass Electrodynamic recording head

Also Published As

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NL29665C (de)
FR651366A (fr) 1929-02-18
GB286719A (en) 1928-11-22
US1760527A (en) 1930-05-27

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