DE546897C - Zusammenlegbarer Ski - Google Patents

Zusammenlegbarer Ski

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DE546897C
DE546897C DES93937D DES0093937D DE546897C DE 546897 C DE546897 C DE 546897C DE S93937 D DES93937 D DE S93937D DE S0093937 D DES0093937 D DE S0093937D DE 546897 C DE546897 C DE 546897C
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00—Skis or snowboards
    • A63C5/02—Skis or snowboards collapsible; divided

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  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Skier, die aus zwei Teilen bestehen und für den Nichtgebrauch zusammenklappbar sind, während für die Benutzung des Ski der eine Teil in der Verlängerung des anderen starr befestigt wird.
Es sind bereits zusammenlegbare Skier bekannt, bei denen die anliegenden Enden der beiden Skiteile in einem Metallgehäuse gelagert sind, welches seinerseits an einem der Teile befestigt ist und den Sitz für das Ende des anderen Teiles bildet.
Demgegenüber besteht der Ski nach der Erfindung im wesentlichen darin, daß der am Gehäuse befestigte erstere Teil an seinem Ende ein Querstück aus Metall aufweist, mit dem das entsprechend ausgestaltete und vorzugsweise mit einem Metallbeschlage versehene Ende des anderen Skiteiles in Eingriff
ao kommt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und den Ansprüchen.
Durch die Anordnung gemäß der Erfindung
«5 wird ein Ski geschaffen, der bei gestreckter Lage seiner Bestandteile sich genau wie ein nur aus einem einzigen Stück bestehender Ski verhält, indem nicht nur eine große Bildungsfläche zwischen den Enden beider Teile bewirkt ist, sondern ein gelenkiger Eingriff, welcher die richtige gegenseitige Lage der beiden Teile sichert, die durch das äußere Metallgehäuse in jeder Richtung miteinander verbunden sind.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des zusammenklappbaren Ski gemäß der Erfindung veranschaulicht. Abb. ι zeigt die Verbindungsstelle der beiden Skiteile im Schnitt gemäß der ersten Ausführungsform; Abb. 2 ist die entsprechende Draufsicht; die Abb. 3 und 4 zeigen Querschnitte nach 3-3 und 4-4 der Abb. 1; Abb. 5 zeigt wieder im Längsschnitt eine zweite Ausführungsform; Abb. 6 ist die entsprechende Draufsicht, bei der die Stützplatte für den Fuß weggelassen ist; die Abb. 7 ist ein Schnitt nach 6-6 der Abb. 4; die Abb. 8, 9, 10 und 11 zeigen eine dritte Ausführungsform, und zwar ist Abb. 8 eine Seitenansicht des Mittelteiles eines Ski in der Arbeitsstellung; die Abb. 9 ist ebenfalls eine Seitenansicht des gleichen Teiles, aber bei zusammengelegtem Ski; Abb. 10 ist ein Schnitt nach X-X der Abb. 8; Abb. 11 ist ein Schnitt nach Y-Y der Abb. 8; Abb. 12 zeigt eine an den Absätzen der Schuhe anzubringende Platte.
Gemäß der Erfindung trägt einer der beiden Teile, die den Ski bilden, an seinem dem Verbindungsgelenke nahen Ende eine Metallfassung, die die Oberfläche sowie die Seiten des Skiteiles umfaßt und über das erwähnte Ende hinausragt, um für das Ende des ande-
ren Teiles einen entsprechenden Sitz zu bilden.
Gemäß der dargestellten Ausführung nach den Abb. i, 2 und 3 sind 1 und 1' die beiden den Ski bildenden Holzteile. 2 ist die C-förmige Metallfassung, die den oberen Teil des Holzes ι umfaßt und an dem sie in beliebig geeigneter Weise befestigt ist.
Die Fassung 2 ragt über das Ende des Teiles ι hinaus1, der bei 3-3 endigt, wo die Fassung 2 einen Quersteg 4 besitzt, der das Ende des Teiles 1 umfaßt; der Quersteg hat zylindrische Außenfläche und bildet einen Teil des Gelenkes.
Der obere Teil der Fassung 2 trägt zweckmäßig Verstärkungslappen 5 und bildet die Stützfläche für den Fuß. Sie kann mit den üblichen Mitteln zur Befestigung am Schuh bzw. am Fuße versehen sein. Gemäß der dargestellten Ausführung sind beispielsweise zu diesem Zwecke seitliche Lappen 6 mit Schrauben 7 vorgesehen, deren Spitze in einen zur Befestigung dienenden Bügel eingreifen.
Der andere Teil 1' trägt an seiner Oberfläche eine Metallplatte 8, die an ihrem Ende einen dem Querstege 4 entsprechenden, mit ihm zusammen das Gelenk ausmachenden hohlen Quersteg 9 bildet.
Die beiden Teile 1 und 1' sind durch seitliehe Stangen 10, die in 11 auf Lappen 12 der Platte 8 des Teiles 1' schwenkbar sind, miteinander verbunden, die ihrerseits unter Vermittlung eines verlängerten Loches auf der anderen Seite des Gelenkes an der Achse 14, die die Fassung 2 in der Querrichtung durchsetzt, angelenkt sind.
Die beiden Teile 1 und 1' werden in ihrer gebrauchsfertigen Stellung durch einen an der Platte 8 des Teiles 1' befestigten Zahn 15 verriegelt, der in ein in dem umgelegten Lappen 16 der Fassung 2 angebrachtes Loch eingreifen kann. In dieser so am Ende der Fassung gebildeten Ausnehmung ist ein Verriegelungsglied 17 unter der Wirkung einer Feder 18 angebracht, die bestrebt ist, das Verriegelungsglied in eine Nut des Zahnes 15 eingreifen zu lassen, während am anderen Ende das Verriegelungsglied mit einem Handgriffe 19 versehen ist.
In der in den Abb. 1 und 2 veranschaulichten Stellung ist der Ski im gebrauchsfertigen Zustande dargestellt, d. h. daß die Teile 1 und 1' durch die Fassung 2, die die beiden Verbindungsstellen an drei Seiten umgreift, · starr miteinander befestigt sind.
Zum Zusammenklappen des Ski in seine zwei Teile genügt es, durch Betätigung des Handgriffes 19 den Verriegelungsteil 17 von dem Zahne zu befreien, wodurch letzterer sich mit dem Ende des Teiles 1 von der Fassung 2 trennen kann.
Infolge der Verschiebungsmöglichkeit der Stangen 10 mit ihren verlängerten Löchern 13 können die das Gelenk bildenden, sich also berührenden Querstege 4 und 9 mit den entsprechenden Teilen 1 und 1' etwas voneinander abgerückt werden, die auf diese Weise nur noch durch die Stangen 10 miteinander verbunden sind; nun können die beiden Teile 1 und 1' zusammengeklappt werden.
Bei der in den Abb. 5 bis 7 dargestellten Ausführungsform wird ebenfalls noch eine an dem Teil 1 angebrachte Metallfassung 2 verwendet, in deren Verlängerung das Ende des Teiles 1 zu sitzen kommt; auch wird hier wiederum ein mit dem Teil 1' verbundener Zahn. verwendet, · der in eine Lochung der •Fassung 2 eintreten und durch einen Teil 17 verriegelt werden kann.
Die ständige Verbindung dieser beiden Teile wird anstatt mit äußeren Stangen durch im Innern der Fassung 2 sitzende Stangen bewerkstelligt. · Es sind dies zwei Stangenpaare 20, 2i, die bei 22 aneinander angelenkt sind; das andere Ende der Stange 20 ist bei 23 an die Fassung 2 angelenkt, während die beiden freien Enden der Stange 21 durch eine Traverse 24 miteinander verbunden sind, die mit einem geeigneten Spiel in einer mit dem Teil 1' festen Blechhülse eingesetzt ist.
Die Verbindung der beiden Teile 1 und 1' ist außerdem durch einen oder mehrere in dem einen der beiden Teile angebrachten Stecker 26 gewährleistet (hier im Teil i), die in entsprechende Buchsen des anderen Teiles eingreifen.
Bei dieser Ausführungsform ist die Verbindung der Teile 1 und 1' durch die Stecker 26 sowie die absolut spaltlose und ebene Verbindung der beiden Teile durch die Möglichkeit gewährleistet, die beiden Teile in der Längsrichtung um einen gewissen Betrag gegeneinander verschieben zu können.
Wird tatsächlich der Zahn 15 von dem Verriegelungsstücke 17 befreit, so daß er aus seinem Sitz austreten kann, so kann der Teil i' in der Längsrichtung sich gegenüber dem Teil ι abheben, und zwar infolge des Spiels, mit dem die Traverse 24 in der Hülse 25 sitzt. Sind die beiden Teile so weit auseinandergezogen, so können sie auch ohne weiteres -zusammengeklappt werden.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 8 bis 12 findet die Verbindung der beiden Teile innerhalb einer Metallfassung statt, die an dem einen Teile befestigt ist und dem anderen einen Sitz bietet.
Bei dieser Ausführungsform ist am Teili in geeigneter Weise eine Metallfassung 2 befestigt, die über das innere Ende des Teiles 1 hinausragt, um das Ende des anderen Teiles i' aufzunehmen. Die angrenzenden Flächen der
Teile ι und ι' endigen in geneigten Flächen, so daß der Teil ι mit der Fassung 2 zusammen eine Aussparung bildet, in die der vorstehende Teil des anderen Skiteiles 1' zu sitzen kommt.
Der Teil 1' wird von einer Stange 27 (Abb. 10) durchsetzt, die an ihren beiden Enden, d. h. außerhalb der Fassung 2, die Zapfen 28 bildet.
An der Fassung 2 sind ferner zwei Gelenkzapfen 29 befestigt, auf denen zwei Seitenstangen 30 schwenkbar angeordnet sind, von denen jede mit einem Längsloch 31 versehen ist, die ihrerseits in der Nähe der Stange 27 eine Bogenform 32 aufweisen, deren Mittelpunkt mit der Achse der Zapfen 28 übereinstimmt.
Die beiden Stangen 30 bzw. ihre von den Zapfen 29 am weitesten entfernten Enden sind
ao mit Vorsprüngen versehen. In die Führungen 31 dieser Stangen greifen die Zapfen 28 des Teiles 1' ein, so daß auf diese Weise die beiden Teile 1 und 1' durch die Stangen 30 gelenkig miteinander verbunden sind. (Siehe Abb. 8 und 9.)
Die Fassung 2 weist Ausnehmungen 33 auf, die am Ende ihrer seitlichen Wände angebracht sind. In diese Ausnehmungen kommen die Zapfen 28 bei zusammengesetztem Ski zu liegen.
In dieser Stellung (Abb. 8) sitzt das innere Ende des Teiles 1' in der Fassung 2, und sein Stirnansatz greift in die entsprechende Aussparung zwischen der Fassung 2 und dem Ende des Teiles 1 ein; die Zapfen 28 des Teiles 1' sitzen in den Ausnehmungen 33 der Fassung, in denen sie durch den Teil 32 der Führungsnuten 31 der dem Teil 1 angehörenden Stangen 30 verriegelt sind, wobei die Stangen durch das Aufstützen des Fußes, namentlich des Schuhabsatzes, in ihrer Lage gehalten werden.
Zum Zusammenlegen des Ski genügt es, die Stangen 30 etwas zu verstellen, bis die Zapfen 28 gegenüber der Ecke zwischen der Nut 31 und dem Teil 32 zu liegen kommen. Die Zapfen 28 können dann aus den Ausnehmungen 33 heraustreten und bis zum anderen Ende in den Nuten 31 entlang gleiten, womit der Teil ι' aus der Fassung 2 heraustreten und auf den Teil 1 herabgeklappt werden kann (Abb. 9).
Durch die umgekehrte Maßnahme kann der Teil 1' wieder in die Verlängerung von 1 gebracht und in die Fassung 2 eingesetzt werden, bis die Zapfen 28 in die Ausnehmungen 33 zu liegen kommen, wonach es genügt, die Stangen 30 zu verstellen, um von neuem den Gebrauchszustand des Ski herzustellen.
Diese schwenkbare Verbindung der Teile, durch die der Ski zusammenklappbar wird, ist einfach, leicht und gewährleistet gleichzeitig eine absolute Starrheit der betreffenden Teile in ihrer gebrauchsfertigen Lage.
Selbstverständlich wird die Fassung 2 aus einem Metall bestehen, das sich gleichzeitig durch eine hohe Widerstandsfähigkeit und große Leichtigkeit auszeichnet, z. B. einer Speziallegierung aus Aluminium.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Zusammenlegbarer Ski, bei dem die anliegenden Enden der beiden Skiteile in einem Metallgehäuse gelagert sind, welches an einem der Teile befestigt ist und einen Sitz für das Ende des anderen Teiles bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der am Gehäuse befestigte erstere Teil (1) an seinem Ende ein Querstück (4) aus Metall aufweist, mit dem das entsprechend ausgestaltete und vorzugsweise mit einem Metallbeschlag (8) versehene Ende des anderen Skiteiles (1') in Eingriff kommt.
2. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Querstück (4) im Innern seines an dem einen Skiteil (1) befestigten Teiles (2) und das anliegende Ende (9) des Beschlages (8) des anderen Skiteiles (1') besonders geformte, vorzugsweise gekrümmtes Profil aufweisende Flächen bilden.
3. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Skiteile in an sich bekannter Weise von oben umfassende Gehäuse (2) ebene Seitenwände besitzt, welche bis zur Auflagefläche der Holzteile (1, 1') reichen.
4. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in an sich bekannter iod Weise die Skiteile von oben umfassende Gehäuse die Stütze für den Fuß bildet und die zur Befestigung des Schuhes dienenden Bindungsteile trägt.
5. Zusammenklappbarer Ski nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (1, r') des Ski durch Glieder mit beträchtlichem Längsspiel miteinander verbunden und mit Hilfe von in Buchsen des einen Skiteiles (1') eingreifenden Führungssteckern (26) des anderen Teiles (1) angepaßt sind.
6. Zusammenklappbarer Ski nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (1, 1') durch Hebelsätze (ro; 20, 21; 30) miteinander verbunden sind, von denen je das eine Ende mit Spiel im entsprechenden Teile sitzt.
7. Zusammenklappbarer Ski nach den Ansprüchen r bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der beiden Teile
(ι, ι') zwei Paare von innerhalb der Fassung (2) angeordneten Stangen (20, 21) dienen, von denen die eine (20) an der anderen (21) angelenkt ist und die Enden des einen Stangenpaares (20) mit der Fassung (2) gelenkig verbunden sind, während die Enden des anderen Stangenpaares (21) mit Spiel in einem Bügel (25) gelagert sind, welcher an dem von der Fassung (2) unabhängigen Teil (1') des Ski festsitzt.
8. Zusammenklappbarer Ski nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, .daß beiderseits des einen Teiles (1) um feste Zapfen (29) der Fassung (2) schwenkbare Stangen (30) mit Führungsschlitzen (31) angeordnet sind, in denen Zapfen (28) des von der Fassung unabhängigen Teiles (ι) gleiten können, und daß das vordere Ende der Fassung mit einer Aussparung (33) versehen ist, in die bei Gebrauchsstellung des Ski der Zapfen (28) zu liegen kommt.
9. Zusammenklappbarer Ski nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Längsführungen (31) am inneren Ende der Stangen (30) je ein , zusätzlicher Querschlitz (32) vorgesehen ist, der durch Zusammengriff mit dem Zapfen (28) zur Verriegelung von Zapfen (28) und Ausnehmung (33) bzw. der Teile (1, 1') dient. "
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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