DE547085C - Gleiskreuzung - Google Patents

Gleiskreuzung

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DE547085C
DE547085C DEG76159D DEG0076159D DE547085C DE 547085 C DE547085 C DE 547085C DE G76159 D DEG76159 D DE G76159D DE G0076159 D DEG0076159 D DE G0076159D DE 547085 C DE547085 C DE 547085C
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Germany
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rail
rails
crossing
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plane
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Expired
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DEG76159D
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JEAN FRANCOIS EUGENE GRAND
Original Assignee
JEAN FRANCOIS EUGENE GRAND
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/10Frogs
    • E01B7/12Fixed frogs made of one part or composite

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Gleiskreuzung Die Erfindung bezieht sich auf Gleiskreuzungen, und zwar auf sogenannte verstärkte Kreuzungen aus miteinander verbundenen Schienen, und bezweckt die Vermeidung einer Reihe von den zur Zeit üblichen Kreuzungen dieser Art anhaftenden Unzuträglichkeiten.
  • Bekanntlich beruht der Hauptnachteil derartiger Kreuzungen auf dem Fehlen einer Verbindung zwischen dem die Spitze bildenden Teile des Herzstückes und dem gegenüberliegenden Teile, der durch die Verlängerung der Hornschiene gebildet wird. Infolge des Fehlens des Zusammenhanges zwischen den einzelnen Laufschienensträngen entstehen Erschütterungen, wiederholte Stöße beim Darüberwegfahren der Fahrzeugräder, ein Hämmern der Verbindungen, eine schnelle Verlagerung der verschiedenen Elemente der letzteren sowie eine um so schnellere Abnutzung der Schienen, je stärker der Verkehr ist.
  • Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf solche Kreuzungen, die durch zwei gegeneinandertreffende Schienen gebildet werden, die an der Verbindungsstelle nicht unterbrochen, vielmehr beide darüber hinaus verlängert sind und sich von der Verbindungsstelle ab wieder voneinander entfernen, ohne sich zu schneiden. Bei diesen bekannten Kreuzungen ändert sich die Richtung des Steges jeder der beiden Schienen an der Kreuzung derart, daß die vor der Kreuzung dem einen der sich kreuzenden Gleise angehörende Schiene hinter der Kreuzung dem anderen Gleise angehört, und umgekehrt.
  • Es sind Schienenkreuzungen dieser Art bekannt, bei denen die an der Kreuzungsstelle zusammenstoßenden vier Schienenenden sowohl zu einer in der Längsrichtung wie auch zu einer in der Ouerrichtung durch den Kreuzungspunkt gelegten Symmetrieebene im wesentlichen symmetrisch liegen. Diese Bauart erfordert den Einbau besonderer Einsatzstücke zwischen den an der Kreuzungsstelle wieder auswärts gebogenen Schienenteilen sowie die Anordnung einer besonderen Herzstückspitze in Verbindung mit dem Einsatz.
  • Eine andere bekannte Kreuzung ermöglicht zwar die Ausbildung der Spitze wie auch der Gegenspitzen aus dem Material der Schienen selbst; sie weist aber den Nachteil auf, daß die Spitzen, da ihre Richtung von der der Stege der zugehörigen Schienen abweicht, von den Stegen nicht bis zu ihren Enden getragen werden; die Spitzen schweben vielmehr frei und müßten, wenn die betreffende Bauart praktisch brauchbar sein soll, durch besondere Stützkörper abgefangen werden. Bei diesen Kreuzungen reicht der Steg der einen der an der Kreuzungsstelle geknickten Schiene mit seinem Scheitelpunkt an die Längssymmetrieebene der Kreuzung heran, während der Steg der anderen, mehrfach geknickten Schiene in Wellenform in gewissem Abstande von der genannten Ebene verläuft, und zwar derart, daß die Schienenteile bzw. ihre Stege an der Kreuzungsstelle in bezug auf die Quersymmetrieebene symmetrisch, in bezug auf die Längssymmetrieebene dagegen unsymmetrisch verlaufen.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Bauart unterscheidet sich von den bekannten einmal dadurch, daß - bei in bezug auf beide Symmetrieebenen unsymmetrischem Verlauf der Schienenteile - der Steg der einen Schiene im Bereich der Stelle ihrer Vereinigung mit der anderen in der Längssymmetrieebene selbst und der Steg der anderen Schiene in gewissem Abstande von dieser Ebene parallel zu ihr verläuft. Dadurch wird erreicht, daß sowohl die Herzstückspitze wie auch die Gegenspitzen im wesentlichen bis zu ihren äußersten Enden sich über den Schienenstegen befinden und von ihnen getragen werden. Die den Gegenstand der Erfindung bildende Kreuzung weist außerdem zwei Flügelschienen auf, die in an sich bekannter Weise aus j e einem seitlich an die Hauptschienen angepaßten, entsprechend abgeknickten Schienenstück bestehen. Die Köpfe, Stege und Füße der Flügelschienen und der Hauptschienen sind an den Verbindungsstellen so ausgeschnitten bzw. durch Fräsen oder Hobeln so abgeflacht, daß alle Teile gehörig zusammenpassen, so daß das Ganze, wenn die einzelnen Teile mit Hilfe bekannter Verbindungsmittel zusammengehalten werden, ein vollkommen starres System bildet, das der Kreuzung ganz besondere Festigkeit verleiht.
  • Bei dieser Einrichtung werden die Biegungsbeanspruchungen und Stöße, die das Bestreben haben, die Kreuzung zu verlagern, erheblich abgeschwächt. Daraus ergibt sich eine Verringerung der Abnutzung der Laufflächen und der Laschenverbindungen sowie eine größere Sicherheit gegen Bruchgefahr ohne nennenswerte Vermehrung des Gewichtes des verwendeten Eisenmaterials. Außerdem ist infolge der den Schienenstegen verliehenen Richtungsänderungen sowie wegen der Hobelstellen, die an den Schienenfüßen vorgesehen werden müssen, wo die beiden Schienen durch Falzen miteinander verbunden werden, die Möglichkeit des gegenseitigen Wanderns der beiden Schienen praktisch gleich Null.
  • Gegenüber anderen bekannten Lösungen der eingangs erwähnten Aufgabe zeichnet sich die Erfindung noch dadurch aus, daß sie die Verwendung von besonders profilierten Schienen überflüssig macht; es können vielmehr Schienen von für Eisenbahngleise allgemein üblichem Profil Verwendung finden.
  • Zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Einblockkreuzung aus miteinander verbundenen Schienen in Ansicht von oben, Abb. 2 in Ansicht von unten.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie a-h der Abb. i.
  • Abb. q. ist ein Schnitt nach Linie c-d der Abb. i.
  • Abb. 5 stellt die Kreuzung in einem durch die Mitte der Schienenstege gehenden waagerechten Schnitte dar.
  • Abb.6 zeigt die Gegenspitze in Seitenansicht.
  • Abb.7 stellt die Gegenspitze in Aufsicht dar.
  • Abb. 8 und 9 ist eine Seitenansicht bzw. eine Ansicht auf die Spitze.
  • Abb. io und ii stellen die linke Flügel-oder Hornschiene in Seitenansicht bzw. Aufsicht dar.
  • Abb. 12 veranschaulicht die Art und Weise, wie die Falzverbindung der Schienenfüße erfolgt, in einer schaubildlichen Darstellung der Kreuzung von unten gesehen.
  • Wie die Zeichnungen erkennen lassen, besteht die Kreuzungsstelle der Gleise v1, v= im wesentlichen aus der Herzstückspitze i, der Gegenspitze 2, der linken Flügelschiene 3 und der rechten Flügelschiene 31.
  • Die Schiene i bildet in ihrem Teile e-f, der zum Gleise v1 gehört, die Spitze des Herzstückes. Der Schienenkopf ist bei e derart abgeschrägt, daß er eine Verlängerung des Kopfes der Gegenspitze (Abb. i) bildet. Der Steg der Schiene i, der für die Strecke e-f parallel zur Achse des Gleises v1 verläuft, ändert etwas vor der Spitze des Herzstückes allmählich seine Richtung, derart, daß er parallel zur Achse des Gleises v2 verläuft. Die Schiene r gehört dann zu diesem Gleise. Der Schienenkopf, der zwischen e und g (Abb, i, 8 und 9) unterbrochen ist, ist bei g derart abgeschrägt, daß seine gehobelte Fläche in der Verlängerung des Kopfes der Flügelschiene 31 liegt.
  • Die Gegenspitze 2 bildet im Teile la-i eine der Schienen des Gleises v2 (Abb. i und 2). Ihr Kopf ist bei h abgeschrägt, derart, daß er sich längs des Kopfes der Spitze i legt. Bei h ändert der Steg der Gegenspitze allmählich seine Richtung, derart, daß er parallel zur Achse des Gleises v1 verläuft. Die Schiene 2 gehört dann in dem Teil h-1 zu diesem Gleise (Abb. i, 6 und 7). Ihr Kopf ist zwischen h und h entsprechend dem inneren Abstande an der Kreuzungsstelle unterbrochen und bei h derart abgeschrägt, daß seine gehobelte Fläche den Kopf der linken Flügelschiene 3 verlängert.
  • Die Füße der beiden Schienen sind zweckmäßig, wie in Abb. 12 bei 2o angedeutet, ausgeschnitten.
  • Der Kopf der linken Flügelschiene 3 (Abb. i, 2, 3, 4, io und ii) ist auf eine gewisse Länge m-it abgehobelt, um seine Vereinigung mit der Schiene :2 (Abb. 4) zu erleichtern. Der Steg ist aus demselben Grunde bei ix abgebogen. Der Schienenfuß ist derart ausgeschnitten, daß er sich gegen den Fuß der Schiene 2 legt, die zu diesem Zwecke in der aus den Abb. 6 und 7 ersichtlichen Weise ausgeschnitten ist. Die rechte Flügelschiene 31 ist entsprechend ausgebildet.
  • Die Schienen sind an passenden Stellen durch Niete und Bolzen 5 unter Verwendung von Stegen oder Klötzen 4 miteinander verbunden, wie Abb.5 erkennen läßt. Jedes Gleiten irgendeiner Schiene auf den anderen in der Längsrichtung ist durch die Anordnung von Knicken, Schrägflächen, Zwischenstücken sowie durch Falzverbindungen und ebene schräge Hobelflächen der Schienenfüße unmöglich gemacht. Aber selbst wenn ein Gleiten eintreten würde, werden sämtliche Verbindungsbolzen gleichzeitig beansprucht, und zwar auf Zug, statt unabhängig voneinander auf Biegung oder Abscherung.
  • Die vier Schienen ruhen auf zwei gehobelten Unterlagplatten aus gewalztem Stahl, von denen eine unter der Spitze an der üblichen Stelle, die andere vor dieser Spitze angeordnet ist.
  • Diese beiden Unterlagplatten, die mit Gewalt eingetrieben werden,, klemmen sich mit Schwalbenschwänzen um die Außenränder der Schienenfüße. Dadurch wird die Verbindung der vier Schienen erheblich verstärkt, und die Schrauben zur Verbindung der Schienen mit den Schwellen arbeiten unter den günstigsten Bedingungen.
  • Ein weiterer Vorteil der Ausbildung der Kreuzungen gemäß der Erfindung besteht darin, daß man Stücke erhält, die eine ziemlich genau vorher bestimmbare Gesamtlänge besitzen, so daß man die Einrichtung sehr leicht in dem Raume unterbringen kann, der für ihn im Gleise vorgesehen ist.
  • Es ist ersichtlich, daß man zur Ausführung der Verbindungen der Kreuzung jedes Schweißverfahren, sei es autogen oder elektrisch, anwenden kann, um die Montage und die Vereinigung der Teile zu vereinfachen und ein noch starreres Ganze zu schaffen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gleiskreuzung, bestehend aus miteinander vereinigten Schienen, die über ihren Treffpunkt hinaus verlängert sind und sich derart voneinander entfernen, daß die Richtung des Steges jeder Schiene, die vor der Kreuzung einem der beiden Gleise angehörte, nach Überschreitung der Kreuzung dem anderen Gleis angehört, wobei eine der Schienen mit ihrem Stege in ihrer ganzen Ausdehnung auf der einen Seite der Längssymmetrieebene der Kreuzung verbleibt, während die andere Schiene mit ihrem Stege bis an die Symmetrieebene heranreicht, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Schiene (i) im Bereich der Vereinigungsstelle mit ihrem; Steges in der Symmetrieebene selbst und die andere Schiene (2) auf der betreffenden Seite der Symmetrieebene mit ihrem Stege in gewissem Abstande parallel zu ihr verläuft, und daß ferner Flügelschienen vorgesehen sind, die seitlich je durch eine geknickte Schiene gebildet werden, wobei die Köpfe, die Füße und die Auflager der Schienen sowie der Flügelschienen gehobelt und weggeschnitten sind, derart, daß die .Verbindung erleichtert wird, während die Spitzen und Gegenspitzen bis zu ihren Enden über den Stegen liegen und sämtliche Elemente mit Hilfe bekannter Verbindungsmittel zusammengehalten werden.
DEG76159D 1928-07-05 1929-04-18 Gleiskreuzung Expired DE547085C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR547085X 1928-07-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE547085C true DE547085C (de) 1932-03-19

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ID=8933974

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG76159D Expired DE547085C (de) 1928-07-05 1929-04-18 Gleiskreuzung

Country Status (1)

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DE (1) DE547085C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956852C (de) * 1954-07-23 1957-01-24 Deutschland A G Maschf Einfaches Herzstueck fuer Weichen und Kreuzungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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