DE547657C - Jacquardvorrichtung fuer Flachstrickmaschinen - Google Patents

Jacquardvorrichtung fuer Flachstrickmaschinen

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DE547657C
DE547657C DE1930547657D DE547657DD DE547657C DE 547657 C DE547657 C DE 547657C DE 1930547657 D DE1930547657 D DE 1930547657D DE 547657D D DE547657D D DE 547657DD DE 547657 C DE547657 C DE 547657C
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jacquard
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DE1930547657D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/04Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Jacquardvorrichtung für Flachstrickmaschinen Die Erfindung betrifft eine Jacquardvorrichtung für Flachstrickmaschinen, bei der zum mustergemäßen Verstellen der jeweils zur Maschenbildung bestimmten Nadeln Hilfsstößer, die sich gegen die über eine ortsfeste Walze laufenden Jacquardbänder legen, verwendet werden.
  • Bei bekannten Vorrichtungen ähnlicher Art werden die zum Auswählen der Stößer dienenden Schwinghebel in den ihnen mustergemäß gegebenen Stellungen nicht verriegelt, ferner gleiten diese Schwinghebel auf Tastern, welche auf dem Musterband aufliegen. Dadurch wird somit nicht nur ein großer Verschleiß des Musterbandes hervorgerufen, sondern die frei auf den Tastern aufliegenden Schwinghebel gewähren keine unbedingte Betriebssicherheit der Vorrichtung.
  • Um ein durchaus einwandfreies Betätigen der Jacquardvorrichtung zu sichern und gleichzeitig das Musterband vor starkem Gegendruck der Nadelfüße zu bewahren und so den Verschleiß des Musterbandes möglichst zu verringern, werden gemäß der Erfindung auf einer zur Längsrichtung der Maschine parallelen Achse des in der Richtung des Nadelweges senkrecht zur Bandtrommel hin und her bewegten Stößerträgers gleichlaufend zu den Hilfsstößern durch Halteglieder verr.iegelbare Schwinghebel angeordnet, welche je nach der ihnen von den durch das Jacquardband ausgewählten Hilfsstößern mustergemäß gegebenen Lage auf die Nadeln wirken. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt die jacquardvorrichtung in Seitenansicht, wobei Schwinghebel und Stößer sich in unterer Außertätigkeitsstellung befinden, Abb.2 eine Seitenansicht der Stellung, in welcher Schwinghebel und Stößer in oberer Außertätigkeitsstellung sich befinden, Abb. 3 eine Seitenansicht, wobei Schwinghebel und Stößer in unterer Arbeitsstellung sich befinden, Abb.4 eine Seitenansicht, wobei Schwinghebel und Stößer in oberer Arbeitsstellung sich befinden, Abb. 5. eine Ansicht einer Einzelheit der Abb. i, in Richtung des Pfeiles f1 gesehen.
  • In den Zeichnungen sind r die @Tadelbetten einer Flachstrickmaschine, 2 die Nadeln, 3 die Nadelstößer, q. die Jacquardwalze, 5 das Musterband.
  • Die Jacquardvorrichtung besteht aus einer Führungsschiene 6, die durch ein an sich bekanntes, beidseitig der Maschine vorgesehenes Hebelgetriebe von der unteren Stellung I in die obere Stellung II und umgekehrt bewegt wird. Auf dieser Führungsplatte befinden sich in gleicher Richtung mit den N adelstößern 3 die Hilfsstößer 9 und die drehbar auf der Achse 7 angeordneten Schwinghebel B.
  • Über diesen Schwinghebeln ist am Maschinengestell ein Profileisen io und ein auf einer Achse i i selbsttätig drehbares Halteglied 12 befestigt. Ferner ist auf diesem Profileisen mittels einer Schraube 13 (Abb. 5) der Doppelhebel 14 drehbar gelagert, welcher an seinem kürzeren Hebelarm durch die Schraube 15 mit der Schiene 16 und an seinem längeren Hebelarm durch die Schraube 17 mit dem Halteglied i8 gelenkig verbunden ist. .
  • Die Arbeitsweise dieser jacquardvorrichtung ist folgende: Beim Verschieben. der Führungsschiene 6 von Stellung II in Stellung I durch das an sich bekannte, beidseitig der Maschine vorgesehene Hebelgetriebe werden durch das Halteglied 12 sämtliche Schwinghebel 8 sowie Hilfsstößer 9 in Tätigkeitsstellung (Abb i) gebracht, sofern sie sich nicht bereits darin befinden. Während dieses Vorganges wird zugleich die Jacquardwalze ¢ mit dem Musterband 5 geschaltet, so daß letzteres den Hilfsstößern g mustergemäß eine neue Lochreihe gegenüberstellt, und zwar bleiben diejenigen Stößer 9 bzw. Schwinghebel 8 in Tätigkeitsstellung, in deren Laufbahn das Musterband .5 eine Lochung iq hat. Dieienigen Hilfsstößer 9 bzw. Schwinghebel 8, in deren Laufbahn das Musterband 5 keine Lochungen i9 aufweist, werden durch das Musterband außer Tätigkeitsstellung gebracht (Abb. i).
  • Beim Verschieben der Führungsschiene 6 von Stellung I in Stellung II wird das Halteglied 18 durch die Schiene 16 und den Doppelhebel 14 in seine unterste Stellung (Abb. i) gebracht zur Verriegelung sämtlicher Schwinghebel 8, d. h. mittels des Haltegliedes 18 werden sämtliche in In- sowie in Außertätigkeitsstellung sieh befindenden Schwinghebel 8 in ihrer diesbezüglichen Lage gesichert. Sobald die Schwinghebel 8 in lntätigkeits--stellung unter dem Halteglied 18 hinweggeglitten sind, wird deren Verriegelung durch das Halteglied 12, welches auf der Achse i i selbständig drehbar ist, bewerkstelligt, bis sie die Nadelstößer 3 und die diesbezüglichen Nadeln :2 in Arbeitsstellung stoßen. Gleichzeitig wird das Halteglied 18 durch den Doppelhebel 1q. in seine oberste Stellung (Abb. 2) versetzt, damit die in Außertätigkeitsstellung sich befindenden Schwinghebel 8 unter demHaltegliedi8 hinweggleitenkönnen. Damit diese Schwinghebel nicht mit den Nadelstößern 3 in Berührung kommen, wird beim Verlassen des Haltegliedes 18 ihre Außertätigkeitsstellung durch das auf der Achse i i drehbar angeordnete selbsttätige Halteglied 12 und nachher das Profileisen io gesichert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Jacquardvorrichtung für Flachstrickmaschinen, bei der zum mustergemäßen Verstellen der jeweils. zur Maschenbildung bestimmten Nadeln auf Stößerträgern hin und her bewegte Hilfsstößer verwendet werden, die sich gegen ein Jacquardband legen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer zur Längsrichtung der Maschine parallelen Achse des in der Richtung des Nadelweges senkrecht zur Bandtrommel hin und her bewegten Stößerträgers (6) gleichlaufend zu den Hilfsstößern (9) durch Halteglieder (12 bzw. 18) verriegelbare Schwinghebel (8) angeordnet sind, welche ie nach der ihnen von den durch das Jacquardband ausgewählten Hilfsstößern (9) mustergemäß gegebenen Lage auf die Nadeln wirken.
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