DE548824C - Kaskadenanordnung von Asynchronmaschinen und Kommutatormaschinen - Google Patents
Kaskadenanordnung von Asynchronmaschinen und KommutatormaschinenInfo
- Publication number
- DE548824C DE548824C DE1930548824D DE548824DD DE548824C DE 548824 C DE548824 C DE 548824C DE 1930548824 D DE1930548824 D DE 1930548824D DE 548824D D DE548824D D DE 548824DD DE 548824 C DE548824 C DE 548824C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machines
- commutator
- asynchronous
- capacitors
- higher harmonics
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 17
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 3
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/34—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
- H02K17/38—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
Bei Regelsätzen, bestehend aus Asynchronmaschinen mit Kommutatormaschinen in Kaskadenschaltung
muß man bekanntlich auf die Induktivitäten der Erregungen dieser Kommutatormaschinen
und auf die Induktivitäten der Asynchronmaschinen Rücksicht nehmen, falls man dem Aggregat gewisse Betriebseigenschaften
verleihen will. In Hinsicht auf diese Bedingung ist eine Anzahl von Schaltungen
erdacht worden, bei denen mit Hilfe von Maschinen, Widerständen, Drosselspulen, Transformatoren u. dgl. die Einwirkung
der Induktivitäten in den verschiedenen Kreisen bedeutungslos gemacht oder ganz aufge-
»5 hoben werden soll. Diese Anordnungen haben im allgemeinen zu Schaltungen geführt, die
durch die große Zahl ihrer einzelnen Bestandteile die gewünschte Einfachheit vermissen
lassen.
ao Es ist auch der Vorschlag gemacht worden,
Kondensatoren zur Aufhebung der Induktivitäten zu verwenden, und zwar hat man diesem
Vorschlag nähertreten können, weil die Entwicklung der Kondensatoren weiter fortgeschritten
ist. Die Kondensatoren nahmen, da sie in die Kreise niederer Frequenz eingeschaltet
werden müssen, bisher einen unverhältnismäßig großen Platz ein, dessen Verminderung aber inzwischen gelungen ist,
so daß sie nunmehr ohne Bedenken angewendet werden können.
Bei der Anwendung derartiger Kondensatd1
ren kann nun aber eine neue Schwierigkeit auftreten, die dadurch entsteht, daß die Kondensatoren
außer auf die Ströme der niedrigeren Frequenz auch in sehr unangenehmer Weise auf Spannungen oder Ströme höherer
Frequenz reagieren, die durch den Einfluß der Nutung hervorgerufen werden. Die in den Stromkreisen niederer
Frequenz verwendeten Kondensatoren können nämlich leicht so beschaffen sein, daß
sie Resonanzwirkungen auf die Ströme höherer Frequenz ausüben. Diese Ströme können
dann so hoch anschwellen, daß die Verluste der Maschine wesentlich vergrößert werden,
und daß infolge der Belastung der Maschine mit zusätzlicher Stromwärme besondere
Rücksicht auf die Abführung der Verlustwärme genommen werden muß.
Nach der Erfindung sollen nun Mittel verwendet werden, die verhindern, daß die Kondensatoren
solche Spannungen oder Ströme aufnehmen. Zwischen den spannungserzeugenden Teil der Anlage, welcher z. B. eine
Spannung höherer Frequenz neben der Spannung der niedrigeren Frequenz enthält, und
den Kondensator werden Einrichtungen gelegt, die geeignet sind, die Spannungert höherer
Frequenz aufzunehmen und vom Kondensator die Ströme der höheren Frequenz abzuleiten.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. e. h. Moritz Schenkel in Berlin-Charlottenburg.
Beispielsweise wird in den Kreis eine Drosselspule gelegt, durch welche der Strom
niederer Frequenz hindurchgeht, und parallel zum Kondensator wird ein Schwingungss
kreis gelegt, bestehend aus einer weiteren Drosselspule und einer weiteren Kapazität,
die beide derartig für die höhere Frequenz aufeinander abgestimmt sind, daß hier für
diese nur der Ohmsche Widerstand des Kreises maßgebend ist. Ströme, welche von der
Spannung höherer Frequenz erzeugt sind, werden also in diesem Kreise zu erheblicher
Größe anwachsen, müssen aber vorher durch die vorgeschaltete größere Drosselspule hindurch,
so daß hier ihre Spannung verzehrt wird. In dem Schwingungskreise ist daher nur eine ganz kleine Spannung höherer Frequenz
vorhanden, die der Größenordnung des dort befindlichen Ohmschen Widerstandes
entspricht und in der Hauptkapazität keine Störungen mehr hervorbringt. Zwar wird die
Induktivität der niederfrequenten Kreise durch die Vorschaltung von Drosseln vor die
Kondensatoren erhöht, doch wird diese Erb'öhung in vielen Fällen durch die Vorteile
übertroffen, die mit der Einführung der Drosseln verbunden sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Mit a
ist eine Asynchronmaschine bezeichnet, mit der eine Kommutatormaschine k in der bekannten
Weise in Kaskade geschaltet ist. In dem Sekundärkreis der Asynchronmaschine, der mit dem der Kommutatorhintermaschine
in der üblichen Weise elektrisch gekuppelt ist, liegt ein Kondensator c, der zur Aufhebung
der Induktivitäten des Sekundärkreises dient. Nach der Erfindung ist vor diesen Kondensator
eine Drosselspule d geschaltet, die die Spannung der höheren Harmonischen aufzehrt.
Außerdem sind parallel zu dem Kondensator in Hintereinanderschaltung eine Drosselspulen und ein Kondensator q gelegt,
die die höheren Harmonischen von dem Kondensator c abführen. ;>
Claims (2)
1. Kaskadenanordnung von Asynchronmaschinen und Kommutatormaschinen 5"
mit Kondensatoren zur Aufhebung von Induktivitäten in deren niederfrequenten Kreisen, dadurch gekennzeichnet, daß den
Kondensatoren Mittel zur Beseitigung von in den niederfrequenten Kreisen auftretenden
höheren Harmonischen zugeschaltet sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1 zur Beseitigung höherer Harmonischer, gekennzeichnet
durch die Kombination eines die höheren Harmonischen abführenden Schwingungskreises mit einer die Spannung
der höheren Harmonischen aufzehrenden Drosselspule.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE548824T | 1930-06-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE548824C true DE548824C (de) | 1932-04-20 |
Family
ID=6562073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930548824D Expired DE548824C (de) | 1930-06-08 | 1930-06-08 | Kaskadenanordnung von Asynchronmaschinen und Kommutatormaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE548824C (de) |
-
1930
- 1930-06-08 DE DE1930548824D patent/DE548824C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2305926B2 (de) | Zuendgeraet fuer entladungslampen | |
| DE1764369A1 (de) | Schutzschaltung fuer eine supraleitende Magnetspule | |
| DE2248682A1 (de) | Haltekreis fuer fernsprechleitungen | |
| DE1763245A1 (de) | Spannungsstabilisationsanordnung | |
| DE488955C (de) | Einrichtung zum Regeln von Wechselspannungen | |
| DE388555C (de) | Schaltung zur Verminderung des Spannungsabfalls bei Transformatoren fuer Gleichrichter | |
| DE2733930C2 (de) | Tiefpaßfilter | |
| DE1960472C2 (de) | Leistungssteuerkreis | |
| DE830358C (de) | Einrichtung zum Schutz von parallelgeschalteten Verstaerkerroehren gegen UEberlastung | |
| DE728286C (de) | Schaltungsanordnung zur Anodenspannungsmodulation eines Senders mit Gegentakt-B-Verstaerker mit Ausgangstransformator als B-Modulator | |
| AT246860B (de) | Vollweggleichrichterschaltung mit Siebkondensator | |
| DE2940885C2 (de) | Transformator mit veränderbarer Ausgangsspannung | |
| AT99509B (de) | Erdschlußstrom-Löscheinrichtung für Hochspannungsleitungen. | |
| DE609872C (de) | Magnetischer Modulator | |
| DE500309C (de) | Spulenanordnung zur Beseitigung parasitaerer Schwingungen | |
| DE451908C (de) | Einrichtung zur Erzeugung von geraden harmonischen und quasiharmonischen (bruchzaehlien) Wellen mittels statischer Frequenzwandler | |
| DE896091C (de) | Mehrphasige Drossel mit zwei Nullpunkten | |
| DE2021021A1 (de) | Zeilenablenk-Schaltungsanordnung mit einem Ausgangstransformator und einem Symmetriertransformator | |
| DE974433C (de) | Siebkreisanordnung zur Glaettung der einem Gleichrichter entnommenen welligen Gleichspannung mit einer Drossel | |
| CH673539A5 (de) | ||
| DE502770C (de) | Einrichtung zur Kompensation des Erdschlussstromes von Hochspannungsleitungen | |
| AT226328B (de) | Schaltung mit einer Wechselstromquelle | |
| DE441491C (de) | Einrichtung zur Entnahme einer oberwellenfreien Gleichspannung aus einem Gleichrichter | |
| DE733814C (de) | Anordnung zur Unterdrueckung der Oberwellen von mit Gleichstrom vormagnetisierten Drosselspulen oder Transformatoren | |
| AT116320B (de) | Einrichtung zur Regelung der Spannung eines Wechselstromnetzes. |