DE549132C - Back- oder Doerrofen mit in nebeneinanderliegenden Schaechten auf- und abwaerts bewegten, einen Stapel bildenden Backkaesten - Google Patents

Back- oder Doerrofen mit in nebeneinanderliegenden Schaechten auf- und abwaerts bewegten, einen Stapel bildenden Backkaesten

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DE549132C
DE549132C DEB136787D DEB0136787D DE549132C DE 549132 C DE549132 C DE 549132C DE B136787 D DEB136787 D DE B136787D DE B0136787 D DEB0136787 D DE B0136787D DE 549132 C DE549132 C DE 549132C
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    • A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
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    • A21B1/00—Bakers' ovens
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    • A—HUMAN NECESSITIES
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    • A21B1/00—Bakers' ovens
    • A21B1/42—Bakers' ovens characterised by the baking surfaces moving during the baking

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Back- oder Dörrofen mit in nebeneinanderliegenden Schächten auf- und abwärts bewegten, einen Stapel bildenden Backkästen Es sind bereits Back- und Dörröfen bekannt, bei welchen Horden stapelbildend in nebeneinanderliegenden Schächten schrittweise auf- und abwärts bewegt werden und in ihrer oberen und unteren Lage durch eine Schubvorrichtung aus dem einen Schachtabteil in den anderen übergeschoben werden. Außerdem hat man schon vorgeschlagen, in Backöfen mit übereinanderliegenden Backräumen Heizrohre einzubauen, durch welche die in dem Backofen eingeschlossene Luft aufgeheizt wird, um alsdann mittels eines Gebläses durch die Backräume im Kreislauf hindurchgetrieben zu werden.
  • Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Back- oder Dörrofen mit auf- und abwärts bewegten, einen Stapel bildenden Backkästen sind die nebeneinanderliegenden Schachträume durch Zwischenwände in mehrere gegeneinander und gegen den Heizraum abgeschlossene Räume unterteilt, in welchen die mit waagerechten Durchzugsrinnen für die Heißluft versehenen Backkästen mittels eines Trieb`,verkes gehoben und nach waagerechter Verschiebung gesenkt werden, wobei die Heißluft mittels eines Gebläses durch die übereinanderliegenden Abteilungen getrieben wird. Die Zwischenwände unterteilen den Ofenraum in einen unteren Nachgärraum, einen mittleren Backraum und einen oberen Ausbackraum, die nacheinander von den Backkästen durchschritten werden. Dadurch, daß bei den übereinandergestapelten Backkästen die vordere Seitenwand einsetzbar ist und nicht bis zum nächsten Backkasten reicht, entsteht ein Spalt, durch welchen die vom Backgut abgegebenen Schwaden hindurchströmen können. Auch kann die Lage der Zwischenwände in den Schächten geändert werden, falls es notwendig ist, den einen Raum gegenüber dem anderen zu vergrößern oder zu verkleinern. Um den oberen Ausbackraum vergrößern oder verkleinern zu können, ist .als oberer Abschluß eine mit einem Gegengewicht versehene, heb- und senkbare Haube vorgesehen, die auf den obersten Backkästen frei aufliegt und mit ihnen gehoben oder gesenkt wird, je nachdem die Stapelhöhe durch Umlauf einer größeren oder geringeren Anzahl von Backkästen geändert wird.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Backofens gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen senkrechten Längsschnitt in Richtung der Schnittlinie M-N der Abh. 3 in Pfeilrichtung gesehen, Abb.2 einen Querschnitt in Richtung der Linie 0-P der Abb. i in Pfeilrichtung gesehen, Abb,.3 einen Querschnitt durch den oberen Teil des Backofens und der Haube unter Fortlassung der Decke, Abb-. 4 einen Querschnitt in Richtung der Linie A-A der Abb.2 in Pfeilrichtung gesehen, Abb. 5 die untersten -aufwärts gehenden Backkästen für sich im Längsschnitt mit zugehörigen Einzelteilen, Abb. 6 die untersten abwärts gehenden Backkästen im Längsschnitt wie Abb.5 in Verbindung mit zugehörigen Einzelteilen, AbU7 einen senkrechten Schnitt in Richtung der Linie B-B der Abb. 4 in Pfeilrichtung gesehen.
  • An der Seitenwand des schachtartigen Backofens, in dessen nebeneinanderliegenden Abteilen einen Stapel bildende Backkästen sich zum Teil aufwärts, zum Teil abwärts bewegen, ist ein Motor i gelagert, der mittels der Riemenscheiben 5 und 6 (Abb,. i und 3) die vom Unterteil des Backofens getragene Kurbelwelle 7 und gleichzeitig ein im Backofen befindliches Gebläse 2 antreibt, welches die Backluft, wie die in der Zeichnung eingezeichneten Pfeile zeigen, durch den Ofen saugt und drückt und auch einen Teil derselben der Feuerung 3 als Unterwind zuführen kann. Die Backkästen 27 haben verstärkte Stirnwände 48, die zur Abstützung der darüberliegenden Backkästen dienen (Abh. i und 2). Ihre Längsseitenwände: 49 sind schwächer gehalten und fest mit den Stirnwänden verbunden, wobei die vordere niedrigere Seitenwand 49' einsetzbar ist.» Die Grundplatten 52 der Backkästen dienen als Backflächen und sind aus Stein oder steinartiger Masse. Unterhalb dieser Grundplatte 52 ist ein gebogenes oder gewelltes Eisenblech 53 angebracht, das durch ein Bodenblech 54 abgedeckt ist und Durchlaßkanäle bildet. Der durch die Kanäle ziehende Luftstrom kann durch nach oben oder unten stellbare, an den Stirnwänden der Backkästen vorgesehene Klappen geregelt werden.
  • Der vordere Innenraum des Backofens mit dem aufwärts gehenden Backkästenstapel ist durch waagerechte Zwischenwände W3 und W4 (s. Abb-. i) und senkrechte Zwischenwände W1 und W. in mehrere gegeneinander abgeschlossene Räume unterteilt, den unteren Gärraum ('z, den mittleren Backraum B und den oberen Ausbackraum A. Während der hintere Innenraum des Backofens mit dem abwärts gehenden Backkästenstapel durch eine ungefähr in Höhe der Wand W4 des vorderen Raumes liegende Zwischenwand in einen oberen Ausbackraum A1 und in einen unteren Ausbackraum A. unterteilt ist.
  • Zur Beheizung des Backofens dienen Rohre 4, durch welche die in der Feuerung 3 erzeugten Heizgase in den Schornstein geleitet werden. An diesen Heizrohren erhitzt sich die in den Abteilungen des Backofens umgewälzte Luft. Die erhitzte Luft wird zunächst in Richtung der Pfeile I (Abb. i) von dem Gebläse 2, das in eine zwischen den Wänden W3 und W4 gelegene Kammer eingebaut ist, angesaugt und durch die unterhalb der Grundplatten 52 befindlichen Kanäle der im BackraumB befindlichen Backkästen 27 gesaugt. Hierbei werden die Backflächen 52 und die Bodenbleche 54 der betreffenden Backkästen erhitzt, so daß das in dem darunterliegenden Backkasten liegende Backgut mit starker Oberhitze gebacken wird. Diese Wirkung wird noch verstärkt, wenn durch siebartige Ausbildung des Bodens auf die Unterteilung des Luftstromes weniger Wert gelegt wird. Dann wird die Heißluft teilweise durch die Kästen des Ausbackraumes A in Richtung der Pfeile II (Abb-. i) und teilweise durch die Kästen 'des Gärraumes zur Feuerung zurückgetrieben. Die Heißluft kann nach Belieben durch die Schieber 79 und 8o in den Wänden W.3 Und W4 zwecks Erwärmung des im vorderen Schachtteil vorgesehenen Gärraumes geregelt werden. Bei geschlossenen Schiebern 79 und 8o kann durch Öffnen des Schiebers 81 in der Wand W4 eine Luftabsaugung und damit Luftverdünnung im Gärraum Gr ermöglicht werden.
  • Die Backkästen 27, die für gewöhnlich von federnden, unter den Boden der beiden untersten Backkästen schnappenden und in den Schachtwänden waagerecht verschiebbar gelagerten Sperrbolzen 61, 58 (Abb-. 5 und 6) gehalten sind, werden im Backofenraum, wie aus Abb.2 zu ersehen ist, linksseitig nach oben und rechtsseitig nach unten bewegf. Die Bewegung der Backkästen erfolgt rechts durch -eine senkrecht verschiebbare U-förmige Platte 4o (Abb. 2, 4, 7), welche durch an den Tischpfosten angelenkte Gestänge 44 mit zwei um eine Achse 76 schwingbaren waagebalkenartigen Hebeln 39 gelenkig verbunden ist und mit dem freien Ende auf dem Schwinghebel 39 aufruht, links durch eine ähnlich gestaltete Platte 26, welche gleichartig aufgehängt ist. Mittels Schubstangen 38 (Abb. i und 2), die .an einer Kurbelwelle 7 angelenkt sind und an den Schwinghebeln 39 angreifen, werden die Platten 4o und 26, von denen die erstere ,auf der Innenseite unter Federwirkung stehende, den Sperrbolzen 61 gleichartige Bolzen 61a, die zweite keilartige Vorsprünge 55 (Abb. 6) trägt, auf und nieder bewegt. Während ,auf dem Quersteg 45 zwischen den Schenkeln der Hubplatte 26 ein Balkenstück 25 (Abb. 2 und 7) waagerecht verschiebbar gelagert ist, ist zwischen den Schenkeln der Hubplatte 4o, die in Backkastenbreite auseinanderstehen, ein feststehender Tisch 47 (Abb. a und 4) ,angeordnet. Auf diesem werden die Backkästen des hinteren Stapels mittels des Balkenstückes 25 durch ein mit Nocken 42 versehenes, absatzweise angetriebenes Rad 43 nach vorn geschoben. Aus dieser Lage wird alsdann das Balkenstück wieder durch geeignete Mittel in die Anfangslage zurückgeführt.
  • Der Backofenbetrieb geht nun in folgender Weise vor sich: Ein mit Backware besetzter Backkasten 27 wird auf den Tisch 47 gesetzt (Abb. i und 2) und das Gestänge 38 mittels der Kurbelwelle 7 aus seiner Tieflage nach aufwärts bewegt, wodurch die linke Hälfte des um den Drehpunkt 76 schwingenden Hebels 39 nach aufwärts und die rechte nach abwärts geht. Der aufwärts steigende Arm hebt die Hubplatte 40, in der die die Backkästen tragenden Sperrbolzen Eia gelabert sind, und schiebt den Backkasten mit sämtlichen über ihm befindlichen Kästen in die Höhe, wobei die in den Schachtwänden liegenden federnden Sperrbolzen 61 zurückgedrückt werden, um schließlich unter den gehobenen Kasten zu schnappen und diesen mit den darübergestapelten Backkästen festzuhalten. Gleichzeitig senkt sich nach Auslösen der Sperrbolzen 58 durch die keilförmigen Ansätze 55, wobei zwei Sperrbolzen 58 auf jeder Schachtseite im Gegensatz zur Abb. 4 der Zeichnung angeordnet sind, auf der rechten Seite des Ofens die Hubplatte 26 und der auf ihr ruhende ,abwärts gehende Backkästenstapel und mit diesem der unterste Backkasten mit fertiggebackener Ware (Abb.2). Durch eine vermittels Nocken oder Kurbelwelle hervorgerufene Bewegung des Schubbalkens 25 wird der niedergesunkene Backkasten nach vorn auf den Tisch 47 geschoben und kann aus dem Ofen entnommen werden.
  • Das Auslösen der vier Sperrbolzen 58, von denen nur einer gezeichnet ist, erfolgt durch die keilförmigen Ansätze 5 5 der Hublatte 26, 45. Diese Ansätze stoßen beim Anheben der Hubplatte 26 gegen Rollen 57 (Abb.. 4 und 6) der federnd in der Ofenwand abgestützten Sperrbolzen 58, drücken zuerst die Stützfedern der Rollen zurück und dann die Stützfedern 6o der Sperrbolzen 58. Die Bolzen bleiben so lange in ihrer sperrenden Lage, bis die Hubplatte 26, 45 so weit aufwärts bewegt ist, daß sie den B.ackkastenstapel etwas anhebt. Nun kann der Backkastenstapel nach Ausschalten der Sperrbolzen der Abwärtsbewegung der Platte 26, 45 folgen. Mit dem sinkenden Backkastenstapel hört jedoch auch wieder die Wirkung der Keilstücke 55 nach einem bestimmten zurückgelegten Wege auf die Sperrbolzen auf, d. h. bis die Schrägfläche der Ansätze 55b von den Rollen 57 abgleitet, so daß die Sperrbolzen vorschnellen und die nächstfolgende Backplatte mit dem darüberliegenden Stapel unterfangen. Zurück- und Vorgehen der Sperrbolzen 58 kann auch gleichzeitig mit dem Heben und Senken der Platte 26, 45 durch ein anderes mechanisch bewegtes Mittel bewirkt werden.
  • Das Verschieben des obersten Backkastens aus dem vorderen Schachtteil (Abb. z) in den hinteren erfolgt durch .am Ende von Zahnstangen 67 vorgesehene hakenförmige Greifer 68, welche den obersten Backkasten übergreifet, (Abb. 1, 2 und 3). Diese in Führungen 66 gleitenden Zahnstangen werden durch auf einer Welle 7o befestigte Zahnräder, 69 von vorn nach hinten im Backofen verschoben, wobei sie jedesmal den unter den Greiferarmen befindlichen Backkasten mitnehmen. Die Drehung der Welle 70 erfolgt durch Kegelräder 71 und 72, deren letzteres auf einer teleskopartig ineinanderschiebharen Welle 73 sitzt. Der Antrieb der Welle 73 erfolgt durch ein Kegelrad 74, das in einen auf der Achse 76 des Schwinghebels 39 befestigten Zahnbogen 75 eingreift. Sobald der Schwinghebel 39 bewegt wird, d. h. jedesmal, nachdem ein frisch beschickter Backkasten von unten nachgeschoben worden ist, wird der oberste auf dem Stapel ruhende und unter dem Greifer 68 befindliche Backkasten nach hinten verschoben. Der eben verschobene Backkasten drückt alsdann den Arm 7 7 Q des Kniehebels 77b (Abb. 2 und 3) zurück, wodurch das Kegelrad 71 ausgerückt wird. Hierauf wird die Welle 7o durch das Schnurgewicht 78 (Abb,, i) in entgegengesetzter Richtung gedreht und die Zahnstange 67 mit den Greifern 68 wieder in die Anfangsstellung zurückbewegt. Solange der übergeschobiene Backkasten oben in derselben Höhe stehenbleibt, hält der Kniehebel die Kegelräder 71 und 72 ausgekuppelt. Erst wenn der übergeschobene Kasten fällt und die linke Schachtseite wieder um einen Backkasten erhöht wird, kommen die Räder wieder in Eingriff.
  • Ist -das Brot in dem untersten Backkasten des hinteren Backkastenstapels, der den Backraum durchwandert hat, noch nicht fertiggebacken oder soll das Brot aus einem anderen Grunde noch länger im Ofen bleiben, dann wird die Verschiebung der Sperrbolzen 58 durch Abnahme der Rollen 57 (Abb. 6) ausgeschaltet, so daß sich der hintere Stapel nicht senken kann. Durch die Ofentür kann man weitere frisch beschickte Backkästen auf den Tisch 47 aufsetzen und durch die Hubplatte 4o hochheben lassen, während alle im Ofen befindlichen Backkästen in diesem verbleiben und nur oben verschoben werden. Erst wenn die Ausschaltung der Sperrbolzen 58 wieder beseitigt ist, kann sich der hintere Stapel wieder senken, und der zuunterst liegende Backkasten kann selbsttätig herausgeschoben werden.
  • Um die Höhe des Backkastenstapels und somit des Backraumes verändern zu können, ist als oberer Abschluß des Backraumes eine heb- und senkbare Haube 65 (Abb. z) vorgesehen. Die Haube gleitet in vier Eckeneisen 63 (Abb. 3) auf und ab. Sie ruht, da sie unter Wirkung eines Gegengewichtes steht, leicht auf den obersten Backplatten 27 des Stapels auf und schließt dadurch den Backraum ab.
  • Mit dem Heben und Senken der Backkastenstapel hebt und senkt sich dann auch die Haube 65, wobei der Backraum vergrößert oder verkleinert wird, aber stets abgeschlossen bleibt.
  • Da alle Backräume von dem Heizraum getrennt und die Lufträume klein sind, ist es möglich, die Backware in ihrem eigenen Schwaden zu backen. Sie erhält auf diese Weise einen schönen Glanz. Der überflüssige Schwaden kann durch den Ofenmantel hindurch abgeleitet und niedergeschlagen werden, um in der üblichen Weise noch Alkohol zu gewinnen. Auch läßt sich der Ofen ohne weiteres sehr'vorteilhaft zum Backen für das lange in seinem Schwaden im Ofen backende und erkaltende Pumpernickelbrot gebrauchen.
  • Ferner kann dieser Ofen ohne weiteres zum Dörren von Obst und Gemüse in geschlossenen Dörrherden verwendet werden, weil Heizlufttemperatur und Luftkreislauf im Backofen beliebig regelbar sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Back- oder Dörrofen mit in nebeneinanderliegenden Schächten auf- und abwärts bewegten, .einen Stapel bildenden Backkästen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schachträume durch Zwischenwände in mehrere Abteilungen (Gärraum G, Vorbackraum E und Ausbackraum A) unterteilt sind, durch welche die am Boden mit waagerechten Durchzugsririnen versehenen Backkästen (27) mittels eines Triebwerkes bewegt werden, wobei die zum Backen oder Dörren erforderliche Heißluft mittels eines Gebläses durch die Durchzugsrinnen der Backkästen und die einzelnen Abteilungen im Kreislauf betrieben wird. z. Back- oder Dörrofen nach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Heben, Senken und Verschieben der Backkästen dienende Triebwerk aus einem waagebalkenartigen - Schwinghebel (39) besteht, auf 'dessen Achse ein Zahnbogen (75) befestigt ist, der mittels eines Zahnrädergetriebes die Zahnstangen (67) zum Verschieben der obersten Backplatte steuert. 3. Back- und Dörrofen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke des Backraumes zur Veränderung seines Fassungsvermögens aus einer heb-und senkbaren, mit einem Gegengewicht versehenen Haube (65) besteht, die die obersten Backkästen abdeckt. 4. Back- und Dörrofen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Stützung des sinkenden Backkastenstapels unter Federwirkung stehende Sperrbolzen (58, Abb.6) dienen, deren an den vorstehenden Enden eines federnd gelagerten Querbolzens befestigte Rollen (57) in dem Bereich von keilförmigen Ansätzen (55) der Hubplatte liegen.
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