DE549155C - Verfahren zur Herstellung von Schwimmseifen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schwimmseifen

Info

Publication number
DE549155C
DE549155C DE1930549155D DE549155DD DE549155C DE 549155 C DE549155 C DE 549155C DE 1930549155 D DE1930549155 D DE 1930549155D DE 549155D D DE549155D D DE 549155DD DE 549155 C DE549155 C DE 549155C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soaps
soap
making swimming
swimming
making
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930549155D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL JUNGMANN DR ING
Original Assignee
KARL JUNGMANN DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL JUNGMANN DR ING filed Critical KARL JUNGMANN DR ING
Application granted granted Critical
Publication of DE549155C publication Critical patent/DE549155C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D9/00—Compositions of detergents based essentially on soap
    • C11D9/04—Compositions of detergents based essentially on soap containing compounding ingredients other than soaps
    • C11D9/06—Inorganic compounds
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D13/00—Making of soap or soap solutions in general; Apparatus therefor
    • C11D13/02—Boiling soap; Refining
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D17/00—Detergent materials or soaps characterised by their shape or physical properties
    • C11D17/02—Floating bodies of detergents or of soaps

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

Schon seit langer Zeit ist man bemüht, Seifen auf mannigfache Art in schwimmfähigen Zustand überzuführen. Nach den ältesten Verfahren werden Seifen in flüssigem Zustande für sich allein oder in Gegenwart von Salzlösungen zu einer Art Schaum geschlagen, der dann erstarren gelassen wird. Ein Porösmachen der Seife erreichte man auch dadurch, daß man dem Seifenleim Luft, Sauerstoff, Chlorgas oder leicht zersetzliche Substanzen, wie Wasserstoffsuperoxyd oder sauerstoffabgebende Salze, mechanisch einverleibte. Weiter ist bekannt, Seife leichter als Wasser herzustellen, indem man in diese die verschiedenartigsten Schwimmkörper einführte. Auch die Einmischung von Bicarbonat in freie Fettsäuren enthaltende Seifen wurde bereits versucht, wobei die entwickelte Kohlensäure die Verminderung des spezifisehen Gewichtes bewirken sollte.
Alle diese Verfahren weisen große Nachteile auf. Die durch Schaumigschlagen oder durch Einführen von Gasen auf mechanischem Wege hergestellten Seifen sind bröck-Hg, hart, ungleichmäßig. Andere Verfahren bedingen eine besondere Zusammensetzung des Seifenkörpers. Die Seifen mit eingepreßten leichten Körpern andernteils bekommen beim Gebrauch oder beim Lagern leicht Risse und zerfallen.
Es wurde gefunden, daß man poröse Seife in einfacherer und besserer Weise dadurch erreicht, indem man der Seife Metallpulver einverleibt, die mit Bestandteilen der Seife unter Wasserstoffentwicklung reagieren.
Insbesondere hat sich die Anwendung von Aluminiumbronze, Magnesium, Zinkstaub, aktiviertem Metallpulver, wie j ediertes Magnesium usw., in feinster Verteilung bewährt. In den meisten Fällen genügt ein Zusatz sehr geringer Mengen, um die Seife schwimmend zu erhalten. Bei genügender Verteilung durch Mischen und Einhaltung geeigneter Temperaturen'können die entstehenden mit Gas gefüllten Poren so fein sein, daß die Struktur der Schwimmseife gegenüber einer Haus- oder Toiletteseife fast unverändert erscheint. Nur die Farbe der Seife erscheint viel heller, was gleichfalls als Vorteil angesehen werden kann. Das Verfahren erfordert keine Veränderung der Zusammensetzung des Seifenkörpers und läßt sich ohne besondere Apparatur durchführen.
Ausführungsbeispiel
In 100 kg einer fertigen, noch heißflüssigen Kernseife werden 0,02 kg Aluminiumpulver, zweckmäßig emulgiert, in den zuzusetzenden Riechstoffen eingerührt und die Seife erstarren gelassen.
Der zugefügte Stoff kann für sich allein
oder emuTgiert mit einem 'anderen Zusatz, welcher der Seife einverleibt werden soll, während oder' nach dem Verseifungsprozeß zugegeben werden.
Bei kaltgerührten Seifen werden die Metallpulver zweckmäßig so spät als möglich beigemischt, jedoch bevor der Verseif ungsprozeß so weit fortgeschritten ist, daß die Konsistenz ίο ein Einmischen der Metallpulver verhindert.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Verfahren zur Herstellung schwimmfähiger Seifen, dadurch gekennzeichnet, daß den Seifen während oder nach der Verseifung Pulver, gegebenenfalls in Emulsion, von solchen Metallen, z. B. Aluminium, Magnesium Oder aktivierten Metallpulvern, zugesetzt werden, welche mit dem Alkali bzw. dem Wasser der Seife Wasserstoff entwickeln.
DE1930549155D 1930-02-06 1930-11-29 Verfahren zur Herstellung von Schwimmseifen Expired DE549155C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS362754X 1930-02-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE549155C true DE549155C (de) 1932-04-23

Family

ID=5452524

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930549155D Expired DE549155C (de) 1930-02-06 1930-11-29 Verfahren zur Herstellung von Schwimmseifen

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE549155C (de)
FR (1) FR710404A (de)
GB (1) GB362754A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB362754A (en) 1931-12-10
FR710404A (fr) 1931-08-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1467667A1 (de) Toilettenseifenmischung
DE572259C (de) Verfahren zur Herstellung von poroes-blasigen Massen und Gegenstaenden
DE475114C (de) Verfahren zur Herstellung eines Zahnputzmittels
DE454744C (de) Verfahren zur Herstellung poroeser Kunststiene
DE3329913C2 (de) Verfahren zum Befestigen von Sand
DE748752C (de) Verfahren zur Herstellung von poroesen Baustoffen aus hydraulischen Bindemitteln
AT129777B (de) Verfahren zur Erzeugung schwimmender Seifen.
DE2813473C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Leichtbaustoffes
DE370577C (de) Verfahren zur Verhuetung des Verdampfens von Fluessigkeiten, wie Benzin, Rohpetroleum u. dgl.
DE609858C (de) Verfahren zur Herstellung von poroes blasigen Massen und Gegenstaenden
DE652169C (de) Stabilisierung von auf mechanischem Wege erzeugtem Feuerloeschschaum, z. B. Luftschaum, zum Loeschen brennender Fluessigkeiten, wie Alkohol
DE722673C (de) Verfahren zur Herstellung von poroesen Formkoerpern
DE897670C (de) Stabilisierungsmittel fuer Porenbeton
DE624234C (de) Verfahren zur Herstellung und Auffrischung von Zementationsbaedern
DE430550C (de) Erzeugung von reinem oder mit Gasen, Daempfen oder Emanationen gemischtem Sauerstoff
AT52838B (de) Verfahren zur Herstellung eines desinfizierend und oxydierend wirkenden halogenhaltigen Präparates.
DE659260C (de) Verfahren zur Herstellung eines Pektinpraeparates
DE283330C (de)
DE586236C (de) Verfahren zur Herstellung von blasig-poroesen Massen und Gegenstaenden unter Verwendung Gas abgebender Substanzen
AT135697B (de) Verfahren zur Herstellung von porösen Tonwaren.
DE87119C (de)
AT129324B (de) Verfahren zur Herstellung geformter, schnell und leicht löslicher Gemische aus Seifen und Persalzen.
DE533797C (de) Verfahren zur Herstellung eines feuersichere Anstriche liefernden Anstrichmittels
DE513654C (de) Verfahren zur Herstellung von Sprengstoffen unter Verwendung von Kalksalpeter
DE582876C (de) Verfahren zur Herstellung poroeser Baustoffe