DE549251C - Dampfzufuehrung in senkrechte Entgasungsraeume - Google Patents

Dampfzufuehrung in senkrechte Entgasungsraeume

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DE549251C
DE549251C DEA58350D DEA0058350D DE549251C DE 549251 C DE549251 C DE 549251C DE A58350 D DEA58350 D DE A58350D DE A0058350 D DEA0058350 D DE A0058350D DE 549251 C DE549251 C DE 549251C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B1/00Retorts
    • C10B1/02Stationary retorts
    • C10B1/04Vertical retorts

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Dampfzuführung in senkrechte Entgasungsräume Bei der Dampfzuführung in senkrechte Entgasungsräume ist es bekannt, in der unteren Kammertür einen längsverlaufenden Kanal vorzusehen, welcher den Dampf aufnimmt und ihn zur Verteilung weiterleitet.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist über diesem Kanal ein Rost angeordnet, welcher die gleichmäßige Verteilung des Dampfes über den ganzen Querschnitt des Schachtes zuläßt. Bei dieser Einrichtung sollte der Dampf erst nach der vollständigen Verkokung der Kohle eingeführt werden, um seinen Weg zwischen dem Koks und den Seiten der Retorte bzw. durch in den Seiten vorgesehene senkrechte Rillen zu nehmen und die Verbrennung der hier vorhandenen Koksteile und ihre Verwandlung in Gas zu bewirken, so daß hierdurch die Füllung sich löst und leicht aus der Retorte herausfällt, wenn der Boden geöffnet wird. Hierbei war eine Überhitzung des Dampfes nicht vorgesehen.
  • Im Gegensatz dazu war bei einer anderen Art von Öfen, bei welcher die Kammersohle nicht durch eine Tür, sondern durch das Mauerwerk gebildet wird, eine Überhitzung des in die beiden seitlichen Hälften des Entgasungsraumes geführten Dampfes vorgesehen, wobei die Überhitzung indirekt in Kanälen stattfinden sollte, welche im Mauerwerk unterhalb der Kammersohle vorgesehen waren, indem nämlich dieses Mauerwerk durch die heißen Gase erhitzt wurde, welche dasselbe auf ihrem Wege in die Heizkammern umspülen. Gemäß der Erfindung wird die Überhitzung des Dampfes dadurch herbeigeführt, daß der Dampf, bevor er in den längsverlaufenden Kanal in der Schutzhaube der unteren Kammertür eintritt, welcher beiderseits den Dampf in die beiden seitlichen Hälften des Entgasungsraumes führende Austrittsöffnungen aufweist, einen Kanal durchströmt, welcher schlangenförmig um den genannten längsverlaufenden Kanal herumführt.
  • Dadurch, daß die Überhitzung des Dampfes durch die in dieser Schutzhaube angeordneten Heizschlangen erfolgt, ist der Dampf der unmittelbaren Einwirkung der im Koksraum befindlichen glühenden Ladung ausgesetzt und unterliegt daher einer wirksameren Überhitzung als bei der bekannten mittelbaren Erwärmung durch das Mauerwerk hindurch, das unterhalb der Kammersohle liegt.
  • Die Erfindung bietet ferner den Vorteil, daß man die Spitze selbst allein auswechseln kann, denn gerade diese wird zuerst angegriffen und zerstört, so daß man in solcher Lage bei den bekannten Einrichtungen die ganze Haube erneuern mußte. Durch die Einrichtung nach der Erfindung ist dagegen nur eine Umänderung eines geringfügigen Teiles notwendig. Die Dampfzuführung in die Kanäle der Spitze erfolgt durch ein seitlich angebrachtes Rohr, welches durch den Kammertürdeckel seitlich hindurchgeführt wird. Die Verbindung mit der Zuführungsleitung erfolgt durch einen biegsamen Schlauch. Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch die Schutzhaube; -Abb. z ist ein Längsschnitt, Abb. 3 ein GrundriB.
  • Auf die Schutzhaube a der Kammertür b ist das Gehäuse c aufgeschraubt, .das in seiner ganzen Länge mit einem schlangenförmig verlaufenden Kanal d versehen ist, der 'bei e in den mittleren Sammelkanal f führt. Von diesem Kanal f zweigen nach beiden Seiten enge Kanäle g ab. Die Wirkungsweise ist derart, daB der Dampf, welcher durch ein besonderes Rohr i oder durch einen seitlich in der Schutzhaube eingegossenen Kanal zugeführt wird, bei k in den Schlangenkanal d eintritt und diesen nach beiden Richtungen hin in der ganzen Länge durchläuft, um dann bei e in den mittleren Sammelkanal f einzutreten und von hier aus durch die Verteilerkanäle g auszutreten. Das Gehäuse c hat eine solche Breite, daß die Austrittsstellen der Kanäle g ungefähr in einem Abstande gleich '14 Durchmesser vor den Längswänden h liegen, so daB jede Hälfte des Entgasungsraumes ungefähr in ihrer Mitte die Dampfzufuhr erhält, wodurch eine günstigere Wirkung 'erzielt wird, als wenn die Dampfzuführung nur in der Mitte zwischen den beiden Längswänden erfolgt, nicht aber, wie bei der vorliegenden Einrichtung, seitlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dampfzuführung in senkrechte Entgasungsräume durch einen in der Schutzhaube der unteren Kammertür längsverlaufenden Kanal, "dadurch gekennzeichnet, daB der Dampf vor Eintritt in den längsverlaufenden Kanal (f), der nach beiden Seiten Austrittsöffnungen (g) aufweist, die den Dampf in die beiden seitlichen Hälften des Entgasungsraumes führen, einen um diesen schlangenförmig herumführenden Kanal (d) durchströmt. a. Dampfzuführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Kanäle (d, f, g) in einem besonderen Gehäuse (c) angeordnet sind, das auf der Schutzhaube (a) auswechselbar angebracht wird.
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