DE54954C - Apparat zum Zerstäuben von Flüssigkeiten - Google Patents
Apparat zum Zerstäuben von FlüssigkeitenInfo
- Publication number
- DE54954C DE54954C DENDAT54954D DE54954DA DE54954C DE 54954 C DE54954 C DE 54954C DE NDAT54954 D DENDAT54954 D DE NDAT54954D DE 54954D A DE54954D A DE 54954DA DE 54954 C DE54954 C DE 54954C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- door
- drum
- atomizer
- liquid
- spring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 title claims description 7
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 claims 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims 1
- 230000002045 lasting effect Effects 0.000 claims 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 2
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F6/00—Air-humidification, e.g. cooling by humidification
- F24F6/12—Air-humidification, e.g. cooling by humidification by forming water dispersions in the air
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Nozzles (AREA)
- Special Spraying Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE SO: Gesundheitspflege.
Der Gegenstand der Erfindung besteht in der Anordnung und Ausführung eines Luftdruck-Zerstäubers
in solcher Weise, dafs derselbe an Thüren angebracht und durch die übliche Bewegung
der letzteren bethätigt werden kann.
Zu diesem Zwecke wird, wie in beiliegender Zeichnung dargestellt, auf einer an der Thür
zu befestigenden Platte α einestheils ein Blasebalg b oder eine" gleichwerthige Einrichtung,
anderenteils, in Lagern cc1 ruhend,'eine waagrechte Spindel d angeordnet, auf welcher
sich ein Federgehäuse g und eine Scheibe h lose drehen. Auf der äufseren Fläche dieser
Scheibe sind in gleichen Abständen Vorsprünge k angeordnet, während auf der inneren Fläche
eine Klinke i angebracht ist, welche unter dem Einflufs einer leichten Feder mit dem am
Federgehäuse g befestigten Schaltrade / im Eingriff gehalten wird.
Auf dem beweglichen Boden des Blasebalges b ist ein um den Zapfen m1 schwingender
Arm m befestigt,' dessen freies Ende sich
bis in die Bahn der Vorsprünge k erstreckt und in seiner Ruhelage von einem Gummibuffer
0 gestützt wird. Unter dem Einflufs einer sich mittelst Rolle w1 dagegen anlegenden
Feder η wird der Arm m beständig in der Richtung gegen die Platte α gedrückt.
Das eine Ende der in der Federtrommel g aufgerollten Spiralfeder f ist mit dieser, das
andere Ende mit der Spindel d fest verbunden, und auf der Trommel g ein Seil r aufgewickelt,
dessen freies Ende im vorliegenden Falle an einem Haken s1 der Thürzarge s befestigt
wird.
Die Feder f und das Seil r sind derart gewunden, dafs beim Schliefsen der Thür
durch das sich abwickelnde Seil die Feder infolge der Trommeldrehung gespannt und
gleichzeitig die- Scheibe h durch Vermittelung
des Schaltrades / und der Klinke i in der Pfeilrichtung (Fig. 2) mitgenommen wird. Trifft
dann bei dieser Drehung der Scheibe h einer der Vorsprünge k gegen den Arm m, so wird
derselbe entgegen dem Bestreben der Feder η angehoben und dehnt den Blasebalg b so lange
aus, bis der Stift k unter dem freien Ende des Armes m vorbeigleitet. Dieser wird alsdann
unter dem Einflufs der Feder η wieder niedergedrückt und die in dem Blasebalg enthaltene
Luft gelangt durch einen Schlauch q in den etwa an der Bekleidung der Zarge angebrachten
Flüssigkeitszerstäuber ν und bewirkt das Ausspritzen der Flüssigkeit. Beim Oeffnen der
Thür wird dann die bis dahin gespannte Feder f entlastet, so dafs sie das Gehäuse g
und Schaltrad / wieder zurückdreht, wobei die Klinke i der Scheibe h über die Zähne des
letzteren hinweggleitet und in demselben um einen entsprechenden Betrag nachgreift. Beim
Schliefsen der Thür wird alsdann die Trommel g wieder durch das sich abwickelnde Seil gedreht,
die Feder f gespannt und die Scheibe h von dem Schaltrad / mitgenommen, wobei der
nächste bereit stehende Vorsprung k unter den Arm m greift, um den Blasebalg, wie zuvor/
zu bethätigen. Um zu verhindern, dafs bei
Claims (1)
- der Rückwärtsbewegung der Trommel g die Scheibe h mitgenommen werde, kann man einen kleinen Bremsklotz ρ (Fig. 2) leicht gegen den Umfang derselben wirken lassen.Der Arm m kann auch ohne den Schaltmechanismus unmittelbar durch die Bewegung der ThUr bethätigt werden. Diese Anordnung ist jedoch da nicht anwendbar, wo man durch eine wiederholte' Hin- und Herbewegung, der Thür einen 'stärkeren und langer anhaltenden Druck erzielen will. Dies kann mit Hülfe der vorbeschriebenen Einrichtung einfach z. B. dadurch erzielt werden, dafs man einestheils den Blasebalg gröfser und die Feder η stärker macht und an Stelle des Bremsklotzes ρ eine Klinke anwendet, welche sich in den entsprechend gezahnten Rand der Scheibe h einlegt und im gegebenen Augenblick, etwa durch einen Daumen, ausgelöst wird.Es kann hierbei der jeweilige Hub der Trommel und damit zusammenhängend der beim Schliefsen der Thür erforderliche Kraftaufwand derart bemessen werden, dafs er kaum bemerkbar auftritt. Bei dieser Ausführung wird dann einfach der Arm m, anstatt auf einmal um die ganze Weglänge, nach und nach um einen geringeren Theil derselben angehoben.Der eigentliche Flüssigkeitszerstäuber kann irgend welcher Art sein. Ist die Construction desselben eine solche, dafs die Luft durch unmittelbaren Druck auf die Flüssigkeit wirkt, um dieselbe zu heben, so wird dadurch, oberhalb des Flüssigkeitsspiegels gewissermafsen ein Luftkissen gebildet, welches die Wirkung der Druckluft, je nach dem Flüssigkeitsstand in dem Gefäfse, mehr oder weniger verzögert. Um diesen Uebelstand zu beseitigen, wird das Düsenrohr einfach in ein verhältnifsmäfsig kleines Gefäfs eingesetzt und dieses von einem gröfseren etwa mittelst eines Hebers oder einfachen Rohres (mit Rückschlagventil) gespeist.Patenτ-Anspruch:Ein an einer Thür: anzubringender und durch diese zu betätigender Zerstäuber, dadurch gekennzeichnet , dafs eine ein Federgehäuse bildende Seiltrommel (g) unter dem Einflufs eines sich auf- und abwickelnden Seiles durch ein Schaltrad (I) und eine Schaltklinke (i) eine Stiftenscheibe (h) in bestimmter Richtung dreht und dadurch auf einen mit dem Zerstäuber "(v) verbundenen Luftcompressor einwirkt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54954C true DE54954C (de) |
Family
ID=329516
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54954D Expired - Lifetime DE54954C (de) | Apparat zum Zerstäuben von Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54954C (de) |
-
0
- DE DENDAT54954D patent/DE54954C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE54954C (de) | Apparat zum Zerstäuben von Flüssigkeiten | |
| DE2631255C3 (de) | Druckpunktabzugsvorrichtung | |
| DE48505C (de) | Vorrichtung zur selbstthätigen Gebührenerhebung für die Benutzung von Stühlen, das Oeffnen von Thüren u. dergl | |
| DE335933C (de) | Trichter mit einem durch die Wirkung eines Schwimmers sich selbst schliessenden Ventil an der Auslaufmuendung | |
| DE225628C (de) | ||
| DE537261C (de) | Ausloesevorrichtung fuer Tierfallen | |
| DE955899C (de) | Tubenquetschvorrichtung | |
| DE253101C (de) | ||
| DE199504C (de) | ||
| DE574488C (de) | Steuerung fuer Posten-, Teilsummen- und Endsummendruck bei Zehntastenrechenmaschinen | |
| DE442754C (de) | Anzeigevorrichtung fuer die Einstellung einer Fluessigkeitsmessvorrichtung | |
| DE376981C (de) | Ausrueckvorrichtung fuer Zigarettenmaschinen | |
| DE872778C (de) | Druckspueler mit selbstschliessendem Ventil, insbesondere als Abortspueler | |
| DE156375C (de) | ||
| DE106402C (de) | ||
| DE52027C (de) | Anordnung der Uebertragungsvorrichtung für den galvanometrischen Ausschlag bei elektrischen Zählern | |
| DE249353C (de) | ||
| DE657650C (de) | Weckeruhr mit Einrichtung zum Abstellen des Weckers inner- und ausserhalb der Weckzeit | |
| AT54451B (de) | Webstuhl mit selbsttätiger Schußspulenauswechslung. | |
| DE729630C (de) | Einrichtung zur Pruefung der Foerdermenge je Arbeitsspiel von Kraftstoff-Foerderpumpen | |
| DE539234C (de) | Selbsttaetige Falle fuer eine Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Klappfenstern mittels einer einzigen Zugschnur | |
| AT16602B (de) | Zugregler, der beim Öffen der Feuertür den Rauchschieber schließt, beim Schließen der Feuertür den Rauchschieber öffnet und Lufteinlaßvorrichtungen dem Brennvorgang entsprechend einstellt. | |
| DE70353C (de) | Selbstverkäufer, welche bei jeder Auslösung eine längere Zeit andauernde Arbeitsleistung erfordern, mit Aufziehen des Triebwerks durch das menschliche Körpergewicht | |
| DE546758C (de) | Stapelfortschaltvorrichtung | |
| DE11609C (de) | Neuerungen an Liniirmaschinen |