DE550170C - Anordnung von Vorrichtungen mit schwingungsfaehigen Teilen zum Daempfen der mechanischen Schwingungen von Freileitungen - Google Patents

Anordnung von Vorrichtungen mit schwingungsfaehigen Teilen zum Daempfen der mechanischen Schwingungen von Freileitungen

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Publication number
DE550170C
DE550170C DE1930550170D DE550170DD DE550170C DE 550170 C DE550170 C DE 550170C DE 1930550170 D DE1930550170 D DE 1930550170D DE 550170D D DE550170D D DE 550170DD DE 550170 C DE550170 C DE 550170C
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DE
Germany
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point
damping
arrangement
devices
oscillation
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Expired
Application number
DE1930550170D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Herbert Maass
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/14Arrangements or devices for damping mechanical oscillations of lines, e.g. for reducing production of sound

Landscapes

  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung von Vorrichtungen zum Dämpfen der bei Freileitungen auftretenden mechanischen Seilschwingungen. Derartige Vorrichtungen bestehen im allgemeinen aus einem schwingungsfähigen Gebilde, das mit der Leitung verbunden ist. Entstehen Seilschwingungen, so wird auch das schwingungsfähige Gebilde zu Schwingungen erregt, die auf die Seilto Schwingungen zurückwirken.
Es ist ferner bekannt geworden, mehrere massive Körper entweder in verschiedenen Größen oder bei gleicher Größe in verschiedenen Abständen in der Nähe der Aufhängepunkte auf den Leitungen anzubringen.
Bisher wurden derartige Dämpfer in einem
beliebigen Abstand von der Befestigungsstelle bzw. den Tragketten der Leitung angebracht.
Dann wurde beobachtet, ob bei der gewählten Befestigungsstelle eine dämpfende Wirkung erzielt wurde. War das nicht der Fall, so
• wurde eine andere Stelle gewählt.
Wenn auch durch dieses Verfahren eine Befestigungsstelle ermittelt werden kann, an welcher der Dämpfer eine günstige Wirkung auf das Abschwächen der Seilschwingungen ausübt, so zeigte es sich trotzdem, daß später bei anderen Windverhältnissen die Dämpfung der Vorrichtung unzureichend war oder sich sogar in das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung verkehrte. Diese Erscheinung beruht darauf, daß bei ein und derselben Leitung Schwingungen verschiedener Wellenlängen auftreten, die verhältnismäßig stark voneinander abweichen können. Im allgemeinen muß damit gerechnet werden, daß Schwingungen entstehen, deren Wellenlängen sich bis zum Verhältnis 1 : 3 oder 1 : 4 zueinander verhalten. Unter Umständen ist der Unterschied der möglichen Schwingungen noch ungünstiger.
Die bisher vorliegende Unsicherheit in bezug auf die Befestigungsstelle der schwingenden Dämpfer für Freileitungen wird durch die Erfindung beseitigt.
Nach der Erfindung wird der Dämpfer in einem Zwischenraum zwischen dem Maximum der zu erwartenden längsten Schwingungswelle und dem der kürzesten Schwingungswelle angeordnet. Besonders gut ist eine Be- festigungssteile geeignet, die von beiden Stellen der Maxima, in Winkelgraden der zur kürzesten und längsten Wellenlänge gehörenden Kreisschwingung gerechnet, um gleich viel Grad entfernt ist.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 eine der für die Erfindung in Frage kommenden Dämpfungseinrichtungen dargestellt und
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Herbert Maass in Berlin.
durch Fig. 2 die nach der Erfindung gewählte Befestigungsstelle an der Freileitung erläutert.
Der wesentliche Teil des Dämpfers, der im Prinzip auch bei allen anders gebauten Dämpfern wiederkehrt, besteht aus einer Masse, die durch einen federnden Teil mit der Freileitung verbunden ist. Bei dem dargestellten Beispiel wird die Masse aus einem ίο Kolben 1 gebildet, der im Innern eines zylinderförmigen Behälters 2 verschiebbar ist. Der Kolben ist auf einer Stange 3 geführt, die durch eine Klemme 4 an der Leitung 5 befestigt ist. Zwischen Kolben 1 und Behälter 2 ist eine Feder 6 angeordnet. Treten Seilschwingungen auf, so wird auch der Kolben 1 zu Schwingungen erregt. Er ist im Behälter mit Spiel geführt, so daß er beim Schwingen der Luft den Übertritt von der einen zur anderen Kolbenseite gestattet. Durch die Luftreibung wird die Bewegung des Kolbens gedämpft und ein Teil der Schwingungsenergie verzehrt.
In Fig. 2 ist die Freileitung durch eine gerade Linie wiedergegeben und die Befestigungsstelle, d. h. der Punkt der Leitung, woran eine Tragklemme angreift, mit A bezeichnet. Die Kurve b kennzeichnet den Verlauf der an der Leitung zu beobachtenden kürzesten Schwingung und die Kurve c den der längsten Schwingung. Die erste Stelle vom Befestigungspunkt A aus nach rechts gerechnet, an welcher ein Maximum der durch b wiedergegebenen Schwingung auftritt, ist mit B bezeichnet und der zur Schwingung c gehörende entsprechende Punkt mit C.
Der Dämpfer wird an einer Stelle angebracht, die sich zwischen Punkt B und C befindet.
Die günstigste Wirkung erreicht man stark angenähert, wenn der Punkt X in bezug auf die zur Schwingung c gehörende Kreisschwingung um so viel Winkelgrade entfernt ist wie von der Stelle B, in Winkelgraden gerechnet, die dem \^erlauf der durch b wiedergegebenen Schwingung entsprechen. Der Abstand des Punktes B von A beträgt a = go° in bezug auf die zur Schwingung b gehörende Kreisschwingung. Ebenso beträgt auch der Abstand des Punktes C von Aß=. 900 der zu c gehörenden Kreisschwingung. Der Abstand des Punktes X von A soll also einem Winkel γ entsprechen, der im System α um ebenso viele Winkelgrade von B entfernt ist wie im System β von Punkt C. Nimmt man beispielsweise an, daß sich die Knotenpunktabstände der Schwingungen c und b wie 1 : 3 verhalten, so würde der Punkt X sich an einer Stelle befinden, die einem Winkel
α= 135° oder einem Winkel
entspricht.
Die besondere Ausbildung des verwendeten Schwingungsdämpfers ist beliebig.
von β
von
= 45°

Claims (2)

Patentansprüche;
1. Anordnung von Vorrichtungen mit schwingungsfähigen Teilen zum Dämpfen der mechanischen Schwingungen von Freileitungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfer in einem Zwischenraum zwisehen dem Maximum der zu erwartenden längsten Schwingungswelle und dem der kürzesten Schwingungswelle liegt, und zwar an einer Stelle, die von beiden Maxima, in Winkelgraden der zugehörigen Kreisschwingungen gerechnet, gleich viel Grad entfernt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfer um weniger als 1^ Wellenlänge der längeren und mehr als t\i Wellenlänge der kürzeren Schwingung von der Befestigungsbzw. Tragstelle der Freileitung entfernt angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930550170D 1930-03-23 1930-03-23 Anordnung von Vorrichtungen mit schwingungsfaehigen Teilen zum Daempfen der mechanischen Schwingungen von Freileitungen Expired DE550170C (de)

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DE550170C true DE550170C (de) 1932-05-10

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GB (1) GB362932A (de)
NL (1) NL29509C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5801329A (en) * 1993-01-13 1998-09-01 Richard Bergner Gmbh & Co. Outdoor power line having a damping device

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FR702245A (fr) 1931-04-02
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