DE551346C - Stellvorrichtung, insbesondere fuer Weichen und Signale - Google Patents
Stellvorrichtung, insbesondere fuer Weichen und SignaleInfo
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- DE551346C DE551346C DE1930551346D DE551346DD DE551346C DE 551346 C DE551346 C DE 551346C DE 1930551346 D DE1930551346 D DE 1930551346D DE 551346D D DE551346D D DE 551346DD DE 551346 C DE551346 C DE 551346C
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L7/00—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
- B61L7/02—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
Es sind Abhängigkeiten zwischen zwei auf einen Doppeldrahtzug wirkenden Stellhebeln
bekannt, bei denen durch diese Abhängigkeiten verhindert wird, daß beim Stellen des
einen von beiden Hebeln der zweite Hebel nicht ausscheren und nicht umgelegt werden
kann, wobei jedoch die Sperrung- des zweiten Hebels auch in der umgelegten Stellung des
ersten Hebels bestehen bleibt.
ίο Diese Hebel können deshalb infolge dieser
Abhängigkeit nur abwechselnd gestellt werden, so daß auf den Drahtzug jedesmal nur
der Hub eines der beiden Hebel übertragen wird.
Bei der vorliegenden' Erfindung handelt es sich um eine Vorrichtung, die es ermöglicht,
auch den zweiten Stellhebel umzulegen, nachdem der erste umgelegt worden ist, damit
auf die gemeinsame Drahtleitung der Stell-
zo weg der beiden Stellhebel übertragen wird. Die Übertragung der Wege der beiden
Stellhebel auf eine Stelleitung ist dann zweckmäßig, wenn bei weit entfernten Weichenoder
Signalantrieben befürchtet werden muß, daß mittels nur eines Stellhebels infolge des
Durchhangs und der Längenänderung der Drahtleitung auf diese Antriebe nicht mehr
sicher der erforderliche Weg übertragen wird oder auch die zum Stellen des Hebels benötigte
Kraft zu groß wird.
■Auf den Zeichnungen stellen dar:
Abb. ι beide auf eine Drahtleitung wirkenden Stellhebel in der Grundstellung,
Abb. 2 Stellhebel 1 zum Teil umgelegt,
Stellhebel 2 in Grundstellung,
Abb. 3 Stellhebel 1 vollständig umgelegt und Handfalle 'eingeklinkt, Stellhebel 2 in
Grundstellung,
' Abb. 4 Stellhebel 1 in Grundstellung ausgeschert, -
Abb. 5 Stellhebel 1 und 2 ausgeschert,
Abb. 6 Stellhebel 1 und 2 ausgeschert und Sperrnocken an den Seilscheiben zugeschärft.
Um die Umstellung beider Hebel zu ermöglichen, sind die Hübe der Handfallen
beim Aus- und Einklinken so mit den Sperrheheln und Sperrnocken abgestimmt, daß
beim Ausklinken der Handfalle des Stellhebels ϊ · die Seilrolle "des zweiten Hebels 2
durch den Sperrhebela2 und Sperrnocken b2
festgehalten (Abb. 2), jedoch beim Einklinken der Handfalle diese Sperrung wieder aufgehoben
wird (Abb. 3). In der gleichen Weise wird beim Umlegen des zweiten Hebels
die Seilrolle des ersten Hebels gesperrt und wieder freigegeben.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
■ Heinrich Lühken in Braunschiveig.
551846
Es wird ferner beim Ausscheren des 'einen Hebels, ^welches »der·. ersten Bewegung der
Handfalle (Ausklinken) !entspricht, die Seilrolle
des anderen Hebels festgehalten (Abb. 4). Das Einscheren des Hebels ist in diesem
Falle ohne weiteres möglich, da der zweite Hebel gesperrt ist und folglich der die erste
Seilrolle beeinflussende Sperrhebel sich in der Grundstellung befindet, also das Einscheren
nicht behindert. Scheren jedoch bei eiaem Drahtbruch beide Hebel aus (Abb. 5),
dann werden auch beide Sperrhebel betätigt und bewegen sich in die Sperr stellung, wobei
sie aber nicht mehr mit den Sperrnocken in Eingriff kommen, da das Anheben der Handfalle
und die Bewegung der Sperrhebel erst erfolgt, wenn beide Seilscheiben. beim Ausscheren
um ein Stück gegen den Hebel gedreht werden. Bei der Ausbildung der Sperr-
ao nocken kann jedoch keiner der Hebel — da
sich die Sperrhebel gegen, die Sperrnocken legen — für sich allein wieder eingeschert^
werden, wenn nicht beide Seilrollen gleichzeitig mit je einem Hilfshebel gedreht werden,"
was erhebliche Schwierigkeiten bereitet.
Um nun beide ausgescherten Hebel nacheinander wieder einscheren zu können, sind
die SperrnockeniC? zugeschärft (Abb. 6), so
daß ^ein Festhaken der Sperrhebel an dem
Rücken der Sperrnocken beim Einscheren nicht mehr möglich ist. Der Sp.errhebel
muß hierbei um die halbe Breite des Sperrnockens elastisch nachgeben.
Claims (2)
1. Stellvorrichtung, insbesondere für Weichen und Signale, mittels zweier auf
einen Doppeldrahtzug wirkender Stellhebel (Doppelsteller), bei denen durch Ausheben
der Handfalle des einen der beiden Hebel das Ausscheren und Umlegen des
zweiten Hebels gesperrt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß mit jedem Stellhebel (1 oder. 2) ein Sperrhebel (a2 oder O1)
verbunden ist, der beim Umlegen des Stellhebels durch den Hub der Handfalle
jeweils in Sperrnocken (b2 oder bt) eingreift
und nach Einklinken der Handfalle die Sperrnocken wieder freigibt. -
2. Stellvorrichtung nach Anspruch 1, .. dadurch gekennzeichnet, daß die an den
Seilscheiben der Sperrhebel angebrachten Sperrnocken (cf)· an den Enden zugeschärft
sind-
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE551346T | 1930-06-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE551346C true DE551346C (de) | 1932-05-30 |
Family
ID=6563005
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930551346D Expired DE551346C (de) | 1930-06-21 | 1930-06-21 | Stellvorrichtung, insbesondere fuer Weichen und Signale |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE551346C (de) |
-
1930
- 1930-06-21 DE DE1930551346D patent/DE551346C/de not_active Expired
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