DE551580C - Uhrwerk in langgezogener Rechteckform - Google Patents
Uhrwerk in langgezogener RechteckformInfo
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- DE551580C DE551580C DESCH96064D DESC096064D DE551580C DE 551580 C DE551580 C DE 551580C DE SCH96064 D DESCH96064 D DE SCH96064D DE SC096064 D DESC096064 D DE SC096064D DE 551580 C DE551580 C DE 551580C
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- 238000004804 winding Methods 0.000 claims 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B33/00—Calibers
- G04B33/04—Non-circular calibers
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Description
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf ein Uhrwerk in Form eines langgezogenen
Rechtecks (sogenannte Baguette), dessen Federhaus den Trieb des Hemmrades unter Vermittlung dreier Achsen bewirkt, von denen
jede einen Trieb und ein Zahnrad enthält, wobei die erste Achse (Großbodenrad) ihren
Drehpunkt in der Mitte der Gehäuseplatine des Uhrwerks hat. Uhrwerke der obigen Art,
deshalb Baguette genannt, weil die besondere Form seines Kalibers verhältnismäßig lang
und sehr schmal ist, haben gewöhnlich einen Ankergang und ein verhältnismäßig starkes
Federhaus, wenn der Gang des Uhrwerkes.
iS und die Reglage den Bedingungen 'einwandfrei
genügen sollen. Aus diesem Grunde sucht man in der Ebene des Kalibers möglichst viel
Platz für das Federhaus einerseits und der Gangreglerteile andererseits zu gewinnen, und
zwar auf Kosten des für den Rädersatz benötigten Raumes. Es ergibt sich hieraus eine
starke Zusammendrängung des letzteren, welche sehr schwer zu erzielen ist, wenn man
normal bemessene, einen guten Eingriff gewährleistende Räder verwenden will.
Das Uhrwerk gemäß der Erfindung gibt hierzu eine vorteilhafte Lösung. Es ist iml
wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß das Werk einen Großbodenradkloben und einen
gemeinsamen Kloben enthält, welche auf der Uhrwerksplatine befestigt sind und in welch
letzterem das Kleinbodenrad durch seinen hinteren Zapfen, das Sekundenrad und das
Hemmrad gelagert sind, wobei der flache Teil des gemeinsamen Klobens sich über und
parallel zum Großbodenradkloben erstreckt, derart, daß ein Raum entsteht, der den
flachen Teil des gemeinsamen Klobens und den Großbodenradkloben trennt und zur Aufnahme
des Kleinbodenrades und des Sekundenrades dient.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Abb. ι zeigt das Uhrwerk im Grundriß.
Abb. 2 zeigt das Uhrwerk im Querschnitt in größerem Maßstab nach a-b-c-d-e-f der
Abb. i.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel ist ein Uhrwerk mit Ankergang und langgezogener
Achteckform.
Das Uhrwerk hat eine Platine 3, auf welcher in üblicher Weise durch Pfeiler und
Schrauben der Federhauskloben 4, ein Großbodenradkloben 5, ein gemeinsamer Kloben 6,
das Rückerplättchen 7 und der Ankerkloben 8 befestigt sind. Das Federhaus 9 treibt den
Trieb ι ο des Ankerrades 11 unter Vermittlung
dreier Achsen an, von denen jede einen Trieb und ein Rad besitzt, d.h. den Trieb 12 und
das Großbodenrad 13, den Trieb 14 und das Kleinbodenrad 15, den Trieb 16 und das Se-.
kundenrad 17. Der Drehpunkt des Groß·
Claims (2)
- bodenrades 13 (Minutenrad) liegt in der Mitte der Platine 3, während der Drehpunkt des Kleinbodenrades in der Ideinen Querachse des Kalibers liegt, die durch die Mitte der Platine 3 und die Auf ziehwelle 18 geht.Das Kronrad 19 kämmt mit dem Federhausrad 20. Die anderen Teile der Auf zieh- und Zeigerstellvorrichtung sowie die meisten Teile des Hemmwerkes sind in der Zeichnung nicht dargestellt, weil sie für die Erfindung nicht wesentlich sind.Die Räder 12 bis 17 und das Ankerrad io, 11 sind stark in der Ebene und gegen die. Mitte des Gehäuses zusammengedrängt, so daß in der Ebene des Gehäuses viel Platz für das Federhaus 9 einerseits und das Hemmwerk sowie die Gangrieglerorgane andererseits gespart ist. Die Zusammendrängung des Räderwerkes wird ermöglicht durch eine besondere Übereinanderlagerung der Achsen und eine kleine Erhöhung des Werkes und des Gehäuses. Die Raumgewinnung zugunsten der Hemmungsteile ist so groß, daß es möglich ist, beispielsweise ein Uhrwerk mit Ankergang und in Form eines langgezogenen Achtecks von der Größe 4Y2" (Breite) mit einem Ankerwerk der Größe 10I/2" zu versehen. Zu diesem Zwecke erstreckt sich der gemeinsame Kloben 6 mit seinem flachen Teil über den Großbodenradldoben 5, und zwar parallel dazu, so daß der flache Teil des Großbodenrades 5 und der gemeinsame Kloben 6 durch einen freien Raum getrennt sind. Dieser dient zur Aufnahme des Kleinbodenrades 15, des Sekundenrades 17 und des Triebes 16, wobei das Rad 17 dem mit dem Trieb 16 kämmenden Rad 15 überlagert ist. Die Räder 15, 17 und das Ankerrad 11 sind durch ihren hinteren Zapfen im flachen Teil 6' des gemeinsamen Klobens 6 und durch den vorderen Zapfen sind die Räder 15 und 11 in der Platine 3 und das Rad 17 im flachen Teil des Klobens 5 gelagert.Bei gewissen Abänderungen in der Form des Uhrwerkes könnte das Großbodenrad 13 auch zugleich im Federhauskloben gelagert sein, der dann den Großbodenradkloben ersetzen kann. Ferner kann auch der Trieb des Kleinbodenrades 14 eine im Großbodenradkloben S vorgesehene Öffnung durchsetzen.Pa ten τ Ansprüche;i. Uhrwerk in langgezogener Rechteckform (Baguette), dadurch gekennzeichnet, daß das Uhrwerk an seiner Platine befestigt, einen Großbodenradkloben (5) und einen gemeinsamen Kloben (6) besitzt, in welchem letzteren mit dem hinteren Zapfen des Kleinbodenrades (15) die Achse des Sekundenrades (17) und die des Hemmrades gelagert sind, und daß sich der gemeinsame Kloben (6) parallel über den Großbodenradkloben erstreckt, so daß zwischen beiden Kloben ein freier Raum gebildet wird, der zur Aufnahme des Kleinbodenrades (15) und des Sekundenrades (17) dient.
- 2. Uhrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Zapfen des Kleinboden- (15) und des Hemmrades (11) in der Platine gelagert sind, während . der hintere Zapfen des Sekundenrades (17) im Großbodenradldoben geführt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH159447T | 1931-10-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE551580C true DE551580C (de) | 1932-06-03 |
Family
ID=4413239
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH96064D Expired DE551580C (de) | 1931-10-26 | 1931-11-22 | Uhrwerk in langgezogener Rechteckform |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH159447A (de) |
| DE (1) | DE551580C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148493B (de) * | 1952-12-22 | 1963-05-09 | Schild Sa A | Uhrwerk mit direkt angetriebener und in der Werkmitte gelagerter Sekundenwelle |
-
1931
- 1931-10-26 CH CH159447D patent/CH159447A/fr unknown
- 1931-11-22 DE DESCH96064D patent/DE551580C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148493B (de) * | 1952-12-22 | 1963-05-09 | Schild Sa A | Uhrwerk mit direkt angetriebener und in der Werkmitte gelagerter Sekundenwelle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH159447A (fr) | 1933-01-15 |
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