DE551614C - Zwickelvorrichtung mit Stufensegmenten fuer Cottonwirkmaschinen - Google Patents

Zwickelvorrichtung mit Stufensegmenten fuer Cottonwirkmaschinen

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DE551614C
DE551614C DE1930551614D DE551614DD DE551614C DE 551614 C DE551614 C DE 551614C DE 1930551614 D DE1930551614 D DE 1930551614D DE 551614D D DE551614D D DE 551614DD DE 551614 C DE551614 C DE 551614C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Zwickelvorrichtung mit Stufensegmenten für Cottonwirkmaschinen Die Zwickelvorrichtungen an Cottonwirkmaschinen arbeiten allgemein in der Weise, daß die Deckschienen nach jedem Decken wieder in ihre Endlage nach rechts gebracht werden. Nach jedem Einstellen des Stufensegments werden die Deckschienen dann freigegeben und bewegen sich unter Einwirkung einer Feder an die jeweils eingestellte Stufe des Segments heran. Je weiter :entfernt die Deckstelle von der Endlage der Deckschienen ist, um so größer ist die Entfernung von dieser Endlage bis zur betreffenden Stufe des Segments und um so größer der Schlag der Deckschiene auf diese Stufe. Man hat Zwikkelvorrichtungen gebaut, die bis zu 30 Stufen arbeiten, wobei die letzten Stufen infolge des starken Schlages der Deckschiene kaum zu verwenden sind, und hat sich über die 30. Stufe hinaus damit geholfen, anschließ end eine zweite Vorrichtung, die von 'der 3i. bis z. B. 6o. Stufe ,arbeitet, anzuordnen.
  • Vorliegende Erfindung bezweckt, den Schlag der Deckschiene auf entfernter liegende Stufen des Segments zu vermindern, so daß es sogar möglich wird, die Deckstäbe über 3o Stufen des Segments hinaus mit einer einzigen Vorrichtung zu verschieben, und zwar geschieht dies dadurch, daß dem bekannten Kurvenscheibenpaar für die Zwickelvorrichtung auf der Exzenterwelle, bestehend aus einem Exzenter und einer Rundscheibe, ein zweites so zugeordnet wird, daß beim Arbeiten des Exzenters des einen Kurvenscheibenpaares die Rundscheibe des anderen tätig ist und umgekehrt, wobei durch das zweite Exzenter unter Vermittlung einer :am Schieber der Deckschiene angebrachten Sperrvorrichtung dieser Schieber nach jedem Decken innerhalb derselben Deckreihe gerade so weit versetzt wird, als zur Freigabe des neu leinzustellenden Stufensegments erforderlich ist.
  • Abb. i zeigt die Zwickelvorrichtung in der bisherigen Ausführung.
  • Abb. a zeigt die gemäß vorliegender Erfindung verbesserte Zwickelvorrichtung, und zwar in ihrer Endstellung beim Herstellen von glatten Reihen ohne Decklöcher.
  • Abb. 3 ist diese Vorrichtung in einer Lage, welche zeigt, wie der Deckstab an irgendeine Stelle des Segments nach Erreichen seiner Deckstellung zwecks Deckens angeschlagen hat, und Abb. q. zeigt diese Vorrichtung in einer Stellung, welche veranschaulicht, daß der Deckstab nach jedem Decken nicht in seine Endstellung geschoben zu werden braucht, sondern nur ein Stück seitwärts.
  • Der Vorgang beim Arbeiten mit der Zwikkelvorrichtung war bisher folgender: Der Deckstab d (Abb. i) wurde vermittels des Schiebers s unter Vermittlung der Winkelhebel Itl und h@ von einem Exzenter e stets nach der einen Seite, z. B. nach rechts bis außerhalb der Fontur, verschoben. Inzwischen stellte sich das Segment S auf irgendeine seiner Stufen ein. Der Schieber s mit dem Deckstab d schlug dann bei dem durch eine Feder hervorgerufenen Zurückgehen an die erwähnte Stufe des Segments an, und es wurde das dieser Stufe entsprechende Loch gedeckt. Nach jedem Decken wurde der Deckstab d wieder durch das Exzenter e nach rechts in seine Außerarbeitslage gebracht, und das Segment S stellte sich von neuem auf eine andere Stufe ein. Blei den ,ersten Stufen zeigte sich kein Übelstand, wohl aber bei den dem Schiebers ferner liegenden, denn der Schiebers schlug dann mit ziemlicher Kraft an die entfernt liegenden Stufen an, so daß der in der Einleitung geschilderte übelstand in Erscheinung trat.
  • Die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung besteht nun darin, daß ein zweites Kurvenscheibenpaar, bestehend aus dem Exzenter eß und der Rundscheibe e1 (Abb.2), angeordnet worden ist. Diese Kurvenscheiben bewegen mittels des Winkelhebels ltß den Winkelhebel h4, welcher seinerseits an seinem freien Ende mit einer Klinke k versehen ist, welche in eine auf dem Schieber s angebrachte Zahnstange z eingreift. Die Klinke h wird von einer schrägen Führung p in die Zahnstange z hineingedrückt, geht aber sofort wieder zurück, sobald der Winkelhebel h4 eine Linksdrehung vollbringt. .
  • Bei dieser Vorrichtung ist der Vorgang folgender: Beim Herstellen der ersten ,glatten, vollen Reihe nach dem Decken schiebt das Exzenter e den Schiebers in seine rechte Endlage. In dieser Endlage verbleibt der Schiebers, da sich die Klinke k in die Zahnstange z des Schiebers s einlegt, und verharrt in dieser Stellung, da die Scheibe e, rund ist. Dieses Herausschieben der Deckschiene in die Endlage geschieht während des Kulierens, nicht wie bisher am Anfang des Deckens. Das bedeutet eine Verbesserung, da die Bewegung der Deckschiene während des Kulierens langsam und ruhig vor sich gehen kann, während bei Benutzung des beim Decken verwendeten Exzenters, wie dies früher der Fall war, wenig Umfang auf dem Exzenter zur Verfügung stand, um die Bewegung des Hinausschiebens der Deckschiene auszuführen. Diese Bewegung konnte nur kurz, fast schlagartig sein.
  • Soll nun gedeckt werden (Abb.3), so verschiebt sich bekanntlich die Exzenterwelle w nach rechts um die Stärke einer Exzenterscheibe, und die nun unter den Hebeln h2 und h3 liegenden Scheiben e2 und e3 gestatten, daß sich die Doppelhebelh4 und hl jetzt nach links drehen, so daß sich der Schiebers unter Wirkung der Zugfeder an eine Stufe des Segments S anlegt. Nachdem in dieser Stellung gedeckt worden ist, hat sich die Exzenterwelle w um so viel weitergedreht (siehe Abb. q.), daß nunmehr der Hebel h4 unter Einfluß des Exzenters e3 wieder nach rechts gedreht wird. Der Hebelltl bleibt in seiner Lage, da die jetzt auf ihn wirkende Scheibe e2 rund ist und sein freier Hebelarm nicht fest mit dem nach dem Winkelhebel h2 führenden Stab verbunden ist, sondern von diesem nur angehoben, aber nicht gesenkt werden kann.
  • Beim Drehen des Hebels h4 nach rechts fällt kurz vor Beendigung der Drehung infolge der schrägen Führung p die Klinke k in die Zahnstange z ein, und zwar in irgendeinen der schrägen Führung p gerade entsprechenden Zahn, und schiebt den Schiebers um eine Kleinigkeit (etwa 5 mm) nach rechts, um das Segment S für seine Drehung auf eine andere Stufe frei zu halten. Es vollzieht sich nun der Vorgang von neuem, d. h. der Hebel lt4 dreht sich, wie in Abb.3 dargestellt, wieder nach links, und der Schieber s legt sich an die nächste, tiefer liegende Stufe des Segments S an usw. Die Deckschiene,d braucht also nicht mehr bei jedem Decken innerhalb derselben Maschenreihe nach rechts in die Außerarbeitslage gebracht zu werden. Es entfällt somit die Möglichkeit ganz, daß die Deckschiene bei diesem Vorgang große Wege in Richtung auf das Stufensegment zurücklegen muß, was bisher die Veranlassung zu Stößen und Erschütterungen bot.
  • Nachdem alle Löcher in einer Maschenreihe gedeckt worden sind, verschiebt sich die Exzenterwelle um die Dicke eines Exzenters wieder zurück (Abb. 2), und das Exzenter e bewirkt erst dann wieder, also während des Kulierens, ein Verschieben des Schiebers,s ganz nach rechts in die Außerarbeitslage. In dieser Lage verbleibt der Schieber, da auch der Hebel h4 durch die Scheibe e1, deren Durchmesser so groß ist wie der größte Durchmesser des Exzenters e3, :eine Bewegung nach rechts gemacht hat und die Klinke k in die Zahnstange z eingefallen ist. Die Klinke h verbleibt nun in dieser Stellung und hält den Schiebers in seiner Endlage, da die jetzt auf den Hebel h4 wirkende Scheibe;ei rund ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zwickelvorrichtung mit Stufensegmenten für Cottonwirkmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß dem bekannten Kurvenscheibenpaar für die Zwickelvorrichtung auf der Exzenterwelle, bestehend aus einem Exzenter und einer Rundscheibe, ein zweites so zugeordnet wird, daß beim Arbeiten des Exzenters des leinen Kurvenscheibenpaares die Rundscheibe des anderen tätig ist und umgekehrt, wobei durch das zweite Exzenter unter Vermittlung einer am Schieber der Deckschiene angebrachten Sperrvorrichtung dieser Schieber nach jedem Decken innerhalb derselben Deckreihe gerade so weit versetzt wird, als zur Freigabe des neu einzustellenden Stufensegments erforderlich ist.
  2. 2. ZwickelvoYrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Versetzen der Deckschienen nach Beendigung des Deckens in die Außerarbeitslage während der auf das Decken folgenden Wirkreihe erfolgt.
DE1930551614D 1930-06-28 1930-06-28 Zwickelvorrichtung mit Stufensegmenten fuer Cottonwirkmaschinen Expired DE551614C (de)

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