DE551820C - Verfahren zum selbsttaetigen Einspielen neuer Streichinstrumente - Google Patents

Verfahren zum selbsttaetigen Einspielen neuer Streichinstrumente

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DE551820C
DE551820C DE1930551820D DE551820DD DE551820C DE 551820 C DE551820 C DE 551820C DE 1930551820 D DE1930551820 D DE 1930551820D DE 551820D D DE551820D D DE 551820DD DE 551820 C DE551820 C DE 551820C
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    • G10H3/14—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument using mechanically actuated vibrators with pick-up means
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Description

  • Verfahren zum selbsttätigen Einspielen neuer Streichinstrumente Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum selbsttätigen, mechanischen Einspielen von Streichinstrumenten aller Art mit Resonanzplatten. Das Verfahren kennzeichnet sich dadurch, daß das Einspielen durch mechanische Übertragung von Tonschwingungen auf das Streichinstrument erfolgt, wie es an sich bei Musikinstrumenten, die als Lautsprecher dienen, bekannt ist. Die Tonschwingungen können von einer beliebigen Tonquelle, wie z.B. von einem Schallplatten- oderRadioapparat, abgenommen werden.
  • Die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens besteht darin, daß die Tonschwingungen auf Elektromagnete übertragen werden, die einen Anker in vibrierende Bewegungen versetzen, die auf den Saitensteg übertragen werden. Die so auf den Steg und damit auf die Resonanzplatten der Geige übertragenen Töne erzeugen in den Holzzellen der Resonanzplatten analog den einzelnen Tönen energische Erschütterungen, jedoch viel stärkere wie beim persönlichen Einspielen der Geige, wodurch in viel kürzerer Zeit der Ton der Geige verbessert wird. Durch das Verfahren wird es ermöglicht, eine Geige in etwa ioo Stunden so tonverbessernd einzuspielen, wie dieses durch persönliches Einspielen in einem Zeitraum von etwa io Jahren erreicht werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist eine solche Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens zum mechanischen Einspielen von Streichinstrutnenten aller Art in beispielsweiser Ausführung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht mit quer geschnittener Geige und Abb. a eine Seitenansicht.
  • Die Tonschwingungen können beispielsweise von einem Schallplatten- oder Radioapparat abgenommen werden. Zweckmäßigerweise wird ein elektrisch angetriebener Schallplattenapparat mit einem an sich bekannten elektrischen Tonverstärker benutzt. Der Schallplattenapparat ist so ausgebildet, daß die Membrandose am Ende der Schallplatte automatisch abgehoben und am Anfang der Platte wieder aufgesetzt wird, wodurch ein ununterbrochenes Spielen erreicht wird. Der elektrische Tonverstärker steht durch Stromleitungen mit Elektromagneten i in Verbindung. Die Magnetei wirken auf einen Anker k, der durch einen Stab f mit dem Saitensteg e lösbar fest verbunden ist. Die Magnete i sind an einer Brücke b befestigt, welche. quer über der Geige leicht abnehmbar befestigt ist. An der Brücke b sind auf beiden Seiten durch Schraubend zusammenziehbare Spannklötze c vorgesehen, zwischen denen die Geige a festgehalten wird. Die Brücke b ist so auf der Geige a festgemacht, daß der Steg e unter der Brücke b steht. Durch die seitlichen Schrauben na, die in Schlitzen l geführt sind, kann die Brücke b in der Höhe eingestellt werden. Die Wirkung der Einspielvorrichtung ist wie folgt: Nachdem auf der Geige a die Brücke b befestigt ist, wird der Schallplattenapparat in Bewegung gesetzt. Die Tonschwingungen werden durch den nicht gezeichneten elektrischen Tonverstärker geführt und durch die Stromleitungen auf die Magnete i übertragen. Der Anker k der Magnete führt den Tonschwingungen entsprechende Vibrationen aus, die durch die Stange f auf den Steg e übertragen werden, von dem aus die Tonschwingungen auf die Resonanzplatten der Geige übertragen werden. Durch Verlängerung des Stabes f können Stege von weiteren Geigen verbunden werden, wodurch gleichzeitig mehrere Geigen eingespielt werden können. Ebenso können vom Tonverstärker weitere Leitungen abgenommen werden, so daß auch auf diese Weise gleichzeitig mehrere Geigen eingespielt werden können.
  • An Stelle der angeführten Tonäpparate kann auch ein spezieller Apparat zum Erzeugen von abgestuften Tönen, wie z. B. durch Verwendung von Orgelpfeifen, Harmoniumstimmen, Hupen usw., geschaffen werden. Die Töne werden von einem Mikrophon unter Zwischenschaltung des Verstärkers auf die Magnetei übertragen. Der Lautverstärker kann auch in Wegfall kommen.
  • Die Übertragung der Bewegung von der Ankerplatte k auf den Steg e kann durch Winkelhebel o. dgl. erfolgen, wodurch die Vibrationsbewegung verstärkt werden kann.
  • Die Platte oder der Anker k kann auch auf der Resonanzdecke möglichst an der Stelle des Steges e lösbar befestigt sein. Die Magnete i sind in diesem Falle in der Mitte der Brücke b über dem Plättchen h angeordnet. Hierbei dient das Plättchen als Anker, und die Vibrationen werden dadurch unmittelbar auf die Geige übertragen. Die Magnete i und Anker k können auf beiden Seiten der Brücke b zur Verstärkung der Vibrationen vorgesehen sein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum selbsttätigen Einspielen neuer Streichinstrumente aller Art durch elektromechanische übertragung von Tonschwingungen auf Instrumentenkörper.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonschwingungen in bekannter Weise von einem beliebigen Erzeuger, wie z.B. von einem Schallplatten- oder Radioapparat, hervorgerufen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonschwingungen in bekannter Weise auf den Saitensteg übertragen werden, wodurch die Saiten zum Ertönen kommen und die Tonschwingungen in den Holzzellen der Resonanzplatten energische Erschütterungen erzeugen.
  4. 4. Vorrichtung zum selbsttätigen Einspielen neuer Streichinstrumente nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß quer auf der Geige (a) über dem Steg (e) eine Brücke (b) in beliebiger Weise abnehmbar befestigt ist, an der mit dem Tonverstärker in Verbindung stehende Elektromagnete (i) vorgesehen sind, deren Ankerplatte (k) durch eine Stange (f) mit dem Saitensteg (e) lösbar in Verbindung steht.
  5. 5. Vorrichtung zum mechanischen Einspielen von Streichinstrumenten nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet; daß die Ankerplatte (k) auf der Resonanzdecke der Geige lösbar befestigt ist, über der die Magnete (i) senkrecht an der Brücke (b) angeordnet sind, wodurch die Vibrationen ohne Zwischenschaltung von Hebeln unmittelbar auf die Geige übertragen werden.
DE1930551820D 1930-12-16 1930-12-16 Verfahren zum selbsttaetigen Einspielen neuer Streichinstrumente Expired DE551820C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2007021784A1 (en) 2005-08-11 2007-02-22 Lye Agapitus B Apparatus and method for vibrating stringed musical instruments
US7977565B1 (en) 2008-02-11 2011-07-12 ToneRite, Inc. Vibration apparatus and method for seasoning stringed musical instruments
WO2018091949A1 (en) * 2016-11-21 2018-05-24 Luciano Nigro Device and method for improving the sound of musical instruments and instruments including the device

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