DE552013C - Giesswerk zum Herstellen von halbzylindrischen Stereotypplatten - Google Patents

Giesswerk zum Herstellen von halbzylindrischen Stereotypplatten

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DE552013C
DE552013C DE1930552013D DE552013DD DE552013C DE 552013 C DE552013 C DE 552013C DE 1930552013 D DE1930552013 D DE 1930552013D DE 552013D D DE552013D D DE 552013DD DE 552013 C DE552013 C DE 552013C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Gießwerk zum Herstellen von halbzylindrischen Stereotypplatten Man hat vorgeschlagen, bei Gießwerken zur Herstellung von Stereotypplatten einen Gießtrichter anzuordnen, von dem aus das flüssige Metall in die Form fließt und der das ihm überschüssig zugeführte flüssige Metall in den Gießkessel zurückfließen läßt. Bei dieser Vorrichtung ist ein Absperrorgan vorgesehen, das das flüssige Metall im Trichter von dem in der Form absperrt. Der Trichter selbst ist dabei entweder stets in Verbindung mit der Gießform .oder nur während einer kurzen Pause, wenn z. B. die Gießform vom Trichter abgeschwenkt wird, in keiner Verbindung mit der Gießform. Hierdurch wird von dem Gießtrichter auf die Form Wärme übertragen, die für den Gießprozeß nachteilig ist.
  • Erfindungsgemäß wird, um diese Nachteile auszuschalten, ein Überleitungsstück beweglich angeordnet, so daß es die Arbeit des Absperrens des im Überleitungsstück befindlichen überschüssigen Metalls von demjenigen in der Form übernimmt und ferner das überschüssig in ihm befindliche Metall, nachdem es außer Verbindung mit dem in der Gießform befindlichen Metall gebracht worden ist, in den Kessel zurückfließen läßt. Mit dem beweglichen Überleitungsstück kann eine Kühlvorrichtung verbunden werden, derart, daß nach dem Wegschwenken des Überleitungsstückes von der Form eine Kühlkammer sich auf den Gießmund der Form legt und ihn, die gegossene Platte und die. angrenzenden Teile kühlt. Hierdurch wird erreicht, daß gerade diejenigen Stellen der gegossenen Platte und der Form, die bisher am wenigsten für eine Kühlung zugänglich waren, auf einfache Weise gekühlt werden.
  • Bei bekannten, unmittelbar an dem Gießkessel anliegenden Vorrichtungen hat man versucht, die Wärme des Kessels auf die gegossene Platte und die anliegenden Teile nicht weiterwirken zu lassen, indem man den Kern der Gießform sofort nach dem Guß von der Absperrvorrichtung wegschwenkte. Dies erfordert besondere Mechanismen, die die Gießvorrichtungen umständlich machten und trotzdem den erwarteten Erfolg nicht brachten. Das Abschwenken des Kernes ist bei der Vorrichtung nach der Erfindung nicht mehr erforderlich, da durch das Schwenken des Überleitungsstückes dieses den Gießmund der Form freigibt und durch das Bedecken des Gießmundes mit der Kühlkammer die Stereotypplatte eine sofortige Abkühlung auch an dieser Stelle erfährt. Die gegossene Stereotypplatte wird auf Ringteilen durch eine besondere Vorrichtung, die mit der Gießbettbewegung verbunden sein kann, vom Kernstück wegbewegt. Hierdurch wird erreicht, daß die Stereotypplatte ihre runde Form beibehält. Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung. Es stellen dar: Abb. i einen Querschnitt durch das gießbereite Gießwerk, Abb.2 einen Querschnitt durch das Gießwerk mit verschwenktem Gießtrichter, weggeschwenktem Gießbett und vom Kern abgehobener Platte, Abb.3 einen Längsschnitt durch den Einguß, Abb.4 eine Vorderansicht der die Stereotypplatte von dem Kern abhebenden Vorrichtung, Abb. 5 eine Seitenansicht und Abb.6 eine Vorderansicht des Gesamtgießwerks.
  • In einem Gehäuse A, in dem auch die Feuerung und die dazu notwendigen Heizkanäle sind, ist ein KesselB untergebracht, von dem aus das flüssige Metall durch eine beliebige Fördervorrichtung C über eine Leitung D- in einen Balken F, von diesem .aus in ein schwenkbares Überleitungsstück F und dann in die Gießform 0 geleitet wird, wo es die Stereotypplatte H bildet. Der Balken E (Abb.3) und das überleitungsstückF sind rechts in einem Gleitstück 3 an einem Maschinenseitengestell i und links in einem Gleitstück 4 an einem Maschinenseitengestell 2 gelagert. Die Gleitstücke 3, 4 werden durch Laschen 6 an den Seitengestellen 1, 2 gehalten. Der Balken E mit dem Kanal 5 wird durch eine Spindel ? getragen, die in den Gleitstücken 3, 4 gelagert ist. Das Überleitungsstück F ist in dem Gleitstück 3 durch einen Bolzen 8 und in dem Gleitstück 4 durch einen Bolzen 9 drehbar gelagert (Abb.. 3). Der Balken E hat eine zylindrische Höhlung i o, die mit einem Zylinderteil i i des Überleitungsstückes F zusammenarbeitet. Um beide Teile i o und i i dicht aufsitzen zu lassen, trägt die Spindel ? zwei exzentrische Ringe 12, 13.- Durch Drehen an dem Vierkant 14 der Spindel ? wird eine Veränderung des Abstandes zwischen dieser und den Bolzen 8, 9,- die mit dem zylindrischen Teil I1 des überleitungsstückes in einer Achse liegen, bewirkt. In der eingestellten Lage wird die Spindel 7 durch ein Klemmstück 16 festgehalten, das durch eine Schraube 17 an dem Gleitstück 4 gesichert ist.
  • Das um die Bolzen 8, 9 schwenkbare überleitungsstück F gleitet mit seiner unteren Fläche i 9 auf einer Platte 2o, die einen Schlitz 21 besitzt, durch den das von dem überleitungsraum 22 'kommende Metall zur Forme fließt. Mit dem Überleitungsraum 22 ist ein in dem zylindrischen Teil i i befindlicher Kanal 24 verbunden, der dazu dient, Metall durch das Überleitungsstück F laufen zu lassen und es wieder zum Kessel zurückführen zu können (Abt. 2). Weiter können noch in dem Überleitungsstück F Bohrungen 25 vorgesehen sein, um die Luft entweichen zu lassen. Zum Heizen des über-Leitungsstückes F dienen Elemente 26 oder andere Heizvorrichtungen. Die vordere Wand des Überleitungsstückes F ist abnehmbar angeordnet. Eine Platte 27 aus Stahl oder sonst geeignetem Stoff an der unteren Fläche i 9 des Überleitungsstückes F ist so ausgebildet, daß sie beim Wegschwenken des Überleitungsstückes das Metall im Überleitungsraum 22 von demjenigen in der Gießform G gut abzutrennen vermag. Die Platte 20 ist mit den Seitenwänden i> 2 verbunden und trägt einen Auslauf 31, der das zurücklaufende flüssige Metall zum KesselB leitet. Eine obere Wand 32 verhindert das Spritzen des zurücklaufenden Gießmetalls. Die untere Wand 33 des Auslaufs wird vorteilhaft durch Elemente 34 oder sonstige Heizquellen :erwärmt.
  • Die Gießform G besteht aus dem Kern 36, der mit dem Wasserzufluß 37, 38 und dem Wasserablauf 39 versehen ist und dem ebenfalls mit einer Kühlvorrichtung ausgerüsteten Bett 42, in dem die Mater 43 durch die Schlösser 44, 45 gehalten wird. Zur Erhöhung der Kühlwirkung ist im Kern 36 eine Wand 4o derart angeordnet, daß das von dem Rohr 38 ausfließende Wasser gezwungen rvIrd, an der Wand 41 des Kernstückes entlang zu streichen, um zu dem Ablauf 39 zu gelangen. Die Kühlung des Bettes 42 erfolgt durch ein Kühlrohr 47, das Wasser gegen die Wände 48 und 49 spritzt, worauf es durch den Ablauf 5o abfließt. Das Bett 42 ist vom Kern. 36 abschwenkbar; mit dem Bett 42 wird gleichzeitig die Stereotypplatte H vom Kern 36 durch eine Vorrichtung J abgehoben, die ein Verziehen oder Durchhängen der Stereotypplatte verhütet (Abt-. 2 und 4).
  • Wird das überleitungsstückF von der Stellung nach Abb,, i in die nach Abb. 2 verschwenkt, so trennen zuerst die Platt^n 20 und 27 das im Überleitungsstück F befindliche Gießmetall von dem der Stereotypplatte H und läßt es, nachdem das Überleitungsstück F bis zur Stellung nach Abb. 2 gelangt ist, in den Kessel B zurückfließen. Während des Gießens ist am Gießmund der Gieß. form G `nicht nur Wärme durch das heiße Metall, sondern auch durch das @.`berleitungsstück F selbst übertragen worden.
  • Damit die der Stereotypplatte H schädliche Wärme schnell abgeführt wird, ist eine Kühlkammer 55 vorgesehen, die sich, wenn sich das ÜberleitungsstückF in der Stellung nach Abb. 2 befindet, auf den Gießmund der Platte 2o legt. Die Kühlkammer 55 hat einen Kühlflüssigkeitszufluß 56 und einen Abfluß 57 und ist vorteilhaft aus einem Stoff mit hoher Wärmeleitungszahl gefertigt. Am besten wird die Kühlkammer 55 mit dem Überleitungsstück F verbunden. Der Kühlflüssigkeitsdurchfluß kann durch Hand, vorteilhafterweise jedoch durch die Bewegung der Kühlkammer 5 5 oder des Überleitungsstückes F öder mit dem Abheben der Stereotypplatte H, geregelt werden, beispielsweise in der Weise, daß der Griff 58 eines Hahnes 59 durch eine Verbindungsstange 6o mit einem auf einer Welle 7 3 für die Bewegung des Überleitungsstückes sitzenden Hebe170, 7 i verbunden ist, so daß durch die Drehung der Welle 73 der Hahn 59 geöffnet oder geschlossen wird.
  • Damit ein dichtes und zugleich elastisches Anliegen des Überleitungsstückes F auf der Platte 2o erreicht wird, stützen sich die Gleitstücke 3 und 4. gegen eine in der Seitenwand i untergebrachte Feder 63 und eine in der Seitenwand 2 liegende Feder 64. Der Federdruck ist durch Schrauben 65 regelbar. Das Anpressen des Überleitungsstückes F gegen die Platte 2o kann auch durch Federn geschehen, die sich auf der ganzen Länge des Balkens F' verteilen.
  • Um das ÜberleitungsstückF verschwenken zu können, trägt es links einen Arm 68 und rechts einen Arm 69; der Arm 68 ist mit einem Hebel 70 und der Arm 69 mit einem Hebel 7 1 gelenkig verbunden. Die Hebel 7 c und 71 sitzen auf der in den Seitenwänden 1, 2 gelagerten Welle 73. Auf dieser sitzt ein Zahnsegment 72 (Abb. 5), in das eine Zahnstange 74 greift, die mit einer Kurbelscheibe 7 5 durch einen Zapfen 7 6 gelenkig verbunden ist.
  • Um das VberleitungsstückF von Hand abschwenken zu können, ist an jeder der Seitenwände 1, 2 ein exzentrischer .Zapfen 15o gelagert. Die Zapfen i 5o können durch einen Hebel 151 verdreht werden, so daß die Zahnstange 74 außer Eingriff mit dem Zahnsegment 72 kommt. Zu diesem Zwecke wird die Zahnstange 74 durch eine Feder 152 stets gegen die exzentrischen Zapfen 150 gedrückt. Werden die exzentrischen Zapfen 150 um 180° gedreht, so folgt die Zahnstange 74 dem Zug der Feder 152 und gibt das Zahnrad 72 frei. Auf der Welle 73 ist ein Vierkant 153 (Abb.5). `Vird auf diesem ein Hebel gesteckt, kann die Welle 73 mit dem Zahnrad 72 von Hand verschwenkt werden.
  • Die Kurbelscheibe 75 sitzt auf einer Welle 78, auf deren Mitte ein Zahnrad79 sitzt, das mit dem auf einer Welle 8o sitzenden Zahnrad 81 kämmt. Rechts und links der Lagerungen des Rades 81 sitzt auf der Welle 8o je eine Kurbel 85, deren Zapfen 86 durch eine Stange 87 mit einer Welle 88 gelenkig verbunden ist, die in Ansätzen 9o am Gießbett 42 ruht. Zum Führen des Gießbettes 42 dienen die an jeder der Seitenwände i uni 2 befestigten Leitschienen 92, 93, in denen je ein mit dem Bett 42 beweglich verbundenes Gleitstück 94, 95 (Abb. 5) läuft. Zur weiteren Führung des Bettes 42 dienen die ebenfalls an den Seitenwänden 1, 2 befestigten Führungsleisten 9,7, 98, in denen das Bett durch die an ihm rechts und links auf einer Welle i o i sitzenden Rollen 99, i oo (Abb. 5 ) laufen. Dem Bett 42 wird hierdurch eine Stellung und solche Lage zugewiesen, daß das Herausnehmen der fertig gegossenen Stereotypplatte H und das Einlegen der Matern sich leicht bewerkstelligen lassen.
  • Mit dem Wegbewegen des Bettes 42 wird gleichzeitig eine Vorrichtung J betätigt (Abb. z und 4), die die fertige Stereotypplatte H vom Kern 36 abhebt und so beschaffen ist, daß die halbzylindrische Stereotypplatte nicht durchhängt, also ihre Rundung nicht verlieren kann.
  • Auf der Welle 73 sind nämlich zwei Hebel io5, io6 (Abb.2 und 4) beweglich aufgehängt, die mit der die Rollen 99, ioo tragenden Spindel i o i verbunden sind. Der Hebel io5 trägt einen Ringteil 107, der Hebel io6 einen Ringteil io8. Die StereotypplatteH befindet sich zwischen den Ringteilen 107, 108 und liegt mit ihren Enden auf der inneren Kante iog des Ringteiles 107 und der inneren Kante des Ringteiles io8 auf. Zum besseren Halten der Stereotypplatte H haben die Ringteile 107 und io8 zwei Vorsprünge 11:1, 115. Damit die StereotypplatteH mit den Händen unterfaßt und leicht abgenommen werden kann, hat der Ringteil 107 eine Aussparung 116 und der Ringteil i o8 eine Aussparung 117. Legen sich die Ringteile 107, io8 auf den Kern 36, so werden ihre Aussparungen 116, 117 durch Erhöhungen ii9, i2o auf dem Kern ausgefüllt. Die Ringteile 107, 108 und mit ihnen die Stereotypplatte H werden durch das öffnen des Bettes 42 von dem Kern 36 abgehoben und in eine solche Stellung gebracht, daß die Stereotypplatte unbehindert durch das Bett 42 aus den Ringen 107, 108 abgenommen werden kann.
  • Zum Bewegen der PumpeC (Abb. 5, 6), die das flüssige Metall aus dein Kessel B in die Gießform G befördert, steht das auf der Welle 7 8 befestigte Zahnrad 79 mit einem auf einer Welle 125 gelagerten Zahnrad 126 in Eingriff. Auf dem einen Ende der Welle 125 sitzt eine Kurbel 127, von der aus eine oben mit einem Gelenk 129 versehene Treibstange 128 an einem auf einer Spindel 130 sitzenden Hebel 131 angreift, wodurch dieser und ein auf der Spindel 130 und auf der Spindel 136 sitzendes Teilkegelräderpaar 132 hin und her bewegt wird. Auf der Spindel 136 sitzt ein Zahnsegment r39, das in eine mit dem Pumpenkolben 134- .verbundene Zahnstange 133 eingreift und somit diesen auf und ab bewegt.
  • Um die Pumpe C von Hand betreiben zu können, sei es, um das Überleitungsstück F zu heizen, das Metall zu rühren oder zu einem sonstigen Zweck, wird der Hebel 131 lose auf die Spindel 130 gesetzt, während ein zweiter auf die Spindel 130 aufgekeilter Hebel 135 hart neben ihn gesetzt wird. Der Hebel 135 trägt einen Schnappstift 137, der beim mechanischen Antrieb der Pumpe C in dem Hebel 131 faßt, beim Bewegen der Pumpe von Hand jedoch herausgezogen ist, und die Verbindungen der beiden Hebel 131, 135 aufhebt, so daß durch einen Handhebel 138 die Pumpe bewegt werden kann.
  • Auf der dem Pumpenantrieb gegenüberliegenden Seite des Gießwerksgestelles 1, 2 treibt ein Antriebsmotor 14o durch ein Zwischenübersetzungsgetriebe 141 die Welle 125. Damit das Gießwerk auch von Hand betrieben werden kann, wird das übersetzungsgetriebe 141 mit einer auf einer Welle 142 sitzenden Handkurbel 143 durch eine Kupplung 144 in Verbindung gebracht. Es kann nunmehr das Verschwenken des überleitungsstückes F, das Weg- und Zuschwenken des Bettes 42 und das Bewegen der Pumpe C vom Motor 14o aus geschehen oder auch nur das Bewegen des Überleitungsstückes F und des Bettes 42 oder schließlich nur das Bett 42 allein bewegt werden, während das Arbeiten der Pumpe C und die Bewegung des überleitungsstückes F beliebig von Hand erfolgen kann.
  • Die Zahnräder 79, 81, 126 sind in einem Gehäuse 148 untergebracht und mit solchen Mechanismen versehen, daß die gewünschte Reihen- und Zeitenfolge und Dauer des Bewegens der einzelnen Teile der Gießmaschine für das Herstellen einer halbzylindrischen Stereotypplatte H innegehalten wird, daß kein Bewegen eines Teiles stattfinden kann, ehe nicht die vorhergehende Bewegung vollendet ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gießwerk zum Herstellen von halbzylindrischen Stereotypplatten, bei der das flüssige Metall durch eine Pumpe der Gießform zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Gießmund (21) einer oberhalb der Gießform (36, 42) angeordneten ortsfesten Platte (2o) ein bewegliches, am Gießmund (21) unmittelbar .anliegendes Überleitungsstück (F) für das flüssige Metall angeordnet ist.
  2. 2. Gießwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das überleitungsstück (F) durch Bolzen (8, 9) in Gleitstücken (3, 4) gelagert ist.
  3. 3. Gießwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitstücke (3, 4 ) federnd gelagert sind.
  4. 4. Gießwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß über dem beweglichen Überleitungsstück (F) ein Balken (E) angeordnet ist, der durch eine Spindel (7) mit exzentrischen Scheiben (12, 13) gegenüber dem Überleitungsstück (F) einstellbar ist.
  5. 5. Gießwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem oberen Ende des Überleitungsstückes (F) der das Gießmetall in die Gießform (36,42) überführende Kanal (2z) noch einen Abzweigkanal hat, der so angeordnet ist, daß in das schwingbare Überleitungsstück (F) in beiden Endstellungen Gießmetall eingeführt werden kann.
  6. 6. Gießwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Überleitungsstück (F) eine von einem Kühlmittel durchflossene Kammer (55) trägt, die sich nach Freigabe des Gießmundes (2o) durch das Überleitungsstück (F) auf den Gießmund auflegt.
  7. 7. Gießwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem überleitungsstück (F) Hebel (68 bzw. 69) angreifen, die mit auf einer schwenkbaren Welle (73) befestigten Hebeln (7o bzw. 71) verbunden sind. B. Gießwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Überleitungsstückes (F), der Pumpe (C) und des Gießbettes (42) von miteinander gekuppelten Rädern (126, 79, 81) aus erfolgt. g. Gießwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zufluß des die Kühlkammer (55) durchfließenden Kühlmittels durch einen von der Welle (73) bewegten Hahn (59) geregelt wird.
DE1930552013D 1930-04-20 1930-04-20 Giesswerk zum Herstellen von halbzylindrischen Stereotypplatten Expired DE552013C (de)

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