DE552080C - Schutzvorrichtung fuer die Kontaktfedern von Taschenlampenbatterien o. dgl. - Google Patents

Schutzvorrichtung fuer die Kontaktfedern von Taschenlampenbatterien o. dgl.

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DE552080C
DE552080C DEH129217D DEH0129217D DE552080C DE 552080 C DE552080 C DE 552080C DE H129217 D DEH129217 D DE H129217D DE H0129217 D DEH0129217 D DE H0129217D DE 552080 C DE552080 C DE 552080C
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HAMBURGER BATTERIE FABRIK CARL
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HAMBURGER BATTERIE FABRIK CARL
HANS KENTZLER
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M50/00—Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
    • H01M50/50—Current conducting connections for cells or batteries
    • H01M50/572—Means for preventing undesired use or discharge
    • H01M50/598—Guarantee labels
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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    • Y02E60/10—Energy storage using batteries

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für die Kontaktfedern von Taschenlampenbatterien o. dgl.
Es ist bekannt, zur Verhinderung der Berührung der Kontaktfedern bei verkaufsfertigen Taschenlampenbatterien als Polschutz Isolierstreifen, sogenannte Polschutzdeckel, zu verwenden, die mit Schlitzen versehen sind. Die Isolierstreifen werden über die Kontaktfedern so geschoben, daß diese durch die Schlitze ragen und auf verschiedenen Seiten der Isolierstreifen liegen, so daß eine Berührung unmöglich ist. Bei der Herstellung der Taschenlampenbatterien werden diese Isolierstreifen und die Kontaktfedern zum Teil durch einen Garantiestreifen aus Papier überdeckt. Soll die Batterie, entweder beim Verkauf oder später, hülsenfertig gemacht werden, so muß der Garantiestreifen und auch der über die Kontaktfedern gesteckte Schutzstreifen abgerissen bzw. abgenommen werden. Ferner muß die kürzere Kontaktfeder (die an den positiven Pol angeschlossen ist) durch Aufbiegen aufgerichtet werden, damit nach Einsetzen der Batterie in die Hülse diese kürzere Feder mit dem in der Hülse befindlichen Kontakt in Berührung kommen kann. Zum Hülsenfertigmachen der Batterie gehören also folgende Maßnahmen; erstens das Abreißen des Garantiestreifens, zweitens das Abreißen oder Abnehmen des aus Isolierstoff bestehenden Schutzstreifens und drittens das Aufrichten der kürzeren Kontaktfeder durch Aufbiegen. Diese nacheinander vorzunehmenden Maßnahmen erfordern verhältnismäßig viel Zeit, was insbesondere in Verkaufsgeschäften bei großer Nachfrage unangenehm ist, da sich im ganzen ein großer Zeitverlust ergibt.
Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch behoben, daß an dem als Polschutz dienenden Isolierstreifen eine Handhabe o. dgl. angebracht ist, die zum Anfassen beim Hülsenfertigmachen der Batterie dient. Diese Handhabe ermöglicht es, daß man mit einer Bewegung, gewissermaßen mit einem Ruck, die sämtlichen drei erwähnten Maßnahmen gleichzeitig vornehmen kann. Man faßt die Handhabe an und reißt den Isolierstreifen und den Garantiestreifen ab, wobei gleichzeitig die kürzere Kontaktfeder in die hülsenfertige Stellung aufgerichtet wird. Hierdurch wird die zum Hülsenfertigmachen der Batterie benötigte Zeit auf ein sehr geringes Maß beschränkt. Die Handhabe bildet zweckmäßig einen Ansatz am Isolierstreifen in der Längsrichtung und ist auf ihn umlegbar. Die Erfindung erstreckt sich weiter auf die besondere Anordnung der Handhabe und auf die besondere Gestaltung und Anordnung von Schlitzen bzw. von teilweise aus der Ebene des Isolierstreifens herausklappbaren Zungen o. dgl.
In der Zeichnung sind zwei Ausfühfungsformen'einer Schutzvorrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist eine Ansicht einer verkaufsfertigen Batterie mit Schutzvorrichtung.
Fig. 2 zeigt den oberen Teil der Batterie der Schutzvorrichtung teilweise im Schnitt in größerem Maßstab.
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Batterie der Fig. 2 mit teilweise weggelassenem Garantiestreifen.
Fig. 4 ist ein Schnitt durch den Schutzstreifen und die längere Kontaktfeder nach Linie 4-4 von Fig. 3.
Fig. 5 ist eine Darstellung einer anderen Ausführungsform.
Fig. 6 ist ein Schnitt durch den Schutzstreifen der Fig. 5.
Fig. 7 ist eine Draufsicht auf diesen Schutzstreifen.
Die Batterie 1 hat die beiden Kontaktfedern 2 und 3. Die kürzere Kontaktfeder 2 stellt den positiven Pol, die längere Kontaktfeder 3 den negativen Pol der Batterie dar. Über die Kontaktfedern wird beim Fertigmachen der Batterie ein Schutzstreifen 4 aus Isolierstoff so geschoben, daß sich die beiden Federn nicht berühren können. Die kürzere Kontaktfeder 2 liegt beispielsweise oben auf dem Isolierstreifen 4, swährend die längere Kontaktfeder 3 unterhalb des Tsolierstreifens 4 liegt. Ihre Enden sind also voneinander durch den Schutzstreifen getrennt. Der Isolierstreifen wird teilweise von einem Garantiestreifen 5 aus Papier verdeckt, der von oben über die Batterie, d. h. über den Isolierstreifen 4 und die Kontaktfedern 2 und 3, gelegt und an den Seiten der Batterie entweder angeklebt oder durch eine fast die ganze Batterie einhüllende Papierhülle 6 festgehalten wird.
An dem einen Längsende ist der Isolierstreifen 4 mit einer Handhabe 7 versehen, die als Griff zum Anfassen beim Hülsenfertigmachen der Batterie dient.
Diese Teile sind bei beiden Ausführungsformen gleich. Ein Unterschied liegt nur darin, daß bei der Ausführungsform der Fig. ι bis 4 die Handhabe 7 an dem Ende des Isolierstreifens angebracht ist, das an der, Austrittstelle der längeren Kontaktfeder aus der Batterie liegt. Bei der Ausführungsform der Fig. 5 bis 7 dagegen liegt die Handhabe 7 am anderen Ende, d. h. neben der kürzeren Kontaktfeder 2.
Ein weiterer Unterschied der beiden Ausführungsformen liegt in der Anordnung der Schlitze und Zungen, durch die der Schutzstreifen auf den Kontaktfedern befestigt wird. Bei der Ausführungsform der Fig. 1 bis 4 ist das der Handhabe 7 entgegengesetzte Ende des Isolierstreifens mit einem Querschlitz 8 versehen, durch den die kürzere Kontaktfeder hindurchgesteckt ist (Fig. 3). In der Nähe des anderen Endes ist eine Zunge 9 vorgesehen, die an drei Kanten durch Schlitze begrenzt ist, während sie an der vierten parallel zur Längsrichtung verlaufenden Kante 10 (Fig. 4) noch mit dem Isolierstreifen zusammenhängt. Diese Zunge kann also von der Seite her unter die längere Kontaktfeder so geschoben werden, daß diese, wie die Zeichnung erkennen läßt, größtenteils vom Isolierstreifen 4 bedeckt ist - und nur einen der Zunge entsprechenden Teil frei läßt. Dieser ist, wie Fig. 2 und 3 erkennen lassen, zum Teil auch noch durch den Garantiestreifen 5 verdeckt, der auch einen Teil der kürzeren Kontaktfeder 2 abdeckt. Der Garantiestreifen darf nicht so breit sein, daß er die Kontaktfedern im verkaufsfertigen Zustand der Batterie vollkommen bedeckt, da zum Prüfen der Spannung in verkaufsfertigem Zustand von jeder Kontaktfeder ein Teil frei bleiben muß.
Faßt man die Handhabe 7 fest an und zieht sie mit einer ruckartigen Bewegung in der Pfeilrichtung fort, so wird der Garantiestreifen 5 zerrissen und gleichzeitig der Isolierstreifen 4 von der längeren Kontaktfeder abgehoben, die in dem durch die Zunge 9 gebildeten Ausschnitt entlang gleitet. Ferner wird bei fortgesetzter Bewegung die kürzere Kontaktfeder 2 aufgerichtet und tritt aus dem Schlitz 8 des Isolierstreifens heraus, der dadurch gänzlich abgezogen wird. Die Batterie wird durch diese eine ruckartige Bewegung hülsenfertig gemacht, wobei sich die Kontaktfeder 2 in der in strichpunktierten Linien in Fig. 2 angedeuteten Stellung befindet, während die längere Kontaktfeder 3 sich infolge ihrer Spannung ebenfalls etwas aufrichtet und in die in Fig. 2 gleichfalls strichpunktiert gezeichnete Stellung übergeht.
Bei der Ausführungsform der Fig. 5 bis 7, bei der sich die Handhabe 7 neben der kürzeren Kontaktfeder 2 befindet, ist eine Zunge 11 an diesem Ende des Isolierstreifens vorgesehen. Auch sie kann aus der Ebene des hier mit 4' bezeichneten Streifens herausgebogen tos werden. Die freien Kanten liegen hier anders als bei der anderen Ausführungsform. Die vierte Kante 12, an der die Zunge 11 noch mit dem Streifen zusammenhängt, liegt quer zur Längsrichtung. Für die längere Kontaktfeder ist am anderen Ende ein Querschlitz 13 vorgesehen.
Bei dieser Ausführungsform wird die längere Kontaktfeder durch den Querschlitz 13 gesteckt, so daß sie von hier ab bis zum freien Ende unterhalb des Isolierstreifens 4' liegt. Von der Austrittstelle bis zum Schlitz 13 liegt sie dagegen frei. Die kürzere Kontaktfeder wird in den durch die Zunge 11 gebildeten Querschlitz 14 eingeführt und liegt völlig oberhalb des Isolierstreifens bzw. der Zunge 11. Wird bei dieser Ausführungsform
die fest erfaßte Handhabe 7 in der Pfeilrichtung mit einer ruckartigen Bewegung abgezogen, so wird wieder der Garantiestreifen 5 abgerissen und der Isolierstreifen von der längeren Kontaktfeder abgezogen, die aus dem Schlitz 13 heraustritt. Dabei wird ferner die kürzere Kontaktfeder aufgerichtet und in die für den hülsenfertigen Zustand erforderliche strichpunktiert gezeichnete Stellung übergeführt.
Die Zunge 9 bei der Ausführungsform der Fig. ι bis 4 verhindert ein Herausziehen des Isolierstreifens unter dem Garantiestreifen in der der durch den Pfeil gekennzeichneten Abreißrichtung entgegengesetzten Richtung (d. h. also nach links in Fig. 1 und 2). Die Zunge 9 würde beim Versuch des Herausziehens des Isolierstreifens in dieser Richtung an die längere Kontaktfeder 3 stoßen.
Die Zunge 11 der Ausführungsform der Fig. 5 bis 7 hat eine andere Wirkung. Sie wirkt gewissermaßen als Hebel beim Abreißen des Isolierstreifens und unterstützt das Aufrichten der kürzeren Kontaktfeder 2.
Andere Anordnungen der Handhabe sind denkbar, z. B. könnten an Stelle der eine Verlängerung des Isolierstreifens bildenden Handhabe der beiden dargestellten Ausführungsformen seitliche Lappen am Isolierstreifen vorgesehen sein, an denen dieser beim Abreißen erfaßt wird. Die Anordnung eines einzigen seitlichen Lappens am Isolierstreifen ist ebenfalls denkbar, sie erscheint jedoch unzweckmäßig.
Die gezeigte Handhabe kann, wie die Zeichnung erkennen läßt, entweder auf den Isolierstreifen umgelegt werden oder nach der anderen Richtung, so daß sie in der Ebene des Isolierstreifens liegt. Die Anordnung der Handhabe ergibt also keine Vergrößerung des von der verkaufsfertigen Batterie eingenommenen Raumes, was für Versandzwecke besonders wichtig ist. Wird die Handhabe nicht auf den Streifen selbst bzw. auf die Kontaktfeder der Batterie umgelegt, sondern in der anderen Richtung, so daß sie eine Verlängerung des Isolierstreifens bildet, dann liegt sie bei der Verpackung oberhalb der benachbarten Batterie.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ι. Schutzvorrichtung für die Kontaktfedern von Taschenlampenbatterien o. dgl., bestehend aus einem mit Schlitzen versehenen, teilweise von einem Garantiestreifen überdeckten Isolierstreifen, gekennzeichnet durch eine am Isolierstreifen (4) angebrachte Handhabe o. dgl. zum Anfassen beim Abreißen des Isolierstreifens und des Garantiestreifens unter gleichzeitigem Aufrichten der kürzeren Kontaktfeder (2) in die hülsenfertige Stellung.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (7) einen Ansatz am Isolierstreifen (4) in der Längsrichtung bildet und auf ihn umlegbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (7) an dem an der Austrittseite der längeren Kontaktfeder (3) liegenden Ende des Isolierstreifens angebracht ist und daß in der Nähe dieses Endes eine aus der Ebene des Isolierstreifens herausklappbare, zum seitlichen Einführen unter die längere Kontaktfeder bestimmte Zunge (9) vorgesehen ist, während nahe dem anderen Isolierstreifenende ein senkrecht zur Längsrichtung des Streifens verlaufender Schlitz (8) liegt, durch den die kürzere Kontaktfeder (2) gesteckt wird (Fig. 1 bis 4).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (7) an dem an der Austrittseite der kürzeren Kontaktfeder (2) liegenden Ende des Isolierstreifens angebracht ist und daß in der Nähe dieses Endes eine aus der Ebene des Isolierstreifens herausklappbare, zum Einführen unter die kürzere Kontaktfeder (2) in deren Längsrichtung bestimmte Zunge (11) vorgesehen ist, während nahe dem anderen Isolierstreifenende ein senkrecht zur Längsrichtung des Streifens verlaufender Schlitz (13) liegt, durch den die längere Kontaktfeder gesteckt wird (Fig. 5 bis 7).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH129217D 1931-11-03 1931-11-03 Schutzvorrichtung fuer die Kontaktfedern von Taschenlampenbatterien o. dgl. Expired DE552080C (de)

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