DE552155C - Farbbandschaltvorrichtung fuer Handadressendruckmaschinen - Google Patents

Farbbandschaltvorrichtung fuer Handadressendruckmaschinen

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DE552155C
DE552155C DEA55127D DEA0055127D DE552155C DE 552155 C DE552155 C DE 552155C DE A55127 D DEA55127 D DE A55127D DE A0055127 D DEA0055127 D DE A0055127D DE 552155 C DE552155 C DE 552155C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/42Printing mechanisms
    • B41L47/48Printing mechanisms with inking or ink-ribbon devices

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Farbbandschaltvorrichtung für Handadressendruckmaschinen Man kennt Farbbandschaltvorrichtungen für Handadressendruckmaschinen, bei denen die Farbbandspule von dem auf und nieder bewegten Druckarm aus angetrieben werden und die Umkehrung der Vorschubrichtung des Farbbandes durch Umlegen eines kurbelartigen Schaltarmes von dem einen Schaltrad auf das andere erfolgt. Bei den bekannten Einrichtungen ist die Übertragung der Bewegung und die Umkehrung der Vorschubrichtung ziemlich umständlich. Es wird eine große Zahl von Bauteilen benötigt, die besonders sorgfältig gearbei= tet sein müssen, um den gewünschten Zweck zu erreichen. Dadurch wird die Herstellung erheblich verteuert.
  • Die Erfindung bezweckt, die Übertragungseinrichtung für die Antriebsbewegung der Farbbandspulen wesentlich zu vereinfachen. Gleichzeitig wird eine wirtschaftliche Ausnutzung des Farbbandes durch Anpassung von dessen Vorschubgeschwindigkeit an die jeweilige Beanspruchung angestrebt.
  • Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch einen mittels eines Lenkers mit dem Druckarm verbundenen, den kurbelartigen Schaltarm tragenden zweiarmigen Hebel gelöst, der mittels eines mit Gewinde versehenen Tragzapfens und einer am Maschinengestell befestigten Gewindemutter in der Höhenlage verstellbar ist. Der kurbelartige Schaltarm wird bei dieser Vorrichtung in einfachster Weise von Hand umgelegt. Es sind also für die Umkehrung der Vorschubbewegung keine zusätzlichen Bauteile erforderlich. Die Verstellbarkeit des Vorschubes gestattet eine gleichmäßige Abnutzung des Bandes unter Erzielung gleichmäßiger Abdrucke. Ist das Farbband frisch, so wird der Tragzapfen so eingestellt, daß kein unnötig starker Zug auf das Band ausgeübt wird, während bei vorgeschrittener Abnutzung durch Beschleunigung des Vorschubes eine geringere Zahl von Abdrücken von der gleichen Farbbandstrecke hergestellt wird. Auch läßt sich die Druckmaschine der Verschiedenartigkeit der Druckplattenserien bezüglich Größe, Zeilenlänge und Zeilenabstand anpassen.
  • Der Verwendungsbereich einer Vorrichtung nach der Erfindung ist gegenüber den bisher bekannten Druckmaschinen erheblich vergrößert. Diese verschiedenen Vorteile gestatten eine bedeutend größere Verbreitung der Druckmaschinen als die bisher bekannten Vorrichtungen, die eine bedeutend kompliziertere Bauart aufweisen und sich nicht den verschiedenen Verwendungszwecken anpassen lassen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung; es stellen dar Fig. i einen Längsschnitt durch die Handadressendruckmaschine mit der Farbbandschaltvorrichtung gemäß der Erfindung, Fig. a eine Vorderansicht der Maschine mit den beiden Farbbandschalträdern.
  • Der den Druckkopf tragende Druckarm 8 ist auf einer Welle g in dem Gehäuse 6 schwenkbar gelagert und wird durch eine Feder io in seiner angehobenen Stellung (Abb. x) gehalten, so daß sich der Verlängerungsarm 13 des Druckarmes 8 gegen einen Anschlag 6' legt. Die in dem Gehäuse 6 gelagerten Farbbandspulen werden mittels der Schalträder 2o und eines kurbelartigen Schaltannes 28 angetrieben. Die Steuerung der Farbbandschalträder erfolgt von dem auf und ab gehenden Druckarm aus, und zwar gemäß der Erfindung mittels eines verstellbaren zweiarmigen Hebels 22, dessen eines Ende durch einen Lenker 26 mit dem Druckarm 8 verbunden ist, während an dem anderen Ende des Hebels der kurbelartige Schaltann 28 für die Schalträder 2o befestigt ist. An dem Hebel 22 ist mittels eines lösbaren Bolzens 22' ein mit Gewinde versehener Zapfen 23 angeordnet, der in einer am Maschinengestell sitzenden Gewindemutter 24 einschraubbar ist. Durch Lösen des Bolzens 22' und Drehen des Gewindezapfens 23 kann der Hebel 22 in seiner Höhenlage verstellt, die Stellung des Schaltarmes 28 zu den Schalträdern 2o und somit das Maß der Fortschaltbewegung des Farbbandes geändert werden.
  • Durch das Aufundniederbewegen des Druckarmes wird der Hebel 22 mit seinem Schaltarm 28 gesteuert und das Scbaltrad 2o gedreht, bis das Farbband vollständig auf eine der beiden Spulen aufgewickelt ist, worauf der Schaltarm 28 von Hand in Eingriff mit dem anderen Schalt- 25 rade gebracht wird, um den Bandvorschub umzukehren.
  • Die Farbbandspulen liegen parallel zueinander, aber in bekannter Weise geneigt zur Längsachse der Druckplatte. _ 3a

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Farbbandschaltvorrichtung für Handadressendruckmaschinen, bei der die Farbbandspulen von dem auf und nieder bewegten Druckarm aus angetrieben werden und die Umkehrung der Vorschubrichtung des Farbbandes durch Umlegen eines kurbelartigen Schaltarmes von dem einen Schaltrad auf das andere erfolgt, gekennzeichnet durch einen mittels eines Lenkers (26) mit dem Druckarm (8) verbundenen, den kurbelartigen Schaltarm (28) tragenden zweiarmigen Hebel (22), der mittels eines mit Gewinde versehenen Tragzapfens (23) und einer am Maschinengestell befestigten Gewindemutter (2q.) in der -Höhenlage verstellbar ist.
DEA55127D 1928-08-22 1928-08-22 Farbbandschaltvorrichtung fuer Handadressendruckmaschinen Expired DE552155C (de)

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