DE552383C - Tonwiedergabevorrichtung, Plattensprechmaschine o. dgl. - Google Patents

Tonwiedergabevorrichtung, Plattensprechmaschine o. dgl.

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DE552383C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/20Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
    • H04R1/32Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only
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    • H04R1/345Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only by using a single transducer with sound reflecting, diffracting, directing or guiding means for loudspeakers

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Description

552883
Bei den bisher bekannt gewordenen Geräten zur Wiedergabe von Schallplatten und Rundfunkdarbietungen in Truhenform ist der Lautsprecher unterhalb des Empfangsgerätes eingebaut. Diese Bauart hat den Nachteil, daß die Schallwellen nur zum Teil an das Ohr des Zuhörers gelangen. Insbesondere die Töne hoher Frequenzen, die bekanntlich stark gerichtet sind, gehen dem Gehör verloren, indem sie im unteren Teil des Raumes durch Teppiche u. dgl. absorbiert werden. Das ist besonders dann der Fall, wenn sich der Zuhörer in unmittelbarer Nähe des Gerätes beiindet. Die tiefe Lage des Lautsprechers ist dann die Ursache des dumpfen Kastentones, unter dem die Wiedergabe vielfach leidet. Man hat andererseits den Lautsprecher bereits so in dem aufklappbaren Deckel des Gehäuses angebracht, daß die Schallwellen sowohl direkt nach vorn als auch vom Deckel reflektiert abgestrahlt werden.
Ferner ist es z. B. bei akustischen Koffersprechmaschinen üblich, den Deckel zum Reflektieren der aus dem eingebauten Trichter kommenden Schallwellen schräg zu stellen. Man hat auch bereits bei den Schalldosen von mechanischen Sprechmaschinen zum Erzielen einer besseren Schalhvirkung an jede der beiden Membranseiten eine Schallführung angeschlossen.
Die Erfindung bezweckt, bei elektrischen Tonwiedergabevorrichtungen mit in die Vorderwand des Gehäuses eingebautem Großflächenlautsprecher, bei denen im Gegensatz zu den bekannten Sprechmaschinen eine Trichterwirkung der Tonführung nicht in Betracht kommt, die vielmehr mit ihrer Vorderseite den Schall unmittelbar in den Raum strahlen, eine bessere Tonwirkung zu erzielen. Um auch hier die Rückseite des Schallstrahlers zur Wirkung zu bringen, ist erfindungsgemäß im Innern des Gehäuses hinter dem in bekannter Weise in die Vorderwand eingebauten, zweckmäßig elektrostatisehen Lautsprecher ein oder mehrere Reflektionskörper, gewölbte Fläche o. dgl. eingebaut, die die Schallwellen nach oben gegen den Deckel reflektieren.
Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform. In dem Gehäuse, Truhe t o. dgl. ist der Lautsprecher/, vorzugsweise ein elektrostatischer Lautsprecher, in bekannter Weise in die Vorderwand eingebaut. Es kann aber auch eine andere zweiseitig strahlende Lautsprecherart, Bauart z. B. ein elektrodynamischer Lautsprecher, verwendet werden. Der Lautsprecher/ wird in bekannter Weise von dem Schallplatten- und Rundfunkgerät α erregt, das oberhalb des Lautsprechers angeordnet ist. Der Rückseite des Lautsprechers gegenüber befindet sich erfindungsgemäß eine gekrümmte, in das Gehäuse t eingebaute Fläche r, die dazu dient, die rückwärtigen Schallwellen nach oben und gegen die Fläche des in bekannter Weise schräg stehenden Deckels d zu richten, die den Schall nach vorn wirft. Der Neigungswinkel des Deckels kann wie üblich einstellbar sein. Nach oben kann der Schallkanal durch eine Loch- oder Sieb- 7" platte g abgedeckt sein.
Der Schallweg ist durch Pfeile bezeichnet. Während der Vorderschall unmittelbar in den Raum hinaustritt, treffen die rückwärtigen Schallwellen zunächst auf die gekrümmte Fläche r und dann auf den Deckel d, um gegen die unmittelbar austretenden Schallwellen in der Phase etwas verschoben in den Raum zu gelangen. Diese Phasenverschiebung erhöht die akustische Wirkung.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Tonwiedergabevorrichtung, Plattensprechmaschine o. dgl., bei der ein Flächenlautsprecher so eingebaut ist, daß die von der Rückseite der Schwingungsfläche des Lautsprechers ausgehenden Schallwellen von dem schräg stehenden Gehäusedeckel reflektiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Gehäuses, Schrahkes (t) o. dgl., hinter dem in bekannter Weise in die Vorderwand ,des Gehäuses eingebauten, zweckmäßig elektrostatischen Lautsprecher (t), ein oder mehrere Reflektionskörper, gewölbte Fläche (r) o. dgl. eingebaut sind, die die von der Rückseite der Schwingungsfläche ausgehenden Schallwellen nach oben gegen den Deckel (d) reflektieren, so daß der Lautsprecher (/) den Schall sowohl direkt nach vorn als auch über die reflektierende Fläche im Innern des Gehäuses und über diejenige des Deckels (d) abstrahlt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT552383D Tonwiedergabevorrichtung, Plattensprechmaschine o. dgl. Expired DE552383C (de)

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DE552383C true DE552383C (de) 1932-06-13

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2717046A (en) * 1951-08-07 1955-09-06 Liebert Wilhelmus Adri Jacobus Acoustic cabinet

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2717046A (en) * 1951-08-07 1955-09-06 Liebert Wilhelmus Adri Jacobus Acoustic cabinet

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