DE552389C - Aus Kolbenverbrennungsmaschine zur Treibgaserzeugung und nachgeschalteter mehrstufiger Gasturbine bestehender Maschinensatz - Google Patents

Aus Kolbenverbrennungsmaschine zur Treibgaserzeugung und nachgeschalteter mehrstufiger Gasturbine bestehender Maschinensatz

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DE552389C
DE552389C DE1930552389D DE552389DD DE552389C DE 552389 C DE552389 C DE 552389C DE 1930552389 D DE1930552389 D DE 1930552389D DE 552389D D DE552389D D DE 552389DD DE 552389 C DE552389 C DE 552389C
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DE
Germany
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turbine
stage
combustion engine
compressor
propellant gas
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Expired
Application number
DE1930552389D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Ferdinand Koehler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C5/00—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
    • F02C5/06—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the working fluid being generated in an internal-combustion gas generated of the positive-displacement type having essentially no mechanical power output

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Aus Kolbenverbrennungsmaschine zur Treibgaserzeugung und nachgeschalteter mehrstufiger Gasturbine bestehender Maschinensatz Bei einer Gasturbinenanlage, bestehend aus Kolbenverbrennungsmaschine zur Treibgaserzeugung, Verdichter und -nachgeschalteter Gasturbine, pflegt man dem Hauptverdichter einen Vorverdichter vorzuschalten. Da dieser Vorverdichter zweckmäßig als Kreiselverdichter ausgeführt wird. hat man vorgeschlagen, ihn mit der Gasturbine unmittelbar oder über ein Zahnradgetriebe zu kuppeln. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß die Drehzahl des Vorverdichters und damit auch seine Förderung von der Hauptturbinendrehzahl abhängig ist. Läuft die Hauptturbine mit gleichbleibender Drehzahl, z. B. wenn sie einen Stromerzeuger antreibt, so ist die Luftförderung auch bei kleiner Turbinenbelastung ebenso groß wie bei Vollast, während der Regelvorgang in diesem Falle eine erheblich kleinere -Luftmenge verlangt. Es sind demzufolge besondere Einrichtungen nötig, um die Förderung dem wirklichen Bedarf anzupassen. Läuft dagegen die Hauptturbine mit veränderlicher Drehzahl, wie es z. B. der Fall ist, wenn sie zum Antrieb von Lokomotiven oder Schiffen dient, so kann es vorkommen, daß auch bei langsamem Gang große Luftmengen für die Brennkraftmaschine zur Erzielung großer Drehmomente, z. B. beim Anfahren, verlangt werden. Hier ist die Kupplung des Vorverdichters mit der Turbine zu verwerfen. Aus diesen Überlegungen heraus kommt man dazu, dem Vorverdichter einen eigenen Antrieb zu geben, und besonders zweckmäßig ist es, wenn bei mehrstufiger Ausbildung der Hauptturbine erfindungsgemäß die Antriebsmaschine des Vorverdichters parallel zur zweiten Stufe der Hauptturbine der ersten Stufe der Hauptturbine nachgeschaltet und von dort mit Treibgas gespeist wird. Zweckmäßig kann z. B. die erste Stufe der Hauptturbine als Gleichdruckstufe, die zweite als Überdruckstufe ausgebildet werden. In der Gleichdruckstufe wird die Temperatur der Treibgase mit Hilfe von Expansionsdüsen auf denjenigen Betrag herabgesetzt, der den Laufradschaufeln nicht mehr gefährlich werden kann, und die dadurch freiwerdende Treibgasenergie wirkt als Geschwindigkeitsenergie auf ein Gleichdrucklaufrad. Der zwischen diesem Gleichdruckrad und dem nachgeschalteten Überdruckrad der Hauptturbine gelegene Raum ist der Zwischendruckraum, an dem erfindungsgemäß die Antriebsmaschine des Vorverdichters angeschlossen werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Figur dargestellt. Zur Erzeugung des Treibgases wird einem Zylinder z einer Verbrennungsmaschine Druckluft zugeführt, die in einem Verdichterzvlinder 2 auf den erforderlichen Druck verdichtet ist. Der Kolben 3 des Verbrennungsteiles und der Verdichterkolben q. bilden in bekannter Weise einen Stufenkolben. Der Brennstoff wird durch ein Ventil _# in den Zylinder i eingeführt und die durch die Verbrennung des Treibmittels entstandenen Gase verlassen die Verbrennungsmaschine durch das Ventil 6. Verdichter und Verbrennungsmaschine bilden einen Treibgaserzeuger oder Brennkraftumformer, d. h. einen Maschinensatz, der nur dazu dient, die Brennstoffenergie in eine Form überzuführen, daß man mit ihr eine Gasturbine betreiben kann. Freie Leistung steht an der Kurbelwelle 7 nicht oder nur in geringem Maße zur Verfügung.
  • Um die Abmessungen des Verdichters 2 nicht zu stark anwachsen zu lassen, wird ihm ein Vorverdichter 8 vorgeschaltet, der Luft von Atmosphärendruck ansaugt und bis auf einen Zwischendruck verdichtet, Die vorverdichtete Luft wird über die Leitung 9 in den Zylinder :2 eingeführt. Die Treibgasleitung io führt zunächst zum Gleichdruckteil i i der Gasturbine, und der Treibgasstrom wird nach Verlassen des Turbinenteiles i i über die Leitung 12 in denÜberdruckteil 13 eingeführt. 1q. ist die Auspuffleitung. Gemäß derErfindung ist nun für den Vorverdichter 8 eine besondere Antriebsturbine 15 vorgesehen, die der ersten Stufe der Hauptturbine nachgeschaltet ist, und zwar in diesem Falle der Gleichdruckstufe i i. Zu diesem Zweck ist von der Leitung 12 eine Leitung 16 abgezweigt, die zur Turbine 15 führt. Ihre Auspuffleitung 17 vereinigt sich mit der Auspuffleitung 1q. der Hauptturbine 13.
  • Der Vorteil einer solchen Anordnung wird ersichtlich, wenn man sich einen Reguliervorgang vorstellt, der sich etwa folgendermaßen abspielt: Sinkt die Belastung, so stellt der Turbinenregler auf weniger. Brennstoff ein, der Treibg as 'druck vor der Turbine sinkt, und in Abhängigkeit davon sinkt auch der Zwischendruck in der Leitung 12. Infolgedessen wird das Druckgefälle in der Antriebsturbine des Vorverdichters geringer, und da infolge verringerter Brennstoffzufuhr zugleich auch die Treibgasmenge abnimmt, geht mit der Drehzahl dieser Turbine die . Fördermenge des Vorverdichters sowie der Förderdruck zurück, d. 1i. der ganze Regelvorgang vollzieht sich, nachdem einmal der Impuls auf die Brennstoffzufuhr ausgeübt ist, an allen nachgeschalteten Stellen gewissermaßen selbsttätig in dem gewünschten Sinne, ohne daß unbedingt ein weiterer Reguliereingriff erforderlich wäre. Das schließt indessen nicht aus, daß gewisse zusätzliche Maßnahmen getroffen werden müssen, wenn es sich z. B. darum handelt, die Turbine gegen Durchgehen zu sichern. Für diesen Fall ist in bekannter Weise die Turbine des Vorverdichters mit einem Sicherheitsregler zu versehen, der die Treibgaszufuhr zu ihr absperrt.
  • Die Erfindung ist nicht auf den hier behandelten Sonderfall beschränkt, bei dem die Turbine des Vorverdichters aus dem Zwischenraum zwischen der Gleichdruck- und Überdruckstufe gespeist wird. Man kann auch jeden anderen Zwischendruck wählen, der in der aus mehreren Laufrädern bestehenden Überdruckturbine in einer beliebigen Teilstufe auftritt. Schließlich ist auch der Grenzfall denkbar, daß die Hauptturbine in ihrem Überdruckteil nicht bis auf den Atmosphärendruck herunterarbeitet, sondern auf einen Gegendruck, und daß der Rest der Treibgasenergie zum Betriebe des Vorverdichters ausgenutzt wird. Dann wäre also die Antriebsturbine des Vorverdichters dem Niederdruckteil der Hauptturbine nachgeschaltet, während sie in dem vorherbehandelten Falle zu ihm parallel geschaltet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus Kolbenverbrennungsmaschine zur Treibgaserzeugung und nachgeschalteter mehrstufiger Gasturbine bestehender Maschinensatz, bei welchem dem von der Kolbenmaschine angetriebenen Hauptverdichter ein Vorverdichter vorgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsturbine des Vorverdichters parallel zur zweiten Stufe der Hauptturbine der ersten Stufe der Hauptturbine nachgeschaltet ist.
DE1930552389D 1930-02-07 1930-02-07 Aus Kolbenverbrennungsmaschine zur Treibgaserzeugung und nachgeschalteter mehrstufiger Gasturbine bestehender Maschinensatz Expired DE552389C (de)

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DE1930552389D Expired DE552389C (de) 1930-02-07 1930-02-07 Aus Kolbenverbrennungsmaschine zur Treibgaserzeugung und nachgeschalteter mehrstufiger Gasturbine bestehender Maschinensatz

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