DE552408C - Kantenpoliermaschine - Google Patents

Kantenpoliermaschine

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DE552408C
DE552408C DE1930552408D DE552408DD DE552408C DE 552408 C DE552408 C DE 552408C DE 1930552408 D DE1930552408 D DE 1930552408D DE 552408D D DE552408D D DE 552408DD DE 552408 C DE552408 C DE 552408C
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wax
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/22Machines for burnishing the edges of soles, with or without devices for edge-indenting
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/20Machines for burnishing soles or heels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/24Machines for buffing soles

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Kantenpoliermaschine Der selbsttätigen Zufuhr von Polierwachs an Kantenpoliermaschinen stehen in der praktischen Ausführung erhebliche Hindernisse entgegen hauptsächlich hinsichtlich der genauen Dosierung und Steuerung der Wachszufuhr. Bisher wurde die Dosierung des Wachses im geschmolzenen Zustande vorgenommen. Schmelzpunkt, Schmelzzeit und Schmelzmenge wechseln aber beständig selbst bei gleichbleibender Steuerung mit der Farbe und der chemischen Beschaffenheit des Wachses und mit den allergeringsten Temperaturschwankungen der Schmelzorgane.
  • Erfindungsgemäß wird das Wachs in ungeschmolzenem Zustande durch eine mechanische Teilvorrichtung dosiert, wodurch diese Nachteile beseitigt sind. Die Verflüssigung des Wachses bleibt einer besonderen Einrichtung überlassen, die vermöge ihrer baulichen Eigenart ein augenblickliches Schmelzen des Wachses herbeiführt, das durch die Injektorwirkung eines Heißluftstromes unmittelbar auf die Polierstelle geblasen wird. Dabei stehen die erhitzten Organe weder mit dem Poliereisen noch mit der Teilvorrichtung des Wachses in mechanischer Verbindung. Es wird daher die Wärme wirtschaftlich ausgewertet und kann auf die mechanisch bewegten Maschinenteile nicht unmittelbar abfließen. Diese Einrichtung hat gegenüber dem bisher Bekannten noch den erheblichen Vorteil, daß, wenn das Wachs gegen ein solches von unterschiedlicher Farbe und Beschaffenheit ausgewechselt werden muß, gleichzeitig jede Spur alten Wachses von den wachszuführenden Maschinenteilen verschwunden ist.
  • Des weiteren wird erfindungsgemäß die Wachszufuhr durch eine mechanische Einwirkung des menschlichen Kopfes, beispielsweise durch eine geringe Nickbewegung des letzteren, ein- bzw. ausgeschaltet. Gegenüber der anderwärts verwendeten Fußtrittbewegung hat diese Einrichtung den großen Vorteil, daß der Arbeiter seines festen Standes, der bei dieser Arbeit von großer Wichtigkeit ist, nicht beraubt wird. Zur Unterstützung des Preßdruckes gegen das Werkzeug stemmt er nämlich in gespreizter Stellung die Brust gegen das Werkstück, um die Arbeit der Hand zu erleichtern. In dieser Arbeitsstellung ist der Kopf des Arbeiters natürlicherweise etwas nach vorn geneigt, weil die Polierstelle während der Arbeit beobachtet werden muß, und es ist daher vorteilhaft, den geneigten Kopf mit der Stirn gegen ein Polster zu lehnen, das zum Zwecke der Steuerung beweglich gelagert ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Bei der dargestellten Ausführung ist besonders darauf Rücksicht genommen, daß die Schwingbewegung des Werkzeuges auch zum Antrieb der Wachsteilvorrichtung mit verwendet wird. Es ist dadurch ein Anbaugerät entstanden, das in einfachster Weise auf Maschinen alter Bauart aufgebracht werden kann.
  • Abb. i zeigt einen Schnitt der Maschine nach der Linie A-B der Abb. 3.
  • Abb. 2 zeigt eine Rückansicht des Polierwerkzeuges und einen Schnitt in der Ebene G-H der Abb. i.
  • Abb.3 zeigt eine Ansicht von vorn unter Wegnahme des Schnittpoliereisenhalters und des vorderen Teiles der Heizdüse; Schnittpoliereisenhalter und Heizdüse sind dabei in den vertikalen Ebenen J-K und L-H geschnitten.
  • Abb.4 ist ein Aufriß und Abb. 5 eine Stirnansicht der Maschine. Abb.6 zeigt einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. i.
  • Abb. 7 ist ein Waagerechtschnitt, und Abb. 8 ist eine Stirnansicht eines Teiles der Maschine.
  • Ein Maschinenkopf i trägt eine Welle 2, welcher durch einen nicht dargestellten Antrieb eine Schwingbewegung erteilt wird, wie sie bei Kantenpolierinaschinen üblich ist. Die Welle 2 ist in Büchsen 3 gelagert, die aus dem Maschinenkörper i zur Aufnahme von Anbauteilen herausragt. Auf der vorderen Büchse ist mittels eines Tangentialbolzens 4 ein Gehäuse 5 befestigt. Dieses Gehäuse dient zur Aufnahme der Vorrichtung zum Zerteilen des Wachses sowie zu deren Steuerung und Antrieb. Um eine zylindrische Schulter 5' des Gehäuses 5 ist ein Rad 6 konzentrisch zur Schwingachse 2 drehbar gelagert und durch einen Deckel 7, welcher mittels Befestigungsschrauben 8 am Gehäuse 5 befestigt ist, gegen seitliche Verschiebung gehalten. Das Rad 6 trägt eine Messerscheibe 9, welche an ihrem äußeren Umfang mit Langlöchern g' ausgestattet ist, die mit einem zylindrischen, ortsfest gelagerten Wachsstäbchen io zusammenwirken. Durch Drehen der Messerscheibe g im Sinne des Uhrzeigers werden von den Wachsstäbchen io kleine Stückchen abgetrennt, deren Größe von der Einstellung eines ortsfesten Anschlages i i abhängt. Die Anschlagfläche wird durch einen federnden Stahlbügel gebildet, welcher durch eine Rändelschraube l2 der Spaltebene des Ringmessers genähert und entfernt werden kann. Dadurch kann die Menge des zugeführten Wachses genau vorbestimmt werden. Das Wachsstäbchen i o ist in einem Rohr 13 geführt und fällt durch sein Eigengewicht gegen die Messerscheibe 9 bzw. gegen den Anschlag i i. Das Rohr i 3 ist mit einer Klemmschraube 14. in der seitlich angebrachten zylindrischen Bohrung 13' des Gehäuses 5 festgehalten.
  • Der Vorschub des Rades 6 und der Messerscheibe 9 wird durch einen Klemmbfigel 15 bewirkt, der mit einer Gegenklemme 16 zusammenarbeitet. Der Klemmbügel i 5 ist an dem mit dem Teil 5 bzw. auf der Welle 2 hin und her schwingenden Bolzen i S" angebracht. Beide Teilei 5, 16 umfassen mit in ihnen eingearbeiteten Klemmnuten i5', 16' den zylindrischen Ringansatz 6' des Rades 6 und werden abwechselnd durch Reibung mit dem letzteren gekuppelt. Die Kupplung entsteht durch das Anliegen der Kanten der Führungsnuten 15' und 16' am Ringansatz 6'. Sobald sich der Bügel 15 durch eine Schwingung der Welle mit dem Ringansatz 6' verklemmt hat, beginnt der Vorschub, wobei die Zugfeder 17, welche an dem Federbolzen 18 am Ende des Bügels 15 angreift, gespannt wird. Sobald die Rückschwingung des Antriebsbolzens 15" beginnt, zieht die Feder 17 das Klauenende des Bügels 15 wieder nach oben. In umgekehrter Weise wirkt die Gegenklemme 16 mit einer Blattfeder ig zusammen. Die Teile 16, ig lagern in einer weiten, radialen Führungsnute 5" des Gehäuses 5. Der reibungsschlüssige Eingriff des Bügels 15 findet nur in der Lage statt, in welcher der Anschlagbolzen 2o mit dem Bund 2o' sich gegen das Auge 2i des Gehäuses anlegt. Wird aber der Bolzen 2o um den Vorschubweg des Bügels 15 abgesenkt, so kann ein Reibungseingriff des Bügels 15 nicht mehr stattfinden, wobei der letztere nur mehr eine Pendelbewegung um sein Klauenende ausführt, ohne dabei das Rad 6 vorwärts zu schieben.
  • Der Bolzen 2o ist in einer Führung des Auges 21 senkrecht verschiebbar gelagert und mit seinem oberen Ende in einem Verbindungsgliede 22 befestigt, welches mittels des Bolzens 23 ab- bzw. aufwärts bewegt werden kann. In der dargestellten Lage ist das Glied 22 bis zum Anschlag des Bolzenbundes 2o' am Auge 2i nach aufwärts bewegt und steht unter der Wirkung der Zugfeder 24., welche einerseits am fliegenden Ende des Bolzens 23 und anderseits an einem Auge 25 des Lagergehäuses 5 angehängt ist und somit das Glied 22 bis zur Auflage auf dem Führungsauge 21 nach unten zu bewegen sucht. Der Bolzen 23 gleitet in dem gegabelten Ende des waagerechten Armes eines um 42 drehbaren Winkelhebels 26, an dessen senkrechtem Arm 27 eine Rollengabel 28 Mittels des Klemmbolzens 29 in der Höhenrichtung verstellt werden kann. In der Rollengabel 28 ist eine weich gepolsterte Filzrolle 28' drehbar gelagert, die in der dargestellten Lage die Stirn des die :Maschine bedienenden Arbeiters berührt. Wird die Rolle 28' entlastet, so senkt sich unter der Wirkung der Zugfeder 24 das Glied 22 bis zur Auflage auf das Auge 21 und drängt dadurch den Klemmbügel derart aus der Eingriffslage, daß ein Vorschub der 1lesserscheibe 9 nicht mehr stattfinden kann. Damit ist der Zutritt des Wachses unterbrochen.
  • Nach dem Gesagten dürfte die Wirkungsweise der Maschine klar sein. Die Welle :2 ist mit dein Poliereisen dauernd in Schwingung. Legt der Arbeiter das Werkstück an das Poliereisen an, so beugt er sich in der Regel auch mit dem Kopf vor. Durch diese Kopfbewegung kann er nun einen leichten willkürlichen Druck auf die Filzrolle 28' ausüben und dadurch mittels der Klemmkupplung 1 5 die Wachsteilscheibe 6 mit der schwingenden Welle 2 kuppeln. Diese Scheibe schneidet dann bei jeder Schwingung ein einstellbares Stück von der Wachsstange io ab, das durch den heißen Luftstrom sofort zum Schmelzen gebracht und dem Werkstück zugeführt wird. Beim Zurückziehen des Kopfes von der Filzrolle 28 kommt die Wachszufuhr sofort zum Stillstande, während das Polierwerkzeug weiterschwingt.
  • Auf der Rückseite des Schnittpoliereisens 30 (in Abb. 2) ist eine schräge Bohrung 30' angeordnet, «-elche in zwei weite gabelförmige Mündungen 3o" bis zu den Enden der Polierfläche 30"' führt. In diese Bohrung hinein ragt ein Rohr 32, welches die vordere Öffnung der Heizdüse 33 derart durchdringt, dafl die nach dem Poliereisen strömende heiße Luft das Rohr 32 umspült. Damit die normale Befestigungsart des Polierwerkzeuges 3o durch Schaftverklemmung mittels eines Spreizfutters 34 beibehalten werden kann, ist zur bequemen Auswechselung des Polierwerkzeuges 3o eine Nut :30a vorgesehen, die ein Vorbeiführen an der Mündung des Rohres 32 ,gestattet. Mittels eines Knebels 35 kann das Spannfutter 34, welches von dem Poliereisenltalter 36 getragen wird, von Hand geöffnet bzw. geschlossen werden. Das Rohr 3 2 endet nach oben in einem Trichter 37, welcher zusammen mit der Trichterverlängerung 38 mit der Düse 33 ein Ganzes bildet. Somit hat der Trichter 37 bis 38 die gleiche Temperatur wie die Heizdüse 33, und jedes Wachsteilchen, das am Anschlag i i entlang in den Trichter herabgleitet, schmilzt augenblicklich und fließt infolge seines dünnflüssigen Schmelz_-zustandes sehr rasch nach der Mündung des Rohres 32. Dort wird es vom heißen Luftstrom erfaßt, zerstäubt und durch die Kanäle 3o" hindurchgetrieben und gelangt auf diese «'eise zur Polierfläche, ohne irgendwelche Rückstände ztt hinterlassen. Es ist wichtig, daß bei der v orbeschriebenen Einrichtung die Kanäle 3o" recht weit gehalten werden können, um bei der Polierarbeit Verstopfungen auszuschließen. Der Poliereisenhalter 36 trägt eine Nase 36', welche, in geringem Abstand von der Messerscheibe 9 entfernt, an deren tiefster Stelle hin und her streicht, um ein ev t1. von der Messerscheibe mitgenommenes Wachsteilchen in die 0ffnu zg des Trichters abzustreifen. Der Luftstrom wird durch einen Ventilator in der Maschine erzeugt und umfließt die Lagerstelle des Kopfes in kaltem Zustande, nimmt seinen Weg über eine Abzweigdose 39, welche mit einer Drosselklappe 4o ausgestattet ist, und gelangt über einen Rohrstutzen 41, in welchem die elektrischen Heizspiralen untergebracht sind, nach der Düse 33.
  • Anstatt des Polsters 28', welches mit der Stirn zusammenwirkt, könnte selbstverständlich auch jede andere Einrichtung, die mit einer Betätigung am Kopfe in Beziehung steht, Verwendung finden. Es wäre z. B. denkbar, daß mittels eines :Mundstückes, durch welches ein Luftstrom geblasen wird, das Gleitstück 22 angehoben würde. Es ist jedoch aus hygienischen Gründen und des besseren Überblickes an der Arbeitsstelle wegen von dieser Überführungsart abgesehen worden. Darüber hinaus würde sich eine derartige Einrichtung erheblich verwickelter gestalten.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kantenpolier- o. dgl. Schuhmaschine mit selbsttätiger Zuführung des Poliermittels, insbesondere von Polierwachs, dadurch gekennzeichnet, daß die Wachszufuhr durch eine Zuteilv orrichtung (9) dosiert wird, die von dem Arbeiter durch eine Bewegung seines Kopfes, z. B. durch eine geringe Nick- oder Drehbewegung, zur Wirkung gebracht wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierung des Wachses im ungeschmolzenen Zustande geschieht und durch eine von der Maschinenwelle (2) bewegte Teilscheibe (9) bewirkt wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wachsteilscheibe (6, 9) durch eine Klemmkupplung (15) von der schwingenden Welle (2) mitgenommen und die Kupplung durch einen mit dem Kopf des Arbeiters auf ein Gestänge (27) ausgeübten Druck in eingerücktem Zustande gehalten wird. ;
  4. 4. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das abgeteilte ZVachs durch einen Heißluftstrom geschmolzen und zerstäubt der Polierstelle zugeführt wird, und daß die diesem Zwecke dienenden Mittel (32, 33, 37, 38, 41) von dem Polierwerkzeug und der Teileinrichtung des Wachses getrennt sind.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine schräge Führung (13) und einen Anschlag (i i) für ein Wachsstäbchen (io), zwischen denen die bewegte Teilscheibe (g) angeordnet ist.
DE1930552408D 1930-05-29 1930-05-29 Kantenpoliermaschine Expired DE552408C (de)

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