DE55242C - Auslafsventil an Speiseregulatoren für Dampfkessel - Google Patents

Auslafsventil an Speiseregulatoren für Dampfkessel

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DE55242C
DE55242C DENDAT55242D DE55242DA DE55242C DE 55242 C DE55242 C DE 55242C DE NDAT55242 D DENDAT55242 D DE NDAT55242D DE 55242D A DE55242D A DE 55242DA DE 55242 C DE55242 C DE 55242C
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DE
Germany
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water
boiler
pipe
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steam
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55242D
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English (en)
Original Assignee
KARLSRUHER WERKZEUGMASCHINENFABRIK VORM. GSCHWINDT & CO. in Karlsruhe
Publication of DE55242C publication Critical patent/DE55242C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/14Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators responsive to thermal expansion and contraction, e.g. of solid elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι stellt eine Ansicht, Fig. 2 den Längsschnitt der Vorrichtung dar.
In Fig. ι ist 1 der Obertheil eines Wasserstandskopfes an einem Dampfkessel oder auch eines Stutzens auf demselben. Auf dem Flantsch 2 sind die beiden Säulen 3 und 4 festgeschraubt, welche oben durch eine Platte 5 verbunden sind. Auf dieser Platte stehen drei kürzere, oben mit Gewinde versehene Säulchen 6. Auf diesen drei Säulchen ist der Haupttheil der Vorrichtung festgeschraubt, so dafs dessen Höhenlage mit den Muttern der Säulchen 6 genau eingestellt werden kann.
Die Vorrichtung besteht aus dem durch einen Deckel verschlossenen Kasten 7, der Stange 8, den Hebeln 9 und 10, den Ventilen 11 und 12, sowie den Dampfröhren 13 und 14.
Die Stange 8 ist auf ein Rohr 13 aufgeschraubt, welches bis auf die Höhe des mittleren Wasserstandes im Kessel reicht. Das Rohr 14 ist nur auf den oberen Flantsch des Stutzens aufgeschraubt und steht mit dem Dampfraum immer in Verbindung.
In Fig. 3 ist 15 ein Cylinder, in welchem sich der Kolben 16 auf- und abbewegen kann. 17 ist eine in dem Kolben befestigte Stange, welche an der Bewegung des Kolbens theilnimmt und dadurch eineBewegung desHebels 18 veranlafst, aufserdem aber auch ein Speiseventil, welches hier nicht gezeichnet ist, hebt.
Der Hebel 18 ist durch einen Draht- oder Kettenzug mit der eigentlichen Speisevorrichtung (Pumpe, Injector oder dergleichen) in Verbindung gebracht und setzt dieselbe je nach Bedarf in Gang oder stellt sie ab.
. Der Zweck der vorstehend beschriebenen Einrichtung ist ein doppelter:
ι. hat sie die Ingangsetzung der Speisevorrichtung zu bewirken, sobald das Wasser im Kessel unter den mittleren Stand gesunken ist, und
2. mufs sie die Speisevorrichtung abstellen, sobald das Wasser im Kessel seinen mittleren Stand wieder erreicht hat.
Das Ingangsetzen der Speisevorrichtung geschieht in folgender Weise: Wenn das Wasser im Kessel unter den mittleren Stand gesunken ist, so fällt das in dem Rohr 13 enthaltene Wasser wieder in denselben zurück und es tritt Dampf in das Rohr ein. Wegen der höheren Temperatur des Dampfes gegenüber dem früher in dem Rohr befindlichen Wasser dehnt sich dasselbe aus und hebt durch den Hebel 9 das Ventil 11. Der Raum, in dem sich letzteres befindet, ist stets mit Dampf angefüllt, da derselbe durch das Rohr 14 mit dem Kessel in Verbindung steht. Sobald das Ventil 11 gehoben ist, tritt der Dampf in den Kasten 7 und durch das Rohr 19 unter den Kolben 16, Fig. 3, wodurch letzterer gehoben wird.
Hierdurch wird die Speisevorrichtung in Gang gesetzt und gleichzeitig das Speiseventil des Kessels geöffnet, so dafs das Speisewasser in denselben eintreten kann.
Das Abstellen geschieht in folgender Weise: Sobald der mittlere Stand des Wassers im
Kessel erreicht oder nur wenig überschritten ist, wird durch das Wasser die untere Oeffnung des Rohres 13 gegen den weiteren Zutritt des Dampfes abgeschlossen; es tritt Condensation des in dem Rohr enthaltenen Dampfes ein, infolge dessen das Kesselwasser in demselben in die Höhe steigt und es ausfüllt. Durch die Einwirkung der a'ufseren Luft kühlt sich das Rohr 13 mit der darin enthaltenen Wassersäule ab, so dafs sich ersteres wieder zusammenzieht. Infolge dessen geht die Stange 8 nach abwärts und gestattet in erster Linie dem Ventil 11, sich zu schliefsen, wodurch der Dampfzutritt unter den Kolben 16 abgeschnitten wird.
Nachdem sich das Ventil 11 geschlossen hat, wird durch die weitere Abkühlung des Rohres 13 das Ventil 12 mittelst des Hebels 10 geöffnet, worauf der in dem Kasten 7 enthaltene Druck durch das Rohr 21 entweichen kann. Die Feder 20, Fig. 3, wird dadurch in den Stand gesetzt, den Kolben 16 niederzudrücken und die Abstellung der Speisevorrichtung, sowie auch den gleichzeitigen Schlufs des Speiseventils zu bewirken.
Die bisherige Beschreibung bezieht sich auf die selbsttätige Speisung eines Kessels. Wenn zwei oder mehrere Kessel gleichzeitig durch eine Einrichtung gespeist werden sollen, so erhält jeder Kessel die erwähnte Vorrichtung, bestehend aus den durch Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Theilen.
Es können dann gleichzeitig zwei oder auch mehrere Kessel Wasser benöthigen; durch die Streckung des Rohres 1 3 des wasserbedürftigen Kessels wird der Kolben 16 indirect gehoben und das Speiseventil desselben geöffnet. Ist Wasser genug in dem betreffenden Kessel vorhanden, so wird durch das Zusammenziehen des Rohres 13 das Speiseventil desselben geschlossen, so dafs die übrigen Kessel ruhig weiter gespeist werden können. Derjenige Kessel, welcher zuletzt seinen richtigen Wasserstand erreicht, stellt die Speisevorrichtung, sei es eine Pumpe, ein Injector oder dergleichen, ab.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An dem in der Patentschrift No. 36783 dargestellten Speiseregulator: die Hinzufügung eines Ventils 12 an die Kammer 7 (C), welches durch das Zusammenziehen des Ventilrohres 13 (D) mittelst des Hebels 10 geöffnet wird, um den in dieser Kammer herrschenden Druck. abzulassen, damit der Kolben 16 (e) in seine Anfangsstellung zurückgehen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55242D Auslafsventil an Speiseregulatoren für Dampfkessel Expired - Lifetime DE55242C (de)

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DE (1) DE55242C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4170169A (en) * 1975-09-19 1979-10-09 Shafer Homer J Piston operator for imparting rotary motion
US5538809A (en) * 1994-07-29 1996-07-23 Varta Batterie Aktiengesellschaft Automatic coupling system for traction batteries

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4170169A (en) * 1975-09-19 1979-10-09 Shafer Homer J Piston operator for imparting rotary motion
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