DE552448C - Lokomotivkessel - Google Patents

Lokomotivkessel

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DE552448C
DE552448C DE1930552448D DE552448DD DE552448C DE 552448 C DE552448 C DE 552448C DE 1930552448 D DE1930552448 D DE 1930552448D DE 552448D D DE552448D D DE 552448DD DE 552448 C DE552448 C DE 552448C
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locomotive
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DE1930552448D
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AUGUSTE JOELLENBECK GEB SCHUET
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B13/00Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body
    • F22B13/06Locomobile, traction-engine, steam-roller, or locomotive boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Lokomotivkessel Die Erfindung bezieht sich auf einen Lokomotivkessel mit in der Längsrichtung verschiebbaren Kesselteilen, deren gasdichte Verbindung miteinander gemäß der Erfindung in der Weise erfolgt, daß zwei oder mehrere gegeneinander versetzte Reihen von ring-oder spiralförmigen Rohren dicht aneinanderliegend zwischen den beweglichen Kesselteilen angeordnet werden.
  • Lokomotivkessel mit in der Längsrichtung verschiebbaren Kesselteilen sind an sich nicht neu. Bei den bekannten beweglichen Lokomotivkesseln erfolgt jedoch die Verbindung der einzelnen Kesselteile durch kugelförmige Dichtungsflächen, die sich schon nach kurzer Zeit verziehen bzw. klemmen, so daß sie den Bewegungen des Fahrzeuges nicht mehr folgen können und rasch zerstört werden. Die Verwendung von Kugelgelenken hat darüber hinaus noch den Nachteil, daß die einzelnen beweglichen Kesselteile dampf- und wasserseitig durch besondere elastische Verbindungsstücke miteinander gekuppelt werden müssen.
  • Diese Nachteile sind bei der erfindungsgemäßen Anordnung von abdichtenden, gegeneinander versetzten Rohren vermieden, da sich diese Rohre gummischlauchähnlich den Trennfugen anpassen und infolge ihrer Elastizität allen auftretenden Beanspruchungen und Erschütterungen jederzeit restlos folgenkönnen.
  • Unter Benutzung bekannter Konstruktionsteile können diese Rohre an die beweglichen, voneinander getrennten Kesselteile angeschlossen werden und deren Wasser-. ZVasserdampf-oder Heißdampfräume miteinander verbinden. Sie können aber auch in der Weise durchgebildet sein, daß sie zur Erzeugun--r von Hochdruckdampf oder zur Trocknung und Überhitzung des im Lokomotivkessel erzeugten Sattdampfes dienen.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Fig. 1 und a dargestellt. Es zeigen Fig. i einen Teillängsschnitt durch einen beweglichen Lokomotivkessel mit der erfindungsgemäßen Rohrüberbrückung, Fig. a einen Querschnitt durch die überbrückungsstelle.
  • Wie aus der Fig. i hervorgeht, sind zur Überbrückung der Fugen zwischen den beiden voneinander getrennten Kesselteilen i und a ein äußeres Rohrbünde13 und ein inneres Rohrbünde1.1 vorgesehen, die an die Sammler 5, 6 bzw. ; . S angeschlossen sind. Die Sammler 5 und 6 sind mittels der Rohrstutzen g und 1 o in den Wänden 15 und 16 und die Sammler ; und S mittels der Rohrstutzen 11 und 1= in den Mänteln 1 und a befestigt.
  • Mit 13 ist die Feuerbüchse und mit 14. ist das gewellte Flammrohr bezeichnet, aus dem die Heizgase in das Rauchrohrbündel 1; strömen.
  • Die Rohrstutzen 9, 1 o. 11 und 12 können, je nach den vorliegenden Verhältnissen. die Wasser-, Dampf- oder Heißdampfräume der getrennten Kesselteile miteinander verbinden. Wie Fig. i und 2 beispielsweise zeigen, werden durch den Rohrstutzen 9, den Sammler 6, die Rohrschlange :1, den Sammler 5 und den Rohrstutzen io die Dampfräume der getrennten Kesselteile miteinander gekuppelt. In diesem Falle tritt der Dampf aus dem Dampfraum des Kesselteils i in den in der Wand 15 befestigten Rohrstutzen 9 ein, strömt dann in den Sammler 5 und von hier durch die Schlangenrohre .1 in den Sammler 6, den er durch den in der Wand 16 befestigten Rohrstutzen i o verläßt, um in den Dampfraum des Kesselteils 2 zu gelangen.
  • Die genannten Teile können aber auch je nach den Anforderungen des Betriebs einen L`berhitzer oder einen Hochdruckkessel bilden, deren Rohr- bzw. Rohrreihenzahl sich nach den jeweilig vorliegenden Verhältnissen richten.
  • Die Durchbildung der Rohre bzw. der Rohrschlangen selbst sowie ihre Schaltungen können beliebig sein; ebenso wird die Bauart der beweglichen Kesselteile an den Trennstellen von Fall zu Fall verschieden sein können, ohne daß dadurch der Rahmen der vorliegenden Erfindung überschritten wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lokomotivkessel mit gegeneinander in der Längsachse verschiebbaren Kesselteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung zwischen den beweglichen Kesselteilen durch ring- oder spiralförmige Rohre erfolgt, die in zwei oder mehreren gegeneinander versetzten Reihen derart angeordnet sind, daß sie einander berühren und eine gasdichte Wand bilden.
  2. 2. Lokomotivkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur L berbrükkung je ein sich von innen und von außen gegen den unterbrochenen Kesselmantel legendes Bündel aus Rohren dient.
  3. 3. Kessel für Lokomotiven nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre unter Benutzung bekannter Bauteile an die Kesselteile angeschlossen sind und deren Nasser-, \#7l:dampf- oder Heißdampfräume untereinander verbindet. .1. Kessel für Lokomotiven nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Überbrückung einen Hochdruckkessel oder einen l'berhitzer bildet.
DE1930552448D 1930-02-18 1930-02-18 Lokomotivkessel Expired DE552448C (de)

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