DE552696C - Durch eine Feder entlastetes Antriebsgestaenge fuer Ventile - Google Patents

Durch eine Feder entlastetes Antriebsgestaenge fuer Ventile

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DE552696C
DE552696C DE1930552696D DE552696DD DE552696C DE 552696 C DE552696 C DE 552696C DE 1930552696 D DE1930552696 D DE 1930552696D DE 552696D D DE552696D D DE 552696DD DE 552696 C DE552696 C DE 552696C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00—Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/12—Transmitting gear between valve drive and valve
    • F01L1/14—Tappets; Push rods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

  • Durch eine Feder entlastetes Antriebsgestänge tfür Ventile Die Erfindung betrifft ein Ventilantriebsgestänge, insbesondere für Brennkraftmaschinen, das durch eine Feder entlastet ist. Die Erfindung macht sich zur Aufgabe, jedes Spiel im Gestänge sowohl wie zwischen dem Antriebsnocken und dem Gestänge zu vermeiden, so daB die Steuerung geräuschlos arbeitet, selbst wenn sich eine Abnutzung im Gestänge einstellen sollte.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Entlastungsfeder nur bei geschlossenem und wenig geöffnetem Ventil auf das Antriebsgestänge wirkt, während bei fortschreitender Ventileröffnung ein Ansatz am Gestänge das Entspannen der Feder verhindert. Beim Antrieb des Steuergestänges durch einen Nocken oder Stößel ist die Feder zwischen dem Stößel und seiner Führung angeordnet: ein Ansatz des Stößels nimmt hierbei den unteren Teil der Feder bei einem bestimmten Ventilhub mit.
  • Eine der verschiedenen möglichen Ausfühi-ungsformen des Erfindungsgedankens ist als Beispiel auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar ist eine Steuerung mit Stößel dargestellt, bei welcher dieser Stößel und die angrenzenden Maschinenteile im Axialschnitt gezeigt sind.
  • In dem Beispiel ist angenommen, daß ein Motor Ventile a besitzt, die mittels Schwinghebel 6 bewegt werden, welche ihrerseits von mit Kugelzapfen versehenen Stoßstangen c unter Zwischenschaltung von Stößeln d unmittelbar von Nocken e angetrieben werden.
  • Soll bei einem solchen Motor das Steuerungsgestänge mindestens einiger seiner Ventile gemäß der Erfindung ausgebildet werden, kann dies in der nachstehend beschriebenen Weise erfolgen: Eine Feder f, deren Kraft kleiner als diejenige der Ventilfederung ist, wirkt im Sinne der Ventileröffnung auf mindestens einen der zwischen dem Nocken und der betreffenden Ventilstange angeordneten Teile.
  • Zweckmäßig äußert sich die Wirkung dieser Feder f auf den Stößel d, urrd zwar erhält vorteilhaft diese Feder eine solche Spannung, daß sie das Gesamtgewicht des Stößels und der Kugelzapfenstoßstange ausgleicht.
  • Wenn, wie es auf der Zeichnung veranschaulicht ist, der Stößel d aus einem rohrförmigen Teil g besteht, welcher die vom Nocken e aufwärts gestoßene Rolle h trägt und der in einer geeigneten Führung i gleitet, so wird zweckmäßig-die Feder f in folgender Weise angeordnet: Die Führung i besitzt oben einen ebenen Ansatz j.
  • Der obere Teil g1 des Rohrstückes g hat einen kleineren Durchmesser als der in der Führung i gleitende Teil, wobei die unteren und oberen Teile durch einen radialen Absatz k miteinander verbunden sind, der so angeordnet ist, daß wenn der Stößel seine theoretische Tiefstlage erreicht, der radiale Absatz k-etwas (beispielsweise um i mm) gegenüber dein oberen Ansatz j der Führung i zu- rücksteht.
  • Über den oberen Teil g1 des Rohrstückes g wird nun zunächst eine Scheibe 1 geschoben, die sich auf den Ansatz j stützt.
  • Hierauf wird die Feder f aufgebracht und dann deren oberer Teil mit dem oberen Ende des Rohrstückes g unter entsprechender Zusammendrückung der Feder verbunden, so daß sie in der Ruhelage der Teile die gewünschte und ausreichende Kraft auf den Stößel ausübt.
  • Beispielsweise besteht die Verbindung zwischen der Feder und dein Stößel darin, daß nach Aufschieben der Feder auf den Teil g1 eine Scheibe m aufgesetzt wird, die nach entsprechender Zusammendrückung der Feder f, beispielsweise mittels eines an sich bekannten geschlitzten Ringes n, gehalten wird, der sich federnd in eine im oberen Teil des Stückes g1 angebrachte Ringnut legt.
  • Da der radiale Absatz k in der Ruhelage aller Teile gegenüber dem oberen Randansatz j der Führung i etwas zurücksteht, so übt die Feder nun zunächst eine auf Eröffnung des Ventils wirkende Kraft aus, die zugleich die verschiedenen Spielräume zu beseitigen sucht, welche etwa im Steuergestänge vorliegen.
  • Sobald dagegen der Stößel um ein bes timmtes Maß hochgehoben wird, legt sich der radiale Absatz k unter die Scheibe 1, welche sich nun von dem oberen Randansatz j der Führung i abhebt. Hierbei wird die Feder mit dem Stößel angehoben.
  • Wie auch im einzelnen die Ausführung gemäß der Erfindung gewählt wird, so erhält man stets eine Vorrichtung, bei welcher beim Abwärtsgehen des Stößels dessen Bewegung gegen das Hubende durch die Feder f gebremst bzw. gemildert wird.
  • Wenn, wie fast stets, die Nockenform so ausgebildet ist, daß zwischen dem unwirksamen Nockenteile und dem Stößel ein Spielraum verbleibt, welcher das sichere Schließen des Ventils gewährleistet, so ist diese Bremsung des Stößels bestrebt, zu verhindern, daß der Stößel mit dem unwirksamen Nockenteil in Berührung kommt. Außerdem sucht die Feder den Stößel in solcher Lage zu halten, daß er für den folgenden Angriff durch den Nocken richtig eingestellt ist. Auf diese Weise lassen sich die Geräusche vermeiden, welche in den bisher verwendeten Steuerungsanordnungen durch den Stoß des Stößels auf den unwirksamen Nockenteil auftreten.
  • Die Feder f sucht ferner den Stößel mit der Stange in Berührung zu halten und wiederum diese Stange mit dem Schwinghebel und den letzteren mit dem Ventil.
  • Es ist festzustellen, daß sich durch die Anordnung der Feder f das Geräusch in der Steuerung besonders bei hohen Drehzahlen des Motors sehr erheblich abschwächt.
  • Das Einfügen der Feder veranlaßt in keiner Weise eine zusätzliche Abnutzung der bewegten Teile. Das Steuerungsgeräusch ändert sich auch bei Abnutzung der Teile nicht. Die einzelnen Steuerungsglieder werden in guter kraftschlüssiger Berührung miteinander gehalten. Die Ursachen des Schlotterns der Steuerung und damit diejenigen einer Verstimmung der Steuerungseinstellung werden vermieden.
  • Selbstverständlich, und wie dies auch bereits erwähnt worden ist, beschränkt sich die Erfindung in keiner Weise auf diejenigen Anwendungsarten und Ausführungsformen, welche im vorstehenden ausführlicher behandelt worden sind, sondern umfaßl auch Abänderungen derselben aller Art, insbesondere solche, bei welchen das elastische Glied (z. B. die Feder f) nicht auf den Stößel, sondern auf einen beliebigen anderen Teil der Steuerung, beispielsweise auf die Stoßstange oder auf den Schwinghebel, wirkt oder auch sogar auf mehrere dieser Teile zugleich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch eine Feder entlastetes Antriebsgestänge für Ventile, insbesondere fair Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (f) nur bei geschlossenem und wenig geöffnetem Ventil (a) auf das Antriebsgestänge wirkt, während bei fortschreitender Ventileröffnung ein Ansatz (k) am Gestänge das Entspannen der Feder verhindert.
  2. 2. Gestänge nach Anspruch i, das durch einen Nocken und Stößel angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (f) zwischen dem Stößel (g) und seiner Führung (i) angeordnet ist und ein Ansatz (k) des Stößels den unteren Teil der Feder bei einem bestimmten Stößelhub mitnimmt.
DE1930552696D 1930-09-25 1930-10-10 Durch eine Feder entlastetes Antriebsgestaenge fuer Ventile Expired DE552696C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3336240A1 (de) * 1983-10-05 1985-04-25 Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München Ventilsteuerung fuer brennkraftmaschinen
DE3403242A1 (de) * 1984-01-31 1985-08-01 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Nockentrieb mit einem rollenstoessel
DE10123964A1 (de) * 2001-05-17 2002-11-21 Ina Schaeffler Kg Schaltbarer Stößel zur direkten Übertragung eines Nockenhubes auf eine Stößelstange

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US6564764B2 (en) 2001-05-17 2003-05-20 Ina-Schaeffler Kg Switchable tappet for directly transmitting a cam lift onto a tappet push rod

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