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Elektrische Dunkelkammerlampe Die Erfindung betrifft eine elektrische
Dunhelkammerlampe mit verschiedenfarbiger. Leuchtquellen; die durch.drehbare Schleifkontakte
einzeln wahlweise einschaltbar sind.
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Es sind bereits Dunkelkammerlampen bekannt geworden, bei denen eine
Lichtquelle mit einem Reflektor und einem Lichtfilter umgeben ist, der durch Drehen
in verschiedenen Farben vor die Lichtquelle gebracht werden kann. Bei diesen Lampen
erfordert der lichtdichte. Einbau der Lichtquelle mehr oder weniger komplizierte
Gehäuse. Außerdem wird beim Auswechseln der Lichtquelle oder bei einer Beschädigung
des Lichtfilters das lichtempfindliche Photomaterial sehr gefährdet. Zur Vermeidung
dieser Mängel ist es deshalb vorteilhafter, die Dunkelkammerlampe mit verschiedenfarbigen
Leuchtquellen zu versehen und dieselben einzeln wahlweise einschaltbar einzurichten.
Eine ähnliche Einrichtung ist bereits für Nachtlampen vorgeschlagen worden, die
zur wahlweisen Einschaltung von hellerem oder gedämpfterem Licht mit Schleifkontakten
um einen Kollektor drehbar sind, der den elektrischen Strom in verschiedenen Spannungen
von einem Transformator erhält.
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Demgegenüber ist der Erfindungsgegenstand in einfacher Weise mit einem
drehbaren Kronenstück versehen, welches abnehmbar in einem an einer Lampensäule
angeordneten und mit einem Schalterkopf ausgerüsteten festen Kronenstück gelagert
ist. Bei dem festen Schalterkopf -werden die Stromführungskontakte dann zweckmäßig
gleich als Rast für die federnd angeordneten Schleifkontakte des drehbaren Kronenstückes
ausgebildet, so daß die jeweils eingeschaltete Lampe gleich durch diese Rast irr
ihrer Schaltstellung gesichert ist.
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Eine der Erfindung gemäß ausgebildete Dunkelkammerlampe ist auf der
Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen
Abb. i die Lampe mit einem senkrechten Mittelschnitt durch das Kronenstück, Abb.2
einen waagerechten Querschnitt durch das Kronenstück etwa in Mitte der Lampenarme
und Abb.3 einen waagerechten Querschnitt durch das Kronenstück nach Schnittlinie
A-B von Abb. i.
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Die Dunkelkammerlampe ist beispielsweise für drei verschiedenfarbige
Leuchtquellen (z. B. weiß, rot und gelb) eingerichtet und zu diesem Zweck mit drei
Lampenarmen i, 2 und 3 versehen, die mit einem drehbaren Kronenstück an einer Standsäule
4 angeordnet sind. Der Fuß 5 der Standsäule kann in üblicher Weise abnehmbar eingerichtet
und zur Erzielung eines stabilen Standes mit einer Bleiplatte 6 ausgelegt sein.
Jeder der Anne i, 2 und 3 besitzt an seinem freien Ende eine Fassung 7 zur Aufnahme
einer als Leuchtquelle dienenden, in der gewünschten Farbe gehaltenen Glühlampe.
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Die drei Leuchtquellen sind mit ihren Armen i, 2 und 3 an einer an
-der Säule 4 angebrachten
Krone angeordnet, die aus einem drehbaren
Stück 8, 9 und io und aus einem feststehenden Stück 11, 12 und 13 besteht. Das feststehende
Kronenstück besteht aus einer über die Säule 4 streifbaren und evtl. mehrteiligen
Hartgummi- oder Porzellanbuchse i i, die sich gegen den Kronenboden 12 legt und
durch den Kronendeckel 13 und durch die Kronenschraube 14 angepreßt wird. Die Isolierbuchse
i i besitzt zwei Stromzuführungskontakte 15 und 16, die an ein in bekannter Weise
durch die hohle Säule q. geführtes Stromzu- und -abführungslkabel17 angeschlossen
sind. Damit die Buchse i i mit den Kontakten 15 und 16 nach oben herausgezogen werden
kann, ist die- Säule ¢ am oberen Ende geschlitzt. Die Buchse ii ist gegen Drehen
gesichert.
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Das drehbare Kronenstück ist z. B. trommelartig ausgebildet und besteht
aus zwei ineinanderliegenden Ringen 9 und io an deren Umfang die Lampenarme 1, 2
und 3 befestigt sind, und einem die Buchse i i drehbar umfassenden Isolierring 8,
an dem die Schleifkontakte 18 und i9 für jede Lampe angebracht sind. Die Federn
2o der Schleifkontakte bewegen sich in Ringnuten 21 der festen Kronenbuchse i i.
Die Kontaktfläche der Zuführungskontakte 15 und 16 wird zweckmäßig als Raste ausgebildet,
in die sich die Federn der Schleifkontakte 18, i9 so einlegen können, daß sie gleich
als federnde Arretierung für die jeweils eingeschaltete Lampe zu wirken vermögen.
Der Ring 9 ist mittels Bolzens 22 an den Kontaktring 8 angeschlossen und wird erforderlichenfalls
ebenso wie dieser aus Isoliermaterial hergestellt. Die Lampe kann in beliebiger
Größe und nach Wunsch und Bedarf auch für mehr als drei verschiedenfarbige Leuchtquellen
oder auch nur für zwei Leuchtquellen ausgeführt werden.
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Auf der Zeichnung ist z. B. die Leuchtquelle des Lampenarmes i in
Kontaktstellung. Lediglich durch Drehen der Arme i bis 3 und des drehbaren Kronenstückes
8, 9, io kann dann ohne Betätigung besonderer Scharter auch jeder der anderen Arme
mit seiner andersfarbigen Leuchtquelle eingeschaltet werden, wobei sich die vorher
in Kontaktstellung gewesene Leuchtquelle selbsttätig ausschaltet.