DE553041C - Verfahren zur Herstellung der mit gewickelter oelgetraenkter Faserstoff-Isolation und mit einem Seil als Leiter versehenen Adern elektrischer Kabel - Google Patents
Verfahren zur Herstellung der mit gewickelter oelgetraenkter Faserstoff-Isolation und mit einem Seil als Leiter versehenen Adern elektrischer KabelInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B13/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
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Description
- Verfahren zur Herstellung der mit gewickelter ölgetränkter Faserstoff-Isolation und mit einem Seil als Leiter versehenen Adern elektrischer Kabel Bei größeren Leiterquerschnitten haben die einzelnen Adern der Starkstromkabel gewöhnlich einen aus Einzeldrähten verlitzten Leiter, auf den die Schichten der Papierisolation aufgewickelt werden. Zur Imprägnierung wird die so isolierte Ader bzw. werden bei Mehrleiterkabeln die miteinander verseilten isolierten Adern in die Imprägniermasse eingebracht. Die Luft im Kabel soll dabei mit Hilfe von Wärme und Luftleere von der Masse verdrängt werden. Während nun in der eigentlichen Kabelisolation, die sehr fest aus Papier aufgewickelt ist, kaum wesentliche Hohlräume vorkommen, sind in der Litze, wenn sie in der üblichen Weise aus Runddrähten aufgebaut ist, deren sehr viele. Diese Hohlräume müssen auf alle Fälle sorgfältig mit Masse gefüllt werden, um zu verhindern, daß etwaige Luftreste an die Leiteroberfläche, d: h. die elektrisch am höchsten beanspruchte Stelle des Kabels gelangen, wo sie besonders bei Hochspannungskabeln zu Durchschlägen Veranlassung geben könnten. Wenn nun die Imprägnierung von außen durch die Papierschichten nach innen erfolgt, so können die Luftreste aus dem Leiterseil entgegen der Richtung des öleintritts nur sehr langsam aus den Räumen des Leiters entweichen. Auch tritt die Imprägniermasse erst in das Leiterseil ein, wenn die Isolation bereits völlig durchtränkt ist, so daß das restlose Ausfüllen dieser Hohlräume infolgedessen eine mehr oder weniger längere Impräg ierdauer bedingt, als sie die Isolation für sich allein erfordert. Die Verlängerung der Imprägnierdauer ist jedoch ungünstig und daher unerwünscht, weil sie die Leistungsmenge der Imprägniereinrichtung herabsetzt, und weil insbesondere durch die längere Hitzeeinwirkung unter Umständen das zu imprägnierende Isolationspapier leiden kann.
- Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die Isolation selbst innerhalb einer Tränkmasse aufzubringen, indem der Leiter und der bandförmige Isolierstoff gemeinsam durch die Tränkmasse geführt werden. Das ist fabrikatorisch aber nur schwer in praktisch brauchbarer Weise durchzuführen. Insbesondere läßt sich mit dem vorher imprägnierten Papier eine einwandfreie isolierte Ader überhaupt kaum erzielen, weil bei dem infolge der Imprägnierung glatten Papier die - einzelnen Lagen für den Plattierungsprozeßnicht den erforderlichen Halt aneinander finden. Außerdem kann infolge der Verkettung mit dem Plattierungsvorgang der Leiter gar .nicht immer so lange der Tränkmasse ausgesetzt werden, wie es für eine einwandfreie Durchtränkung tatsächlich geboten ist.
- Gemäß der Erfindung sollen diese Schwierigkeiten nun dadurch beseitigt werden, daß der Leiter für sich vor dem Aufbringen der Isolation mit Tränkmasse behandelt wird, um die in ihm etwa befindlichen Hohlräume auf diese Weise auszufüllen. Der Leiter wird hiernach vor dem Einlaufen in die Plattiermaschine beispielsweise in ein oben offenes, die Tränkmasse enthaltendes Gefäß gebracht, aus dem :er dann über eine Abtropfrinxie, unter Umständen an Abstreifern vorbei in die Plattiermaschine gelangt. In dem Gefäß füllen sich seine Hohlräume mit der Tränkmasse aus, wobei diese Wirkung gegebenenfalls in an sich bekannter Weise noch durch Vakuum- bzw. Druckbehandlung unterstützt werden kann. Die Tränkmasse selbst muß dabei so dickflüssig sein, daß sie auf dem Wege des Leiters nach der Plattiermaschine nicht wieder herauslaufen kann. In der Plattiermaschine wird schon durch das Aufbringen der innersten Papierlagen ein weiteres Herausquellen der Tränkmasse auf alle Fälle verhindert.
- Bei der weiteren Imprägnierung handelt es sich hiernach nur noch darum, da.ß die Aderisolation vollständig durchtränkt wird. Diese Durchtränkung läßt sich nach Aufbringung der Aderisolation in der gewohnten Weise durchführen. Sie erfordert dabei je# doch, weil die Hohlräume des Leiters bereits infolge der vorhergehenden Trärikung desselben mit Masse ausgefüllt sind, für ihre Durchführung nur eine entsprechend geringere Zeit. Auch wird durch die vorherige Füllung des Leiters mit Isoliermasse die Gefahr des Verbleibens von Luftresten bedeutend vermindert.
- Die Wirkung des Verfahrens nach der Erfindung ist besonders günstig, wenn der Leiter aus Runddrähten aufgebaut ist. Das Verfahren ist aber selbstverständlich nicht auf diesen Fall beschränkt, sondern kann in jedem Fall vorteilhaft Verwendung finden, wo innerhalb des Leiters Hohlräume vorhanden sind, die andernfalls durch die Aderisolation hindurch mit Masse ausgefüllt werden müßten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung der mit gewickelter ölgetränkter Faserstoff-Isolation und mit einem Seil als Leiter versehenen Adern elektrischer Kabel, deren Isolation von außen getränkt werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß das Leiterseil vor dem Aufbringen der ungetränkten Isolation für sich mit Tränkmasse behandelt und gefüllt wird.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB135448D DE553041C (de) | 1928-01-19 | 1928-01-19 | Verfahren zur Herstellung der mit gewickelter oelgetraenkter Faserstoff-Isolation und mit einem Seil als Leiter versehenen Adern elektrischer Kabel |
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Publications (1)
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| DE553041C true DE553041C (de) | 1932-06-21 |
Family
ID=6998776
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|---|---|---|---|
| DEB135448D Expired DE553041C (de) | 1928-01-19 | 1928-01-19 | Verfahren zur Herstellung der mit gewickelter oelgetraenkter Faserstoff-Isolation und mit einem Seil als Leiter versehenen Adern elektrischer Kabel |
Country Status (1)
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1928
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