DE553365C - Richtvorrichtung an Uhren mit Pendelfangeinrichtung - Google Patents

Richtvorrichtung an Uhren mit Pendelfangeinrichtung

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DE553365C
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    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C11/00Synchronisation of independently-driven clocks

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

  • Richtvorrichtung an Uhren reit Pendelfangeinrichtung Die Erfindung betrifft eine Richtvorrichtung an Uhren, bei welcher das Pendel durch eine von :einer Normaluhr betätigte Fangvorrichtung, z. B. eine gezahnte Feder oder Lamelle, gefangen und im Augenblick der Synchronisierung wieder freigegeben wird. Diese Einrichtung setzt voraus, daß das Pendel stets eine Voreilung besitzt, da es eben durch Anhalten berichtigt wird. Damit aber das Pendel im Augenblick des Richtens zuverlässig eine Voreilung besitzt, wird demselben kurz vor dem Richten eine Beschleunigung gegeben. Beim Fangen des Pendels kann nun, je nach seiner Bewegungsrichtung, Gesch:windigkeit und Stellung im Augenblick des Fangens, ein nicht unbedeutender Stoß auf die Fangvorrichtung bzw. die Uhr ausgeübt werden.
  • Zur Vermeidung dieses Stoßes und der damit verbundenen Erschütterungen wird gemäß der Erfindung im Stromkreis des Pendelfangmagneten in Reihe mit dem Synchronisierungskontakt -ein weiterer Kontakt vorgesehen, der von der zu richtenden Uhr nur dann geschlossen wird, wenn das Pendel bei der Bewegung gegen die Nullage hin sich nicht gerade über der Fangvorrichtung befindet.
  • In der Abbildung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform schematisch dargestellt.
  • Am unteren Ende des Pendels der zu richtenden Uhr befindet sich eine Stahlschneide i, welche bei nicht erregtem Elektromagneten 2 über eine gezahnte, gefederte Lamelle 3 gleitet, ohne in die Verzahnungen einzugreifen. Durch die Erregung des Magneten 2 wird dessen Anker q. angezogen, und die gezahnte Feder 3 kommt in eine solche Lage, daß das Pendel zwar über die Sperrzahnung nach rechts (gemäß der Abbildung) bis zur äußersten Grenzlage ausschwingen kann, aber an der Rückbewegung geliindert wird, bis durch Aberregen des Magneten 2 und Abfallen des Ankers 4 die Sperrzähne der Feder 3 wieder außer Eingriff mit der Pendelschneide i kommen. Würde nun durch Stromschluß, der korrigierenden Normaluhr bei 5 eine Erregung des Fangmagneten in dem Augenblick erfolgen, in dem das beschleunigte Pendel bereits nach links schwingt und sich über der gezahnten Lamelle befindet, so würde natürlich eine heftige Erschütterung infolge der Massenwirkung des schwingenden Pendels erfolgen. Um dies zu vermeiden, ist in den Stromkreis des Magneten 2 der Kontakt 6 gelegt, welcher von dein- schwingenden Pendel der zu richtenden Uhr, etwa durch eine Zahnradübersetzung, derart gesteuert wird, daß er in dem Zeitpunkt schließt, in welchem die Uhr angehalten werden. soll und in welchem gleichzeitig das schwingende Pendel bei der Bewegung gegen die Nullage hin sich nicht über der Fangvorrichtung befindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Richtvorrichtung an Uhren mit Pendelfangeinrichtung durch eine elektromagnetisch bewegte gezahnte Lamelle, bei welcher der Stromkreis des Elektromagneten zu den Richtzeiten durch den Synchroiv.-sierungskontakt für längere Zeit geschlossen 'und am Ende der Synchronisierungsperiode geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Synchronisierungskontakt (5) ein weiterer, von dem zu richtenden Uhrwerk derart gesteuerter Kontakt (6) vorgesehen ist, daß er zu einem Zeitpunkt geschlossen wird, wenn das Pendel bei der Bewegung gegen die Nullage hin sich nicht über der gezahnten Lamelle befindet.
DENDAT553365D Richtvorrichtung an Uhren mit Pendelfangeinrichtung Expired DE553365C (de)

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