DE553392C - Schaltkasten fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents
Schaltkasten fuer Fahrzeuge, insbesondere KraftfahrzeugeInfo
- Publication number
- DE553392C DE553392C DE1930553392D DE553392DD DE553392C DE 553392 C DE553392 C DE 553392C DE 1930553392 D DE1930553392 D DE 1930553392D DE 553392D D DE553392D D DE 553392DD DE 553392 C DE553392 C DE 553392C
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- key
- switch
- disc
- spring
- shaft
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- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H27/00—Switches operated by a removable member, e.g. key, plug or plate; Switches operated by setting members according to a single predetermined combination out of several possible settings
- H01H27/06—Key inserted and then turned to effect operation of the switch
Landscapes
- Push-Button Switches (AREA)
Description
Das Hauptpatent 505 417 bezieht sich auf
einen Schaltkasten für die elektrische Beleuchtung von Fahrzeugen, bei dem zwischen
den Schaltstellungen für Abblend- und Standlicht ein Anschlag vorgesehen ist. Dieser
soll verhindern, daß beim Umschalten von Fernlicht auf Abblendlicht nach der Begegnung
mit einem entgegenkommenden Fahrer der Schalter nicht versehentlich über die Abblendstellung hinaus in die Stand- oder
Ausstellung gedreht wird. Um den Schalter über den Anschlag hinwegdrehen zu können,
muß man den Schaltschlüssel in seiner Längsrichtung verschieben. Beim Schalten von
der Stand- in die Abblendstellung ist jedoch der Anschlag nicht erforderlich, weil diese
Umschaltung im allgemeinen nur zu Beginn der Fahrt vorgenommen wird, wobei ein versehentliches
Zuweitschalten kaum vorkommt und auch keine so schwerwiegenden Folgen
hat wie während der Fahrt. Deshalb behindert gemäß der Erfindung der Anschlag das Drehen des in bekannter Weise entgegen
einer Federkraft in der Längsrichtung verschiebbaren Schaltschlüssels nur in einer
Richtung.
Bei einem bekannten Schalter ist schon als Anschlag ein Druckknopf mit abgeschrägter
Endfläche für den Schalthebel vorgesehen.
Beim Zurückdrehen des Schalthebels muß der Druckknopf so lange niedergedrückt werden,
bis der Hebel mindestens teilweise über den. Druckknopf gedreht worden ist. Hierbei werden
beide Hände benötigt, die eine zum Niederdrücken des Druckknopfes und die andere zum Zurückdrehen des Schalthebels.
Dagegen braucht man zum Bedienen des Schalters gemäß der Erfindung nur die eine
Hand, mit der man den Schaltschlüssel sowohl niederdrücken als auch drehen kann,
während die andere Hand das Lenkrad festhalten kann.
Ein anderer bekannter Schalter ist in. jeder Schaltstellung gegen Drehung verriegelt und
kann durch Längs verschieb en des Schaltschlüsseis entgegen Federkraft freigegeben
werden. Da der Schalter vor jeder Drehschaltung erst entriegelt werden muß, ist er
aber als Abblendschalter nicht brauchbar.
In der Zeichnung tet ein Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigen:
Abb. ι einen Längsschnitt durch den Schalterkasten
mit eingesetztem Schlüssel,
Abb. 2 eine Draufsicht auf den Schalterkasten bei abgezogenem Schlüssel,
Abb. 3 eine Ansicht der Anschlagscheibe,
Abb. 4 eine Abwicklung der Sperrscheibe und
Abb. 5 eine Ansicht des Schlüssels.
Das Schaltergehäuse 4 hat einen Hals 5, auf dessen einwärts gezogenem Rand 6 außen
Claims (2)
- die vier Sehaltstellungen ο, ι, 2 und 3 angegeben sind. An der Innenseite des Randes 6 ist eine Scheibe 7 mit zwei einseitig abgeschrägten Sperrzähnen 8 angeschweißt. Die von dem Rand 6 und der Scheibe 7 gebildete Öffnung ist durch eine quer geschlitzte drehbare Scheibe 9 abgeschlossen, durch die ein Schlüssel 10 hindurchgeführt werden kann. Das Bartende des Schlüssels 10 ist bei 19 abgesetzt so daß sich zwei Schultern ergeben. Eine mit einer Schaltplatte 11 verbundene Schaltwelle 12 hat eine Längsbohrung 13 für den Schaft des Schlüssels 10 und einen Querschlitz 14 für den Bart des Schlüssels 10. Die Schaltwelle 1-2 ist außerdem an ihrem oberen Ende unrund, und auf ihr sitzt mittels eines entsprechenden Loches, undrehbar, aber längsverschiebbar, eine Anschlagscheibe 15 mit zwei Nasen 16, die mit den Sperrzähnen 8 ao zusammenarbeiten können. Durch eine sich gegen die Schaltplatte <i1 abstützende Schraubenfeder 17 wird die Anschlagscheibe 15 gegen die Schlüssellochscheibe 9 gedrückt. Die Schultern 19 des Schlüsselbartes sitzen auf' der Scheibe 15 auf, während der Schaft des Schlüssels 10 unten in der Bohrung 13 der Schalterachse 12 durch zwei Federbolzen 18 gehalten wird, die ein Niederdrücken des Schlüssels 10 gestatten.In der gezeichneten Grundlage kann der Schlüssel 10 mit der Schaltwelle 12 und der Schaltplatte 11 zwischen den Stellungen ο und ι beliebig hin und her gedreht werden. Dreht man den Schlüssel 10 von 1 nach 2, so treffen die beiden Nasen 16 gegen die abgeschrägten Flächen der Sperrzähne 8 und gleiten daran entlang, wobei die Scheibe 15 sich entgegen der Kraft der Feder 17 nach unten verschiebt. In der Stellung 2 wird die Scheibe 15 durch die Feder 17 wieder nach oben in ihre ursprüngliche Lage gedrückt. Der Schlüssel 10 kann jetzt beliebig zwischen 2 und 3 hin und her gedreht werden,; hierbei bilden die Sperrzähne 8 Anschläge für die Nase 16, so daß der Schlüssel 10 beim Drehen von 3 nach 2 nicht versehentlich über 2 hinausgedreht werden kann. Will man den Schlüssel 10 von 2 nach 1 zurückbringen, so drückt man ihn nach unten, wobei er durch seine beiden Schultern 19 die Scheibe 15 entgegen der Kraft der Feder 17 mitnimmt. Unmittelbar hierauf dreht man mit demselben Handgriff den Schlüssel 10 in die gewünschte Stellung 1, wobei die Feder 17 die Scheibe 15 wieder in die obere gewohnliche Lage zurückführt.Zum Zurückführen des Schlüssels von 2 nach ι wird also nur eine einzige Hand und nur ein einziger Handgriff benötigt, wodurch die Handhabung des Schalters wesentlich erleichtert wird.Der Schalter kann in geeigneter Weise auch abgeändert werden, z. B. können die beiden Nasen 16 unmittelbar am Schlüssel 10 angebracht werden. In diesem Fall kann die Schraubenfeder 17 auch unten in der Bohrung 13 untergebracht werden.Patentajmsi'Küche :I. Schaltkasten für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, nach Patent 505 417, mit einem in der Längsrichtung entgegen einer Federkraft verschiebbaren Schaltschlüssel, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge (S) das Drehendes Schaltschlüssels nur in einer Richtung behindern.
- 2. Schaltkasten nach Anspruch 1 mit einer auf der Schaltwelle sitzenden Anschlagscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß diese (15) federnd unter Zwischenschaltung einer Schlüssellochscheibe (9) gegen eine mit einseitig abgeschrägten Anschlägen " (Sperrzähnen 8) versehene Scheibe (7) gepreßt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE553392T | 1930-05-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE553392C true DE553392C (de) | 1932-06-25 |
Family
ID=6563724
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930553392D Expired DE553392C (de) | 1930-05-02 | 1930-05-02 | Schaltkasten fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE553392C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1039310B (de) * | 1953-07-25 | 1958-09-18 | Franz Kirsten Fa | Zuendanlassschalter |
-
1930
- 1930-05-02 DE DE1930553392D patent/DE553392C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1039310B (de) * | 1953-07-25 | 1958-09-18 | Franz Kirsten Fa | Zuendanlassschalter |
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