DE553522C - Wasservorlage - Google Patents
WasservorlageInfo
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- DE553522C DE553522C DENDAT553522D DE553522DD DE553522C DE 553522 C DE553522 C DE 553522C DE NDAT553522 D DENDAT553522 D DE NDAT553522D DE 553522D D DE553522D D DE 553522DD DE 553522 C DE553522 C DE 553522C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C4/00—Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
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Description
- Wasservorlage Bei den Wasservorlagen für Acetylenapparate besteht noch die Möglichkeit von Explosionen, die durch Flammenrückschlag oder Säuerstoffrücktritt herbeigeführt werden. Um diese Explosionen unschädlich zu machen, hat man bereits die Wasservorlagen mit Zinnfolien ausgerüstet. Ferner sind Wasservorlagen bekannt, bei welchen das Ventil für die Gaszuführung durch den Explosionsdruck geschlossen wird. Trotz dieser und anderer Vorsichtsmaßregeln kommt es vor, daß eintretende Explosionen in den Entwickler zurückschlagen, weil die Explosionswelle infolge ihrer großen Geschwindigkeit bereits das Rückschlagventil der Vorlage durchströmt hatte, bevor es sich geschlossen hatte.
- Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß bei der Wasservorlage in bekannter Weise getrennte Gaseintritts- und -austrittsräume vorgesehen sind, die durch ein selbsttätig wirkendes Ventil verbunden sind, und daß ein von einer Membrane im Gaseintrittsraum getragenes Gestänge bei Flammenrückschlag oder Sauerstoffrücktritt ein federbelastetes Gesperre auslöst, das ein Ventil im Gaseinlaß trägt, und gleichzeitig ein Entlüftungsventil im Gasentnahmeraum öffnet.
- Eine Ausführungsform zeigen die Abb. i und 2 im Aufriß und Grundriß jeweils im Schnitt.
- Abb.3 zeigt den Moment der Auslösung des Gesperres.
- Bei der Inbetriebnahme der Sicherheitswasservorlage wird dieselbe erst durch das trichterförmig ausgebildete Hahnküken des Hahnes i, der mit dem Entnahmeraum 3 in Verbindung steht, so weit mit Wasser gefüllt, bis der Trichter überläuft. Der Hahn i wird jetzt geschlossen. Der Griff 4 an dem Gestänge, an welchem sich der bffnungsbolzen 5 des Entlüftungsventils 6 für den Entnahmeraum 3, der Ventilsitz 7 und das Ventil 8 befinden, wird hochgezogen. Der untere Teil des Ventilsitzes 7 setzt sich hierbei auf die Rast des an dem Rohr 18 befestigten Hebels 13 auf, der mittels eines weiteren Hebels 14 und einer Verbindungsstange 12 oder einer anderen Übertragung mit der Membrane oder Ledermanschette 15 in Verbindung steht. Der Gaseintritt in die Sicherheitsvorlage ist dadurch freigegeben. Gleichzeitig schließt sich das Entlüftungsventil 6 des Entnahmeraums 3. Die Feder io, die in angespanntem Zustande in dem Federgehäuse i i ruht, wird noch mehr angespannt. Der Ventilsitz 7, welcher oben mit Gummi ausgelegt ist, drückt gegen den Sitz des Federgehäuses ii und dichtet nach oben hin ab. Das Gas tritt durch das freigegebene Gaseintrittsventil g in das Rohr 16 ein, gelangt durch die Löcher 17 in das Rohr 18 und von hier durch die Löcher ig unter Wasser in den Sammelraum 2. Durch die Saugwirkung des Brenners strömt das Gas durch das Rüeksehlagventil 2o, perlt durch das Wasser und durch die Löcher 21 in den Entnahmeraum 3 und von da durch den Hahn 22 zum Brenner. Bei einem etwaigen Flammenrückschlag oder Sauerstoffrücktritt wird die Wassersäule in dem Entnahmeraum 3 verdrängt, das Wasser tritt von unten über das Knierohr in das Rückschlagventil 2o ein, wodurch es sich schließt. Der sich jetzt bildende Druck hebt die Membrane oder Ledermanschette 15, wodurch unter Vermittlung der Verbindungsstange 12 und des Hebels 14 die an dem Hebel 13 angebrachte Rast zurückgezogen wird. Das Gestänge, an welchem sich der öffnungsbolzen 5 des Entlüftungsventils 6, der Ventilsitz 7 und das Ventil 8 befinden, schnellt nach unten, schließt das Gäseintrittsventil8 und öffnet das Entlüftungsventil 6, wodurch der noch zurückströmende Sauerstoff ungehindert ins Freie gelangt. Der in den Sammelraum 2 noch eintretende Sauerstoff findet durch das geöffnete, mit dem Ventilsitz 7 zusammenarbeitende Ventil ungehinderten Austritt ins Freie, so daß ein weiteres Zurückschlagen der Flamme ausgeschlossen ist.
Claims (1)
- PATRNTANSPRUcH: Wasservorlage für Acetylenleitungen mit selbsttätig wirkendem,. zwischen getrennten Gaseintritts- und-austrittsräumen angeordnetem Ventil, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einer Membrane im Gaseintrittsraum getragenes Gestänge (12, 14) bei Flammenrückschlag oder Sauerstoffrücktritt ein Gesperre (13) auslöst, das ein Ventil im Gaseinlaß trägt, und gleichzeitig ein Entlüftungsventil (6) im Gasentnahmeräum öffnet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE553522T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE553522C true DE553522C (de) | 1932-06-27 |
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ID=6563777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT553522D Expired DE553522C (de) | Wasservorlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE553522C (de) |
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