DE553529C - Verfahren zur Herstellung drallfreien Stacheldrahtes aus Stahldraht - Google Patents

Verfahren zur Herstellung drallfreien Stacheldrahtes aus Stahldraht

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DE553529C
DE553529C DEL76901D DEL0076901D DE553529C DE 553529 C DE553529 C DE 553529C DE L76901 D DEL76901 D DE L76901D DE L0076901 D DEL0076901 D DE L0076901D DE 553529 C DE553529 C DE 553529C
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Germany
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wire
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barbed wire
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DEL76901D
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ERNST LINNHOFF
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ERNST LINNHOFF
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F25/00—Making barbed wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Fencing (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung drallfreien Stacheldrahtes aus Stahldraht Zur Herstellung von Stacheldraht aus Stahldrähten war man bislang auf die Verwendung von Spezialmaschinen mit einer sehr niedrigen Leistungsfähigkeit angewiesen, um die bei Stahldrähten sich zeigende Rückverdrehung aufzuheben bzw. unschädlich zu machen.
  • Die Erfindung betrifft nuri ein Verfahren zur Herstellung drallfreien zwei- oder mehrsträhnigen Stacheldrahtes aus Stahldraht, welches gestattet, eine übliche für Eisendraht arbeitende Stacheldrahtmaschine zu verwenden, bei der durch den Haspel die Verdrillung erzeugt wird.
  • Die erwähnte Rückverdrehung entsteht durch das Verwinden der einzelnen Strähnen des Stacheldrahtes in Richtung der Längsachse des Drahtes. Sie äußert sich in einem Zurückschlagen des Drahtes beim Abwickeln vom Haspel im entgegengesetzten Sinn zur Verdrillung und macht sich dadurch sehr unangenehm und für die weitere Behandlung hinderlich bemerkbar.
  • Diese Rückverdrehung kann nicht dadurch beseitigt werden, daß man den Haspel mit erhöhter Drehzahl umlaufen läßt, denn man würde durch dieses Verfahren nur eine stärkere Verwindung der einzelnen Strähnen erzielen, ein Zurückschlagen des Drahtes beim Abwickeln aber nicht vermeiden.
  • Durch die Erfindung soll es erreicht werden, daß der Draht beim Abwickeln von dem Haspel sich glattlegt. Das kann nur dadurch geschehen, daß zwischen die Stacheldrahtmaschine und den Haspel eine Vorrichtung eingeschaltet wird, mittels der die einzelnen Strähnen eine stärkere Verdrillung erhalten, als sie der fertige Stacheldraht besitzen soll.
  • Der Zweck dieser Maßnahme ist, den auf Grund dessen sich einstellenden Rückdrall sich auf dem weiteren Weg des Drahtes bis zum Haspel auswirken zu lassen, so daß der auf den Haspel aufgewickelte Stacheldraht keinen Rückdrall mehr besitzt und beim Abhaspeln sich glattlegt.
  • Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Stacheldraht auf seinem Wege zum Haspel mittels Umleitung um mehrere gegenüber dem Haspelrahmen mit erhöhter Geschwindigkeit umlaufende Führungsstücke einen Vordrall im Sinne seiner Verdrillung erhält.
  • Das Umlaufen der Führungsstücke, die beispielsweise die Form von Sternen haben können, wird dadurch erreicht, daß sie in Gabeln o. dgl. drehbar gelagert sind, die ihrerseits an einem umlaufenden Ringkörper sitzen. Dieser Ringkörper kann in einem Ständer gleitend angeordnet und als Riemenscheibe ausgebildet sein, so daß er von einer gemeinsamen Antriebswelle zusammen mit dem Haspel angetrieben werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Blatt t die Überdrillungsvorrichtung in Ansicht und im Querschnitt, Blatt z eine schematische Gesamtansicht der Maschinenanlage. Der aus der Stacheldrahtmaschine austretende Stacheldraht wird auf seinem Wege zum Haspel in der angedeuteten Pfeilrichtung um die Sterne d, b und c (Schnitt A-A) geführt, welche in ihren Gabeln d, f und g drehbar gelagert sind. Die Gabeln sind an dem drehbaren Ringkörper h mit Schrauben befestigt. Der umlaufende Ringkörper h ist in der Mitte als Riemenscheibe ausgebildet und ruht zwangsläufig drehbar in dem Ständer i. Der Haspel und der Ringkörper h. laufen im gleichen Drehsinn um (s. Pfeilrichtung in der oberen Ansicht, Blatt i und Schema Blatt 2), wobei aber die Geschwindigkeit des Ringkörpers h gegenüber der des Haspels der Rückverdrehung des fertigen Stacheldrahtes entsprechend voreilend ist. Durch die Führung des Stacheldrahtes über die Sterne d, b und c wird der Stacheldraht während der überdrillung festgehalten und somit nach der Haspelung ein Auftreten der Rückverdrehung wirksam vermieden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung drallfreien Stacheldrahtes aus Stahldraht, dadurch gekennzeichnet, daB der Stacheldraht auf seinem Wege zum Haspel mittels Umleitung um mehrere gegenüber dem Haspelrahmen mit erhöhter Geschwindigkeit umlaufende Führungsstücke (a, b und c) einen Vordrall im Sinne seiner Verdrillung erhält.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstücke, z. B. Sterne (cc, b und c), in Gabeln (d, f und g) drehbar gelagert sind, die an einem umlaufenden Ringkörper sitzen.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkörper als Riemenscheibe ausgebildet und in einem Ständer (i) gleitend gelagert ist.
DEL76901D 1929-12-04 1929-12-04 Verfahren zur Herstellung drallfreien Stacheldrahtes aus Stahldraht Expired DE553529C (de)

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