DE553633C - Steuervorrichtung fuer eine Gleisbremse mit dahinter angeordnetem Hemmschuh - Google Patents

Steuervorrichtung fuer eine Gleisbremse mit dahinter angeordnetem Hemmschuh

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DE553633C
DE553633C DE1929553633D DE553633DD DE553633C DE 553633 C DE553633 C DE 553633C DE 1929553633 D DE1929553633 D DE 1929553633D DE 553633D D DE553633D D DE 553633DD DE 553633 C DE553633 C DE 553633C
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DE
Germany
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brake
track brake
drag shoe
track
control device
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DE1929553633D
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Vereinigte Stahlwerke AG
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Vereinigte Stahlwerke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/16Positive railway stops
    • B61K7/20Positive wheel stops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Im Eisenbahnbetrieb liegt oft das Bedürfnis vor, Umschlageinrichtungen oder bestimmte Weichenstraßen gegen den Einlauf von Fahrzeugen vorübergehend zu sichern. 5, Dies geschah seither durch sogenannte Gleissperren und insbesondere Entgleisungsschuhe, die aber den Nachteil hatten, daß das Fahrzeug zur Entgleisung gebracht wurde. Hierdurch entstanden entweder Beschädigungskosten oder zum mindesten Kosten für Überführung und Untersuchung- des Fahrzeugs in der Werkstatt. Neuerdings ist es möglich, die Sicherung solcher Gefahrenpunkte durch moderne Bremsmittel, wie Gleisbremsen, vorzusehen, bei denen eine Entgleisung vermieden wird. Das Bremsmittel muß selbstverständlich in der Lage sein, die in Frage kommende Fahrzeugenergie ausnahmslos zu vernichten. Völlige Sicherheit ist durch die Anordnung eines Hemmschuhs hinter der Gleisbremse gegeben. Bei den bekannten Sicherungseinrichtungen für Förderwagen wird die Gleisbremse und der dahinter angeordnete Hemmschuh durch den Förderwagen
selbst mittels Streckenanschlägen gesteuert, so daß jeder die Sicherungseinrichtung durchlaufende Wagen von der Gleisbremse gebremst und von dem Hemmschuh stillgesetzt wird.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß das Bremsgestänge der Gleisbremse und das Auflegegestänge des Hemmschuhs mittels an sich bekannter Kupplungselemente nacheinander mit der in bekannter Weise von Hand oder durch Motor bewegten Steuerstange kuppelbar ist. Hierdurch wird erreicht, daß die Gleisbremse unabhängig von einer Betätigung des Hemmschuhs gesteuert werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung, und zwar
Abb. ι die Draufsicht auf die Gesamteinrichtung;
Abb. 2 das Auflegegestänge des Hemmschuhs in Seitenansicht und
Abb. 3, den Handhebel zur Bewegung der Steuerstange in Seitenansicht.
Die Gleisbremse 2 kommt in Bremsstellung, wenn durch Längsbewegung der Bremsstange 4 die Rollenpaare 5 die Klinken 3 und die Anschläge 6 auseinanderdrücken. Die Bremsstange 4 steht nicht in unmittelbarer Verbindung mit der Steuerstange 8, sondern ist mittels des auf der Steuerstange 8 fest angeordneten Nockens 9 und des Kupplungshebeis 7 mit der Steuerstange 8 kuppelbar. Außer dem Nocken 9 trägt die Steuerstange 8 einen weiteren Nocken 10, der in den Kupplungshebel 11 greift und das Auflegegestänge 12 des Hemmschuhs 1 bewegt. Die Betätigung der Steuerstange 8 erfolgt mittels eines Handhebels 14, der in einem Steuerbock 13 drehbar gelagert ist.
Die Arbeitsweise ist folgende:
In der Abb. 1 ist die Gleisbremse 2 in Bremsstellung und der Hemmschuh 1 auf der Schiene liegend dargestellt. Dabei nimmt die Steuerstange 8 die linke Endstellung ein, und
der Kupplungshebel 7 steht nicht in Berührung mit dem dazugehörigen Nocken 9 der Steuerstange 8, während dagegen der Nocken 10 sich mit dem Kupplungshebel r r berührt. Wird durch die Bewegung des Handhebels 14 die Steuerstange 8 nach rechts verschoben, so überträgt sich ihre Bewegung sofort über den Nocken 10 und den Kupplungshebel 11 auf das Auflegegestänge 12 des Hemmschuhs 1, wodurch der Hemmschuh 1 vom Gleis entfernt wird. Damit ist die erste Voraussetzung für den Durchlauf von Wagen gegeben. Bei weiterer Bewegung der Steuerstange 8 mittels Handhebel 14 greift anschließend der Nocken 9
»5 in den Kupplungshebel 7 und überträgt die Bewegung der Steuerstange 8 auf die Bremsstange 4 der Gleisbremse 2, die dadurch gelöst wird. Die Betätigung erfolgt also zwangsläufig zeitlich versetzt.
so In Ruhestellung (Durchlaufstellung) ist Hemmschuh I vom Gleis entfernt und Gleisbremse 2 gelöst; die Steuerstange 8 befindet sich in der rechten Endstellung. Wird die Steuerstange 8 aus ihrer rechten Endlage nach
as links bewegt, so wird zunächst die Gleisbremse 2 mittels des Nockens 9, des Kupplungshebels 7 und der Bremsstange 4 in Bremsstellung gebracht, während der Kupplungshebel 11 unbeeinflußt bleibt und damit der Hemmschuh 1 in seiner Außenlage verharrt. Erst durch weitere Bewegung der Steuerstange 8 mittels des Handhebels 14 nach links überträgt sich ihre Bewegung über den Nocken 10, den Kupplungshebel Ii und das Auflegegestänge 12 auf den Hemmschuh i, der dadurch wieder aufgelegt wird. Damit ist die Gleisbremse 2 und Hemmschuh ι in zeitlich versetzter Reihenfolge wieder in Arbeitsstellung gebracht und das Gleis gesichert. Durch diese Steuervorrichtung ist die Anwendung der Gleisbremse 2 allein für Betriebsbremsungen ermöglicht.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Steuervorrichtung für eine Gleisbremse mit dahinter angeordnetem Hemmschuh, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsgestänge (4) der Gleisbremse (2) und das Auflegegestänge (12) des Hemmschuhs (1) mittels an sich bekannter Kupplungselemente (7, Ii) nacheinander mit der in bekannter Weise von Hand oder durch Motor bewegten Steuerstange (8) kuppelbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1929553633D 1929-04-18 1929-04-18 Steuervorrichtung fuer eine Gleisbremse mit dahinter angeordnetem Hemmschuh Expired DE553633C (de)

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DE1929553633D Expired DE553633C (de) 1929-04-18 1929-04-18 Steuervorrichtung fuer eine Gleisbremse mit dahinter angeordnetem Hemmschuh

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DE (1) DE553633C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173121B (de) * 1960-04-25 1964-07-02 Thyssen Ind G M B H Verbindung eines Antriebsgestaenges mit den beweglichen Teilen der Kraftschlussbuegel einer anhebbaren Balkengleisbremse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173121B (de) * 1960-04-25 1964-07-02 Thyssen Ind G M B H Verbindung eines Antriebsgestaenges mit den beweglichen Teilen der Kraftschlussbuegel einer anhebbaren Balkengleisbremse

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