DE553636C - Drehschauzeichen - Google Patents
DrehschauzeichenInfo
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- DE553636C DE553636C DEI39947D DEI0039947D DE553636C DE 553636 C DE553636 C DE 553636C DE I39947 D DEI39947 D DE I39947D DE I0039947 D DEI0039947 D DE I0039947D DE 553636 C DE553636 C DE 553636C
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B5/00—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
- G08B5/22—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
- G08B5/24—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane
- G08B5/30—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane with rotating or oscillating members, e.g. vanes
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Schauzeichen für alle Arten von Fernsprechapparaten
und Fernsprechämtern, das bei geringer Stromstärke anspricht und sich von den bekannten Ausführungsarten durch
besondere Formgebung von Flacheisenkernen, die zugleich zu Polschuhen ausgebildet sind,
unterscheidet.
Die Kerne sind aus einem Flacheisenstück hergestellt, wobei das Flacheisenstück beim
Übergang zum Polschuh doppelt rechtwinklig abgekröpft ist und so mit dem Polschuh ein
Stück bildet. Diese Art der Ausführung hat vom magnetischen Standpunkt aus den Vor-
*5 teil, daß durch den allmählichen Übergang des Kernes in die Form des Polschuhes ein
Streufluß der Kraftlinien durch Luftspalte vermieden wird. Die Kröpfung des Kernes
ermöglicht, die Spulen an der Grundplatte in einfacher Weise zu befestigen. Durch das
Abkröpfen der Polschuhe nach außen sind die Polschuhe weiter auseinander als die Kerne.
Die magnetische Anziehungskraft kann dadurch auf einen längeren Hebelarm einwirken,
während die Spulen nur einen kleinen Raum beanspruchen. Ferner erhält durch die Anordnung der Spulen auf flachen Kernen
das Spulenaggregat einen runden Querschnitt, so daß es leicht von außen in einer Bohrung
eines Apparates Platz findet.
Es sind zwar bereits ähnliche Ausführungen mit abgekröpften Flacheisenschenkeln
bekannt. Doch ermöglichen diese bekannten Einrichtungen keine einfache Befestigung der
Schenkel an der Kröpfstelle und sorgen auch nicht durch allmähliche Verbreiterung des
Polstückes für eine Verminderung des Streuflusses.
In den Abbildungen ist eine Ausführungsform der Erfindung angegeben.
Abb. ι stellt das Schauzeichen im Querschnitt und im Aufriß dar, und
Abb. 2 zeigt die Eisenkerne im Aufriß, im Seitenriß und als Draufsicht.
Die Weicheisenteile sind aus Flacheisen +5 hergestellt und haben einen rechtwinkligen
Querschnitt, den der nach außen abgekröpfte Teil auch beibehält. Die Polschuhe, die einen
kreissegmentförmigen Querschnitt haben, sind wiederum rechtwinklig nach oben gekröpft.
Durch die doppelte Kröpfung werden die Polschuhe möglichst weit nach außen verlegt,
um den Halbmesser der Drehscheibe und somit das Drehmoment so groß wie möglich zu
machen. Die beiden Kerne und die darauf gewickelten Spulen können dank der flachen
Form der Kerne und der Kröpfung nahe zueinander montiert werden, so daß der Spulenteil
einen geringeren Durchmesser hat als das System oder, mit anderen Worten, daß die
Spulen innerhalb des Kreisumfanges der Schutzkappe S des Systems liegen, so daß das
ganze Schauzeichen nicht nur einen geringen Raum einnimmt, sondern auch in eine einheitliche,
runde Bohrung auf den Grundplatten der ίο Apparate, Umschalter usw. eingefügt werden
kann.
Die Kerne und die darauf gewickelten Spulen ragen von der Grundplatte herab, und
ihre Länge kann daher je nach der gewünschten Amperewindungszahl und dem zur Verfugung
stehenden Raum bemessen werden. An ihrem freien Ende sind die Kerne aut einem gemeinsamen Joch durch Verschraubung
so miteinander verbunden, daß ein guter ao übergang der Kraftlinien gewährleistet ist.
In der Zeichnung sind auf den beiden Kernen ι und 2 die beiden Spulen 3, 4 mit den
Wicklungen angebracht. Die beiden Kerne sind mittels des Joches 5 und der Schrauben
»5 6, 7 miteinander verbunden. Die Grundplatte 8 ist mit entsprechenden Durchbrüchen
für die Polschuhe versehen. Der zur Grundplatte 8 parallele Teil der Kröpfung der Kerne
dient zugleich zur Befestigung der Spulen an der Grundplatte durch zwei Schrauben 9 und
10. In der Grundplatte und der Deckplatte 11 ist die Achse 12 gelagert. Auf die Achse ist
die Buchse 13 aufgesetzt, welche die Signalscheibe 14, den damit verbundenen Anker 15
und die Spiralfeder 16 trägt. Die beiden Ständer 17 und Schrauben 18 dienen zum Anbringen
der Deckplatte auf der Grundplatte. Das bewegliche System wird durch eine Kappe S mit eingesetztem Glas geschützt.
Die Arbeitsweise des Schauzeichens ist folgende:
Werden die Spulen unter Strom gesetzt, so erfolgt in den Kernen 1 und 2 ein Kraftlinienfluß.
Dadurch wird der Anker 11 in die PoI-schuhe hineingezogen, und die weiße Signalscheibe
wird sichtbar. Wird der Strom unterbrochen, so wird der Anker durch die Spiralfeder
16 in seine Ruhelage zurückgezogen, und die Signalscheibe geht ebenfalls wieder
zurück.
Claims (7)
1. Drehschauzeichen, dessen Anker um eine parallel zur Magnetachse liegende
Achse gegenüber unmittelbar an die Magnetschenkel ansetzenden Polschuhen drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die verlängerten, aus Flacheisen bestehenden Schenkel des U-förmigen Magneten
nach außen zweimal rechtwinklig abgekröpft sind und allmählich in die breitere und gebogene Form der Polschuhe übergehen.
2. Elektromagnetisches Schauzeichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verwendung
der Flacheisenkerne und deren Abkröpfung nach außen zu Polschuhen eine nahe Anbringung der Spulen und zugleich
eine günstige Einwirkung auf die Schauzeichenscheibe ermöglicht.
3. Schauzeichen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
flachen Kerne und die darauf befindlichen Spulen so angeordnet sind, daß sie innerhalb
des von der Schutzkappe gebildeten Kreisumfanges fallen und somit in eine runde öffnung der Apparate von außen
montiert werden können.
4. Schauzeichen nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß von
der Grundplatte aus die Kernlänge und somit auch die Spulenlänge und deren
Wicklungsraum beliebig je nach der gewünschten Amperewindungszahl nach unten verlängert und dem zur Verfügung
stehenden Raum angepaßt werden kann.
5. Schauzeichen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgekröpften
Kerne beim Übergang zu den Polschuhen parallel zu der Grundplatte verlaufen
und an diesen parallelen Teilen die Befestigung an der Grundplatte erfolgt.
6. Schauzeichen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte
entsprechende Durchbrüche für die Polschuhe enthält.
7. Schauzeichen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Kerne an ihrem anderen Ende durch ein Joch verbunden sind,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT553636X | 1929-06-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE553636C true DE553636C (de) | 1932-06-29 |
Family
ID=3676498
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI39947D Expired DE553636C (de) | 1929-06-13 | 1929-11-27 | Drehschauzeichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE553636C (de) |
-
1929
- 1929-11-27 DE DEI39947D patent/DE553636C/de not_active Expired
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