DE553642C - Elektromagnetischer Selbstschalter mit einer den Magnetanker in der Ein- und in der Ausschaltstellung sperrenden und unter dem Einfluss der Stromwaerme sich selbst entriegelnden Feder - Google Patents

Elektromagnetischer Selbstschalter mit einer den Magnetanker in der Ein- und in der Ausschaltstellung sperrenden und unter dem Einfluss der Stromwaerme sich selbst entriegelnden Feder

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DE553642C
DE553642C DEE32290D DEE0032290D DE553642C DE 553642 C DE553642 C DE 553642C DE E32290 D DEE32290 D DE E32290D DE E0032290 D DEE0032290 D DE E0032290D DE 553642 C DE553642 C DE 553642C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/48Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having both electrothermal and electromagnetic automatic release
    • H01H73/54Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having both electrothermal and electromagnetic automatic release reset by rotatable knob or wheel

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Description

Die Erfindung betrifft einen, elektromagnetischen Selbstschalter mit einer Festhaltevorrichtung, bei welcher eine unter dem Einfluß der Stromwärme sich selbst entriegelnde Feder den Anker des Elektromagneten in der Ein- und in der Ausschaltstellung sperrt.
Erfindungsgemäß ist die Riegelfeder, welche vom elektrischen Strom selbst durchflossen
xo oder von einem besonderen Heizelement geheizt wird, zur Erzielung eines möglichst einfachen und gedrängten Aufbaues des Selbstschalters innerhalb der Spule des Elektromagneten angeordnet.
In der Zeichnung ist in Abb. 1 mit α eine Riegelfeder bezeichnet, welche sich gegen den mit einer Rille b versehenen Anker c legt, wodurch sie diesen in seiner Ein- und Ausschaltstellung sperrt. Die Riegelfeder liegt hierbei im wesentlichen innerhalb der Spule des Elektromagneten, so daß sie direkt von der Stromwärme der Magnetspule erwärmt wird. Zur Verstärkung der Riegelwirkung in der Ruhelage ist die Feder α an der Stelle d zweckmäßig mit einem Vorsprung versehen, der sich in die Rille hineinlegt und gegebenenfalls durch eine besondere Kante £ den Anker in der Endstellung festhält, so daß die auf den Ankere wirkende Feder nicht genügt, um den Anker in die Ruhelage zurückzuführen. Soll der Anker in die Ruhelage zurückgeführt werden, so kann dies auf verschiedene Weise erfolgen, und zwar erstens dadurch, daß die Bremsfeder irgendwie nach außen geführt wird, sei es in dem Schlitzi/ am Fuß, oder irgendwie, wenn die Feder senkrecht zu ihrer Längsrichtung gebogen ist, seitlich am Fuß. Wird die Feder an ihrem unteren Ende in dem Schlitz/ oder an einem seitlich angebrachten Knopf vom Anker wegbewegt, so kann die auf den Anker wirkende Federkraft den Anker leicht wieder in die Anfangsstellung zurückführen. Dabei kann der Schlitz, durch den die Feder durchgeführt ist, so angeordnet sein, daß von außen die Feder nicht etwa nennenswert verbogen und dadurch ihre Bremskraft beeinträchtigt werden kann. Die Bremsfeder ergibt auf die Weise eine sehr gute Arre-i tierungsvorrichtung (Festhalten des Schalters in der Nullstellung), so daß der Kleinselbstschalter, ehe er wieder eingeschaltet werden kann, aus dem Sicherungselement herausgeschraubt werden muß. Die ganze Anordnung läßt sich also ganz unabhängig von. der Bremswirkung auch als Arretierungsvorrichtung für Kleinselbstschalter verwenden.
Ein Auslösen des Ankers könnte auch erfolgen, wenn auf die Bremsfeder von außen ein Zug ausgeübt würde, so daß sich die
Nase, die den Anker hält, etwas abbiegt. Dabei könnte der an der Bremsfeder angebrachte Vorsprung d durch Zug etwas abgebogen werden oder eine auf der Feder vorhandene Nase, die durch besondere Anordnung jeweils wieder in ihre Festhaltungslage zurückkehrt, durch Zug Ms zum Loslassen des Ankers bewegt-werden. Wenn mit Zug zur Entarretierung gearbeitet wird, so müßte ίο der Zug durch irgendwelche Vorrichtungen begrenzt sein. Die Ausführung zur Begrenzung des Hubes im Fuß des Selbstschalters kann in verschiedener Weise erfolgen. Durch eine Schraube o. dgl., welche die Feder in gewissen Abständen führt (ohne ihr die Beweglichkeit zu nehmen), könnte die Bremskraft der Feder von außen verstellt werden. Statt nun die Feder so einzurichten, daß sie nur bremsend wirkt, könnte man auch die Bremsfeder gleichzeitig mit als Rückführungsfeder für den Anker verwenden, so daß sie den Anker jeweils aus der Ausschaltstellung wieder in die Gebrauchsstellung zurückdrückt. Dies läßt sich z. B. erreichen, wenn am Ende der Bremsfeder entweder die Bremsfeder selbst zur Spirale aufgefunden wäre oder wenn an der Bremsfeder direkt die Druckfeder angebracht wäre. Wenn beide Federn kombiniert sind, ließe sich auch die Ein-Stellungsvorrichtung so anbringen, daß sie für beide Federn gemeinsam dient.
Statt nun die Rückführung des Ankers durch Einwirkung auf die Bremsfeder direkt vorzunehmen, könnte man auch indirekt auf die Bremsfeder wirken, indem man den Aniser selbst beeinflußt und ihn durch eine am Knopf oder Schaltteil angebrachte Vorrichtung in die Gebrauchslage zurückdrückt. In Abb. 2 ist dies gezeigt. Dort drückt eine am Schaltknopf g befindliche Lenkvorrichtung/i direkt auf das obere Ende/ des Ankers und drückt diesen je nach der Stellung der Lenkvorrichtung zurück. Die Lenkvorrichtung h muß so eingerichtet sein, daß sie vor der Einschaltung den Anker verlassen hat, damit dieser dann sich frei bewegen kann. Die Lenkvorrichtung kann ziemlich kurz gehalten sein, sie muß nur so eingerichtet werden, daß sie am Beginn den Anker faßt und vor Erreichung der Einschaltstellung ihn freigibt.
Statt nun diese Lenkvorrichtung am Schaltknopf anzubringen, könnte sie auch am Schaltstück sitzen. Das Schaltstück würde vom Betätigungsteil (z. B. Drehknopf) mitgenommen und so indirekt die Zurückführung des Ankers besorgen.
Statt die Zurückführung des Ankers durch Einwirkung des Betätigungsteiles oder des Schaltteiles direkt auf den Anker vorzunehmen, könnte man auch auf irgendeinen Zwischenmechanismus o. dgl. einwirken.
Die Rückführung des Ankers durch die Einwirkung auf die Bremsfeder kann, wie schon oben angedeutet, auch dadurch erfolgen, daß eine Vorrichtung, die nicht direkt zur Feder gehört, am Fuß angebracht ist und bei einer Drehbewegung oder einer Zugbewegung die Feder vom Anker entfernt. An dem oberen Teil der Vorrichtung wäre dann nur eine Lenkkurve anzubringen, die der Bewegung entsprechend die Feder fortdrückt und dann losläßt. Eine einfache Ausführungsform ist z. B. in Abb. 3 dargestellt., Dort ist gezeigt, wie die Vorrichtung, die am oberen Ende eine Verbreiterung hat, die Feder vom Anker fortbewegt, wenn sie nach unten gezogen wird. Sowie sie durch ihre Rückzugsfeder wieder nach oben gezogen ist, läßt sie die Bremsfeder los. Sie kann aber nach unten nur gezogen werden, wenn der Automat ausgeschraubt ist. Wird der Automat eingeschraubt, dann muß die Vorrichtung wieder nach oben geschoben sein, da sie sich gegen den Fuß des Elementes legt. Zweckmäßig wird die Vorrichtung mit einer Rückzugsfeder versehen, die nur gestattet, nach unten zu ziehen und die Vorrichtung beim Loslassen wieder nach oben schnellt. Ebenso könnte eine Vorrichtung mit einem Knopf, der nach außen geht, angebracht sein, der beim Drehen die Bremsfeder vom Magneten fortbewegt, beim Loslassen in seine Ruhelage zurückschnellt und damit die Feder freigibt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Elektromagnetischer Selbstschalter mit einer den Magnetanker in der Ein- und in der Ausschaltstellung sperrenden und unter dem Einfluß der Stromwärme sich selbst entriegelnden Feder, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelfeder (a) im wesentlichen innerhalb der Spule des Elektromagneten angeordnet ist.
2. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelfeder («) durch einen ihr gegenüber isolierten und gegebenenfalls unter Federwirkung stehenden Hebel (Jt) ausklinkbar ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEE32290D 1925-03-27 1925-03-27 Elektromagnetischer Selbstschalter mit einer den Magnetanker in der Ein- und in der Ausschaltstellung sperrenden und unter dem Einfluss der Stromwaerme sich selbst entriegelnden Feder Expired DE553642C (de)

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DE (1) DE553642C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967626C (de) * 1952-08-28 1957-11-28 Licentia Gmbh Selbstschalter kleinster Bauart
DE1047921B (de) * 1953-02-10 1958-12-31 Hans Widmaier Bimetallsicherungsautomat mit im wesentlichen parallel zum Schaltstift verlaufender, von einer Heizwicklung umgebener Bimetallfeder

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967626C (de) * 1952-08-28 1957-11-28 Licentia Gmbh Selbstschalter kleinster Bauart
DE1047921B (de) * 1953-02-10 1958-12-31 Hans Widmaier Bimetallsicherungsautomat mit im wesentlichen parallel zum Schaltstift verlaufender, von einer Heizwicklung umgebener Bimetallfeder

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