DE553676C - Bremsbedienungshebel, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Bremsbedienungshebel, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE553676C
DE553676C DES88782D DES0088782D DE553676C DE 553676 C DE553676 C DE 553676C DE S88782 D DES88782 D DE S88782D DE S0088782 D DES0088782 D DE S0088782D DE 553676 C DE553676 C DE 553676C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G5/00Means for preventing, limiting or returning the movements of parts of a control mechanism, e.g. locking controlling member
    • G05G5/12Means for preventing, limiting or returning the movements of parts of a control mechanism, e.g. locking controlling member for holding members in an indefinite number of positions, e.g. by a toothed quadrant
    • G05G5/14Means for preventing, limiting or returning the movements of parts of a control mechanism, e.g. locking controlling member for holding members in an indefinite number of positions, e.g. by a toothed quadrant by locking a member with respect to a fixed quadrant, rod, or the like
    • G05G5/18Means for preventing, limiting or returning the movements of parts of a control mechanism, e.g. locking controlling member for holding members in an indefinite number of positions, e.g. by a toothed quadrant by locking a member with respect to a fixed quadrant, rod, or the like by positive interengagement, e.g. by a pawl

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Description

  • Bremsbedienungshebel, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Bremsbedienungshebeln, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Die Einrichtung ist jedoch auch in Verbindung mit anderen, ähnlich wirkenden Maschinenteilen mit Vorteil anwendbar.
  • Es ist bereits bekannt, die Bedienungshebel für Bremsen aus zwei Teilen zusammenzustellen, welche gegeneinander um einen gewissen Betrag verschwenkbar sind. Der Zweck dieser Maßnahme besteht darin, daß lediglich durch die gegenseitige Verschwenkung dieser beiden Hebelteile die übliche Verriegelung des Bremsbedienungshebels, bestehend aus einer mit einem Zahnbogen zusammenwirkenden Sperrklinke, gelöst wird, wenn der ganze Bremshebel in derjenigen Richtung bewegt wird, welche das Lösen der Bremse herbeiführt. Es ist ferner bekannt, eine Feder vorzusehen, welche bis zu einem gewissen Grade der gegenseitigen Verschwenkung der beiden Hebelteile des zweiteiligen Bedienungshebels entgegenwirkt.
  • Durch die Erfindung wird jedoch im Gegensatz zu diesen bekannten Einrichtungen sowohl bei geknickter als auch bei gestreckter Stellung des zweiteiligen Bedienungshebels eine hemmende Wirkung erreicht. Diese Wirkung wird dadurch ermöglicht, daß an den beiden gegeneinander verschwenkbaren Hebelteilen in bestimmter Weise einander zugeordnet ein fester und ein federnd beweglicher Nocken mit keilförmig ausgebildetem Ende angeordnet ist, deren einander zugeordnete Flanken sowohl bei gestreckter als auch bei geknickter Stellung des Bedienungshebels aneinander anliegen.
  • Die Bedeutung dieses Nockengesperres ist eine doppelte. Einerseits wird eine bessere Sicherung dagegen geschaffen, daß etwa der mit angezogenen Bremsen auf geneigter Fahrbahn stehende Wagen durch einen verhältnismäßig geringen, unbeabsichtigten Stoß oder Druck auf den Griff des Bedienungshebels, welcher die Bremsen lösen würde, in unzulässiger Weise in Bewegung gerät, andererseits wird eine zuverlässigere Arbeitsweise der Bremsbedienung im gewöhnlichen Gebrauch erzielt, insofern als auch bei verhältnismäßig langsamer Vorwärtsbewegung des Hebelhandgriffs beim Lösen der Bremse eine ungewollte Hemmung der eingeleiteten Bewegung, welche sonst leicht eintreten könnte, verhindert wird.
  • Eine verstärkte Sicherung gegen ungewolltes Lösen der Bremse erfolgt zweckmäßig durch eine vollkommene gegenseitige Verriegelung der beiden gegeneinander schwenkbaren Hebelteile. An sich sind Verriegelungen von Bremshebeln bereits bekannt. Es handelt sich hier jedoch lediglich um die besondere Anwendung einer solchen bekannten Verriegelung auf eine Hemmvorrichtung für zweiteilige Bremsbedienungshebel der oben gekennzeichneten Art. Die genannte Verriegelung kann im vorliegenden Falle in einfacher Weise auch als Diebstahlsicherung ausgebaut werden, so daß ein mit angezogenen Bremsen alleinstehender Wagen durch Dritte nicht wegbewegt werden kann, es sei denn, daß die Bremsen zerstört werden.
  • Die Ausführungsform der Erfindung richtet sich jeweils nach der Bauart der betreffenden Bremse und des betreffenden Fahrzeugs. Die Erfindung ist aber in allen Fällen anwendbar, in denen in irgendeiner Weise ein verschwenkbarer oder verschiebbarer zweiteiliger Hebel in einer bestimmten Stellung durch eine Klinke gegen eine Verzahnung verriegelt wird und durch eine an sich gegen die Sperrwirkung der genannten Verzahnung gerichtete Schub- oder Drehbewegung aus der genannten verriegelten Stellung gelöst werden soll.
  • In der weiteren Beschreibung soll die Erfindung an Hand der beigefügten Zeichnungen zweier beispielsmäßiger Ausführungsformen näher erläutert werden.
  • Abb. r ist eine Teilansicht einer Ausführungsform, teilweise im Schnitt.
  • Abb: a und 3 sind eine Teilansicht bzw. eine Seitenansicht im Schnitt und veranschaulichen besonders eine Verriegelungsv ozrichtung.
  • Abb. 4 und 5 sind Ansichten einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung in ein-bzw.ausgerückter Stellung.
  • Abb. 6 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung flach Ab. 4 und 5.
  • Die Vorrichtungen werden je nach der Art der Bremsen und der Kraftwagen- oder Eisenbahnbauarten, bei denen sie verwendet werden sollen, etwas voneinander abweichen. Die angegebenen Beispiele veranschaulichen jedoch nicht alle Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung, die außer bei Bremsen auch noch zur Bedienung anderer Vorrichtungen benutzt werden kann.
  • In den Abb. z, z und 3 stellt S eine geeignete Bremswelle, Spindel o. dgl. dar, mit der ein Bremshebel L verbunden ist, der in diesem Falle den üblichen Zahnbogen O umgreift. (Bei anderen Ausführungsformen kann der Zahnbogen einfach auf einer Seite neben dem Hebel oder doppelt zu beiden Seiten verlaufen und braucht nicht durch den Hebel L nach Abb. z und 3 hindurchzugehen.) Der obere Teil L1 des Bremshebels L ist geeignet geformt und trägt einen kolbenförmigen, federnd beweglichen Nocken N7 mit keilförmigem Ende 11I1, welches scharfkantig oder auch abgerundet sein kann, sowie einen etwas vorspringenden Anschlag L2, auf den später noch zurückgekommen wird.
  • Außerhalb der Mittellinie des Hebels ist auf einer Seite ein Gelenk P vorgesehen, das den Griffhebel mit dem Handgriff H trägt; in diesem Teil ist eine in ihrer Längsrichtung verschiebbare Sperrklinke D angeordnet, die in die Zähne des Zahnbogens O eingreift und schwach spitzwinklig zum Hebe1H eingesetzt ist.
  • Der untere Teil Hl des Griffhebels H umgreift den Teil L1, und in der in Abb. z veranschaulichten Stellung liegt der Teil H3 des Griffhebels auf einem Anschlag L3 des Bremshebels auf, so daß dieser beim Anziehen der Bremse, d. h. wenn der Handgriff nach rechts bewegt wird, zu einem starren Gebilde wird; zum Lösen wird durch eine Bewegung nach links der obere Teil Hl des Griffhebels gegenüber L verschwenkt, so daß die Spitze NI des vom Griffhebel getragenen Nockens N den federnd nachgiebigen Nokken A1 nach unten drückt, bis die Spitzen aneinander vorbeigelangen können; während dieser Bewegung dreht sich der Griffhebel H um seinen Gelenkzapfen P und hebt die Klinke D aus der Zahnung des Bogens 0. Eine weitere Kippbewegung wird durch die Begegnung der Anschläge H° und L= verhindert.
  • Wenn die Bremse angezogen ist, können die Vorrichtungen zum gegenseitigen Verriegeln der Hebelteile in Benutzung genommen werden; diese Verriegelung läßt sich auf viele Weisen erreichen. Nach Abb. z und 3 ist beispielsweise ein in dem Handgriff H gleitender Riegel K vorgesehen, dessen Ende sich in das Innere des Griffhebels oder der Hebelverbindung, die mit einer Aussparung KI (Abb. 2 und 3) versehen ist, erstreckt; wenn der Riegel K vorgeschoben wird, verhindert er das Lösen der Bremse. Eine unter Federdruck stehende Kugel oder ein ähnliches Gesperre KI in Verbindung mit einer Rast K' kann in einem Ansatz an dem Riegel K vorgesehen werden, um den Riegel zu sichern.
  • Der fest mit dem Griffhebel verbundene Nocken N wird vorzugsweise einstellbar und entfernbar in dem Griffhebel Hl angebracht, damit die Hemmwirkung je nach Bedarf eingestellt werden kann und ein schneller Ersatz möglich ist, wenn eine übermäßige Abnutzung eintreten sollte.
  • Die Abb. 4, 5 und 6 veranschaulichen eine etwas abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung in Verbindung mit einem auf der Oberseite gezahnten Bogen 0. Die Abb.4 zeigt die Hebel bei gelöster Bremse, und zwar ist der Nocken M wie oben an dem Teil L1 des Bremshebels und der Nocken N an dem Griffhebel H angebracht. Beim Anziehen der Bremse legen sich nach Abb. 4. die Anschläge H3 und L3 aneinander, so daß keine weitere Bewegung um den Gelenkzapfen P mehr stattfinden kann.
  • Um die Hebelteile bei angezogener Bremse zu verriegeln, wird ein Drehstift K= (Abb. 5 und 6), der mit einer Haltefeder K3 versehen ist, benutzt; diese greift mit ihrem Ende in eine Rast K4 in dem Griffhebel ein. Der Drehstift K2 ist seitlich abgeflacht, wie es bei K5 in strichpunktierten Linien in Abb. 5 angegeben ist, und verriegelt in der dort gezeichneten Stellung die Hebelteile; wird aber der Stift K2 nach links entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gedreht, so ergibt sich infolge der Abflachung K5 'der notwendige Spielraum für die gegenseitige Verschwenkung der Hebelteile, so daß die Bremse gelöst werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Bremsbedienungshebel, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem Griffhebel, der mit dem Bremshebel des Gestänges gelenkig, durch Anschläge begrenzt beweglich verbunden ist, mit einer die Verschwenkung des Griffhebels gegenüber dem Bremshebel hemmenden Feder und einem die jeweilige Lage des Bedienungshebels sichernden Gesperre, dessen Sperrwirkung durch Verschwenken der Hebelteile gegeneinander aufgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nocken (M) mit keilförmig ausgebildetem Ende (Ml) an dem einen Hebelteil (Bremshebel L) unter Wirkung der hemmenden Feder verschiebbar gelagert ist, und daß ein mit dem anderen Hebelteil (Griffhebel H) fest verbundenes Keilstück (Ni) derart angeordnet ist, daß die einander zugeordneten Flanken der beiden Keilstücke (1bll, N1) bei gestreckter und bei geknickter Stellung des zweiteiligen Bedienungshebels (H, L) aneinander anliegen. z. Bremsbedienungshebel nach Anspruch r, gekennzeichnet durch einen Riegel (K, K2), welcher bei Einschaltung den Spielraum zwischen den beiden Hebelteilen (H, L) ausfüllt, so daß dadurch deren Verschwenkung gegeneinander vollkommen verhindert wird.
DES88782D 1928-02-28 1928-12-12 Bremsbedienungshebel, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE553676C (de)

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