DE553724C - Schaltungsanordnung fuer Verstaerker in Mittelschaltung mit symmetrisch in der ª‡- und b-Ader liegendem Ausgleichsuebertrager - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Verstaerker in Mittelschaltung mit symmetrisch in der ª‡- und b-Ader liegendem AusgleichsuebertragerInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
- H04M3/40—Applications of speech amplifiers
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- Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
Description
Zwischenverstärker für Fernsprechleitungen werden fest in eine Fernleitung eingebaut
oder als sogenannte Schnurverstärker in den Fernämtern bei Bedarf eingeschaltet, indem
der Verbindungsstecker wahlweise in eine Klinke für unverstärkte oder für verstärkte
Verbindungen eingeführt werden kann. Bei Zweidrahtverstärkern, die also eine Leitungsnachbildung
erfordern, macht das Schwierigkeiten insofern, als zu jeder Fernleitung eine ganz bestimmte Nachbildung gehört und daher
bei der Verbindung mit eingeschaltet werden muß. Man hat daher zur Vereinfachung
der Verbindungsorgare (Stöpsel und Klinke), die Nachbildung einp >lig fest an die Fernleitung
gelegt, wie es * J)b. 2 zeigt. Es braucht
dann nur noch ein Pol mit dem Verstärker verbunden zu werden. Da außerdem auch noch eine Ader für Prüf- und Signalzwecke
vorgesehen werden muß, ist die Aufgabe mit vierpoligen Verbindurgsorganen, wie sie in
Fernämtern üblich sind, lösbar.
Die Weiterentwicklung der Kabeltechnik machte es aber möglich, den Kabeln so günstige
Eigenschaften zu geben, daß es nötig war, nun auch die Verstärker umzugestalten und zu verbessern, um sie dem Kabel gleichwertig
zu machen und so die gute Sprachübertragung des Kabels nicht wieder zu beeinträchtigen.
Neben anderen Maßnahmen wurden dabei auch zur Erreichung der größtmöglichen Symmetrie der Leitungsäste die
Wicklungen der Ausgleichsübertrager auf beide Leitungsäste verteilt. Abb. 3 zeigt diese
Schaltung des Ausgleichsübertragers AÜ. Jetzt kann die Nachbildung nicht mehr
dauernd einpolig an die Leitung angeschlossen werden. Wollte man jetzt die Verbindungseinrichtung entsprechend Abb. 2 ausgestalten,
so wären fünfpolige Stöpsel und Klinken nötig, was nicht angängig ist. Es sind solche
Stöpsel und Klinken bis jetzt noch nicht hergestellt worden, und es ist dies auch nicht zu
erwarten. Stückzahlen, welche eine wirtschaftliche Fertigung in Aussicht stellen,
kommen nicht in Frage; auch würden sich die Klinkenstreifen mit fünfpoligen Klinken
infolge der notwendig größeren Abmessungen nicht mehr gut in die vorhandenen Schränke
einbauen lassen, ebenso wie die dazugehörigen fünfteiligen Schnurstecker ganz aus dem bisher
üblichen Rahmen herausfallen würden.
Um diese konstruktiven Schwierigkeiten zu umgehen, könnte man die Anschaltung der
Leitungsnachbildungen an die Verstärker, getrennt von den Klinken, durch Wähler vornehmen
lassen. Es sind bereits Schaltungsanordnungen bekannt geworden, bei denen
eine Fernbeamtin, nachdem sie mittels eines Stöpsels die Fernleitung mit dem Verstärker
in Mittelschaltung verbunden hat, mit Hilfe einer Wählscheibe und eines Wählers die zu
den zu verbindenden Fernleitungen passende Leitungsnachbildung auswählt und damit an
den Verstärker anschaltet.
Es sind auch Schaltungsanordnungen bekannt geworden, bei denen die Wähler den
ίο einzelnen Leitungsnachbildungen zugeordnet
sind und als Anrufsucher arbeiten. In diesem Falle muß die Fernbeamtin, z. B. durch
Tastendruck, den der gewünschten Nachbildung zugeordneten Wähler anreizen, und dieser schaltet dann die Nachbildung an den
Verstärker.
Diese Anordnungen haben den großen Nachteil, daß die Beamtin nach vorausgehender
Überlegung bestimmte Handgriffe ausführen muß, um die Nachbildung einzuschalten,
und daß außerdem die Möglichkeit besteht, daß die Beamtin irrtümlicherweise eine
falsche Nachbildung anschalten kann und dadurch den Verstärker zum Pfeifen bringt.
Die vorliegende Erfindung gibt einen neuen, besseren Weg. Erfindungsgemäß wird die
einer Fernleitung fest zugeordnete Leitungsnachbildung selbsttätig ohne Zutun der Beamtin
vermittels eines Wählers, der seinerseits fest zu einem Verstärkerschnurpaar gehört,
beim Stecken einer Verstärkerklinke an den Schnurverstärker angeschaltet. Die Nachbildungen
liegen bei dieser Schaltungsanordnung an den Ausgängen des Wählers.
Der Aufbau einer Verstärkerverbindung erfolgt erfindungsgemäß so, daß die Beamtin
einfach den Stöpsel eines freien Verstärkerschnurpaares in die der Fernleitung, mit der
die Verbindung hergestellt werden soll, zugeordnete Verstärkerklinke steckt. Damit wird
gleichzeitig ein Wähler in Bewegung gesetzt, der die zu der Fernleitung gehörige Nachbildung
selbsttätig an den Verstärker legt.
Die für diese Schaltungsanordnung erforderlichen Klinken und der Stecker sind vierteilig und normaler Ausführung.
Die für diese Schaltungsanordnung erforderlichen Klinken und der Stecker sind vierteilig und normaler Ausführung.
In der Abb. 1 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfmdungsgedankens angegeben.
Die von links ankommende Fernleitung F1
führt über die Kontakte des Umschaltrelais 2«*! und Mf2 an die Klinke FK1. Unter Benutzung
dieser Klinke kann sie mit einem nicht eingezeichneten einfachen Schnurpaar beispielsweise über FK2 mit der Fernleitung
F2 unverstärkt verbunden werden. Zur Einschaltung des Verstärkers sind lediglich
die vierpoligen Stecker VSt in die entsprechenden Verstärkerklinken VKl1, VKl2 einzuführen.
Die a- und fr-Ader des Stöpsels ver-
binden die beiden Äste der Fernleitung über den Verstärker. Gleichzeitig wird mittels der
zusätzlichen Arbeitskontakte an den Klinken der Stromkreis für die Relais UR1, UR2 geschlossen,
welche die Fernleitung über die Verlängerungen (wenn solche nötig sind) LV1, LV2 mittels der Kontakte W1 und ur2
an die Klinken VKl1, VKl2 legen. Die dritte
Ader der Schnur schaltet die Relais JItI1, T1
bzw. R2, T2 ein, die die Wähler AS1, AS2 in
freier Wahl anlassen, bis ihre Arme 2 und 3 die Nachbildungen eingeschaltet haben. Für
den Erfindungsgedanken ist es dabei nicht von Belang, ob Vorwähler- oder Anrufsucherschaltung
verwendet wird. Die vierte Ader der Schnur leitet mit Hilfe der Klinkenhülse und der Relais Z1, Z2 die Heizung der Verstärkerröhren
ein, indem der Heizstrom durch Z2 geschlossen wird. Das Anlassen der Wähler,
das Fritten der Nachbildungskontakte und das Prüfen sind als bekannt und für den Erfindungsgedanken
bedeutungslos in der Abb. 1 nicht dargestellt. Ebensowenig braucht hier
die übrige Verstärkereinrichtung erklärt zu werden.
Der Vorteil bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist die Verwendung
der üblichen Amtsbauteile (vierteilige Klinken und Stöpsel) bei Zweidrahtschnurverstärkern
neuester Bauart mit vollkommener Symmetrie der Adern, bei denen die Leitungsnachbildungen
doppelpolig an den Verstärker geführt werden müssen, und die vollkommen selbsttätige Anschaltung der den Fernleitungen
fest zugeordneten Nachbildungen durch Wähler.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung für Verstärker in Mittelschaltung mit symmetrisch in der
a- und &-Ader liegenden Ausgleichsübertragern,
bei der die Verstärker wahlweise mittels beweglicher Schaltorgane (Schnüre und Stöpsel) von Hand an Fernleitungen
angeschaltet werden und bei denen die Anschaltung der Leitungsnachbildungen, die ihrerseits ihren Fernleitungen fest zugeordnet
sind, durch Wähler erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß diese Wähler den Verstärkern zugeordnet sind und der
Anreiz auf die Wähler (AS1, AS2) zur no
Anschaltung der Leitungsnachbildungen (LN1, LN2) an die Verstärker ohne besondere
Schaltmaßnahmen der Beamtin, allein durch die bloße Einführung eines Steckers in die Fernleitungsverstärkerklinke
(VKl1, VKl2) erfolgt, worauf sich
der Wähler dann selbsttätig auf die der ' Fernleitung zugeordnete Leitungsnachbildung
(LN1, LN2) einstellt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
der Prüfstromkreis für das Schaltorgan"
(AS1, AS2) über eine Ader der Klinke
und des Steckers verläuft.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß, trotzdem die Leitungsnachbildung doppelpolig an den Verstärker angeschaltet
wird, zur betriebsmäßigen Verbindung der Fernleitung mit dem Verstärker nur eine
normale vierteilige Klinke und ein ebensolcher Stecker benötigt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES94765D DE553724C (de) | 1929-11-05 | 1929-11-05 | Schaltungsanordnung fuer Verstaerker in Mittelschaltung mit symmetrisch in der ª‡- und b-Ader liegendem Ausgleichsuebertrager |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES94765D DE553724C (de) | 1929-11-05 | 1929-11-05 | Schaltungsanordnung fuer Verstaerker in Mittelschaltung mit symmetrisch in der ª‡- und b-Ader liegendem Ausgleichsuebertrager |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE553724C true DE553724C (de) | 1932-06-30 |
Family
ID=7518922
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES94765D Expired DE553724C (de) | 1929-11-05 | 1929-11-05 | Schaltungsanordnung fuer Verstaerker in Mittelschaltung mit symmetrisch in der ª‡- und b-Ader liegendem Ausgleichsuebertrager |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE553724C (de) |
-
1929
- 1929-11-05 DE DES94765D patent/DE553724C/de not_active Expired
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