DE5538C - Luftdruck-Fontaine - Google Patents
Luftdruck-FontaineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B17/00—Apparatus for spraying or atomising liquids or other fluent materials, not covered by the preceding groups
- B05B17/08—Fountains
Landscapes
- Special Spraying Apparatus (AREA)
Description
1878.
Klasse 85.
FRIEDRICH ALBERT TIPPNER in DRESDEN. Luftdruck-Fontaine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. October 1878 ab.
Längste Dauer: 3. März 1891.
Dieselbe besteht aus einem cylindrischen, aus Kupfer oder Eisenblech gefertigten Gefäfse G,
dessen innerer Raum durch die Wände JVund W1
in drei, dem Inhalte nach gleiche Theile getheilt ist, die gegenseitig luftdicht abgeschlossen
sind. Die seitlich gelegenen Räume A und A1
sind zur Aufnahme des Wassers, der mittlere Raum L zur Aufnahme comprimirter Luft bestimmt,
welche vermittelst einer gewöhnlichen Luftpumpe durch das Rohr C eingepumpt wird.
Der Luftraum L ist mit den beiden Wasserräumen W und JV1 durch das Rohr R verbunden,
in welches über jedem der Räume W und W' ein Dreiwegehahn H und H1 eingeschaltet
ist. Die Griffe dieser beiden Hähne sind durch eine Zugstange so mit einander gekuppelt,
dafs, wenn JI1 (wie es die Zeichnung andeutet) so steht, dafs die in L enthaltene
Luft nach W1 übertreten kann, zugleich die
Stellung des anderen Hahnes so sein mufs, dafs er den Raum W nach der freien Luft hin
öffnet. Zwischen den beiden Hähnen H und H1
ist von dem Rohre E ein Rohr abgezweigt, welches nach einem Federmanometer zur Controle
des im Luftraum vorhandenen Druckes hinführt. Die beiden Wasserräume A und A '
sind ferner durch die Rohre F mit dem nach der Fontaine gehenden Rohr Z verbunden und
es ist in diese Rohre über jedem der Wasserräume ein Dreiwegehahn M und M1 eingeschaltet,
deren Griffe wieder durch eine Zugstange so mit einander gekuppelt sind, dafs, während Mx (wie es die Zeichnung andeutet)
den Austritt des in A1 enthaltenen Wassers durch F nach Z gestattet, die Stellung von M
so ist, ■ dafs eine Verbindung von A mit F nicht stattfindet, dagegen das Wasser, welches vom
Bassin B durch U abfliefst, den Weg nach A frei findet.
Soll die Fontaine in Gang gesetzt werden, so stellt man die Wasserhähne MMX so, dafs
das in das Bassin B eingefüllte Wasser durch U und M1 in W1 einlaufen kann, so lange
bis W1 vollständig angefüllt ist. Während des Füllens werden die Lufthähne H und Hx so gestellt,
dafs die in W enthaltene Luft durch H entweichen kann. Nach vollzogener Füllung
werden alle Hähne so gestellt, dafs weder Luft noch Wasser circuliren kann. Dann wird vermittelst
der Luftpumpe so lange Luft durch C nach L gepumpt, bis der erforderliche Druck,
z. B. zwei Atmosphären, erreicht ist. Hierauf bringt man die Hähne in die in der Zeichnung
angegebene Stellung (die an den Hähnen markirt ist), wodurch, da nun L mit A' verbunden ist,
die comprimirte Luft auf das in A1 enthaltene Wasser drücken und dasselbe durch den freien
Weg SM1F zum Mundstück der Fontaine
hinaustreiben kann. Das im Bassin B über die Höhe des Abflufsrohres U sich ansammelnde
Wasser läuft durch U zurück nach A, weil der Hahn M diesen Weg frei läfst. Die in A
enthaltene Luft kann infolge der dazu geeigneten Stellung von H nach aufsen entweichen.
Ist das in A' enthalten gewesene Wasser verbraucht, was sich durch einen gurgelnden
Ton in der Fontaine bemerkbar macht, so werden alle Hähne in die der bisherigen entgegengesetzte Stellung gebracht. Dadurch
ist der Weg von L nach A frei geworden und es wirkt nun der Luftdruck auf das vom Bassin
abgelaufene und in A angesammelte Wasser; das Spiel der Fontaine beginnt von neuem.
So lange der in L vorhandene Druck ausreicht, kann die Fontaine im Gange erhalten werden,
wenn die Stellung der Hähne immer rechtzeitig verändert wird. Um im Winter das Zersprengen
des Gefäfses G durch den Frost zu verhüten, sind an beiden Wasserräumen Hähne zum Ablassen
des Wassers angebracht. Diese Luftfontaine kann in jeder ausführbaren Gröfse hergestellt
werden und zwar einerseits ausreichend grofs zu Gartenfontainen und andererseits auch
wieder so klein, dafs deren Verwendung in jedem Zimmer möglich ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE5538C true DE5538C (de) |
Family
ID=283963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT5538D Active DE5538C (de) | Luftdruck-Fontaine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE5538C (de) |
-
0
- DE DENDAT5538D patent/DE5538C/de active Active
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