DE553962C - Rueckschlagsichere Kurbel - Google Patents

Rueckschlagsichere Kurbel

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DE553962C
DE553962C DE1930553962D DE553962DD DE553962C DE 553962 C DE553962 C DE 553962C DE 1930553962 D DE1930553962 D DE 1930553962D DE 553962D D DE553962D D DE 553962DD DE 553962 C DE553962 C DE 553962C
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N1/00—Starting apparatus having hand cranks
    • F02N1/02—Starting apparatus having hand cranks having safety means preventing damage caused by reverse rotation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Rückschlagsichere Kurbel Bei der rückschlagsicheren Kurbel nach Pa;ent 552 io8 s:ud als Kurbelkupplung sowie für die die Kurbel bei einem Rückschlag haltende Kupplung, dort und in folgendem kurz lzückschlagkupplung genannt, gegenläufig gewundene Spiralfedern vorgesehen. Gemäß der vorliegendenErfindung ist die vorteilhafte augenblickliche Wirkung dieser Kurbel sowie die Betriebssicherheit der Kurbel gegenüber einer mechanischen Zerstörung dadurch noch wesentlich erhöht, daß anstatt jener Spiralfedern unter Hebelwirkung stehende Klemmklauen Verwendung finden. Eine derartige Kupplung bietet für den vorliegenden Zweck ganz besondere Vorteile. Nämlich einmal den wesentlichen Vorteil, daß eine sehr große Berührungsfläche zwischen der Kupplung und dein zu klemmenden Bestandteil vorhanden ist, nämlich eine Fläche gleich der inneren Mantelfläche der Klaue. Infolge der Hebelübertragung läßt sich ferner eine sehr große Klemmkraft erzeugen. Infolgedessen können die Kupplungen bei vollkommener Wirksamkeit eine verhältnismäßig sehr kleine Abinessung erhalten. Ein weiterer Vorteil besteht in dieser Richtung noch darin, daß die Kupplungsklaue zugleich. ein Gehäuse bildet bzw. ein besonderes Gehäuse erübrigt und aus diesem Grunde eine Material- und Gewichtsersparnis bringt. Eine weitere bauliche Vereinfachung läßt sich sodann noch dadurch erzielen, daß man den Klemmhebel der Rückschlagkupplung zugleich als den dieKupplung gegen Drehung sperrenden Bestandteil und den Klemmhebel derKurbelkupplung zugleich als Kurbelhebel verwendet. Eine weitere bauliche Vereinfachung läßt sich sodann auch noch dadurch herbeiführen, daß man beide Kupplungen bi:s auf die Hebelausbildung vollkommen gleichmäßig gestaltet. Wie bei dem Gegenstand des Hauptpatents können die beiden Kupplungen hintereinander auf dem mit dem zu drehenden Teil in Verbindung tretenden Körper angeordnet sein. Die Anordnung kann aber auch wie bei der Kurbelausbildung gemäß dem Hauptpatent derart getroffen sein, daß die Rückschlagkupplung auf die Kurbelkupplung wirkt. Ein besonderer Vorteil einer derartigen Kupplung für den vorliegenden Zweck besteht jedoch darin, daß es für das Inwirkungtreten einer solchen Kupplung auch nicht der geringsten Bewegung bedarf, da namentlich bei der Rückschlagliupplung sämtliche Bestandteile im Spannungszustand sich befinden können, so daß sofort mit dem Auftreten einer auf den Klemmhebel wirkenden Kraft, aber auch erst dann die Kupplung in Wirkung tritt, und zwar sogleich mit einer der Größe der Kraft entsprechenden Klemmkraft. Eine noch höhere Sicherheit gegen Rückschlag läßt sich gemäß der Erfindung durch Anordnung einer zweiten bei Rückschlag in Wirkung tretenden Kupplung erzielen, welche auf denselben oder auch einen anderen Bestandteil wie die erstere Rückschlaglcupplung wirken kann.
  • Sodann ist gemäß der Erfindung noch ein Koppelglied zwischen der Rückschlagkupplung und dem durch die Kurbel zu drehenden Teil vorgesehen, um letzteren gegen Drehung zu sperren, was durch eine Verbindung zwischen der Rückschlagkupplung und dem zu drehenden Teil möglich ist, da die Rückschlagkupplung ja ihrerseits gegen Drehung gesperrt angeordnet ist. Eine derartige Sperrung des zu drehenden Teils kommt beispielsweise bei Verwendung der Kurbel für Lastaufzüge als Sicherung bei angehobener Last oder bei Verwendung der Kurbel zum Anlassen von Brennkraftmaschinen zur Erleichterung der Erzeugung der Kompression in Betracht, da in diesem Fall die Kurbel nach einer Teildrehung, unter Sperrung der Motorwelle gegen Rückwärtsdrehung, wiederholt in die bequemste Stellung umgesetzt werden kann, so daß der Motor in diesem Fall durch die Wirkung der Kompression anspringt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine gemäß diesen Erfindungsgedanken weitergebildete Kurbel in Abb, i, 2 und 2a in Seitenansicht bzw. im Längsschnitt und in Vorderansicht an einem Ausführungsbeispiel; die Abb. 3 veranschaulicht eine zweite Ausführungsform und Abb.4 eine dritte Ausführungsform im Längsschnitt; Abb. 5 zeigt eine andere Ausführungsform der Kupplung in Vorderansicht.
  • Es bezeichnet wie bei der Kurbel gemäß dem Hauptpatent g den durch die Kurbel zu drehenden Teil und b eine auf diesem angeordnete, auf einem Teil ihrer Länge mit Längsschlitzen, f versehene Büchse.
  • Die beiden Kupplungen bestehen nun aus einer unter Hebelwirkung stehenden Klemmklaue. Bei der Ausführungsform der Kupplung nach Abb. i und 2 bestehen beide Kupplungen aus einem die Hülse b tonspannenden quer geteilten Band t (Abb. 2a), welches einerseits in einen verdickten Kopf t1 und andererseits in einen Gabelkopf t2 endet. In dem Gabelkopf t= sitzt gelenkig ein Hebel u1 bzw. zt=, welcher sich mit einer Nase W gegen das Kopfstück t1 derart legt, daß, wenn der Hebel zz in entsprechendem Sinn geschwenktes ird, er das Band t zusammenzieht und damit gegen die Hülse b drückt. Der Hebel isl der einen Kupplung ist als Kurbelhebel ausgebildet, und der Hebel u= der anderen Kupplung ist durch irgendeinen Bestandteil w gegen Drehung gesperrt. Eine in der Kurbelkupplung tk angeordnete Feder x1 (Abb. 2) drückt den Kopf t1 gegen den Vorsprung u3, so daßdiedieKlemmwirkung erzeugenden Bestandteile der Kopplung kein Spiel aufweisen. In der Rückschlagkupplung tr wird durch eine Feder x2 ein Bolzen y gegen entsprechende Abflachungen z gedrückt, welche kranzförmig undzweck -mäßig in dichter Folge auf demjenigen Teil der Hülse b angeordnet sind, welcher mit dem Band t der Rückschlagkupplung in Berührung tritt. Durch den Druck der Feder x= auf den Bolzen y wird diese Kupplung in eine Spannstellung bzw. unter eine der Größe des Federdrucks entsprechende Vorspannung gebracht, so daß sie augenblicklich in Wirkung tritt, wenn die Hülse b ein im Sinn derAbb.2 links gerichtetes Drehmoment auf das" Band t ausübt. Auf jene Weise ist ferner die Hülse b durch den Bolzen y gegen Drehung in einem dem Kurbeldrehsinn entgegengesetzten Sinn ständig gesperrt. Wird diese Sperre mehrfach und in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet, so wirkt die Sperre als eine zweite vollkomineneRückschlagsicherung. Statt dessen kann aber auch, wie Abb. 3 veranschaulicht, eine zweite Klauenklemmkupplung oder statt dessen auch eine Federkupplung als zusätzliche Rückschlagkupplung angeordnet sein.
  • Die zusätzliche zu der Rückschlagkuppiung trl angeordnete Rückschlagkupplung tr`= kann, wie in Abb. 3 dargestellt ist, auf eine konzentrisch zwischen dem zu drehenden Bestandteil g und der Hülse b angeordnete Hülse b1 wirken, die wie die Hülse b Längsschlitze f 1 aufweist, so daß die Kurbelkupplung tk durch die Hülsen b und b1 hindurch auf den Teil g klemmend wirken kann; die andere Rückschlagkupplung t--1 wirkt wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i und 2 -auf die Hülse b. Statt dessen kann aber auch die zweite Rückschlagküpplung tr= gemeinsam mit derjenigen trl auf die Hülse: b wirken, in welchem Fall die Hülse b1 sich erübrigt.
  • Falls nur eine Rückschlagkupplung Anwendung finden soll, kann an Stelle einer Klemmkupplung auch jenes Rückschlaggesperre X2, y, z als Rückschlagkupplung Verwendung finden.
  • Damit die Hülse b bzw. diejenigen b und b1 eine größere Wandstärke erhalten können, ohne dadurch auf ihrem längsgeschlitztenTeil an Federkraft einzubüßen, sind die Büchsen, wie Abb. i und 3 veranschaulichen, an dem innerenEnde der Längsschlitze f bei b° etwas verjüngt gestaltet.
  • Anstatt daß beide Kupplungen, die Kurbelkupplung und die Rückschlagkupplung, auf den Zwischenkörper b wirken. kann aber auch bei Verwendung von Klauenklemmkupplungen wie bei Spiralfederkupplungen allein die Kurbelkupplung auf den Zwischenkörper b wirken und die Rückschlagkupplung an der Kurbelkupplung angreifen. Abb. .I veranschaulicht diese Ausführungsform. Es bezeichnet hier wieder tk die auf die Büchse b wirkende Kurbelklemmkupplung. Deren federndes Band t besitzt einen seitlichen Fortsatz tf, welcher durch einen Ouerschlitz ts von dem Bestandteil t auf eine solche Umfangslänge getrennt ist, daß die beiden Bandteile t und tf eine voneinander unabhängige Klemmwirkung ausüben können. Auf dem Bandteil ff oder statt dessen gegebenenfalls auch innerhalb sitzt -in diesem Fall die gegen Drehung gesicherte Rüclschlagklemmkupplung tr. Die Wirkung dieser Ausbildung ist grundsätzlich die gleiche wie diejenige der vorbeschriebenen Ausbildungen. Wird die Kurbel itl in dem einen Sinn gedreht, so klemmt sie durch die Büchse b hindurch die Welle g und versetzt diese mit in Drehung: wirkt auf die VVelle g ein gegenläufiges Drehmoment, so hält die Kupplung t'' sofort das Band tf, t und damit die Kurbel fest, und die Welle g kann entgegen einem etwaig roch durch die feststehende Kurbelkupplung auf sie ausgeübten Klemmdruck, im übrigen aber ungehindert in dem entgegengesetzten Drehsinn umlaufen. In allen Fällen kann die Kurbelkupplung aber auch unmittelbar auf den zu drehenden Teil g wirken.
  • Abb. 5 veranschaulicht eine etwas andere Ausbildung der Klauenkupplung. Dieser zufolge ist in das Band t eine Klaue t4 eingefügt, welche durch einen exzentrisch wirkenden Klemmhebel ,t4 einwärts verschieblich ist. Selbstverständlich kann die Klemmklaue aber auch noch in anderer Weise ausgestattet sein.
  • Um den zu drehenden Bestandteil g gegen Drehung sperren zu können, ist gemäß Abb. i und 2 ein in einen gezahnten Kranz des Teiles g entgegen der Wirkung einer Feder 3 einschiebbarer Dorn 2 vorgesehen, welcher in einem Ansatz q. der Rücksehlagkupplung tT längsverschieblich gelagert ist. Da das Band t seinerseits gegen Drehung gesperrt ist, so hindert der in den Bund eingeschobene Dorn 2 denTeil g gegen Drehung im einen und anderen Sinn. Wird der Dorn in einen der Zähne des Bundes i eingeschoben und wirkt auf den Teil g ein linksdrehendes Drehmoment, wobei angenommen sei, daß die Kurbel u1 im rechtsdrehenden Sinn Verwendung findet, so genügt es, den Dorn :z in den Kranz i entgegen der Wirkung der Feder 3 einzuschieben; alsdann wird der Dorn in dem Zahn durch den Klemmdruck des linksdrehend auf g wirkenden Drehmoments gehalten. Man kann alsdann den Teil g von der Kurbel freigeben und diese in eine andere zur Weiterdrehung von g geeignete Winkelstellung umsetzen. Setzt man alsdann die Kurbel wieder rechtsdrehend in Bewegung, so springt der hierdurch entlastete Dorn 2 selbsttätig aus dem Zahnkranz i heraus und gibt damit den Teil g selbsttätig zur Drehung durch die Kurbel frei, sobald die Kurbel den Gegendruck überwunden hat. Auf diese Weise kann man z. B. bei Brennkraftmaschinen absatzweise eine Kompression erzeugen, indem man nach einer jeden Teildrehung der Welle g die Kurbel durch Rück-@rärtsversetzen jeweilig in die bequemste Winkelstellung bringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Riickschlagsichere Kurbel nach Patent 552 108, dadurch gekennzeichnet, daß die eine oder beide Kupplungen aus einer unter Hebelwirkung stehenden Klerrimklaue bestehen. Y. Kurbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die das Rücklaufgesperre bildende Kupplung oder beide Kupplungen unter Vorspannung stehen. 3. Kurbel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmliebel (0) der Rückschlagkupplung zugleich den die Kupplung gegen Drehung sperrenden Bestandteil und der Kleminliebel (icl) der Kurbelkupplung zugleich die Kurbel bildet. Ausführungsform der Kurbel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungen bis auf das Ende der Klemmhebel gleichmäßig gestaltet und hintereinander auf dem zwischen ihnen und dem zu drehenden Bestandteil eingefügten Körper (b) angeordnet sind (Abb. i und 2). 5. Ausführungsform der Kurbel nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung der Rückschlagkupplung auf der Kurbelkupplung (Abb. q.). Kurbel nach dem Hauptpatent sowie nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch ein zusätzlich bei Rückschlag in Wirkung tretendes Gesperre (Abb. 3) . 7. Kurbel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Rückschlagkupplung auf denselben Bestandteil (b) wie die erste Rückschlagkupplung wirkt. B. Abänderung der Kurbel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückschlagkupplung den Zwischenkörper (b) oder den Kurbelkörper außer oder anstatt unter Klemmwirkung sperradartig gegen Drehung in einem dem Kurbeldrehsinn entgegengesetzten Sinn sperrt. 9. Kurbel nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sperrung des Zwischenkörpers (b) in dem einen Drehsinn ein in der Rückschlagkupplung angeordneter, unter Federdruck in den Zwischenkörper (b) einschnappender Bolzen (y) dient, welcher zugleich die Vorspannung der Rückschlagkupplung bewirkt. io. Kurbel nach dein Hauptpatent sowie nach Anspruch i bis 9, gekennzeichnet durch ein die zu drehende Welle (g) gegen Rückwärtsdrehung sperrendes Glied (2). i i. Kurbel nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückschlagkupplung mit dem zu drehenden Teil (g) zu kuppeln ist, so daß letzterer (g) durch Verbindung mit der Rückschlagkupplung gegen Rückwärtsdrehung zu sperren ist. i2. Kurbel nach Anspruch io und i i, dadurch gekennzeiehnet, daß das die zu drehende Welle (g) gegen Drehung sperrende Glied (2) entgegen Federdruck in die Welle (g) einfügbar ist, so daß es sich in der Welle (g) selbsttätig festklemmt, wenn diese ein dem Kurbeldrehsinn entgegengesetztes Drehmoment ausübt, und das Glied (2) sich unter der Wirkung des Federdrucks selbsttätig aus dem zu drehenden Bestandteil löst, wenn die Kurbel jenem Drehmoment entgegengesetzt in Drehung versetzt wird.
DE1930553962D 1930-12-17 1930-12-17 Rueckschlagsichere Kurbel Expired DE553962C (de)

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