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Rückschlagsichere Kurbel Bei der rückschlagsicheren Kurbel nach Pa;ent
552 io8 s:ud als Kurbelkupplung sowie für die die Kurbel bei einem Rückschlag haltende
Kupplung, dort und in folgendem kurz lzückschlagkupplung genannt, gegenläufig gewundene
Spiralfedern vorgesehen. Gemäß der vorliegendenErfindung ist die vorteilhafte augenblickliche
Wirkung dieser Kurbel sowie die Betriebssicherheit der Kurbel gegenüber einer mechanischen
Zerstörung dadurch noch wesentlich erhöht, daß anstatt jener Spiralfedern unter
Hebelwirkung stehende Klemmklauen Verwendung finden. Eine derartige Kupplung bietet
für den vorliegenden Zweck ganz besondere Vorteile. Nämlich einmal den wesentlichen
Vorteil, daß eine sehr große Berührungsfläche zwischen der Kupplung und dein zu
klemmenden Bestandteil vorhanden ist, nämlich eine Fläche gleich der inneren Mantelfläche
der Klaue. Infolge der Hebelübertragung läßt sich ferner eine sehr große Klemmkraft
erzeugen. Infolgedessen können die Kupplungen bei vollkommener Wirksamkeit eine
verhältnismäßig sehr kleine Abinessung erhalten. Ein weiterer Vorteil besteht in
dieser Richtung noch darin, daß die Kupplungsklaue zugleich. ein Gehäuse bildet
bzw. ein besonderes Gehäuse erübrigt und aus diesem Grunde eine Material- und Gewichtsersparnis
bringt. Eine weitere bauliche Vereinfachung läßt sich sodann noch dadurch erzielen,
daß man den Klemmhebel der Rückschlagkupplung zugleich als den dieKupplung gegen
Drehung sperrenden Bestandteil und den Klemmhebel derKurbelkupplung zugleich als
Kurbelhebel verwendet. Eine weitere bauliche Vereinfachung läßt sich sodann auch
noch dadurch herbeiführen, daß man beide Kupplungen bi:s auf die Hebelausbildung
vollkommen gleichmäßig gestaltet. Wie bei dem Gegenstand des Hauptpatents können
die beiden Kupplungen hintereinander auf dem mit dem zu drehenden Teil in Verbindung
tretenden Körper angeordnet sein. Die Anordnung kann aber auch wie bei der Kurbelausbildung
gemäß dem Hauptpatent derart getroffen sein, daß die Rückschlagkupplung auf die
Kurbelkupplung wirkt. Ein besonderer Vorteil einer derartigen Kupplung für den vorliegenden
Zweck besteht jedoch darin, daß es für das Inwirkungtreten einer solchen Kupplung
auch nicht der geringsten Bewegung bedarf, da namentlich bei der Rückschlagliupplung
sämtliche Bestandteile im Spannungszustand sich befinden können, so daß sofort mit
dem Auftreten einer auf den Klemmhebel wirkenden Kraft, aber auch erst dann die
Kupplung in Wirkung tritt, und zwar sogleich mit einer der Größe der Kraft entsprechenden
Klemmkraft.
Eine noch höhere Sicherheit gegen Rückschlag läßt sich
gemäß der Erfindung durch Anordnung einer zweiten bei Rückschlag in Wirkung tretenden
Kupplung erzielen, welche auf denselben oder auch einen anderen Bestandteil wie
die erstere Rückschlaglcupplung wirken kann.
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Sodann ist gemäß der Erfindung noch ein Koppelglied zwischen der Rückschlagkupplung
und dem durch die Kurbel zu drehenden Teil vorgesehen, um letzteren gegen Drehung
zu sperren, was durch eine Verbindung zwischen der Rückschlagkupplung und dem zu
drehenden Teil möglich ist, da die Rückschlagkupplung ja ihrerseits gegen Drehung
gesperrt angeordnet ist. Eine derartige Sperrung des zu drehenden Teils kommt beispielsweise
bei Verwendung der Kurbel für Lastaufzüge als Sicherung bei angehobener Last oder
bei Verwendung der Kurbel zum Anlassen von Brennkraftmaschinen zur Erleichterung
der Erzeugung der Kompression in Betracht, da in diesem Fall die Kurbel nach einer
Teildrehung, unter Sperrung der Motorwelle gegen Rückwärtsdrehung, wiederholt in
die bequemste Stellung umgesetzt werden kann, so daß der Motor in diesem Fall durch
die Wirkung der Kompression anspringt.
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Die Zeichnung veranschaulicht eine gemäß diesen Erfindungsgedanken
weitergebildete Kurbel in Abb, i, 2 und 2a in Seitenansicht bzw. im Längsschnitt
und in Vorderansicht an einem Ausführungsbeispiel; die Abb. 3 veranschaulicht eine
zweite Ausführungsform und Abb.4 eine dritte Ausführungsform im Längsschnitt; Abb.
5 zeigt eine andere Ausführungsform der Kupplung in Vorderansicht.
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Es bezeichnet wie bei der Kurbel gemäß dem Hauptpatent g den durch
die Kurbel zu drehenden Teil und b eine auf diesem angeordnete, auf einem Teil ihrer
Länge mit Längsschlitzen, f versehene Büchse.
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Die beiden Kupplungen bestehen nun aus einer unter Hebelwirkung stehenden
Klemmklaue. Bei der Ausführungsform der Kupplung nach Abb. i und 2 bestehen beide
Kupplungen aus einem die Hülse b tonspannenden quer geteilten Band t (Abb. 2a),
welches einerseits in einen verdickten Kopf t1 und andererseits in einen Gabelkopf
t2 endet. In dem Gabelkopf t= sitzt gelenkig ein Hebel u1 bzw. zt=, welcher sich
mit einer Nase W gegen das Kopfstück t1 derart legt, daß, wenn der Hebel zz in entsprechendem
Sinn geschwenktes ird, er das Band t zusammenzieht und damit gegen die Hülse b drückt.
Der Hebel isl der einen Kupplung ist als Kurbelhebel ausgebildet, und der Hebel
u= der anderen Kupplung ist durch irgendeinen Bestandteil w gegen Drehung gesperrt.
Eine in der Kurbelkupplung tk angeordnete Feder x1 (Abb. 2) drückt den Kopf t1 gegen
den Vorsprung u3, so daßdiedieKlemmwirkung erzeugenden Bestandteile der Kopplung
kein Spiel aufweisen. In der Rückschlagkupplung tr wird durch eine Feder x2 ein
Bolzen y gegen entsprechende Abflachungen z gedrückt, welche kranzförmig undzweck
-mäßig in dichter Folge auf demjenigen Teil der Hülse b angeordnet sind, welcher
mit dem Band t der Rückschlagkupplung in Berührung tritt. Durch den Druck der Feder
x= auf den Bolzen y wird diese Kupplung in eine Spannstellung bzw. unter eine der
Größe des Federdrucks entsprechende Vorspannung gebracht, so daß sie augenblicklich
in Wirkung tritt, wenn die Hülse b ein im Sinn derAbb.2 links gerichtetes Drehmoment
auf das" Band t ausübt. Auf jene Weise ist ferner die Hülse b durch den Bolzen y
gegen Drehung in einem dem Kurbeldrehsinn entgegengesetzten Sinn ständig gesperrt.
Wird diese Sperre mehrfach und in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet,
so wirkt die Sperre als eine zweite vollkomineneRückschlagsicherung. Statt dessen
kann aber auch, wie Abb. 3 veranschaulicht, eine zweite Klauenklemmkupplung oder
statt dessen auch eine Federkupplung als zusätzliche Rückschlagkupplung angeordnet
sein.
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Die zusätzliche zu der Rückschlagkuppiung trl angeordnete Rückschlagkupplung
tr`= kann, wie in Abb. 3 dargestellt ist, auf eine konzentrisch zwischen dem zu
drehenden Bestandteil g und der Hülse b angeordnete Hülse b1 wirken, die wie die
Hülse b Längsschlitze f 1 aufweist, so daß die Kurbelkupplung tk durch die Hülsen
b und b1 hindurch auf den Teil g klemmend wirken kann; die andere Rückschlagkupplung
t--1 wirkt wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i und 2 -auf die Hülse b. Statt
dessen kann aber auch die zweite Rückschlagküpplung tr= gemeinsam mit derjenigen
trl auf die Hülse: b wirken, in welchem Fall die Hülse b1 sich erübrigt.
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Falls nur eine Rückschlagkupplung Anwendung finden soll, kann an Stelle
einer Klemmkupplung auch jenes Rückschlaggesperre X2, y, z als Rückschlagkupplung
Verwendung finden.
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Damit die Hülse b bzw. diejenigen b und b1 eine größere
Wandstärke erhalten können, ohne dadurch auf ihrem längsgeschlitztenTeil an Federkraft
einzubüßen, sind die Büchsen, wie Abb. i und 3 veranschaulichen, an dem innerenEnde
der Längsschlitze f bei b° etwas verjüngt gestaltet.
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Anstatt daß beide Kupplungen, die Kurbelkupplung und die Rückschlagkupplung,
auf den Zwischenkörper b wirken. kann aber auch bei Verwendung von Klauenklemmkupplungen
wie bei Spiralfederkupplungen
allein die Kurbelkupplung auf den
Zwischenkörper b wirken und die Rückschlagkupplung an der Kurbelkupplung angreifen.
Abb. .I veranschaulicht diese Ausführungsform. Es bezeichnet hier wieder tk die
auf die Büchse b wirkende Kurbelklemmkupplung. Deren federndes Band t besitzt einen
seitlichen Fortsatz tf, welcher durch einen Ouerschlitz ts von dem Bestandteil t
auf eine solche Umfangslänge getrennt ist, daß die beiden Bandteile t und
tf eine voneinander unabhängige Klemmwirkung ausüben können. Auf dem Bandteil
ff oder statt dessen gegebenenfalls auch innerhalb sitzt -in diesem Fall
die gegen Drehung gesicherte Rüclschlagklemmkupplung tr. Die Wirkung dieser Ausbildung
ist grundsätzlich die gleiche wie diejenige der vorbeschriebenen Ausbildungen. Wird
die Kurbel itl in dem einen Sinn gedreht, so klemmt sie durch die Büchse b hindurch
die Welle g und versetzt diese mit in Drehung: wirkt auf die VVelle g ein gegenläufiges
Drehmoment, so hält die Kupplung t'' sofort das Band tf, t und damit die
Kurbel fest, und die Welle g kann entgegen einem etwaig roch durch die feststehende
Kurbelkupplung auf sie ausgeübten Klemmdruck, im übrigen aber ungehindert in dem
entgegengesetzten Drehsinn umlaufen. In allen Fällen kann die Kurbelkupplung aber
auch unmittelbar auf den zu drehenden Teil g wirken.
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Abb. 5 veranschaulicht eine etwas andere Ausbildung der Klauenkupplung.
Dieser zufolge ist in das Band t eine Klaue t4 eingefügt, welche durch einen exzentrisch
wirkenden Klemmhebel ,t4 einwärts verschieblich ist. Selbstverständlich kann die
Klemmklaue aber auch noch in anderer Weise ausgestattet sein.
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Um den zu drehenden Bestandteil g gegen Drehung sperren zu können,
ist gemäß Abb. i und 2 ein in einen gezahnten Kranz des Teiles g entgegen der Wirkung
einer Feder 3 einschiebbarer Dorn 2 vorgesehen, welcher in einem Ansatz q. der Rücksehlagkupplung
tT längsverschieblich gelagert ist. Da das Band t seinerseits gegen Drehung gesperrt
ist, so hindert der in den Bund eingeschobene Dorn 2 denTeil g gegen Drehung im
einen und anderen Sinn. Wird der Dorn in einen der Zähne des Bundes i eingeschoben
und wirkt auf den Teil g ein linksdrehendes Drehmoment, wobei angenommen sei, daß
die Kurbel u1 im rechtsdrehenden Sinn Verwendung findet, so genügt es, den Dorn
:z in den Kranz i entgegen der Wirkung der Feder 3 einzuschieben; alsdann wird der
Dorn in dem Zahn durch den Klemmdruck des linksdrehend auf g wirkenden Drehmoments
gehalten. Man kann alsdann den Teil g von der Kurbel freigeben und diese in eine
andere zur Weiterdrehung von g geeignete Winkelstellung umsetzen. Setzt man alsdann
die Kurbel wieder rechtsdrehend in Bewegung, so springt der hierdurch entlastete
Dorn 2 selbsttätig aus dem Zahnkranz i heraus und gibt damit den Teil g selbsttätig
zur Drehung durch die Kurbel frei, sobald die Kurbel den Gegendruck überwunden hat.
Auf diese Weise kann man z. B. bei Brennkraftmaschinen absatzweise eine Kompression
erzeugen, indem man nach einer jeden Teildrehung der Welle g die Kurbel durch Rück-@rärtsversetzen
jeweilig in die bequemste Winkelstellung bringt.