DE554101C - Hochfrequenzverstaerker mit abstimmbarer Schwingkreiskopplung - Google Patents

Hochfrequenzverstaerker mit abstimmbarer Schwingkreiskopplung

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DE554101C
DE554101C DES88927D DES0088927D DE554101C DE 554101 C DE554101 C DE 554101C DE S88927 D DES88927 D DE S88927D DE S0088927 D DES0088927 D DE S0088927D DE 554101 C DE554101 C DE 554101C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resonant circuit
frequency amplifier
high frequency
circuit coupling
tunable resonant
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Expired
Application number
DES88927D
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Clausing
Paul Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00—Continuous tuning
    • H03J3/02—Details
    • H03J3/06—Arrangements for obtaining constant bandwidth or gain throughout tuning range or ranges

Landscapes

  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
  • Investigating, Analyzing Materials By Fluorescence Or Luminescence (AREA)
  • Microwave Amplifiers (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 6. JULI 1932
. RELCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M554101 KLASSE 21a4 GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1928 ab
Als Kopplungsmittel für Hochfrequenzverstärker mit Glühkathodenröhren benutzt man vorzugsweise abgestimmte Schwingungskreise, die gegenüber den Resonanzübertragern billiger und einfacher in der Schaltungsanordnung sind. Bei einem solchen abgestimmten Schwingungskreis ist jedoch der Scheinwiderstand abhängig von dem Verhältnis von Kapazität zur Selbstinduktion. Verändert man daher die Abstimmung des Schwingungskreises durch Änderung des Kondensators, so ändert sich damit auch der Scheinwiderstand. Will man z. B. von 200 m auf 600 m Wellenlänge gehen, so verringert sich der Scheinwiderstand bekanntlich auf ein Neuntel seines ursprünglichen Wertes, da der Kondensator auf 'das Neunfache seines Anfangswertes gebracht werden muß.
Des weiteren hängt bekanntlich die Ver-Stärkungszahl eines Verstärkers von der Bemessung des inneren Widerstandes zum äußeren Widerstand ab. Hat man beispielsweise einen Verstärker, bei welchem für eine Wellenlänge von 200 m eine günstige Anpassung vorhanden ist, so stimmt diese Anpassung bei anderen Wellenlängen, etwa bei 600 m, nicht mehr, und damit sinkt erheblich die Verstärkungszahl. Um eine konstante Verstärkung über den gesamten Wellenbereich oder aber zumindest über einen Teil des Wellenbereiches zu erhalten, ist man frühzeitig dazu übergegangen, Kapazität und Selbstinduktion gleichzeitig zu verändern, so
daß der Scheinwiderstand , worin L die „K
Selbstinduktion, R den Hochfrequenzwiderstand und C die Kapazität bedeutet, konstant bleibt! Man erreichte dies z. B. dadurch, daß man einen Drehkondensator und ein Variometer mechanisch miteinander koppelte. Durch geeignete Wahl des Plattenschnittes des Kondensators und gegebenenfalls auch durch besondere Ausbildung des Variometers war man in der Lage, den Scheinwiderstand konstant oder doch nahezu konstant zu halten. Hochfrequenzverstärker dieser Art zeigen zwar gute Verstärkereigenschaften, weisen jedoch den Mangel geringer Selektivität auf. Verwendet man große Selbstinduktionen und kleine Kapazitäten, so hat man eine gute Verstärkung, jedoch nur eine äußerst geringe Selektivität. Will man gute Selektivität erzielen, so muß man kleine Selbstinduktionen und große Kapazitäten anwenden. Wenn auch hierbei eine Verbesserung der Selektivitat erzielt wird, so wird einerseits doch dadurch wieder sehr stark die Verstärkung herabgesetzt, da die in einem Schwingungskreis aus einer kleinen Selbstinduktion und großen Kapazität entstehende Wechselspannung rela-
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Arthur Clausing in Berlin-Grunewald und Paul Müller in Berlin-Siemensstadt.
tiv gering ist. Man könnte diesen Mangel dadurch i>eheben, daß man eine Transformation anwendet oder aber im einfachsten Falle die Schwingkreisspule galvanisch ankoppelt. Es läßt sich dann eine bestimmte Kopplung finden, welche sowohl den Anforderungen an Selektivität wie auch Verstärkung genügt. Bei Anordnungen, bei welchen der Schwingungskreis aus einem mechanisch gekoppelten
ίο Kondensator mit einem "Variometer, besteht, läßt sich nun eine konstante Ankopplung an den Schwingungskreis nicht erreichen. Wenn die Ankopplung auch für eine bestimmte Wellenlänge passend ist, so ändert sich der Grad der Ankopplung doch mit Verstärkung; des Variometers, so daß die günstigen Anordnungsverhältnisse nicht aufrechterhalten bleiben und entweder eine zu geringe Selektivität oder aber eine zu geringe Verstärkung auftritt.
Gemäß der Erfindung wird nun ein Hochfrequenzverstärker mit abstimmbarer Schwingkreiskopplung, deren im Anodenkreis
der Röhre liegender Scheinwiderstand -5—7=; über den einzustellenden Wellenbereich konstant bleibt, mit Schirmgitter röhren ausgerüstet.
Der innere Widerstand der Schirmgitterröhren ist so hoch, daß es möglich ist, einen Schwingungskreis ioo°/„ig anzukoppeln, ohne daß dadurch die Selektivität ungünstig beeinflußt wird. Durch die Verwendung von Schirmgitter röhren ist man in der Lage, aus mechanisch gekoppelten Kondensatoren und ■ Variometern' gebildete Schwingkreise zu verwenden und diese Schwingkreise ioo°/0ig anzukoppeln, so daß man der Schwierigkeiten enthoben ist, die, wie oben geschildert, bei einer losen Ankopplung am Variometer auf- 4< > treten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch;·
    Hochfrequenzverstärker mit abstimm- *5 barer Schwingkreiskopplung, deren im Anodenkreis* der Röhren liegender Scheinwiderstand -η—ρ über den einzustellenden Wellenbereich konstant, bleibt, gekennzeichnet durch ."die Verwendung von Schirmgitterröhren.
DES88927D 1928-12-15 1928-12-15 Hochfrequenzverstaerker mit abstimmbarer Schwingkreiskopplung Expired DE554101C (de)

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GB3828229A GB344896A (de) 1928-12-15 1929-12-13

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