DE554505C - Antriebsvorrichtung fuer Tonfilme - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Tonfilme

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DE554505C
DE554505C DEA54998D DEA0054998D DE554505C DE 554505 C DE554505 C DE 554505C DE A54998 D DEA54998 D DE A54998D DE A0054998 D DEA0054998 D DE A0054998D DE 554505 C DE554505 C DE 554505C
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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    • G03B31/02Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means in which sound track is on a moving-picture film

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Antriebsvorrichtung für Tonfilme Tonfilme werden gewöhnlich wie Bildfilme durch Sprossenräder angetrieben. Durch das Sprossenrad an der Steuerstelle, an der die Schallschwingungen photographisch aufgezeichnet oder an der die photographische Tonaufzeichnung in Schallschwingungen zurückverwandelt wird, oder an einer der Steuerstelle naheliegenden Stelle können durch den aufeinanderfolgenden Eingriff der Zähne des Sprossenrades mit den Löchern des Filmes leicht Schwingungen hervorgerufen werden, die die Tonwiedergabe stören. Es ist daher zweckmäßig, den Tonfilm an der Steuerstelle bzw. in deren Nähe nicht durch ein Sprossenrad, sondern durch eine Walze oder Trommel mit glatter Oberfläche anzutreiben. Es bereitet nun Schwierigkeiten, den Film durch die glatte Walze oder Trommel und durch die im übrigen vorgesehenen Sprossenräder genau mit derselben Geschwindigkeit anzutreiben. Die Folge hiervon ist, daß eine zwischen der glatten Walze bzw. Trommel und einem Sprossenrad vorgesehene Schleife allmählich an Länge entweder zu- oder abnimmt und daß die Schleife im ersten Fall in Unordnung geraten und brechen oder im zweiten Fall zu sehr gespannt werden und reißen kann.
  • Eine wesentliche Ursache für schädliche Spannungen im Film und für den ungleichmäßigen Antrieb durch Sprossenrad und glatte Walze sind dabei Schrumpfungen des Filmes, die sich beim Entwickeln des Filmes oder infolge Alterns bilden. Damit verbunden sind Änderungen des Lochabstandes der Perforation und infolgedessen ein ungleichmäßiger Filmtransport.
  • Man hat nun bereits Filme an der Tonbelichtungsstelle über eine glatte Walze geführt und in Eingriff mit einer zwischen der Walze und einem den Film antreibenden Sprossenrad befindlichen Filmschleife zum Zwecke des Ausgleichs von Spannungsunterschieden im Film gefederte Spannrollen vorgesehen. Dabei muß der Film unter einem verhältnismäßig starken, von der Spannrolle ausgeübten Zug stehen, da bei auftretenden Schrumpfungen Walze und Sprossenrad den Film nicht hinreichend gleichmäßig antreiben.
  • Man vermindert diese Nachteile, wenn gemäß dem Hauptpatent 554 504 die Geschwindigkeit der Vorwickelrolle der Geschwindigkeit des Transportelementes an der Steuerstelle nach Maßgäbe der Länge der Filmschleife angepaßt wird. Die vorliegende Erfindung betrifft eine sehr zweckmäßige Ausführungsform dieses allgemeinen Gedankens, und zwar werden die Achse des Transportelementes an der Steuerstelle und die Achse der Vorwickelrolle durch ein in seiner Übersetzung veränderliches Reibradgetriebe verbunden, dessen Zwischenrad in seiner Länge durch die jeweilige von der Spannung des Tonfilmbandes abhängige Stellung des Spannrollenträgers bestimmt wird.
  • Auf diese Weise erreicht man, daß der Film sowohl von der gleichmäßig angetriebenen Vorwickelrolle als auch von der glatten Walze oder Trommel mit annähernd derselben Geschwindigkeit bewegt wird; die Geschwindigkeit der letzteren ändert sich jedoch selbständig in Abhängigkeit von der Länge der zwischen Walze und Sprossenrad vorgesehenen Filmschleife derart, daß beide Antriebe den Film mit genau der gleichen Geschwindigkeit bewegen.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in der Anwendung auf einen Aufnahmeapparat; die Erfindung ist aber ebenso auch bei dem Wiedergabeapparat anwendbar. Die Abb. i und 2 zeigen schaubildliche Ansichten des Apparates von entgegengesetzten Seiten und bei teilweise weggenommenem Gehäuse; Abb. 3 ist eine der Abb. i entsprechende Stirnansicht, Abb. 4 ein Schnitt entsprechend Linie 4-4 der Abb. 3, Abb. 5 ein Teil des Schnittes nach Linie 5-5 der Abb. 4 in größerem Maßstab; Abb. 6 und 7 zeigen Einzelteile.
  • Daß die Antriebsteile einschließende Gehäuse i besitzt auf der einen Seite eine Tür 2, die den Zugang zum Film und den mit ihm in Eingriff befindlichen Rädern gestattet, und am anderen Ende einen Lagerkopf 3, der die Antriebsvorrichtung trägt. Der Film 4 wird von der Abwickelrolle 5 durch ein Sprossenrad (Vorwickelrolle) 6 abgewickelt. Dieses Sprossenrad sitzt auf der Welle 7, die in einem geeigneten Lager 8 gelagert ist, das, ebenso wie der Kopf 3, mit zusammenpassenden Flanschen versehen ist, die zum Lichtabschluß dienen. Der Lagerkörper 8 ist mittels des Zapfens 9 im Kopf 3 drehbar gelagert, und durch eine in einer Bohrung i i sitzende Feder io und eine das Auge 13 durchsetzende Stellschraube 12 wird die von diesem Körper 8 getragene Welle 7 im Drehsinn des Uhrzeigers gedrückt. Auf der Welle 7 sitzt fest ein Reibungsrad 15 und auf diesem ein Schwungrad 16. Dieses ist mit der Antriebswelle 17 durch eine Schwingungen aufnehmende Kupplung verbunden, die beispielsweise in einer Lederscheibe 18 besteht.
  • Im Kopf 3 ist ferner die Welle 2o gelagert, auf deren einem Ende die mit dem Film in Eingriff befindliche Trommel 2i befestigt ist, die einen erweiterten, als Schwungmasse dienenden Teil 22 besitzt. Auf dem entgegengesetzten Ende der Welle 2o sitzt das Reibrad 23, das vom Reibrad 15 durch das nunmehr zu beschreibende Reibgetriebe mit veränderlicher Geschwindigkeit angetrieben wird. Wird der Film durch das Sprossenrad 6 und die glatte Trommel 2 i angetrieben, ohne daß er auf der Trommel gleiten kann, so wird, wie bereits erwähntwurde, dieSchleife4azwischen dem Sprossenrad und der Trommel entweder verlängert oder verkürzt werden, da beide Antriebe nicht genau dieselbe Filmgeschwindigkeit erzielen. Es ist daher in Eingriff mit der Schleife die Leitrolle 25 vorgesehen, sie wird von einem Arm 26 getragen, der auf der im Kopf 3 gelagerten Achse 27 befestigt ist. Eine leichte Feder 28 dreht die Achse 27 und den Arm 26 entgegen dem Uhrzeiger, um die Längenänderungen der Filmschleife aufzunehmen und im Film, während er der Trommel ei zugeführt wird, eine konstante Spannung aufrechtzuerhalten. Jede kleine Änderung der Stellung des Armes 26 infolge von Änderungen in der Länge der Schleife- ruft eine Änderung in der Geschwindigkeit der Trommelei im Verhältnis zur Geschwindigkeit des Sprossenrades 6 hervor. Die Trommel 2i wird nämlich von dem Reibrad 15 über das Reibrad (Zwischenrad) 3o und das Reibrad 23 angetrieben. Das Reibrad 30 sitzt auf einem Bolzen 3 i, der innerhalb einer Hülse 32 frei drehbar ist und in ihr durch eine Mutter 33 gehalten wird. Die Hülse 32 sitzt in einem kardanischen Gelenk, durch das die Winkellage des Rades 30- und hierdurch seine Berührungslinien mit dem äußeren Umfang des Reibrades 15 und dem inneren Umfang des Reibrades 23 geändert werden können, wodurch die Geschwindigkeit der Trommel 21 relativ zum Sprossenrad 6 geändert wird. Das kardanische Gelenk umfaßt einen Bügel 35 mit Zapfen 36, die an entgegengesetzten Enden in Böckchen 37 des Kopfes 3 gelagert sind. Die Hülse 32 ist in dem Bügel 35 mittels der Zapfen 38 gelagert. An einem der Zapfen 38 ist ein Arm 4o befestigt, in dessen entgegengesetztem Ende ein Bolzen 41 gelagert ist. Dieser trägt eine zylindrische Hülse 42 mit Langlochführung für die zylindrische Schraubenmutter 43. Die Mutter 43 sitzt auf einem Schraubengewinde am Ende der Achse 27. Eine Drehbewegung der Achse 27 wird also in eine Kippbewegung des Armes 40 umgesetzt. Die Berührungsflächen der Reibräder 15,:23 und 30 sind derartig gekrümmt, daß das Reibrad 3o aus der in der Abb.4 dargestellten Lage nach der einen oder anderen Seite mehr oder weniger geschwenkt werden kann und dabei mit den beiden anderen Reibrädern in Eingriff bleibt. Dabei ändern sich die Durchmesser seiner Berührungslinien mit den beiden Rädern in umgekehrtem Sinne, und somit ändert sich auch das Übersetzungsverhältnis zwischen den beiden Reibrädern 15 und 23 bzw. die Drehgeschwindigkeit der glatten Trommel 21. Es ist eine sehr geringe Kraft erforderlich, uin die Lage des Zwischenrades 3o durch die Kippbewegung zu verändern und eine gewünschte Änderung in der Geschwindigkeit der Trommel 2l hervorzurufen. Es genügt daher eine sehr leichte Feder 28, und es werden in der Spannung des Filmes in der Schleife nur geringe Änderungen hervorgerufen. Nach Abb. 2 ist noch eine kleine Feder 45 zwischen dein Stellbügel 35 und dein Arm 4o vorgesehen, um ein Rückschnellen zu verhindern.
  • Die Erfindung kann außer bei reinen Tonfilmen auch bei Bildtonfilmen benutzt werden, die nacheinander durch den Tonapparat und den Bildapparat geführt werden. Bei dem reinen Tonapparat kann auch statt des Sprossenrades 6 in bekannter Weise ein Schnur-bzw. Riemenantrieb benutzt werden, der die rnit dem Abwickeln des Films von der Abwickeltrommel verbundenen Belastungsschwankungen aufnimmt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebsvorrichtung für Tonfilme, bei der das Filmband an der Steuerstelle durch eine glatte Führungsrolle zusätzlich angetrieben und die Antriebsgeschwindigkeiten von Führungsrolle und Vorwickelrolle nach Maßgabe der Spannung einer zwischen ihnen gebildeten Filmschleife einander angepaßt werden, nach Patent 554 5o4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (2o) der Führungsrolle (21) an der Steuerstelle und die Achse (7) der Vorwickelrolle (6) durch ein in seiner Übersetzung veränderliches Reibradgetriebe (15, 23, 30) verbunden sind, dessen Zwischenrad (30) in seiner Lage durch die jeweilige, von der Spannung des Tonfilmbandes abhängige Stellung des Spannrollenträgers (26) bestimmt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibradgetriebe aus je einem auf der Achse (2o) der Führungsrolle (2 1) bzw. der Achse (7) der Vorwickelrolle (6) sitzenden Reibrad (15, 23) und einem kardanisch gelagerten Zwischenrad (3o) besteht, deren Reib-` flächen derart gekrümmt sind, daß das Zwischenrad (30) in Richtung der Kippbewegung an den Flächen der Reibräder (15, 23) gleiten kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (31) des Zwischenrades (30) in einer mittels Bolzen (38) schwenkbar gelagerten Hülse (32) gelagert ist und einer der Bolzen (38) durch einen Hebel (4o) und eine mit diesem verbundene Hülse (42) mit einer Schraubenmutter (43) in Eingriff steht, die auf einem Gewinde der Drehachse (27) des Spannrollenträgers (26) sitzt, so daß bei Drehung der Achse (27) des Spannrollenträgers (26) das Zwischenrad (30) eine Schwenkbewegung ausführt.
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