DE554523C - Teilbare Felge mit abnehmbarem Seitenring - Google Patents
Teilbare Felge mit abnehmbarem SeitenringInfo
- Publication number
- DE554523C DE554523C DEF70234D DEF0070234D DE554523C DE 554523 C DE554523 C DE 554523C DE F70234 D DEF70234 D DE F70234D DE F0070234 D DEF0070234 D DE F0070234D DE 554523 C DE554523 C DE 554523C
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- Germany
- Prior art keywords
- ring
- rim
- side ring
- locking ring
- tire
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B25/00—Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
- B60B25/04—Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings
- B60B25/14—Locking means for flange rings or seat rings
- B60B25/18—Arrangement of split rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine teilbare Felge mit abnehmbarem Seitenring, der durch einen
in eine Rinne an der Kante der Felge eingreifenden Sprengring gehalten wird.
Erfindungsgemäß ist ein Ende des gespaltenen Sprengringes am Seitenring befestigt, so daß das freie Ende des Sprengringes aus der Rinne herausspringen oder -schwingen kann. Hierdurch werden der Sprengring sowie der Seitenring fest an ihrer Stelle gehalten, mag der Reifen aufgeblasen sein oder nicht, können aber im Bedarfsfalle ohne weiteres leicht und schnell von der Felge entfernt werden.
Erfindungsgemäß ist ein Ende des gespaltenen Sprengringes am Seitenring befestigt, so daß das freie Ende des Sprengringes aus der Rinne herausspringen oder -schwingen kann. Hierdurch werden der Sprengring sowie der Seitenring fest an ihrer Stelle gehalten, mag der Reifen aufgeblasen sein oder nicht, können aber im Bedarfsfalle ohne weiteres leicht und schnell von der Felge entfernt werden.
Vorzugsweise ist der Sprengring lose mit dem Seitenring verbunden, um eine gegenseitige
Bewegung der Ringe zu gestatten.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einigen Ausführungsformen beispielsweise
ao veranschaulicht:
Abb. ι ist eine Seitenansicht eines mit einem Kranze gemäß der Erfindung ausgerüsteten
Rades;
Abb. 2 ist in größerem Maßstabe ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. 1;
Abb. 3 ist in größerem Maßstabe ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. 1;
Abb. 4 zeigt in einer in Abb. 3 ähnlichen Ansicht den herausgesprungenen Verriegelungsring;
Abb. 5 zeigt in einer der Abb. 1 ähnlichen Ansicht eine abgeänderte Ausführungsform
der Erfindung.
10 bezeichnet ein Rad, das einen Kranz 11
tragen kann; derselbe kann als Radfelge dienen oder er kann gegenüber der Radfelge abnehmbar
ausgeführt sein, wie es in der Technik bekannt ist.
Der Kranz 11 kann einen Luftreifen aufnehmen, dessen Wulstabschnitt in 12 dargestellt
ist; dieser Reifen wird an seiner Stelle auf dem Kranze durch den endlosen Seitenring
13 gehalten. Der Seitenring 13 wird an
einer seitlichen Bewegung von dem Kranze ab durch einen geschlitzten Verriegelungsring
14 gehindert, der abnehmbar in einer kreisförmigen, an der Kante des Kranzes
vorgesehenen Rinne 15 aufgenommen ist. Die Rinne 15 ist mit einem Überhang 15« ausgebildet,
unter dem eine Rippe 14° des Verriegelungsringes sitzt, wenn der Reifen 12 aufgeblasen
ist. Ein Spielraum 16 ist zwischen den Verriegelungsring 14 und der Rinne 15 vorgesehen,
so daß, wenn der Reifen 12 ausge-
blasen ist und der Seitenring 13 und Reifen übergeschoben werden, der Verriegelungsring
aus der Rinne 15 herausspringen kann.
Ein Ende des "Verriegelungsringes ist an S dem Seitenring 13 durch einen Niet 17 befestigt;
dieselbe kann mit dem Seitenring ein Ganzes bilden, und sie paßt vorzugsweise locker in ein elliptisches Loch 18 in dem Verriegelungsring.
Wie in den Abb. 1 und 2 dargestellt, ist der Kopf ιγα der Niete ebenfalls
elliptisch, und dieselbe hat eine solche Länge, daß ein Spielraum 19 zwischen dem Kopf 17°
und dem Verriegelungsring 14 vorhanden ist. In der abgeänderten Ausführungsform nach
Abb. S ist ein Ende des Verriegelungsringes 14°, durch im Abstand angeordnete Niete 20
an dem Seitenring 13" befestigt. Während
Abb. 5 zeigt, daß die Befestigungsmittel 20 nur das Ende des Verriegelungsringes an dem
Seitenring befestigen, umfaßt die Erfindung auch eine Befestigung des Verriegelungs- und
Seitenringes über einen größeren Bogen oder an einem von den Enden entfernten Punkte,
wie es einleuchtend ist.
Bei dem Abnehmen des Reifens 12 von dem Kranze 11 wird der Reifen zuerst entleert
und der Seitenring 13 und Reifen werden hinübergedrückt, bis eine weitere Bewegung seitwärts
durch die Mittel 17 verhindert wird, die das Ende des Verriegelungsringes an dem
Seitenring befestigen. Sind die verschiedenen Teile in dieser Lage, so wird der Verriegelungsring
nicht von selbst herausspringen, aber das ungesicherte Ende desselben kann . 35 gehoben und der Verriegelungsring daher aus
der Kranzrinne 15 ungefähr dreiviertel des Umfangsweges um das Rad herausgezogen
werden. Die lockere Verbindung zwischen dem Seitenring und dem Verriegelungsring
wird diese Arbeit erleichtern. Der Abschnitt des Seitenringes 13 diametral gegenüber dem
Befestigungsmittel 17 wird jetzt ergriffen und
von dem Kranze abgezogen, indem man auf einem Bogen um den noch in der Kranzrinne
15 befindlichen Abschnitt des Verriegelungsringes schwingt. Der Seitenring kann nun
radial zu der Radachse und dem Kranze bewegt werden, um das Ende des Verriegelungsringes, das daran befestigt ist, aus der Kranzrinne
15 herauszubringen, wodurch der Seitenring und der Verriegelungsring vollständig
aus dem Kranze entfernt werden. Der Reifen 12 kann nun ohne weiteres von dem
Kranze weggeschoben werden. Die Arbeitsweise ist gerade die umgekehrte, wenn der Reifen zurück auf den Kranz gesetzt
wird. Der Abschnitt des Verriegelungsund Seitenringes, der miteinander verbunden
ist, wird zunächst in die Kranzrinne eingesetzt, indem man den Verriegelungsring radial
in die Kranzrinne bewegt und alsdann den übrigen Teil des Seitenringes um den bereits
an Ort und Stelle liegenden Abschnitt auf den Kranz schwingt. Der Verriegelungsring wird
nun nach unten in die Kranzrinne über seine ganze Länge eingeschnappt, und der Reifen
ist zum Aufblasen fertig. Die Auswärtsbewegung der Seiten wände des Reifens infolge des
Aufblasungsdruckes preßt den Seitenring und Verriegelungsring nach außen in die in Abb. 2
dargestellte Lage, in der sie durch das Zusammenwirken des Verriegelungsringes und
der Kranzrinne fest verriegelt sind.
Die Arbeitsweise der abgeänderten, in Abb. 5 dargestellten Ausführungsform ist
ähnlich, nur daß das nicht befestigte Ende des Verriegelungsringes angehoben und der
Verriegelungsring infolgedessen aus der Kranzrinne ungefähr dreiviertel des Umfangs
des Rades herausgezogen wird. Die dem Verriegelungsring innewohnende Springfähigkeit
ist darauf berechnet, die relative Bewegung mit Bezug auf den Seitenring hervorzurufen
an Stelle der Dreh- und Gleitwirkung, die durch die in Abb. 1 dargestellte
gleitende Verbindung geschaffen wird. Die schließliche Abnahme des Seitenringes und
seine Auswechslung sind die gleichen wie in der obigen Ausführungsform.
Wenn bei der vorliegenden Konstruktion der Reifen während des Betriebes flach laufen
sollte, kann der Seitenring sich nur nach innen auf dem Kranze um ein durch die Niete 17
begrenztes Stück bewegen, die ihn mit einem Ende des Verriegelungsringes verbindet. Der
Verriegelungsring ist nicht imstande, aus der Kranzrinne in dieser Lage herauszuspringen,
daher kann sich der Seitenring nicht nach außen von dem Kranz abbewegen, und der
Reifen wird auf dem Kranz auch festgehalten, wenn der Reifen ausgeblasen läuft.
In ihrem weiteren Umfang umfaßt die Verbindung,
wie man erkennt, eine mehr oder weniger starre Befestigung des Verriegelungsringes 14 an dem Seitenring 13 an einem oder
mehreren Punkten.
Es können selbstverständlich viele Änderungen in der Konstruktion, insbesondere mit
Bezug auf die genauen, an dem Seitenring befestigten Abschnitte des Verriegelungsringes
und die besonderen Formen der Kranzrinne und des Verriegelungsringes vorgenommen
werden. Die obige Beschreibung kann daher nur als eine Veranschaulichung eines Erfindungsbeispiels
angesehen werden. .
Claims (2)
- Patentansprüche:ι . Teilbare Felge mit abnehmbarem Seitenring, der durch einen in eine Rinne an der Kante der Felge eingreifenden Sprengring gehalten wird, dadurch gekennzeich-554528net, daß ein Ende des gespaltenen Sprengringes am Seitenring befestigt ist, so daß das frei Ende des Verriegelungsringes aus der Rinne herausspringen oder -schwingen kann.
- 2. Felge nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsring lose mit dem Seitenring verbunden ist, um eine gegenseitige Bewegung der Ringe zu gestatten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US554523XA | 1930-04-14 | 1930-04-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE554523C true DE554523C (de) | 1932-07-11 |
Family
ID=21997897
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF70234D Expired DE554523C (de) | 1930-04-14 | 1931-02-10 | Teilbare Felge mit abnehmbarem Seitenring |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE554523C (de) |
-
1931
- 1931-02-10 DE DEF70234D patent/DE554523C/de not_active Expired
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